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Thema: Und da war schon wieder dieser Traum um Bobby......

  1. #1
    Catley
    Gast

    Standard Und da war schon wieder dieser Traum um Bobby......

    Der Traum, dass ich meinen Hund verliere.....

    Schon einmal habe ich es ja geträumt, dass - damals war der Garten in meiner alten Heimat und es kam ein anderer Hund statt des meinigen - mein Hund weglief und trotz Rufens nicht wieder auftauchte. Damals kam stattdessen ein anderer Hund zum Vorschein; lt. meiner Beschreibung meinte Angua, es könnte Anna gewesen sein und ich denke es auch, es würde passen.

    Aber letzte Nacht hatte ich erneut einen so entsetzlichen Traum: Ich war mit Bobby unterwegs, als er plötzlich losraste - und ich sah ihn nicht mehr.
    Ich rief und rief - und wurde immer heiserer und leiser und konnte kaum noch rufen - , aber er kam nicht zurück.

    Dann war da dieses Haus, von dem ich wusste, dass Bobby es kannte. Dort suchte ich ihn, es war dort eine Geburtstagsparty in Gange, keiner hatte meinen Hund gesehen, aber es war auch allen komplett egal.

    Ich lief wieder raus und suchte weiter - dann bin ich schweißgebadet aufgewacht und war unendlich glücklich, meinen Schatz bei mir im Bett vorzufinden.

    Für Bobby wäre ein solches Verhalten komplett untypisch; er entfernt sich niemals außerhalb Sichtweite von mir.
    Und sollte er mal ein paar Meter losrennen, kehrt er sofort um, wenn ich ihn rufe.

    Der Traum passt also nicht zu Bobbys generellem Verhalten, wenn wir Gassi gehen.

    WAS bitte träume ich da immer wieder? Es macht mir Angst - oder SIND es meine Ängste??
    Geändert von Catley (16.06.2019 um 10:14 Uhr)

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  3. #2
    Siranna
    Gast

    Standard AW: Und da war schon wieder dieser Traum um Bobby......

    Träume bedeuten ja zumeist nicht, dass das eintritt, was man träumt.
    Sondern sie entstehen aus Angst, dass so etwas eintreten k ö n n t e .

    Meine Mutter träumte einmal als Kind, dass sie in ihrer Straße gesehen hätte, wie eine Bombe hinter einem Hund her läuft.
    Vermutlich identifizierte sie sich mit dem Hund: Angst vor Bomben. Es war Krieg.

    Ja, es fällt schwer die Gedanken an so einen Traum abzuschalten.

  4. #3
    Registriert Avatar von Petra47137
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    Standard AW: Und da war schon wieder dieser Traum um Bobby......

    Zitat Zitat von Catley Beitrag anzeigen
    Der Traum passt also nicht zu Bobbys generellem Verhalten, wenn wir Gassi gehen.

    WAS bitte träume ich da immer wieder? Es macht mir Angst - oder SIND es meine Ängste??
    Genauso ist es - es sind Deine Verlustängste, explizit die, die sich auf Deine wichtigste Bezugs- "Person" Bobby konzentrieren - die Dir mehr als nur den Schlaf rauben
    Er ist Dein Konzentrationsmittelpunkt und auch Angelpunkt Deines Lebens.
    Für Dich ist er zum Lebenspartner geworden und hat schon lange (für Dich) seine tierische Identität verloren.

