Anzeige
Ergebnis 1 bis 5 von 5

Thema: Freudlosigkeit

  1. #1
    Registriert Avatar von Garen
    Registriert seit
    21.05.2017
    Beiträge
    96
    Danke gesagt
    61
    Dank erhalten:   29

    Standard Freudlosigkeit

    Hallo zusammen,

    ich bin schon seit längerer Zeit von Freudlosigkeit geplagt. Also ich muss mich egal bei was schon sehr zusammenreißen um der Sache etwas schönes abzugewinnen. Ich bin da viel zu sehr mit einem negativen Verstand dran, als dass mich die Dinge die ich erlebe glücklich stimmen. Das fängt beim Kochen an, geht über Hobbies und hört bei Veranstaltungen auf. Es ist so eine Leere die nicht gefüllt werden kann und gerade wenn auf Festen die Menschen ausgelassen feiern fühle ich mich sehr deplaziert, obwohl ich mich ja aus freien Stücken dorthin begebe um eben ein wenig an dieser Lust teilhaben zu können. Ich bin eigentlich ein sehr extrovertierter Mensch, weshalb ich auch keine soziale Phobie oder ähnliches habe, zum Glück, doch ich finde diese Anteilnahmslosigkeit schon als Belastung und gerade im Freundes oder Familienkreis werde ich mit komischen Augen angesehen, doch meistens wird es dann dabei belassen und man geht nicht näher auf das Thema ein, weil man mich eben schon immer so kennt. Ist das nicht irgendwie schlimm? Keine Hilfe zu bekommen, von den Menschen von denen man das eigentlich erwartet? Es geht hier ja wirklich mal um mich und nicht um Weltthemen oder sonstigen Dingen mit denen man sich ja gerne ablenkt.


    Was kann ich tun, um zumindest ein bisschen Freude in mein Leben zu ziehen? Diese Angewohnheit zu ändern ist nicht leicht! Und meistens bin ich bei dem Versuch es so zu machen wie die anderen es ja ganz natürlich tun, so erschöpft, dass ich erst Recht keine Freude an den Unternehmungen habe. Kennt das jemand was ich beschreibe? Medikamente oder Drogen, die einen in so einen Zustand heben halte ich persönlich für verkehrt. Ich war lange Zeit Computerspielsüchtig habe versucht so die Zeit totzuschlagen, weil mich nichts interessiert hat und ich habe gelernt damit umzugehen, doch es hat viel kaputt gemacht und nutzen für den Beruf kann ich dieses Wissen ja auch nicht.

    Danke fürs durchlesen und freue mich über Kommentare, auch wenn freuen hier vielleicht der falsche Ausdruck ist, ich wäre glücklich darüber sagen wir mal so.

    LG
    Garen

  2. Anzeige

  3. #2
    Registriert
    Registriert seit
    12.07.2017
    Ort
    Thüringen
    Beiträge
    36
    Danke gesagt
    0
    Dank erhalten:   13

    Standard AW: Freudlosigkeit

    Hallo Garen
    So wie du es beschreibst bedarf es eventuell professioneller Hilfe. Von Drogen oder derartigen Mitteln rate ich dringend ab die könnten deinen Zustand sogar noch verschlimmern. Auch Schlaflosigkeit oder das Gefühl nicht zur Ruhe zu kommen können weiter Alarmsignale sein. Doch am schlimmsten ist wohl die soziale Isolation und das man sich immer weiter zurück zieht. Bin zwar kein Fachmann aber wenn selbst Hobbys , Partys , Freunde dich nicht mehr so richtig aufheitern können und es generell an Motivation und Freude mangelt solltest du zumindest mal über eine Beratung nachdenken.

    MfG Vinndos

  4. Für den Beitrag dankt: Garen

  5. #3
    Registriert Avatar von Starlight Milkyway
    Registriert seit
    23.04.2017
    Beiträge
    199
    Danke gesagt
    65
    Dank erhalten:   97

