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Thema: Bin ich ein Versager? (m/23)

  1. #1
    RobertHicks
    Gast

    Standard Bin ich ein Versager? (m/23)

    Hallo, ich befinde michzurzeit an dem Esstisch meiner Eltern und bekomme kaum Luft. Seit Tagen nichtmehr. Ich bin so unruhig geworden, dass ich Beruhigungstabletten nehmen muss.Warum?! Weil ich mich wie ein Versager fühle! Wie es dazu kommt, möchte icheuch gerne erzählen, da ich hoffe, dass es mich irgendwie wieder aufpeppt, wennich darüber berichte und wissen möchte, was ihr so darüber denkt.Ich möchte jetzt nicht vonKindergartentagen an anfangen, sondern fasse meine bisherige schulischeKarriere in paar Sätzen zusammen: ich war ein Außenseiter. Meine Eltern habenmich damals immer unterstützt, ja, manchmal auch etwas zu krass. Ich weißnicht, warum ich nie Selbstbewusstsein hatte, dass andere sich nicht für michinteressierten. Keine Ahnung! Hatte einfach immer Pech, Freunde zu finden. Dashabe ich damals nicht so richtig wahrgenommen, erst so in der 10. Klasse oderso, ist mir zum ersten Mal bewusst geworden, dass ich eigentlich niemanden habe.Das war auch der Zeitpunkt, wo ich zum ersten Mal an Selbstmord gedacht habe.Das war meine einzige Möglichkeit, aus der Misere rauszukommen. Habe es abernicht versucht, sondern mich einfach hängen lassen. Nach der Realschule beganneine Albtraum-Zeit. Ich hatte keinen Anschluss gefunden, war alleine, hattekeine Ausbildung, hab mich so dermaßen verloren gefühlt, dass ich nicht mehrklar denken konnte. Diese Ausweglosigkeit und die Angst vor der Zukunft hatmich richtig fertig gemacht. Ich war wirklich davon überzeugt, dass ich esnicht schaffen werden und als Hilfsarbeiter oder sowas enden werde. MeineEltern waren auch enttäuscht, weil alle anderen so normal waren und einnormales Leben hatten, nur ich war so ein Sonderfall. Ich habe mich zwarbeworben, hatte auch paar Vorstellungsgespräche, aber so richtig funktionierthat gar nichts. Als ich ganz unten war, bin ich zum Arbeitsamt gegangen, diemir so eine Maßnahme empfohlen haben. Habe also an dieser Maßnahmeteilgenommen, bei der das Ziel war, ein Langzeitpraktikum zu finden, das ineiner Ausbildung münden sollte. Immer einmal in der Woche ging es dann in soeine Art Klasse, wo man ganz normale Fächer wie Mathe, Deutsch, Englisch undTeamwork hatte. Als ich da war, dachte ich mir, Oh mein Gott, ich kam mir vorwie ein Schwerverbrecher zwischen den ganzen Ausländern. Dank meines Betreuershabe ich aber ein Praktikum gefunden in einer sehr kleinen Firma nähe meinerStadt. Ich war so dermaßen schüchtern, dass es mir schon peinlich war, dorthinzu gehen. Die Chefin war aber immer ganz nett zu mir. In der Maßnahme habe ichaber auf einmal Leute gefunden, die mich mochten. Hatte schon bald auch eineClique. Gegen Ende des Praktikums habe ich sogar eine Ausbildungsstellegefunden. Alles lief gut und ich habe die Vergangenheit fast vergessen. So! Dann fing aber der wahreAlbtraum an! Die Ausbildung war eine einzige Katastrophe. Ich war der einzige,der gekommen ist zum Einstellungstest, hab mit den vom Vorstellungsgesprächgegessen und die Probezeit auch bestanden. Aber dann! Langsam hat man mirmeine, wie soll ich sagen, Unfähigkeit angemerkt. Ich war nicht dumm, hab michaber extrem dumm angestellt. Das war mir richtig peinlich, weil die auch wasvon mir erwartet haben. Bis heute weiß ich nicht, ob es einfach nur die falscheFirma war oder ob es auch wo anders hätte sein können. Keine Ahnung! Mein Chefwar auch irgendwann von mir genervt, hat mit mir einige Besprechungen gehabt,hat mir gesagt, ich sei ein „Sozialfall“, meinte ich wäre totalunselbstständig, unfähig und würde es nicht wirklich schaffen im Leben. Das hatmich so fertiggemacht, dass ich an dem Tag nicht mehr richtig atmen konnte. Ichlag einfach nur da und war gefesselt. Konnte mich nicht mehr bewegen. Die dreiJahre waren schlimm. Irgendwann wusste ich nicht mehr, wo oben und unten ist.In der Schule