Anzeige
Seite 2 von 7 ErsteErste 123 ... LetzteLetzte
Ergebnis 6 bis 10 von 31

Thema: Meine Träume und Hoffnungen sind quasi allesamt zerstört

  1. #6
    Registriert
    Registriert seit
    29.07.2016
    Beiträge
    4.745
    Danke gesagt
    1.955
    Dank erhalten:   1.268

    Standard AW: Meine Träume und Hoffnungen sind quasi allesamt zerstört

    Ich finde deinen Plan an sich nicht schlecht. Nur das mit der Kastration solltest du bleiben lassen. Ich weiß, dass du dir davon versprichst, dass dir dadurch ein Teil deines Leids erspart bleiben würde, aber so einfach ist das nicht. Auf Dauer ist es ja nicht nur der sexuelle Trieb, der stört. Und gerade den kann man ja durch den Besuch von Prostituierten noch irgendwo aushalten. Ich glaube nicht, dass die Kastration eine Lösung für deine Probleme ist.

    Arbeiten gehen würde ich auch nicht, wenn es dir nichts bringt. Die Isolation ist meiner Erfahrung nach die beste Option, wenn es keine Lösungsansätze mehr gibt. Das kannst du so machen.

    Alles was du schreibst ist vollkommen richtig und es ist besonders schade, dass Männern mit einem so schweren Schicksal auch noch vorgeworfen wird, sie würden übertreiben. Aber da du weißt, wie unsere Gesellschaft tickt, dürfte dich auch das nicht mehr überraschen.

    Was meinst du, könntest du dir das vorstellen, dich nur zu isolieren/zu schützen?
    Be kind to everyone. You never know what battles they are facing. Life is too short to spread hate

  2. Anzeige

  3. #7
    Registriert
    Registriert seit
    05.12.2017
    Beiträge
    1.387
    Danke gesagt
    0
    Dank erhalten:   981

    Standard AW: Meine Träume und Hoffnungen sind quasi allesamt zerstört

    Zitat Zitat von Johnny_B Beitrag anzeigen
    Ich finde deinen Plan an sich nicht schlecht. Nur das mit der Kastration solltest du bleiben lassen. Ich weiß, dass du dir davon versprichst, dass dir dadurch ein Teil deines Leids erspart bleiben würde, aber so einfach ist das nicht. Auf Dauer ist es ja nicht nur der sexuelle Trieb, der stört. Und gerade den kann man ja durch den Besuch von Prostituierten noch irgendwo aushalten. Ich glaube nicht, dass die Kastration eine Lösung für deine Probleme ist.
    Arbeiten gehen würde ich auch nicht, wenn es dir nichts bringt. Die Isolation ist meiner Erfahrung nach die beste Option, wenn es keine Lösungsansätze mehr gibt. Das kannst du so machen.
    Alles was du schreibst ist vollkommen richtig und es ist besonders schade, dass Männern mit einem so schweren Schicksal auch noch vorgeworfen wird, sie würden übertreiben. Aber da du weißt, wie unsere Gesellschaft tickt, dürfte dich auch das nicht mehr überraschen.
    Was meinst du, könntest du dir das vorstellen, dich nur zu isolieren/zu schützen?

    Nicht arbeiten, weil es einem nichts bringt? Warum arbeitet denn der normale (normal aussehende bis hässliche) Mensch? Um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, sich eine eigene Wohnung leisten usw.

    Man kann sich ja mal in Selbstmitleid ergehen, aber zu behaupten, man wäre praktisch in der modernen Gesellschaft nichts wert, weil man nicht männlich genug aussieht, ist absolut lächerlich.

    Dann muss man sich eben wie ein Einsiedler zurückziehen. Aber warum das die Allgemeinheit finanzieren soll, erschließt sich mir nicht.

  4. Für den Beitrag dankt: Rose

  5. #8
    Registriert
    Registriert seit
    29.07.2016
    Beiträge
    4.745
    Danke gesagt
    1.955
    Dank erhalten:   1.268

    Standard AW: Meine Träume und Hoffnungen sind quasi allesamt zerstört

    Du kannst dir die Unterstützung nehmen, die man dir anderweitig nicht gönnen will. Es ist möglich und ich halte es für gerecht. Andere arbeiten, weil sie dadurch von der Gesellschaft eine ganze Menge mehr bekommen. Da deine Gesundheit beeinträchtigt ist und die Arbeit den Zustand vermutlich noch verschlimmern würde (das ist aber von Person zu Person unterschiedlich. Das musst du selbst einschätzen), sage ich: Gesundheit geht vor. Genau dafür haben wir unser Sozialsystem.

