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Thema: meine Probleme, mein Werdegang, mein leben

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    Standard meine Probleme, mein Werdegang, mein leben

    Hallo

    Ich möchte hier offen über meineGeschichte, meine Erlebnisse, Gefühle und Probleme sprechen, die ichbisher sonst nie jemandem anvertraut habe. Zum einen würden vielemeine Probleme nicht verstehen, zum anderen habe ich keinen/keinerichtig guten Freund/Freundin, dem ich mich so gut anvertrauenkönnte.


    Ich mache mir irgendwie selbst alles soschwer, irgendwie hab ich das Gefühl, dass ich „zu blöd zumleben“ bin, jetzt bin ich schon Anfang 30 und habe mein Leben nichtwirklich im Griff. Ich weiß noch nicht mal, wie ich wirklich bin(was meine Interessen sind, was ich möchte, wie ich leben möchte..)
    Nach Außen bin ich normal, aberinnerlich habe ich viele Selbstzweifel, kein stabiles Selbstbild undhabe kein gutes Selbstwertgefühl und kein gutes Selbstbewusstsein,dabei sollte man das mit 30 schon haben, das wird von der Umwelt soerwartet. Ich fühle mich so „hinten dran“...


    Ich habe schon eine Vermutung, wo dieUrsachen hierfür liegen: in meiner Kindheit. Sie war nicht schönund meine Mutter war/ist keine liebevolle Mutter, sie ist sehrkühl/kalt und hat mich in meiner Kindheit sehr oft herabgesetzt(bspw.: „ich sei dick und fett“ – obwohl ich das nie war undhat mich auch immer gegen meine Freundinnen aufgehetzt undausgegrenzt..) und mein Vater stand schon immer sehr „unter ihremPantoffel“, hat sich auch von ihr so „aufhetzen“ lassen und esauch öfters an uns Kindern ausgelassen – uns geschlagen. „DieAnderen Leute/Menschen“ waren schon immer wichtiger als wir und sohabe ich/wir Kinder mitgespielt, den Anschein einer „heilenFamilie“ zu wahren, doch in Wirklichkeit war sie sehr kaputt.
    Wir Kinder haben es (ständig)vonunseren Eltern vermittelt bekommen, dass wir weniger wert sind wieandere. Ich muss dazu sagen, dass wir aus dem Ausland hergezogen sindund als Migranten hatten meine Eltern es schwerer und kann man sichauch nichts zu schulden kommen lassen, wenn man akzeptiert seinmöchte, aber trotzdem sollte man dann eigtl. Umso mehr in derFamilie zusammenhalten, dies war gar nicht der Fall. Ich schaue zwargar nicht „ausländisch“ aus und spreche perfekt und akzentfreideutsch, aber auch ich hatte mit Ausländerfeindlichkeit in meinerVergangenheit zu tun, was mich sehr verletzt hat. Ich habe das Gefühlnirgends dazuzugehören, auch wenn ich die deutscheStaatsangehörigkeit besitze, wird man doch von vielen als Ausländerangesehen, weil man woanders geboren ist und zu meinem Herkunftslandhabe ich auch keinen Bezug und keine Freunde, die auch aus dem Landkommen oder diese Sprache sprechen. Ich habe das Gefühl, keineHeimat zu haben.
    Ich denke, ich war schon als Kind sehrdepressiv, bis zu meinem 4. Lebensjahr gibt es kein einziges Foto aufdem ich gelacht habe, ich habe immer sehr traurig geschaut, meineMutter hat uns auch sehr von der Verwandtschaft abgekapselt, meineOpas und Omas sind inzwischen verstorben, aber ich habe sie auch kaumgekannt, wir haben sehr weit weg gewohnt von allen und sind dort auchnur einmal in meinem gesamten Leben hingefahren. Besuch hatten wirauch nur sehr selten.
    Ich bin eigtl. Ein totalerFamilienmensch u. Sehr „warmherzig“ wie mir immer alle sagen, ichdachte, ich habe immerhin noch meine Geschwister, aber die haben michtotal „hintergangen“ um viel Geld betrogen und im Stich gelassen,was ich gar nicht glauben kann, immerhin habe und hätte ich auch soviel für sie getan?!.... Wir Geschwister haben nun auch keinenKontakt mehr untereinander.
    Nach Außen hin habe ich es mir nichtansehen lassen, wie „gebrochen“ ich eigtl. War, man könnte es anden Leistungen merken, ich habe viel weniger erreicht, im Vergleichzu meinen eigtl. Fähigkeiten und Intelligenz. Habe einen einfachenBeruf erlernt, bei dem ich qualitativ total unterfordert war undquantitativ überfordert und habe mich danach im Arbeitsleben sehrausnutzen lassen, einfach gesagt, hatte ich danach nur „sch..Jobs“. Vor 3 Jahren habe ich dann eine neue Ausbildung angefangenmit der ich jetzt fertig bin, leider hatte ich sehr erschwerteUmstände, musste ewig zu meiner Ausbildungsstelle hin pendeln, dashat mich viel Zeit und Anstrengung gekostet, zusätzlich musste ichnoch nebenbei arbeiten, dann habe ich auch noch meinen Exfreundkennen gelernt, der mir die Umstände auch sehr erschwert hat und mirSchulden bereitet hat (habe in dem einen Jahr wo ich mit ihm zusammenwar 7000 € an Schulden aufgebaut, durch einen Bildungskredit, dereigtl. Auch für was anderes gedacht war, trotz dessen, dass ich anmir selbst extrem gespart habe, habe ich jetzt auch noch Schulden undstehe mit nix da. Ich wohne mit ihm leider noch in der WG mit noch 2weiteren Personen, ich will hier weg, kann ich aber auch nicht soschnell, da ich überhaupt kein Geld habe für Umzug oder Kaution,ich habe noch nicht einmal ein Bett, schlafe auf einer Matratze aufdem Boden und muss es auch noch aushalten, ihn ständig zu sehen.
    Anfang dieses Monats bin ich mit meinerAusbildung fertig geworden und bekomme jetzt Hartz 4, obwohl ich nochnie arbeitslos war, da meine Ausbildung nicht angerechnet wird (habemich schon erkundigt, dies ist rechtens). Ich habe schon eine Zusagefür eine Arbeit bekommen, die ich nächsten Monat anfangen könnte,aber ich hoffe noch etwas anderes zu finden, da zum einen das nichtdas ist, was/wo ich arbeiten möchte, zum anderen auch keine gutbezahlte Arbeitsstelle ist. Die WG wo ich jetzt wohne ist leider auchtotal überteuert und da ich auch noch Fahrkosten von ca. 200 -300 €haben werde, bleibt mir wieder nicht viel zum wegsparen...
    Irgendwie kann ich mich aus diesen„widrigen“ Umständen kaum lösen und mittlerweile kann ich aucheinfach nicht mehr, ich bin ständig müde und ausgelaugt, meineAusbildung ist mir schon so schwer gefallen, durch die zusätzlichenNebenjobs, die ich machen musste und dieKonzentrationsschwierigkeiten und der Müdigkeit, deren ich auchdauerhaft ausgesetzt war/bin.
    Ich kann mich auch überhaupt nichtentspannen, habe viel Angst, davor wie es weitergeht und dass ichmeine neue Arbeit „nicht packe“, verliere und dann wieder imHartz 4 lande, das Geld langt auch überhaupt nicht zum leben, da ichein Auto auch noch zu zahlen habe und auch immer wiederunvorhergesehene Kosten kommen, (obwohl ich sehr gut mit Geld umgehenkann und mir auch NICHTS leiste).
    Es ist schwer für mich keine Familieund keine wirklich guten Freunde zu haben, aber es ist auch soschwer, wirklich gute Freunde zu finden, bin oft ausgenutzt worden.Möchte auch gerne eine Familie und Kinder haben, aber irgendwieläuft mir die Zeit davon... Ich möchte schon seit Jahren einePsychotherapie machen und stehe schon auf Wartelisten, aber alles„ausgebucht“.


