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Thema: Meine kaputte Kindheit, ich brauche Trost... Ich kann einfach nicht mehr.

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    Standard Meine kaputte Kindheit, ich brauche Trost... Ich kann einfach nicht mehr.

    Hallo, ich bin Melissa, 20 Jahre alt, (aber im Herzen viel jünger.) Ich muss mal meine schlimme Lebensgeschichte los werden... Sorry schonmal, wenn es etwas chaotisch ist. Ich bedanke mich schonmal bei allen, die sich Zeit dafür nehmen und sich diese Tragödie durchlesen...
    Ständig haben mich alle fertig gemacht, wie sollen diese Schmerzen jemals vergehen? Ich bin eine kaputte KINDERseele und kann und will niemals erwachsen sein. Wieso kann ich nicht einfach sterben? Dann sind alle glücklich, weil sie ein Problem weniger haben. Ich wurde/werde doch nur von jedem fertig gemacht (Details werde ich nich wirklich nennen). Alle bösen Worte die je zu mir gesagt wurden gehen einfach nicht aus meinem Kopf. Sie stechen mir jeden Tag unbewusst ins Herz. Ich will weg aus Dithmarschen (von da wo ich lebe). Das würde helfen, aber ich bin so hilflos und komme nicht ohne meine Mutter klar und die will in Dithmarschen bleiben. :'( Wenn ich doch nur zu meinen Verwandten nach Hessen könnte, aber ich glaube, die mögen mich auch nicht so gern. Nicht mal zum Geburtstag haben die mir gratuliert... Warum muss ich nur so extrem sensibel sein? Ich wünschte, ich hätte keine Gefühle. Mir ist egal, was ihr über mich und über das, was ich schreibe, denkt. Ich will meine Gedanken und Gefühle irgendwie mit der Welt teilen und ich suche Leute, die mich irgendwie trösten... In meinem Kopf sind so viele Gedanken und Ängste und sie werden von Tag zu Tag mehr. Meine Kindheit war eine einzige Krankheit. Niemand war für mich da, ich musste ohne Vater aufwachsen, weil meine Mutter mit mir von Hamburg hierher abgehauen ist, weil sie eine Affäre hier hatte und meinen Vater im Stich lassen wollte, wegen der Affäre und weil er die Diagnose Multiple Sklerose bekam. Sie hatte wohl keine Lust auch in schlechten Zeiten für ihren Ehemann da zu sein. Ich habe meinen Vater zuletzt gesehen als ich 8 war. 2014 wollte ich ihn mal besuchen, habe ihn auch darüber in Kenntnis gesetzt, aber er hat mir die Tür nicht geöffnet, obwohl er Zuhause war und wusste, dass ich komme. Er will einfach niemanden sehen, nicht mal mich. Ich hab sehr doll geweint vor seiner Tür. Was auch schlimm war ist, dass ich in meinem Leben schon fast 10 mal umgezogen bin und einfach mich deshalb nirgends Zuhause fühle. Meine Mutter hat halt immer wieder das gleiche mit vielen Männern abgezogen wie mit meinem Vater und dann sind wir jedesmal zu denen in die Nähe gezogen. Von einem Dorf zum nächsten... Am schlimmsten war die Zeit in Tellingstedt in einer Wohnung wohnten wir mal 7 Jahre von 2007 bis Ende 2013 und in meinem Zimmer war Schimmel. Es hat so widerlich gerochen und ich hatte immer Angst Lungenkrebs oder sowas davon zu bekommen und meiner Mutter war das total egal. Seit 2011 hatte ich dann 2 ziemlich große Lymphknoten am Hals bekommen, die dann jeweils 2012 und 2013 raus operiert wurden. Nach der Op 2013 wurden meine Ängste vor Krankheiten und Tod noch schlimmer, weil ich eine Art Panikattacke oder so 3 Tage nach der Op auf einem Konzert hatte, aber ich glaube das war eher Unterzucker oder so, weil ich nach der OP vor Schmerzen nichts gegessen und