    Standard AW: Freudlosigkeit

    Zitat Zitat von Garen Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    ich bin schon seit längerer Zeit von Freudlosigkeit geplagt. Also ich muss mich egal bei was schon sehr zusammenreißen um der Sache etwas schönes abzugewinnen. Ich bin da viel zu sehr mit einem negativen Verstand dran, als dass mich die Dinge die ich erlebe glücklich stimmen. Das fängt beim Kochen an, geht über Hobbies und hört bei Veranstaltungen auf. Es ist so eine Leere die nicht gefüllt werden kann und gerade wenn auf Festen die Menschen ausgelassen feiern fühle ich mich sehr deplaziert, obwohl ich mich ja aus freien Stücken dorthin begebe um eben ein wenig an dieser Lust teilhaben zu können. Ich bin eigentlich ein sehr extrovertierter Mensch, weshalb ich auch keine soziale Phobie oder ähnliches habe, zum Glück, doch ich finde diese Anteilnahmslosigkeit schon als Belastung und gerade im Freundes oder Familienkreis werde ich mit komischen Augen angesehen, doch meistens wird es dann dabei belassen und man geht nicht näher auf das Thema ein, weil man mich eben schon immer so kennt. Ist das nicht irgendwie schlimm? Keine Hilfe zu bekommen, von den Menschen von denen man das eigentlich erwartet? Es geht hier ja wirklich mal um mich und nicht um Weltthemen oder sonstigen Dingen mit denen man sich ja gerne ablenkt.


    Was kann ich tun, um zumindest ein bisschen Freude in mein Leben zu ziehen? Diese Angewohnheit zu ändern ist nicht leicht! Und meistens bin ich bei dem Versuch es so zu machen wie die anderen es ja ganz natürlich tun, so erschöpft, dass ich erst Recht keine Freude an den Unternehmungen habe. Kennt das jemand was ich beschreibe? Medikamente oder Drogen, die einen in so einen Zustand heben halte ich persönlich für verkehrt. Ich war lange Zeit Computerspielsüchtig habe versucht so die Zeit totzuschlagen, weil mich nichts interessiert hat und ich habe gelernt damit umzugehen, doch es hat viel kaputt gemacht und nutzen für den Beruf kann ich dieses Wissen ja auch nicht.

    Danke fürs durchlesen und freue mich über Kommentare, auch wenn freuen hier vielleicht der falsche Ausdruck ist, ich wäre glücklich darüber sagen wir mal so.

    LG
    Garen
    Ich verstehe ziemlich gut was Du meinst. Mir geht es auch so, dass ich mich teilweise zu Unternehmungen zwinge. Eigentlich habe ich auf gar nichts Lust. Und auf Feiern kommt es nicht selten vor, dass ich doch einiges an schauspielerischem Talent aufbringen muss, um den Gastgeber nicht zu beleidigen. D.h. teilweise täusche ich Heiterkeit und Fröhlichkeit regelrecht vor. Mein Stimmungspegel ist immer fast null: Weder ins Negative - noch ins Positive.
    Früher war das bei mir nichts. Warum das heute so ist, kannst Du in einem anderen Thread von mir nachlesen, wenn es Dich interessiert.

    Ich kann Dir nur raten, dass Du Dich körperlich einigermaßen fit hälst. Viel spazieren gehst und Dich fortbildest. Einfach Dinge lernst, die Dir (soviel) Spaß (wie möglich) machen. Das ist meine Strategie und die hält mich wenigstens im alltäglichen Leben einigermaßen über Wasser hält.

  6. Für den Beitrag dankt: Garen

  7. #4
    Registriert Avatar von Zebaothling
    Registriert seit
    01.01.2011
    Beiträge
    3.663
    Danke gesagt
    1
    Dank erhalten:   1.851

    Standard AW: Freudlosigkeit

    Ich kenne das Gefühl genau, und finde es auch nicht wirklich annormal, sondern verständlich letztens war auch wieder so ein Tag, wo mich der Wunsch nach Freude heimsuchte, weil ich dachte, ich hätte etwas zu wenig davon.

    Da war hier so ein Stadfest Tag mit Dschingderassabum und aufgebauter Bühne, vor der die Tische und Bänke standen, damit die Leute sich vollfressen können oder besaufen, weil sie dann eher kommen und ihr Geld da lassen.
    Als ich dann da drüber schlenderte, weil ich mir mir immer wieder vor Augen führen muß, das ich da wirklich nicht dazugehöre, sonst kann ich es ja selbst nicht glauben, beobachtete ich die anderen Menschen, wie rausgeputzt sie waren, wahrscheinlich um in der Öffentlichkeit das Bild der heilen Welt hichzujalten, weil sie ich damit am besten vom dem Grauen Zuhause ablenken können, und wie das mit der Ablenkung dann bei einigen doch nicht so funktionierte, die sich schon morgens um elf die Kante gaben, Frühschoppen nennen die das, damit die den Raest des Tages nah am Delirium nicht mehr so wirklich erleben und sich auf die Sentimentalität konzentrieren können, die nur dann bei denen hoch kommt, wenn sie einen im Kahn haben.....dann bekommt sogar die potthäßliche und total überfette Frau mal einen Kuß oder ne Umarmung, die sie sichtlich genießt, wohl weil der ekelige und verlogene Typ mit dem sie da zusammen ist, das nüchtern nicht so wirklich auf die Kette kriegt ihr Wertschätzung entgegenzubringen, woran man das erkennt ? Na an den Blicken, die die Typen dann den jungen Dingern hinterherwerfen, wenn die "Alte" grade selbst das Glas ansetzt.

