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Thema: Verzweifelt

  1. #1
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    Standard Verzweifelt

    Hallo, ich bin total verzweifelt und weiß einfach nicht mehr weiter. Ich bin jetzt 23 Jahre alt und hab weder Freunde noch Familie (Mutter gibt es noch) , auch hatte ich noch nie eine Freundin(hier liegt es ganz klar an meiner Person und nicht an meinem aussehen) Soweit bin ich schon mal, warum ich hier schreibe ist, weil ich einfach diese Einsamkeit nicht mehr Aushalte ich wohne alleine und Sitz den ganzen tag nur zuhause rum und Kiffe(bis ich kein Geld mehr hab) ich kauf mir eher Graß als Essen/Trinken ich weiß das dass nicht richtig ist aber ich halt die Leere und die Stille einfach nicht aus Graß lässt mich einfach aushalten was mich ohne fasst schon in den Selbstmord Treibt nämlich die Stille die Einsamkeit das Gefühl ist nicht mehr auszuhalten dieses Drückende Gefühl der Einsamkeit (jeder der in meiner Situation ist/war weiß genau was ich meine) Es ist einfach nicht mehr auszuhalten ich hatte nie wirklich Spaß in meinem Leben im Kindergarten gemobbt worden im Kinderheim ging es dann weiter (hier muss gesagt werden ich war im Heim weil meine Eltern in den Bau mussten) Als ich dann mit 12 wieder zurück zu meinen Eltern musste ging das "scheiß" leben erst richtig los. Mutter überfordert Bruder Hyperaktiv also immer Stress und streit zuhause nie das Gefühl von Geborgenheit Liebe etc kennengelernt ich selber würde mich als emotionslos bezeichnen den bis auf Trauer kenne ich glaub ich keine anderen Emotionen(gelacht hab ich glaub ich das letzte mal mit 13 oder 14 weiß ich nicht mehr so genau) ich hab mein Abi abgebrochen weil ich am Prüfungstag einfach nicht aufstehn konnte meine Motivation war schlagartig weg (ich glaub das lag daran das ich 2 Wochen vor den Prüfungen das erste mal MDMA konsomiert hab und mich das Gefühl einfach so überrumpelt hat ich wollte einfach nichts anderes mehr das Gefühl es hat sich wie die Erste große liebe angefühlt unbeschreiblich ich hab mich so gut gefühlt so gefühlt wie ich mich immer Fühlen wollte. und 4 Tage bevor die Prüfungen anstanden wollte ich eine Pause machen und wurde ich so Depressiv so von der Realität eingeholt und erschlagen von meinem scheiß leben, dass ich einfach nur sterben wollte und dann als ich realisiert habe was ich mir da selber angetan hab das ich so kurz vor dem Abi abgebrochen habe wurde ich nur noch Depressiver ich wurde dann von zuhause Raus geschmissen, und musste mir dann eine Wohnung suchen und seid 2 Jahren bin ich nun Arbeitssuchend wobei eher Arbeitslos die Motivation noch mal Irgendendwas zu machen ist gleich null ich hab in den 2 Jahren 8 Monate ein FSJ gemacht was ich auch Abgebrochen habe weil ich einfach mir selbst gesagt habe warum hilfst du dir hat doch auch keiner geholfen und bin dann einfach nicht mehr dort hin gegangen. Ich bin den Tränen wieder so nah es gibt soviel zu erzählen aber ich weiß einfach nicht wo ich anfangen soll, so viele miese dinge sind in meinem Leben passiert wo ich mich bis heute frag warum hab ich das verdient ich wollte doch einfach nur ein Normales aber glückliches leben führen Spaß haben einfach glücklich sein freunde haben mit den man was unternehmen kann mit den man sich unterhalten kann etc halt ein ganz normales leben keine ahnung ich breche wieder in Tränen aus am liebsten würde ich einfach aus dem Fester springen und dann ist alles gut ich hoffe hier finde ich endlich hilfe.

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  3. #2
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    Standard AW: Verzweifelt

    Zendan

    es tut mir so leid was Dir alles widerfahren ist und wie es Dir geht.
    Es tut mir leid dass Deine Familie keine Unterstützung und Hilfe für Dich ist und Du einsam und allein bist.
    Das hast Du nicht verdient. Du musst Dir Hilfe holen, bitte.

