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Thema: Depression oder arbeitsscheu?

  1. #1
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    Standard Depression oder arbeitsscheu?

    Hallo,
    ich hoffe ihr könnt mir helfen oder mir ein paar tipps geben.

    Ich hab eine lange Zeit gekifft. Anfangs hat ich noch alles unter Kontrolle und brauchte das zeug nicht. Dann hab ich mein job verloren und hab immer mehr gekifft. Hab dann immer in zeitarbeitsfirmen gearbeitet und der abstand das ich nicht auf arbeit gegangen bin wurde immer kürzer bis ich garnicht mehr auf Arbeit ging.
    Mir war alles egal. Ich wollte niemand an mich ran lassen, mit keinem drüber reden. Selbst mit meiner Familie nicht. Bin auch nicht aufs arbeitsamt gegangen um mich arbeitslos zu melden weil ich kein bock hatte. Auch essen wurde immer unregelmäßiger. Hatte kein bock einkaufen zu gehen und hab dann mal ein zwei tage nichts gegessen. Dann fing es an das ich an Selbstmord gedacht habe.

    Dann bin ich doch zu mein Eltern und hab mit denen drüber geredet. Die haben mir dann alle schulden bezahlt weil ich ja von nichts gelebt habe. Dann war ich in ner klinik zur Entgiftung wegen dem kiffen.
    Mir ging es danach echt besser und ich dachte jetzt kannst du ein ruhiges leben führen wie früher. Aber nichts war. Hab mir dann selbst wieder was vor gemacht und wieder angefangen zu Kiffen. Hab meine Eltern wieder angelogen. Jetzt hab ich wieder schulden über schulden. Kein geld. Kein essen. Kein job. Keine freunde.
    Hab jetzt vielleicht einen monat oder länger keinen Kontakt zu keinem, auch zu meiner Familie nicht. Ich mache den ganzen Tag einfach nichts, hab auf nichts bock, lieg nur rum.
    Ich weis einfach nicht was ich machen soll. Bin ich einfach mega faul oder hab ich schon Depressionen?
    Dazu kommt ja noch das ich hochsensibel bin. Weis nicht ob das auch was damit zutun haben könnte.
    Ich will nicht mehr kiffen. Ich will ein Glückliches Leben haben. Arbeiten gehen und keine schulden haben. Ich weis garnicht mehr wer ich bin. Ich kann garnicht mehr klar denken. Ich hab soviel im kopf. Kann auch seit april nicht mehr schlafen.
    Ich brauche dringend Hilfe!

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  3. #2
    Registriert Avatar von juka
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    Standard AW: Depression oder arbeitsscheu?

    Dauerhaftes Kiffen führt meiner Erfahrung nach zu Trägheit und Gleichgültigkeit. Natürlich hängt das auch mit der Menge zusammen, die man täglich konsumiert. Außerdem glaube ich, dass sich der Konsum besonders auf emotionale Menschen destabilisierend auswirkt und Depressionen fördern kann. In diesem Sinne solltest du dir therapeutische Hilfe suchen um nicht nur die Sucht selbst, sondern deren Ursachen zu bekämpfen. Außerdem empfehle ich dir eine Selbsthilfegruppe für Suchtkranke, damit du Rückhalt von Gleichgesinnten bekommst und weitere stabilisierende Elemente in dein Leben bringst.

  4. #3
    Deso
    Gast

    Standard AW: Depression oder arbeitsscheu?

    Kiffen führt zu Depressionen. Gibt viel Studien dazu. Auch Ärzte sind sich diesbezüglich idR einig.

    Hör auf zu Kiffen. Das ist was für 16jährige.

  5. #4
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    Standard AW: Depression oder arbeitsscheu?

    Hallo;

    Ja man kommt ganz schnell in so einen scheiß Kreislauf,der sich wiederholt und wiederholt..

    Da scheint einiges im argen zu liegen.

    Das Leben was du führen möchtest,läßt sich ja nur Leben durch "taten". Du kannst das bestimmt.Doch nicht im zusammmenhang mit dem Kiffen,das zieht dich zu sehr in die Gleichgültigkeit.

    Manchmal muss man dann ins kalte Wasser springen und einen neu Anfang finden,so wie du es schon einmal gemacht hast.
    Nur darfst du dann nie wieder anfangen zu kiffen.Es gibt andere Möglichkeiten dafür-.

    Ich würde zu deinem Hausarzt gehen und Ihn genau das schildern.Ich würde dir eine Sucht Therapie empfehlen,damit dir bewusst wird,wann und warum du Kiffst und lernst was das für Ausmaße und Konsequenzen für Dich hat.
    Lass dich jetzt nicht Entmutigen und fange nochmal an.Manchmal braucht man eben mehrere Anläufe.
    Nur bringt es nicht viel,wenn du erst wieder eine Arbeit suchst und sobald du erschöpft bist,wieder anfängst zu Kiffen.

    Also,Konzentriere Dich jetzt auf die "Hilfe"/Klinik Aufenthalt,Therapien..die Du bekommen kannst,beantragen musst musst usw..das Dauert ja auch eine Weile,bis alles steht.
    Dann,kannst du auch wieder mit deinen Eltern sprechen.Aber mache dir vorher ein Plan,was Du für einen neu Anfang machen musst in Ärztlicher Hinsicht.
    Alleine kommst du da wohl so nicht Raus.Es wird nur schlimmer,je länger du wartest und es geht dir doch jetzt schon Grotten schlecht damit.
    Also Kopf*Hoch..nach Denken und Schritt für Schritt alles erforderliche dafür beantragen,Sprich mit deinem Arzt.
    Google mal "Sucht Kliniken,in deiner Region",die gehen ca 6-8 Wochen,das du aufgepäppelt wirst.
    Ich drücke dir die Daumen,das Du zumindest wieder Land in Sicht hast und weißt welchen Weg du gehen musst.

    Lieben Gruß
    Schokoschnutte*
    *** "Die Welt ist keine Welt des Seins,sondern des ständigen Werdens " ***

    ***Hoffnung ist ein Feuer um das man sich kümmern muss***

  6. #5
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    Standard AW: Depression oder arbeitsscheu?

    Zitat Zitat von Toni611 Beitrag anzeigen
    Bin ich einfach mega faul oder hab ich schon Depressionen?
    Hallo, Toni, Du hast doch bereits einmal die Kurve bekommen und alles soweit geklärt. Wer oder was "hindert" Dich denn daran, Dir wieder aktiv Hilfe zu holen? (Ja, die Frage ist absichtlich etwas rehtorisch ).
    Hier wurde der Tipp Hausarzt schon gegeben. Du möchtest aufstehen und hast doch bereits konkrete Ansätze und das Wissen, was richtig und gut für Dich ist? Gib Dir einen Ruck! Nicht Jammern, Du hast es in der Hand! Melde Dich mal hier die Tage wieder, bitte :-)

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