getrunken habe, 3 Tage lang. Es war so heftig, mein Gesicht, meine Hände und Hals haben so stark gekribbelt, dass ich dachte ich sterbe und dann haben sich meine Hände auch noch verkrampft. Ich konnte sie nicht mehr bewegen und war darin bestätigt, dass ich sterben werde. Ich wurde dann hinter die Bühne gebracht. Ich bekam Traubenzucker und ich musste in eine Tüte atmen. Von da an hatte ich öfter solche Anfälle, was vermutlich daran lag, dass ich 4 Monate nach der OP immer noch sehr wenig gegessen und getrunken habe, weil ich seitdem irgendwie immer das Gefühl und die Angst hatte mich beim Essen oder trinken zu verschlucken. Ich nahm 9 Kilo ab deswegen...* Ich kam dann im September 2013 zum ersten Mal in eine psychologische Tagesklinik und von da an ging es wieder Berg auf.*Ich vertraute meinem Körper wieder und konnte ganz normal essen und trinken. Ich konnte sogar in der Schule etwas sagen, wenn die Lehrerin mich dran genommen hat was zu sagen. Vorher konnte ich es nicht, weil ich extrem schüchtern bin. Ich bin mir sicher eine soziale Phobie zu haben. Ich war schon immer sehr schüchtern, aber das Mobbing in der vorherigen Schule, dem ich jahrelang ausgesetzt war, hat es noch schlimmer gemacht. Als wäre es nicht schon schlimm genug gewesen, dass ich halt in Schimmel Zuhause lebte und Zuhause von meiner Mutter schon immer verbal fertig gemacht wurde und angeschrien wurde... Sie hat mich zu dem gemacht, was ich bin. Sie ist selber psychisch total gestört, da bin ich mir sicher. Nie war sie für mich da. Ich sollte immer ruhig in meinem Zimmer sein und sie war immer weg bei ihren Lovern. Nur zum kochen mittags war sie Zuhause. Naja es gab auch Zeiten da musste ich mir mit 14 - 15 selbst Suppen machen. Meine Mutter hat mir alles genommen, das schlimmste war, dass sie mir meine Katzen genommen hat. Ich hatte als ich 8 war eine Katze, die war ein bisschen aggressiv und hieß Mimi. Nur zu mir war sie lieb. Als ich 12 war hat Mama sie dann herzlos ausgesetzt, weil sie ihr an den Arsch gesprungen ist. Mimi hatte auch mal Babys und Mama hat 2 einfach verschenkt und eine haben wir behalten, aber die hat Mamas Ex, als wir bei ihm ausgezogen sind einfach raus gelassen, obwohl sie nur drinnen war und dann ist sie weg gelaufen. Wir hatten dann Katzenbabys als ich 13 war auf "Probe" und Mama hat die 2 dann einfach weg gegeben, weil eine davon noch nicht stubenrein war. Hallo? Ich hätte das schon noch hin gekriegt und wir hätten doch wenigstens die andere behalten können. Mit jeder Katze die meine Mutter mir nahm, hat sie mir ein Stück meines Herzens genommen und da ist bald nur noch ein eisiger Klumpen, wenn es so weiter geht. Dann kam Kater Socke, mein Lebensretter. Ich habe mich extrem glücklich mit ihm gefühlt, obwohl ich halt in dieser Schimmelbude war. Wenn ich mal ein paar Tage weg war, hatte ich sofort Heimweh nach ihm. Das Gefühl kannte ich vorher gar nicht. So jetzt sind wir wieder in 2013. Ich war da noch in der Tagesklinik für Kinder und Jugendliche. Meine Mutter hat mal wieder einen neuen Freund kennengelernt und plötzlich genau zu der Zeit ging es meinem Kater auf einmal total schlecht. Er ist gestorben. Die Ärztin meinte es könnte Krebs gewesen sein. Aber ich glaube Mamas Mittlerweile-Ex hat ihn vergiftet, weil es genau zu der Zeit, als sie zusammen kamen, anfing, dass es ihm schlecht ging. Für mich brach eine Welt zusammen. Ich habe die Therapie abgebrochen, um