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Thema: Depression, Arbeit, Zukunft - was soll ich tun?

  1. #1
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    Standard Depression, Arbeit, Zukunft - was soll ich tun?

    Hallo ihr Lieben,
    Ich leide schon länger angeblich an einer Depression durch meine chronische Krankheit. Angeblich weil ich es bisher verdrängt habe. Aber momentan bin ich an einem Punkt an dem nichts mehr geht. Das erste mal hält meine negative Phase extrem lang an und ich habe starke körperliche Symptome. Es kann nicht mehr so weiter gehen. Trotzdem ist es mir extrem peinlich darüber zu sprechen und ich halte mich selbst für einen Loser. Trotzdem hätte ich gern euren Rat.

    Ich bin zur Zeit krankgeschrieben und lasse mir helfen. Aber es geht mir um etwas anderes.

    Durch meine chronische Krankheit kann ich meinen gelernten Job nicht mehr ausführen und habe dann vom Arbeitsamt aus eine Umschulung begonnen und ja ich bin durch die Prüfung gefallen... Mir ging es damals schon nicht gut (bzw. immer noch nicht gut). Mittlerweile bin ich bei Versuch Nummer zwei aber ich merke schon wieder, wie ich mich selbst abhänge. Ich habe eigentlich ganz gute Noten, zumindest noch. Aber ich habe schon ein paar Klausuren verpasst. Am liebsten würde ich abbrechen und nächstes Jahr von vorne Anfangen. Aber das ist nicht so einfach, bekomme momentan Hartz4. Vor allem finanziert mich die Gesellschaft und ich bekomme es wieder nicht auf die Reihe, fühle mich echt schuldig. Und das Leben ist kein Wunschkonzert.

    Jedenfalls steigt der Druck, ich muss den alten Stoff wiederholen und den neuen Lernen. Im Prinzip ist es auch gut machbar aber ich fühle mich so niedergeschlagen und unfähig. Privat bleiben die Dinge auch auf der Strecke. Ich bekomm einfach nichts auf die Reihe und selbst kleine Dinge scheinen wie eine unüberwindbare Hürde zu sein. Daher halte ich es nicht für realistisch, dass ich es wirklich in diesem Zustand, schaffe. Und das setzt mich noch mehr unter Druck, mein Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl sind einfach zerstört. Also bisher habe ich zwei Unterrichtswochen verpasst, trotzdem sieht es schon aussichtslos aus meinen Augen aus.

    Das Problem: es ist ein Teufelskreis. Die Räder drehen sich, ob mit mir oder ohne mich. Und ich weiß einfach nicht was ich tun soll. Im schlimmsten Fall verweigert mir das Jobcenter weitere Hilfe, was ich ehrlich gesagt gut verstehen kann. Immerhin kostet die Schule ja Geld. Dadurch fühle ich mich ehrlich gesagt auch sehr minderwertig anderen auf der Tasche zu liegen.

    Ich würde es gerne ordentlich durchziehen und endlich fertig werden und wieder arbeiten aber so wie es im Moment ist, fällt mir das extrem schwer.

    Wenn ich jetzt abbreche oder besser gesagt, pausiere fühlt sich das wie aufgeben an. Und das möchte ich nicht! Auf der anderen Seite funktioniert mein Körper nicht so wie ich will.
    Auf der anderen Seite, würde es mir auch den Druck nehmen aber auf die Kosten der Allgemeinheit. Und ich weiß dann immer noch nicht ob und wie es weiter geht. Im schlimmsten Fall bin ich ewig Hartz4, da ich jetzt praktisch ein ungelernter Arbeiter bin...

    Was soll ich tun?

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  3. #2
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    Standard AW: Depression, Arbeit, Zukunft - was soll ich tun?

    Hallo unkreativ,

    als erstes solltest du deine psychische Gesundheit angehen, wenn das nicht besser wird dann klappt der Rest nicht so wie du dir das vorstellst.

    Warum schreibst du das du angeblich unter einer Depression leidest?

    So schnell streicht dir das JC die Gelder nicht, du brauchst ja ein Einkommen und solange du in der Schule bist zahlen die auch weil die wollen das du eine Ausbildung machst. Ich gehe davon aus das du in einer eigenen Wohnung lebst und du dein Unterhalt selbst finanzierst. Oder lebst du noch bei deinen Eltern?
    Gelder streichen die in der Regel nur wenn du dich nicht an die Absprachen/Auflagen hältst.


    Also fang bei der Gesundheit an, mach deine Schule/Ausbildung weiter der Rest wird sich ergeben.

    Vorallem: setz dich nicht so unter Druck.

    Liebe Grüße
    SchwarzeSeele
    ★☆★☆★☆★☆★☆★☆★☆★☆

    Ich fühle mich tot, tief in mir drin,
    nur der Schmerz lässt mich wissen,
    dass ich noch am Leben bin.

    ★☆★☆★☆★☆★☆★☆★☆★☆

  4. #3
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    Standard AW: Depression, Arbeit, Zukunft - was soll ich tun?

    Danke für deine Antwort
    Ich bin schon länger ausgezogen, bin auch nicht mehr der jüngste.

    Angeblich depression weil ich es mir sehr lange nicht eingestehen wollte. Das ist für mich so ein massives Zeichen für Schwäche und "da" wollte ich nicht dazugehören. Ich hab mir immer eingeredet, ich sei nur faul und bequem und müsste mir nur mal ordentlich selbst in den Hintern treten und dann läuft das wieder. Ein Irrtum.

    Natürlich würde ich gerne meine Ausbildung durchziehen aber so wie es mir momentan geht, hab ich den Eindruck es macht keinen Sinn. (Es geht nicht, es ist hoffnungslos)

    Am liebsten würde ich mich grad einfach zurück ziehen und mein Haus nicht mehr verlassen.

    Ich hab das Gefühl ich brauche Zeit für mich, um mich wieder in den Griff zu bekommen. Doch die habe ich nicht, schließlich geht das Leben weiter. Daher ist die Krankschreibung praktisch wie ein Kredit den ich irgenwann zurück zahlen muss. Schließlich muss ich den verpassten Stoff nachholen und dieser Gedanke (der Druck) macht mich fast wahnsinnig, denn im Moment scheint mir das niemals zu bewältigen.

    Also muss ich irgendwie Alltag, Pflichten und mich selbst unter einen Hut bringen und da fehlt mir eine konkrete Vorstellung wie das klappen kann. Ich meine wie kann ich aus dem Teufelskreis ausbrechen, der mich und meinen Alltag so lähmt?

  5. #4
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    Standard AW: Depression, Arbeit, Zukunft - was soll ich tun?

    In dem erstmal die Depression richtig behandelt wird.
    ★☆★☆★☆★☆★☆★☆★☆★☆

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  6. #5
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    Standard AW: Depression, Arbeit, Zukunft - was soll ich tun?

    Darum geht es doch. Lass ich mich weiter krankschreiben, und ehrlich ich hab grad wirklich das Bedürfnis danach, dann riskiere ich meine Zukunft. Da ungewiss, was passieren wird. Mach ich es nicht, quäle ich mich weiter, Ausgang auch ungewiss. Beides ist bescheiden.

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