    Ich selbst hatte 34 Jahre durchweg Hunde - wir hatten jeweils eine gemeinsame begrenzte Zeit, durch die wir uns gegenseitig begleitet haben. Ich hatte nie Angst vor dem Augenblick, wenn mein Hund sterben würde, denn das wusste ich bereits bei der Anschaffung. Mir war es immer wichtig, das meine Hunde mit mir als Mensch ihr tierisches Leben genießen konnten ohne sich vermenschlichen zu lassen, denn nur so war es mir möglich ihre Sprache zu verstehen. Meine Gedankensprache mussten sie nicht verstehen, sie mussten nur eines - vertrauen.
    Auch Hunde wissen, wenn die Zeit des Sterbens beginnt (Unfall schließe ich hier mal aus) - man merkt es, an ihrem Verhalten. Sie wollen dann kein bedauern, denn damit sind sie überfordert - sie wollen nur eines - das wir verstehen, das die Zeit des Loslassen gekommen ist und das wir so wie ein Tier reagieren - mit Akzeptanz.
    Sie würden zusätzlich nur leiden, wenn wir im Vorfeld schon trauern und weinen - dafür ist Zeit nach ihrem Tod.
    Hunde haben ein sehr großes Feingefühl für unsere Gemütsschwankungen und von daher ist es wichtig - gerade in der Zeit ihres Sterbens - ihnen zu signalisieren - es geht weiter, auch ohne Dich - nur dann können sie freidvoll sterben. Diese Stärke sind wir ihnen schuldig.
    Es sind die letzten Momente im Leben eines Tieres, wo wir beweisen müssen, das wir seiner Wert waren - indem wir in der "Sprache" des jeweiligen Tieres reagieren........und unser Menschsein in den Hintergrund schieben. Nur dann sind und waren wir - ein tierisch guter Partner.
    Was wir am nötigsten brauchen,
    ist ein Mensch, der uns zwingt, das zu tun, was wir können. >Ralph Waldo Emerson<

    "Unmöglich – sagt Deine Angst, Zu viel Risiko – Deine Erfahrung, Sinnlos – Dein Zweifel
    Versuchs - flüstert Dein Herz"

  5. #4
    saminabi
    Gast

    Standard AW: Und da war schon wieder dieser Traum um Bobby......

    Hallo Catley,

    du hast Angst um deinen Hund, und du hast Angst, wie es wäre, ohne deinen Hund zu leben. Deshalb träumst du sowas. In den seltensten Fällen sind solche Träume Vorhersagen.

    Manchmal träumt man etwas, was in irgendeiner Form dann auch eintritt, dann hat das aber auch ein bisschen was mit der Realität zu tun, meistens. Hast ja hier schon öfter von der bevorstehenden OP deines Hundes geschrieben, die ja immer wieder verschoben wurde. Ob, das jetzt realistisch wäre, dass der Hund wegen dieser OP sterben könnte, kann ich nicht beurteilen.

    Ansonsten bin ich auch eine absolute Träumerin nachts. Ich träume so viel, ich hab, glaube ich, so viel zu verarbeiten. Manchmal kommen mir meine Träume wie Filme vor, und manchmal muss ich immer weiter schlafen, weil ich zuende träumen muss, weil es noch soviel gibt, was ich träumen muss.

    Heute habe ich bis 14 Uhr geschlafen, verrückt. Ich habe geträumt und geträumt, bin zwischendurch wach geworden, aber ich hatte so das Bedürfnis weiter zu schlafen, und ich habe weiter geträumt. Immer weiter.

  6. #5
    Catley
    Gast

    Standard AW: Und da war schon wieder dieser Traum um Bobby......

    Ihr habt alle zT recht, danke für eure klaren Worte, aber ich glaube, es kommt noch ein weiterer Aspekt hinzu:
    Ich habe mich gezwungenermaßen ja in letzter Zeit durch den Wegfall meiner Betreuungsoptionen Bobbys in meinem Todesfall sehr intensiv mit diesem Thema beschäftigen und danach auch etliches regeln müssen.

    Als das alles (u.a. Dank Angua) nun endlich geregelt war, begannen die Träume. Vielleicht ists irgendwie auch ein nachträgliches seelisches Aufarbeiten dieser Angst, eine Zeitlang nicht mehr zu wissen, was aus Bobby wird, sollte ich vor ihm sterben? Ich halte es für möglich.

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