    Na und dei denen siehsts dann auch nicht anders aus , denn wenn da mal ein netter junger Body männlicher Natur , der sich in der Optik schon von den Eingereihten absetzt, vorbeiläuft geht es denen ähnlich, es wird getrost gewartet, bis der Typ das Glas ansetzt um mit schmachtendem Blick hinterherzuschauen.

    Wenn ich mir dann in solchen Momenten überlege, daß es bei den meisten nur eine Frage der Zeit ist, bis die genauso eingereiht da sitzen, weil es im Grunde des Daseins, einfach an der Kreativität fehlt, die Verantwortung für eigene Leben mal in die Hand zu nehmen, ist ja auch bequemer sich treiben zu lassen, wird mir wieder eines klar, es wird ganz deutlich , ich gehöre nicht dazu und will es auch nicht, aber es stimmt mich auch nicht fröhlich, weil ich mt der geheuchelten Freude auf Knopfdruck, nicht wirklich symphatisiere.

    Die Kinder haben sich darüber keine Gedanken gemacht, die fanden das toll- Hüpfburg, Trampoline, die , wo sie im Geschirr hängen und wirklich mal hochfliegen können, was aber auch nur für die unter 8 jährigen galt, die hatten echten Spaß in den Backen, beiu den über 8 jährigen war folgendes Phänomen zu beobachten, sie hatten ausgelassen Spaß und wenn dann die Eltern mal nach ihnen schauten, war das Lachen aus dem Gesicht, die Aktion minimierte sich und das Einreihungsszenario nahm seinen Lauf , wie schade, dachte ich.

    Bei den alten war es ähnlich, wenn die noch nicht in ihrer Demenz versunken, sich irgendwie vollsabberten und aufgrund der Medikamentedosis eh nichts mehr mitbekamen, also noch selbstständig umherwatschelten, war nur zu beobachten wie argwöhnisch sie die jungen betrachteten, die noch etwas freizügiger gekleidet waren oder ausgelassen spielten und kreischten, da kam mir nur der Gedanke, die hatte der Einreihungsprozess letztendlich geschafft.

    Da blitzen der Dollarzeichen in den Augen derer, die sich da am Sonntag überlegt hatten einen Bierstand oder ne Freßbude hinzustellen, konnte man nicht übersheen, es riß mich aber auch nicht freudetechnisch raus, sondern bestätigte nur die Betrachtung der Menge, die sich auf dem Weg zur Einreihungsschlachtbank befand, natürlich mit dem politischen Kalkül, über den Staat und das Leben irgendwie zu meckern, damit das ausgelassene Besäufnis auch einen weiteren Sinn hat.

    Dann sang eine, sagen ich mal, mittelgute Interpretin irgendwelche Schlagertexte zur Musik vom Band, wae mir nur wiederum eine weitere Bestätigung der grotesken Situation vermittelte, die sinnfreien Texte und anspruchslose Musik rundete das Szenarion so weit ab, das ich es vorzog zu gehen, weil ich merkte, wie sich irgendwie eine gewisse Überlkeit in mir breitmachte und der Wunsch größer wurde, nach einem ausgelassenen Gewitter, mit Blitz Donner und großen Hagelkörnern, was aber den Kiddis ungerecht gegenüber gewesen wäre, weshalb ich diesen Apell auch nicht an Gott richtete.

    Ich stieg also dann auf mein Motorrad und dachte mir DFu mußt da ganz schnell weg, sonst wird Dir nachher noch kotzeübel oder Du bekommst die Fallstricke der Einreihung zu spüren, wenn Dich die nächste Tussi auf Männerfang zu irgendeinem Gespäch bewegen will, die schauten nämlich schon so gierig ....