mich mit Schule ablenken zu können... Ich hatte Selbstmordgedanken ohne Socke und wurde richtig depressiv, denke ich. Ich war vielleicht auch schon vorher depressiv, keine Ahnung... Jedenfalls sind wir 2014 aus der Schimmelbude raus und wohnten dann an einem wunderschönen Ort, wohin ich mich zurückwünsche, weil es auf dem Land war und ich nicht so gern unter Leuten bin. Das einzige was gestört hat waren die lauten Kühe von nebenan. Ich frage mich heute noch, warum die Nachbarn nie die Stalltüren einfach zugemacht haben oder die Kühe auf die Koppel gebracht haben. Dann wäre das Problem gelöst gewesen, aber sie haben es nicht getan, obwohl ich ihnen sagte wie sehr sie meinen Schlaf stören und generell nerven... 2015 bin ich dann auf Wunsch meiner Psychologin ausgezogen, weil sie meinte ich sollte selbstständig werden. Ich war psychisch halbwegs stabil, bis ich allein wohnte. Ich hätte mich nicht drauf einlassen sollen. 2015 war ich so stabil wie nie, als ich dann unten in der ruhigen Stube auf einer kleinen Matratze schlafen durfte um den Kühen zu entkommen. Als ich in der Stadt Heide 3 Monate allein wohnte habe ich nochmal 3 Kilo abgenommen und wog nur noch 47 Kilo bei einer Größe von 167 cm, weil ich Geld sparen wollte und deshalb sehr wenig gegessen habe. Es war ein Fehler. Jedenfalls bin ich Aufgrund meines Versagens und der Erwartungshaltung meiner Mutter, dass ich versage 2016 zu ihr zurück... 2016 habe ich mich in die Stabilität zurück gekämpft und wog dann 59, was jetzt nicht mehr so ist. Hab 10 Kilo durch Sport abgenommen. Ich habe schon immer viel Sport gemacht. Das erfüllt mich. Fahrrad fahren, schwimmen und laufen sind für mich am besten. Jetzt bin ich wieder auf meinem Wohlfühl-Gewicht, was ich von 2013 bis 2015 hatte (50kg). Aber egal... Seit Februar 2017 ist alles mit meiner Psyche so schlimm wie nie zuvor. Ich habe sogar Schlafstörungen. Es hat alles mit einem Streit mit meinem "Freund" und parallel mit meinem "besten Kumpel" begonnen. Streit mit meinem Freund hatte ich, weil er Sex will, ich aber nicht. Ich will Jungfrau bleiben, weil ich halt nicht erwachsen sein will, weil ich keine Kindheit hatte und er hat das schon 3 Leuten erzählt und ich finde das geht keinen was an! Es ist meine Privatsphäre und Leute dürfen das nur von mir wissen, wenn ich es freiwillig erzähle. Jedenfalls fühlte ich mich so unter Druck gesetzt, weil er es halt unbedingt will, dass ich jetzt schon 4 Mal mit ihm Schluss gemacht habe, damit ich dadurch vielleicht besser schlafen kann, aber ich glaube die Schlafstörungen haben ne andere Ursache. Als der Streit anfing habe ich mich auch ein paar Tage gar nicht sportlich Betätigt und bin so wohl ins Entlastungssyndrom gerutscht und da hat man halt Schlafstörungen, warum auch immer...* Jetzt mache ich jeden Tag Sport und kann langsam wieder relativ normal meine 8 Stunden (durch) schlafen. Mit meinem Kumpel habe ich gestritten (Boah ich hasse Streit), weil er mit meiner Feindin auf WhatsApp schreibt und ich das nicht gut finde und er redet hinter meinem Rücken schlechte Dinge über mich. Einmal hat er eiskalt mich bei Snapchat gelöscht und dann abgelästert und gesagt, dass er mich hasst. Das hat mich so tief verletzt. Vorher hat er mir gut getan und zu meiner Stabilität beigetragen. Ich glaube ich habe sie sogar durch ihn zurückerlangt. Jedenfalls die sogenannte Feindin mit der er schreibt war 10 Jahre meine Freundin. Sie