lief es zwar gut, hatte auch Kontakte und Anschluss gefunden,aber so richtige Freundschaften haben sich nicht gebildet. Kurz vor Schluss derAusbildung hab ich einen Stock tiefer bei dem Steuerberater ein kurzesPraktikum gemacht, weil das eine andere auch gemacht hat. Dies lief total gut,die mochten mich voll und einer der Steuerberater hat mich gefragt, ob ich michbei denen zur Ausbildung bewerben wolle. Hab ich auch gemacht, aber dannüberraschend eine Absage bekommen, weil die schon einen anderen hatten – weißnicht mal, ob das gestimmt hat. Vielleicht hat der Chef einfach meinen Chefausgefragt.Es kam am Ende wie es kommenmusste: ich habe ein durchschnittliches Arbeitszeugnis bekommen, was ich jaauch irgendwie nachvollziehen kann, aber ich befürchte, dass dieses Zeugnismein ganzes Leben vernichten wird. Eine Überarbeitung hab ich mich nichtgetraut, der hätte mich fertig gemacht und nachweisen, dass ich besser war,kann ich auch nicht. Damals habe ich das Zeugnis einfach angenommen und mirnicht so viele Gedanken drüber gemacht.Danach habe ich für ein JahrBerufskolleg gemacht, um meine Fachhochschulreife zu erlangen. Das war so dererste positive Punkt in meinem Leben. Ich hatte einen liebevollen Partnergefunden, hatte in der neuen Klasse sehr schnell Anschluss gefunden, war immermit Leute in Kontakt. Dann kam aber alles ganz blöd! Da mein Arbeitszeugnisnicht gut war, dachte ich, ich strenge mich jetzt zumindest bisschen an, damitich irgendwas Vernünftiges vorzuweisen habe und studieren kann. Dieser Druckwar immens. Mein Freund war auch sehr anhänglich, was irgendwann dazu geführthat, dass ich es abbrechen musste. Ich habe mit ihm Schluss gemacht! Jetzt weißich, dass es bisher mein größter Fehler meines Lebens war. Alles ist so scheißegelaufen! Ich hatte keinen mehr, meine Noten wurden bisschen schlechter und amEnde war ich fertig. Ich habe mich auf Hochschulenbeworben und habe von allen eine Zusage bekommen, habe mich auch für ein dualesStudium beworben und auch schnell ein Vorstellungsgespräch bekommen. In dieserZeit war ich mit meinen Eltern 5 Wochen in der Türkei. Das war einfach zulange, ich hatte Angst, Fristen zu verpassen. Meine Eltern meinten dann halt,dass es egal sei, dass ich ja mich im nächsten Jahr bewerben könnte. Das warnatürlich eine ganz blöde Idee. Mein letzter Ausweg war das duale Studium, aberich habe eine Absage bekommen. Toll! Ich hatte jetzt leider nichts und mussteein paar Monate warten bis ich mich wieder bewerben konnte. Diese Zeit warschlimm! Ich war in meinem Leben noch nie so einsam! Mein Exfreund hatte einenneuen Partner, hasste mich. Ich fiel auf den Boden und habe Gott angebetet,mich zu „befreien“… Das war richtig schlimm! In der Zwischenzeit wollte icheinen Nebenjob machen, hatte aber überall nur Absagen bekommen. Als dann der Bewerbungstermin gekommen war, habe ichmich nochmal bei allen Hochschulen beworben und auch wieder von allen eineZusage bekommen, weil meine Fachabi-Note gut war. Ich habe mich für eine Stadtentschieden, die etwas weiter weg ist, um auch bisschen von meinen Elternloszukommen, die bis dato ziemlich nervig wurden und ich das Gefühl hatte, vondenen permanent abhängig zu sein. Bei der Bewerbung für ein Studentenwohnheimhabe ich auch innerhalb von 3 Tagen ein Zimmer bekommen. Ich ging an dasStudium sehr gelassen ran. Ich wollte mich nicht verrückt machen lassen sonderneinen Neustart beginnen. Es hat sich anfangs ausgezahlt: ich habe schnellKontakte geknüpft und konnte relativ zügig Anschluss finden. Ich wollte allesanders machen – anders vorgehen! Habe Leute angesprochen, versucht, mir einenStamm aufzubauen, habe eine Whatsapp-Gruppe gebildet, was auch total gutangekommen ist. Unser Studiengang ist halt ziemlich klein, deswegen hatte manein Klassen-Feeling. Mich hat das aufgebaut. Die Ängste waren verschwunden. Sorichtige Freundschaften sind nicht entstanden, was man besonders in den Feriengemerkt hat, habe aber anderweitig einen guten