    Ich fuhr also dann in den Wald, jetzt muß ich dazu sagen, der Wald , naja es gibt in unserer Nähe noch Wald, zumidest macht das angepflanzte Gehölz den Eindruck, auch wenn es nach ein paar Kilometern wieder endet, man kann dort spazieren gehen, die Waldluft riechen, und hat vielleicht auch mal das Erlebnis etwas zu sehen, wie Tiere , die man sonst nicht in der Stadt trifft. Ich finde es immer gut, wenn ich den Waldboden unter den Füßen spüre, weil der entgegen zum Aspahlt sehr weich ist, grade da wo Tannen stehen, und viele Nadeln liegen und ab und zu mal ein Waldameisenvolk seinen Hügel baut.

    Da stehen auch einige Farne, wie ich finde, sind die sehr viel größer, als die beschnitteten Brüder und Schwestern in manchen Vorgärten für sich Naturverbundenheit bekundender Körnerfresser, die aber im Grunde nur geil aufs Geldverdienen sind, weil sie über das Denken des Randes der Müslischale nicht hinausgelangen.

    Ich ging also so abseits der Wege durch den Tannenwald und fand sogar eine kleine Lichtung , wo die Sonne durchschien und die Bodenfeuchte verdunsten ließ, was zur Folge hatte, das ich einen angenehmen Tannengeruch wahrnahm,der dort aufstieg, dort setzte ich mich hin und freute mich im Grunde darüber das dort außer mir keiner war, die Gedanken an das Treiben der Flachgeistigen Einreihungsgesellschaft, der blitzenden Dollaraugen, die schlechte Musik und den Bier-Bratwurst-Gestank verblassten und ich packte meine Brote aus, weil ich langsam Hunger bekam.
    Ich hatte mir zwei Scheiben Brot mit Tomate und Gurke und Kochschinken belegt, etwas Eisbergsalat und um die ganze Sache geschmacklich abzurunden, etwas Remoulade drauf getan, die anderen zwei Scheiben, da hatte ich Paprikastreifen drauf , die ich immer selbst mache, im Backofen ohne Haut, in Knoblauchöl, mit etwas frischem Estragon, finde ich total lecker, als Getränk, hatte ich kalten Tee dabei und um der ganzen Sache noch etwas an Frische hnzuzufügen, hatte ich mir Lauchzwiebeln hauchdünn geschnitten, zwei Bunde, die mit etwas Creme fresh (halber Becher) etwas Salz und schwarzem Pfeffer unterneinandergemixt, in eine Tupperdose getan.

    Da saß ich also nun und ließ es mir schmecken , die Sonne wärmte mich , der Tanneduft und der alte Stamm auf dem ich saß waren genau an der richtigen Stelle, dann kamen einige Vögel um mich zu beobachten, ich sah ein paar Waldameisen auf dem Boden herumkrabbeln und einige Käfer, es kam eine Waldmaus, die über den Boden huschte und ich sah in etwas Entfernung, meherer Rehe die ebenfalls durch den Wald schlenderten.

    Ich sah aber keinen der Menschen, sondern berachtete die Farnblätter im Sonnenschein und deren Schattenspiel, hörte das leise Rauschen der Baumwipfel und wie soll ich es sagen, meine Laune verbesserte sich mit jeder Minute, die ich da saß und aß.

    Der Morgentau auf den Farnblättern glitzerte in der Sonne und war ein beruhigendes Lichterspiel das sich ständig veränderte, wenn es Feen gäbe, dachte ich, so würden sie sich wahrscheinlich auch hier treffen, lachen ob der guten Stimmung und ausgiebig mit den freundlichen Kobolden, ihre Tagwerkarbeit im Wald besprechen, vielleicht etwas essen.

    So sinnierte ich bestimmt so eine gute halbe bis dreiviertel Stunde vor mich hin und plante dabei, was ich noch alles zu tun habe, so zusagen die To Do Liste für den Rest des Samstages.
    Das klappte auch ohne nenneswerte Probleme, ohne etwas aufzuschreiben, was ich aber damit sagen will, mich begleitete den gazen Tag das Gefühl aus dem Wald, was ich mitnahm und das war ein gutes Gefühl.