    Ich muss aber noch hinzufügen: Der Schritt in die Isolation ist kein einfacher. Selbst wenn man zuvor schon jahrelang quasi isoliert gelebt hat, ist die vollständige Hinwendung zu diesem Leben eine ordentliche Hürde. Wenn du dabei Unterstützung brauchst, frag einfach hier nach, oder teile einfach deine Gedanken. Ich unterstütze dich da gerne, wenn ich kann.
    Be kind to everyone. You never know what battles they are facing. Life is too short to spread hate

  6. #9
    Registriert Avatar von Mina D.
    Registriert seit
    14.05.2013
    Beiträge
    247
    Danke gesagt
    114
    Dank erhalten:   124
    Blog-Einträge
    1

    Standard AW: Meine Träume und Hoffnungen sind quasi allesamt zerstört

    Zitat Zitat von Johnny_B Beitrag anzeigen
    a deine Gesundheit beeinträchtigt ist und die Arbeit den Zustand vermutlich noch verschlimmern würde (das ist aber von Person zu Person unterschiedlich. Das musst du selbst einschätzen), sage ich: Gesundheit geht vor. Genau dafür haben wir unser Sozialsystem.

    Moment mal, seine Gesundheit soll beeinträchtigt sein, weil sein Körper zu wenig Testosteron produziert? Und das soll ein Grund sein nicht arbeiten zu gehen? Wenn das so ist, melde ich mich sofort arbeitsunfähig....

  7. Für den Beitrag danken: Rose, ~scum~

  8. #10
    Registriert Avatar von -sofia-
    Registriert seit
    26.06.2009
    Beiträge
    8.621
    Danke gesagt
    11.657
    Dank erhalten:   12.428

    Standard AW: Meine Träume und Hoffnungen sind quasi allesamt zerstört

    Zitat Zitat von Johnny_B Beitrag anzeigen
    Ich finde deinen Plan an sich nicht schlecht. Nur das mit der Kastration solltest du bleiben lassen. Ich weiß, dass du dir davon versprichst, dass dir dadurch ein Teil deines Leids erspart bleiben würde, aber so einfach ist das nicht. Auf Dauer ist es ja nicht nur der sexuelle Trieb, der stört. Und gerade den kann man ja durch den Besuch von Prostituierten noch irgendwo aushalten. Ich glaube nicht, dass die Kastration eine Lösung für deine Probleme ist.

    Arbeiten gehen würde ich auch nicht, wenn es dir nichts bringt. Die Isolation ist meiner Erfahrung nach die beste Option, wenn es keine Lösungsansätze mehr gibt. Das kannst du so machen.

    Alles was du schreibst ist vollkommen richtig und es ist besonders schade, dass Männern mit einem so schweren Schicksal auch noch vorgeworfen wird, sie würden übertreiben. Aber da du weißt, wie unsere Gesellschaft tickt, dürfte dich auch das nicht mehr überraschen.

    Was meinst du, könntest du dir das vorstellen, dich nur zu isolieren/zu schützen?
    Wenn maskulines Aussehen, ein Zeichen für strotzende Gesundheit ist und alles, was nicht diesem Schönheitsideal entspricht, als Krankheit attestiert wird, dann müsste die Anzahl der Erwerbsminderungsrentner in schwindelnde Höhen steigen.

    Der TE kann sich in seiner selbstgewählten Isolation ja gerne bequem einrichten. Aber dann soll er sein Eremitenleben auch selbst finanzieren und nicht beim Amt am Tropf hängen.
    Schmarotzer sind in unserer Gesellschaft auch nicht gern gesehen.

    Es gibt schwerere Schicksale als fehlendes maskulines Aussehen.

  9. Für den Beitrag danken: Ondina, Rose, ~scum~

Anzeige

Ähnliche Themen

  1. wir sind allesamt kämpfer
    Von blackbird85 im Forum Ich
    Antworten: 17
    Letzter Beitrag: 23.07.2013, 09:44
  2. Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 15.11.2010, 14:45
  3. Mach ich mir Hoffnungen wo keine sind
    Von schäfer im Forum Liebe
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 18.08.2010, 03:09
  4. Antworten: 15
    Letzter Beitrag: 16.06.2009, 17:35

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Anzeige