Freund gefunden, mit dem ichviele Dinge erlebt habe. In der neuen Wohnung konnte ich auch schon relativschnell selbstständig werden, habe mir alles mehr oder weniger selbstbeigebracht, auch, wenn es nur so Kleinigkeiten wie Kochen und Wäschewaschenwar. Hatte auch kurzzeitig einen Nebenjob bei Penny, aber ich habe haltgemerkt, dass unser Studiengang zu intensiv war, weswegen ich das abgebrochenhabe und mich nur auf das Grundstudium beschränkt habe. Dass ich dabeifinanziell von meinen Eltern abhängig war, hat mich natürlich schon gestört,aber ich dachte, dass ich mir einfach später einen Job suche. Na, ja, sorichtig hat das mit dem Grundstudium nicht geklappt. Ich habe schon am Anfangviele Klausuren nicht bestanden, weshalb ich das 3. Semester verschiebenmusste. Das heiß, ich muss statt 7 eben 8 Semester studieren. Das ist nicht dasProblem, sondern das Praxissemester. Ich bin jetzt im 4. und brauche bis EndeDezember einen Praktikumsvertrag.Zurzeit habe ich noch Ferienüber einem Monat und ich bin so verzweifelt, fühle mich so dermaßen schlecht,dass ich manchmal herumsitze und mein Kopf leer ist. Ich muss eine Hausarbeitschreiben und habe zu spät damit angefangen, habe noch einen Monat Zeit, kannmich aber gar nicht reinhängen, weil ich so verwirrt bin und mich selbst fertigmache. Ich habe so dermaßen Angst, dass ich keinen Praktikumsplatz finde undwas dann passiert, wenn man keins findet. Bewerbungen schreiben (mein Albtraum)klappt au nicht so, weil ich mich selbst nicht motivieren kann und denke, ichhabe alles falsch begonnen. Ich habe nichts Praktisches vorzuweisen außer eineAusbildung, die aber auch fast 4 Jahre zurückliegt. Ich will in RichtungSteuerberatung geht, weil mir damals das Praktikum gefallen hat und das inmeinem jetzigen Studiengang (Wirtschaftsrecht) passt. Nur BWL wollte ich nicht,nur JURA wäre mir zu lang gewesen. Ich wollte alles auf mich zukommen lassen,aber jetzt merke ich, wie dumm das war. Wieso habe ich mich nicht vorher umbestimmte Dinge gekümmert? Wieso nicht? Als ich dann völlig alleine inmeiner Studentenwohnung dasaß, weil alle anderen im Urlaub waren, kamen mir dieTränen. Ich habe verloren! Ich kann einfach nichts (siehe Ausbildung), ich binso unselbstständig, weil ich mich nicht so richtig um mein Studium gekümmerthabe, ich habe kaum bis gar keine Freunde, ich bin so unruhig und verzweifelt,dass ich zu meinen Eltern gegangen bin. Ich bin jetzt hier noch 2 Wochen, wasmein einziger Trost ist. Früher wollte ich die nicht in meiner Nähe, weil ichdachte, dass sie nervige Helikoptereltern sind, aber mittlerweile ist dasanders. Ich bin ganz ganz unten, obwohl mir alle sagen, ich solle ich nicht soverrückt machen. Ich habe meiner Mutter auch verheimlicht, dass ich dasGrundstudium erst später bestanden habe, und ein Semester länger studierenmuss. Sie haben da halt Geld reingesteckt und ich habe mich nicht getraut, eszu sagen. Vor ein paar Tagen habe ich es ihr gesagt, sie hat aber lockerreagiert und mir Mut gemacht. Allgemein ist sie sehr locker drauf und baut michauf. Einerseits ist es gut, andererseits habe ich immernoch dieses komischeGefühl im Bauch. Diese Auswegslosigkeit, dass ich nie ein richtiges Leben habenwürde. Ich habe keine Freunde, gebe mich selbst auf und mach mich so verrückt,dass ich kaum Kraft habe, irgendwas zu tun. Ich bin übrigens 23, fühle michaber wie 13! Ich bin ein Versager! Einen kleinen Trost gibt esnoch: ich werde mich am Samstag mit meinem Exfreund treffen, ich habe mich beiihm entschuldigt (seit 3 Jahren eigentlich) und er zeigt jetzt ernsthaft Interesse.Das wäre mein größter Traum, weil ich glaube, dass es dann bergauf gehen wird. Ich bete jeden Tag. Und ichweiß auch nicht, ob dieses beklemmende Gefühl, die nächsten Monate verschwindenwird. Habe so Angst vor dem Praktikum,weil ich mich unfähig fühle und befürchte, dass die das merken werden! Ach, ichmuss erstmal eine Stelle bekommen, das ist ja mal die andere Sache.Was denkt ihr so?

