Okay.

Ich war hier jetzt eine Weile nicht mehr.
Ja, ich bin in Selbstmitleid versunken. Aber ich finde es schon ein wenig forsch sich so pauschal über mein Leben zu äußern. Es ging nicht darum, wie oder, dass ich etwas mache.

Ich habe rausgefunden, dass ich seit Jahren ein Problem verdränge, bei dem ich mir sehr alleingelassen fühle. Ich habe nie versucht mich im Wohlstand auszuruhen. Aber es kam wie es kam.

Keine Sorge, mein Studium werde ich schon hinbekommen. Mich selbst zu organisieren ist mir nämlich möglich im Gegensatz zu vielen anderen meines Alters.

Sport mache ich auch. Praktikum habe ich auch schon gemacht. Darum geht es gar nicht. Es geht darum, dass mein Geist und Körper nicht im Einklang sind und ich deshalb immer wieder in depressive Episoden verfalle.
Bisher habe ich noch keine Möglichkeit gefunden dagegen vorzugehen, weil unsere versicherungstechnische Lage zuhause etwas kompliziert ist. Daher stieg ich durch diesen ganzen Bürokratiekram nicht durch.
Ich weiß um mein Problem und nun suche ich Möglichkeiten und Hilfe, um es in Angriff zu nehmen und etwas zu ändern.
Dadurch enstanden nämlich andere Probleme wie eine Sozialphobie und Essstörung.

Ich glaube das, was ich in meinen vorherigen Beiträgen geschrieben habe, hatte nicht viel damit zu tun. Möglicherweise war es eine Art 'Folgeerscheinung' von meinem verdrängten Problem.
Es geht nämlich um Transsexualität. Und mit diesem Problem werd ich seit Jahren allein gelassen. Meine Eltern haben dafür nämlich kein Verständnis.

Und ja, ich helfe zuhause mit, versuche mich selbstständig zu machen, suche nach Nebenjobs. Ich liege nicht wie andere meines Alters auf der faulen Haut und verbitte mir solche Unterstellungen. Sowas ist nicht wirklich hilfreich. Sowas ist anmaßend!