    Ich würde Dir raten: geh in die psychiatrische Institutsambulanz Deines Krankenhaus , wenn es Dir gerade richtig dreckig geht, dann noch heute abend. Sag dass Du Angst hast Dir etwas anzutun, dann helfen sie Dir weiter.

    Wenn Du es heute abend nicht schaffst oder nicht willst, dann trink jetzt ein ordentliches Glas Wein oder Bier oder nimm einen Joint, damit Du runterkommst und Dich beruhigst und schlafen kannst. In diesem Fall ruf morgen in der psychiatrischen Institutsambulanz Deines Krankenhauses an und bitte um ein Erstgespräch beim Arzt. Mach es dringend, es geht Dir nicht gut.

    Du brauchst keine Angst vor dem Krankenhaus zu haben, Du wirst nicht zwangseingewiesen oder so, sondern kannst immer wieder gehen. (!) Aber die Ärzte können Dir helfen. Sie werden Dir Medikamente verschreiben (von denen wird man NICHT abhängig, keine Angst ) und sie werden Dir eine Therapie empfehlen. Du hast womöglich eine Depression und die kann gefährlich werden, wenn man sie nicht behandelt. Die Ärzte können Dir da helfen, Dir wird es wieder besser gehen, Du wirst merken, dass Du nicht der Einzige bist und Du wirst wieder Freude am Leben haben und wieder Kraft dafür haben es anzupacken - auch wenn Du jetzt nicht daran glauben kannst. ES FUNKTIONIERT. Wirklich.

    Du schaffst das.
    Ich drück Dir die Daumen.

  4. Für den Beitrag dankt: nyeeroo

  5. #3
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    Standard AW: Verzweifelt

    Ich spiel schon seid längerem mit dem Gedanken, aber irgendwie verbinde ich den Psychologen immer mit ner menge medikamente etc. Und von sowas will ich ja weg ich will ein Komplett "Saubers" und nicht Droge gegen Droge austauschen.

    Ich hab mir Schon mal Hilfe gesucht das hat mir aber auch nichts gebracht und hab das ganze dann abgebrochen.

  6. #4
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    Standard AW: Verzweifelt

    Ja, aber Antidepressiva sind ja keine Drogen. Sie machen nicht abhängig und verändern ja auch nicht Deine Persönlichkeit - ausserdem sollst Du sie ja nicht für immer nehmen, sondern nur eine Zeitlang. Man wird kein Zombie oder so.
    Man bleibt man selbst, aber alles ist etwas entspannter und man sieht nicht mehr so schwarz.
    Man muss sie allerdings eine zeitlang nehmen, man spürt erst nach 2 Wochen eine Erleichterung. Und dann hat man auch wieder mehr Kraft für eine Therapie.

    Wenn sich wirklich was ändern soll, muss Du eine Therapie machen (bzw Tagesklinik oder so).
    Glaub mir, das wird Dir guttun. Wenn Du die Tagesklinik oder Therapie hinter Dir hast und wieder Freude am Leben hast und Du Wege gefunden hast, mit Deinen Problemen umzugehen, kannst Du die Tabletten auch wieder absetzen. Es zwingt Dich KEINER, zu NIX, Du wirst auch nicht zwangseingewiesen oder so, Du kannst jederzeit wieder abbrechen.

    Sieh es mal so: wenn Du Dir das Bein brichst, gehst Du ja auch zum Arzt und lässt Dir das Bein eingipsen und nimmt Schmerzmittel. Bei der Psyche ist das genauso, Du gehst zum Arzt, der behandelt Dich und verschreibt Tabletten, die die psychischen Schmerzen lindern (das sind die Antidepressiva). Ganz simpel.

    Mach bitte was, ich mache mir Sorgen, Du klingst sehr verzweifelt, und es geht von alleine nicht weg -- es wird nur noch schlimmer....

    Viel Kraft!

  7. Für den Beitrag dankt: nyeeroo

  8. #5
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    Standard AW: Verzweifelt

    Ich verstehe dich so gut mache ungefähr das selbe mit Gefühlslage am arsch und Emotionen alle weg.. ich habe es auch schon mit kiffen getan und es hat mir gut getan und er erleichtert nur dann hab ich gemerkt was was mit einem macht nicht nur das kiffen sondern alles miteinander.. Es ist doch nicht so leicht sich in eine psychiatrische Klinik einweisen zu lassen.. man steht doch als krank da und nur noch mehr wird von einem irgendwas gedacht oder nicht??

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