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  3. #2
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    Standard AW: Bin ich ein Versager? (m/23)

    Ich hoffe es wirkt nicht herablassend, wenn ich nicht viel schreibe. Ich hab bald Feierabend, finde es trotzdem spannend genug, es zu kommentieren.

    (Aufm Freitag Nachmittag kann man bei der Arbeit auch mal in Foren stöbern.. )

    Antwort auf deine Frage? Ja bist du. Und dann wieder nicht. Und dann wieder ja.....und so weiter

    Darum geht's im Leben! Versagen, Lernen, gewinnen, trauern, freuen... Dieses Berg und Tal-Ding.. Ying & Yang.

    Was du da beschreibst/berichtest ist ganz simpel Leben und ich sehe dort nichts, dass dafür sorgen sollte, entgültig den Kopf hängen zu lassen.



    Mein Rat? Mach weiter wie immer. Finde neue Ziele. Neue Ideen. Gehe einfach weiter. Du scheiterst? Egal... weitermachen. Es werden immer wieder gute Dinge passieren zwischen all dem Mist.

    Deine Selbstzweifel? Sind Klasse! Aber versuch es mal nicht als Zweifel zu betrachten, sondern als "Selbstreflektion"! Schaue auf deine Stärken und deine Schwächen gleichermaßen. Sei dir dessen bewusst und arbeite daran.

    Du machst dein Ding schon irgendwie richtig. Vielleicht hilft es dir mal den Betrachtungswinkel zu ändern?


    Viel Erfolg weiterhin

  4. Für den Beitrag dankt: Zuza1973

  5. #3
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    Standard AW: Bin ich ein Versager? (m/23)

    Hallo;

    Also so unselbstständig bist du doch gar nicht.Ich habe gestaunt was du alles schon versucht hast und auch geschafft hast..und trotz der Niederlagen immer weiter gemacht hast.
    Dann triffst du Leute fühlst dich GUT,und dann ist mal wieder etwas Mau..Ich finde das sind alles normale Dinge,die bei anderen Menschen auch so sind.
    Deine Ideal Bild hängt sehr Hoch.
    DU hast Dich überall durch gekämpft und Mankos ertragen,schlimmer wie es ist oder war,kann es doch kaum mehr werden..Nimm dir doch mal den Leidensdruck.Schau was Du schon geschafft hast..und zu guter Letzt,selbst ein Hilfsarbeiter hat seinen Respekt verdient...Jede Arbeit verdient Respekt.
    Wenn DU deinem Ziel aber näher kommen willst,ziehe dich nicht immer so runter..-Das Leben ist nun mal schwer und kein Wunsch Konzert,doch DU hast noch gute Chancen..weil DU ein ZIEL hast.