    Es machte mich glücklich, hatte etwas von Freiheit und wirklicher seelischer Ruhe , meine Sinne und auch meine Gedanken richteten sich den Rest des Tages nicht mehr in Richtung Freudlosigkeit , sondern ich hörte gute Musik, kochte was leckeres zum Abendessen , setze mich dann abends noch mal auf das Motorrad, um eine Runde zu drehen , konnte die Landschaft genießen und als ich abends einschlief, hatte ich das Gefühl des Waldes immer noch bei mir, war auch besser so ,denke ich, in der Nacht hab ich von motorradfahrenden Feen geträumt, was mich zum Lachen brachte, als ich Sonntagmorgen aufstand. Es war eine gute Idee nicht auf dem Stadfest zu bleiben.
    Wer Wahrheit nicht hören will hat seine Gründe

  8. Für den Beitrag danken: beihempelsuntermsofa, Garen, Starlight Milkyway

  9. #5
    Registriert
    Autor/in dieses Threads
    Avatar von Garen
    Registriert seit
    21.05.2017
    Beiträge
    96
    Danke gesagt
    61
    Dank erhalten:   29

    Standard AW: Freudlosigkeit

    Hallo,

    danke für die schnellen Antworten vorab, es scheint wirklich nicht nur mich zu betreffen, was ich schon schlimm genug finde, werde jetzt auf jede Antwort eingehen.

    Zu "Starlight Milkyway": Dein schauspielerisches Talent hätte ich gern! Mir sieht man es direkt an, versuche es auch mittlerweile nicht mehr, da ich da hoffnungslos versage. Es stimmt schon das einem unangenehm wird, doch ich bin mittlerweile unangenehme Blick gewohnt und versuche darüber hinweg zuschauen, also sie zu ignorieren, was auch erstaunlich gut funktioniert! Das ich nur Dinge machen soll die mir Spaß machen ist ein einfacher, doch wichtiger Tipp, auch wenn hier oft mein Perfektionismus zuschlägt und ich mit anderen vergleiche, die schon so viel besser sind als ich und dann meistens denke "Na es gibt doch andere für diese oder jene Tätigkeit, die es viel besser können als du, also warum solltest du dich bemühen im Schatten zu arbeiten?" Das zeigt mir meistens dann auch, dass es nicht das richtige für mich ist, denn jemand der dafür berufen ist hat diese Gedanken nicht, aber ich glaube Menschen die psychisch halbwegs angepasst sind haben das auch nicht.

    Zu "Zebaothling": Wow, dass nenne ich mal eine sehr lange Antwort! Ich war echt baff nachdem ich fertig war mit dem lesen und finde es gut, dass du so ins Detail gegangen bist, wer deinen Text vorher abgebrochen hat, weil er nur noch mit Kurznachrichten fertig wird, selber Schuld. Es gibt noch ein paar Frei Denker da draußen, doch das sind eher 5% von 95% der Menschen und fallen damit nicht ins Gewicht. Deshalb lassen die oberen Eliten auch gerne ein paar davon darüber erzählen und die sog. "Aufklärer" fühlen sich auch dazu noch berufen und denken gar nicht ans aufgeben, obwohl ihr Vorhaben doch mehr als unsinnig ist. Gegen den manipulierten Massenmedienstrom anzuschwimmen geht in die Hose, immer und immer wieder. Selbst wenn die Eliten ein paar davon umbringen würden, kämen neue nach, weshalb sie es so lassen wie es ist und sich an ihrer Macht und der Dummheit des einfachen Volkes ergötzen. Wem das zu viel des guten ist, dem bitte ich diese Zeilen zu überlesen oder falsch zu verstehen. Das der Mensch sich im Wald oder der Natur deutlich wohler fühlt stimmt, doch konnte ich mich noch nicht von meinem Stubenhocker da sein so befreien, dass ich es alleine fertig bringe mehr raus in die Natur zu gehen, obwohl ich das müsste. Ich kann dir hier empfehlen, wenn dich das interessiert, einmal eine Jurte zu besuchen, oder sogar selbst eine zu bauen, ein rundes Haus ist ein besseres Haus. Schön das du dich an deine Träume erinnerst, ich kann und konnte es noch nie, nur ab und zu mal, passiert eher zufällig. Das du die Veganer oder Vegetarier als Körnerfresser bezeichnest finde ich auf der einen Seite lustig, auf der anderen Seite zeigt aber auch die Statistik, dass wir von Fleisch, Milch, Käse und Ei Konsum die meisten Volkskrankheiten bekommen, an der Spitze wohl Krebs und Herzversagen. In Amerika ist das ja um einiges schlimmer als bei uns. Wenn dich eine andere Meinung zu dem Thema interessiert, kannst du dir einmal den Vortrag von "Gary Yourofsky" ansehen, Thema Schlachthaus usw.

    Danke für die Antworten bisher, bin trotzdem glücklich über jeden weiteren, der sich dazu herablässt seine Zeilen hierzulassen.

    LG
    Garen

Anzeige

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Anzeige