    Tut mir leid, dass es so viel Textgeworden ist, aber vllt. Habt ihr Tipps, was ich machen könnte, wieich vllt alles verarbeiten könnte/mich von meinerVergangenheit/alten konditionierten Verhaltensmustern und Gefühlenlösen könnte und wie ich „mehr Kraft“ bekommen könnte oderauch Tipps für anderes...

    Ich bedanke mich schonmal im Voraus

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  3. #2
    Registriert Avatar von ~Waldgeflüster~
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    Standard AW: meine Probleme, mein Werdegang, mein leben

    Hallo Pusteblume,

    da hat sich bei dir aber einiges angesammelt...
    Da ich selber schon in so einer ähnlichen Situation wie Du war, kann ich zumindest ansatzweise nachvollziehen, wie Du dich fühlst. Den ultimativen Geheimtipp, wie Du aus der momentanen Situation wieder raus kommst, habe ich allerdings leider auch nicht.

    Aber: Ich finde, Du kannst stolz auf dich sein, dass Du diese Ausbildung trotz der widrigen Umstände durchgezogen und abgeschlossen hast!! Das ist etwas, worauf Du aufbauen kannst. Ich an deiner Stelle würde erstmal diese angebotene Stelle annehmen und aber gleichzeitig weiter auf Stellensuche bleiben. Wenn Du etwas besseres findest, kannst Du immer noch wechseln. Und dann denke ich, solltest Du so schnell wie möglich aus dieser WG raus, in der Du ständig deinen Ex siehst.

    Aber am allerwichtigsten ist wahrscheinlich, dass Du an deinem Selbstbild und deinem Selbstvertrauen arbeitest. Du kannst etwas, dass zeigt ja deine abgeschlossene Ausbildung. Und Du bist jemand, aber wer Du bist, musst Du selbst herausfinden. Im Internet gibt es Seiten mit Übungen, die das Selbstbewusstsein stärken sollen. Eventuell ist ja dort etwas dabei, was dir weiterhilft?

    Es ist nicht einfach, eine vorhandene Konditionierung loszuwerden, ich spreche da aus Erfahrung. Ich denke ehrlich gesagt, Du solltest dir Hilfe holen und über die ganzen Dinge, die Du hier aufgeschrieben hast, mit deinem Hausarzt sprechen. Er wird dir einige Alternativen nennen können, oder Du suchst eine Beratungsstelle auf, zB. die Caritas. Damit es dir besser geht, wäre wahrscheinlich eine Therapie, in der Du die Konflikte deiner Vergangenheit (Kindheit, Verhältnis zur Mutter usw.) aufarbeiten kannst, am besten.

    Alles Gute
    Waldgeflüster
    Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut.
    (Perikles)

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