    Ich glaube an Dich,viel Erfolg dafür...auch wenn es mal wieder Durst Strecken gibt.Lebe dein Leben unabhängig von von anderen Menschen.DU kannst es doch.Später auch ohne die finanzielle Unterstützung deiner Eltern^^
    Wenn du wieder ein Freund hast ist es ok,aber ER ist nicht alles.
    Du Blockierst dich nur selber,mit negativen Gedanken,nur weil nicht alles gleich Glatt lief.Hinzu bist du noch derart Jung.Es wird leichter werden mit der Zeit und deinem Alter und kannst dann mit Stolz sagen DU hast es geschafft.

    Würdest du es nicht schaffen,kannst du zumindest sagen ; Du hast alles versucht.Die Welt dreht sich doch trotzdem weiter..so oder so.Bleib etwas Lockerer mit deiner eigenen Bewertung und sieh mehr ,was Du schon geschafft hast.
    Manche könnten sich von deine Willen wirklich ne Scheibe abschneiden.
    Ich schätze mal das deine Unruhe in Dir jetzt gerade,das Lampenfieber vorm Praktikum ist.Du kennst das doch schon.Die Lage beruhigt sich wieder,wenn du damit anfängst. Schau noch mehr ,wo du unter kommen könntest.Du schaffst das,..wie du anderes auch geschafft hast.

    Klopf*mal*Schulter.

    Alles Gute.
    Schokoschnutte*

  6. #4
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    Standard AW: Bin ich ein Versager? (m/23)

    hallo Robert,

    ich kann mir keinen Menschen vorstellen, bei dem im Leben immer alles und sofort klappte.
    Der Eine muß zweimal einen Anlauf nehmen, ein anderer 5 mal. Und dann gibt es Menschen, die eine für sie falsche Berufsrichtung einschlagen und irgendwann die Richtung ändern. Das gehört alles zum Leben.

    Vielleicht lernst Du im Laufe der Zeit besser als bisher, vor einer Entscheidung zu überdenken, was für Dich richtig sein könnte. Aber richtig ist auch, dass es immer Mut braucht, denn wir können nicht alles im voraus wissen und irren ist nun mal menschlich.

    Vielleicht hilft es Dir, wenn Du zum Möglichkeitsdenker wirst und gerade dann in die Rolle des Möglichkeitsdenkers schlüpfst, wenn man wieder eine schwere Entscheidung bevorsteht oder wenn etwas schief läuft.

    Werde Möglichkeitsdenker:

    Wenn Du bis heute sagtest: Ich weiß nicht wie das geht
    Dann sag ab heute: NOCH weiß ich nicht, wie das geht

    Wenn Du bis heute sagtest: Ich kann das nicht
    Dann sag ab heute: NOCH kann ich das nicht

    Wenn Du bis heute sagtest: Ich trau mich nicht
    Dann sag ab heute: NOCH traue ich mich nicht

    ... aber ab heute oder ab morgen oder spätestens ab übermorgen....

    Sei einfach etwas mutig.


    LG, Nordrheiner

  7. #5
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    Standard AW: Bin ich ein Versager? (m/23)

    Ich muss " Schokoschnutte" recht geben- ich habe auch gestaunt, wie gut alles letztendlich bei Dir lief, obwohl Du natürlich auch mal Rückschläge hinnehmen musst: Das ist halt das Leben!
    Wo läuft denn immer alles glatt ? Nirgends.

    Du hast trotz dieser Rückschritte immer souverän weitergemacht und dann lief es wieder gut ! Das ist doch bewundernswert. Mag sein, dass Du Dir momentan viel Druck wegen Deinem Studium machst , aber das ist doch alles noch im normalen Bereich.

    Du bis erst 23, noch jung und hast noch alle Möglichkeiten, also was soll's ?

    Egal ob Beziehung, Familie , Job , Kinder etc es läuft nie immer alles rund. Aber gut ist, wenn man danach weitermachen kann.

    Deine Eltern haben Dir auch Mut gemacht. Jetzt würde ich an Deiner Stelle Hilfe bei einer Beratung an der Uni suchen, um etwas " Ordnung " in Dein Studium zu bringen, damit Du nicht zu viel Druck hast und die Dinge geregelt bekommst.

    Zuza

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