hat mir aber auch so viel angetan und ich kann ihr nicht mehr verzeihen und deshalb habe ich die Freundschaft dieses Jahr beendet. Sie hat mich mal bestehlen wollen, als wir noch kleiner waren. Sie hat meine Freunde weg genommen und immer einfach Freundschaftsanfragen bei Facebook gestellt und mit denen geschrieben und dann haben die nicht mehr mit mir geschrieben sondern nur noch mit ihr. Die haben mich eiskalt durch sie ersetzt und mit ihr zu dritt in einer Gruppe geschrieben. Also um genau zu sein mein bester Freund, "sie" und der Cousin meines besten Freundes. Dabei war das mit der Gruppe das Ding von seinem Cousin, ihm und mir. Wir hatten sehr viel Spaß, aber sie hat alles kaputt gemacht. Desweiteren kann ich ihr auch nicht verzeihen, dass sie mich nicht verteidigt hat, als ihr Ex, damals Freund, mich fertig gemacht hat. Ne sie hat sogar mitgemacht! Die haben über meine Ernährung gelästert, meinten vegan und vegetarisch sei schlecht und so, dabei stimmt es nicht und ich hätte ja deswegen abgenommen, dabei war es wegen nach der OP 2013, Aufgrund der Angst sich beim essen zu verschlucken! Die meinten sogar ich wäre magersüchtig und das würde halt von meiner Ernährung und vom Sport kommen. Die wollten mir alles ausreden, was mich ausmachte... Vegetarierin wurde ich erst 2014 und ich habe 2013 abgenommen, als ich noch Fleisch aß! Veganerin wurde ich Ende 2016 so richtig auch wenn ich mich vorher schon fast ausschließlich vegan ernährt habe. Mir geht es super dabei! Und dann gab es da noch ne "Freundin" die 2016 ein halbes Jahr Kontakt mit mir abgebrochen hat, weil ihre Mutter was gegen mich hat, weil ich nicht arbeite und so denke ich. Das geht halt nicht wegen meiner Vergangenheit, weil ich so krank bin und weil ich keinen Schulabschluss aufgrund meiner Schüchternheit habe. Ich hatte mündlich immer eine 5 - 6 und schriftlich konnte ich irgendwie auch nicht viel an den Gesamtnoten im Zeugnis ändern, obwohl ich recht gut war. Wir hatten Ende 2016 wieder Kontakt und uns mal getroffen, aber ich denke nur, weil sie einsam war. Generell haben die beiden Mädels von denen ich berichte nur dann sich gemeldet, wenn sie sich einsam gefühlt haben oder ihnen langweilig war.* Boah ich habe eigentlich keine Lust mehr zu schreiben und das war längst noch nicht alles sondern nur eine grobe Zusammemfassung. Aber ihr sollt ja nicht so extrem viel zu lesen haben, deshalb denke ich das reicht erstmal. Zusammengefasst kann ich nur sagen, dass ich durch das alles entgültig von der Menschheit enttäuscht bin und nur noch allein sein will.
    Diese psychischen Störungen habe ich Aufgrund meiner im groben erklärten Vergangenheit bekommen: Soziale Phobie, Hypochondrie, Angst erwachsen und älter zu werden, Depression (ich vermute ne schwere, krasse Stimmungsschwankungen, Selbtsmordgedanken, ich denke ich neige auch zu Borderline ein wenig, Schizoide-Persönlichkeitsstörung würde auch langsam zu mir passen und joa... Was ich noch sagen wollte: Meine Nicht-mehr-Freundin, mit der ich 10 Jahre befreundet war meinte dieses Jahr, meine Figur sei perfekt, dabei ist es die gleiche Figur, wie die, die ich hatte, als ihr Ex und sie meinten, dass ich magersüchtig wäre. Die beiden waren wohl einfach nur neidisch. Ich hasse sowas. Ich will nicht, dass sich andere wegen mir schlecht fühlen. Naja ist egal jetzt... Hab ja alle Freundschaften beendet und will vielleicht auch entgültig mit meinen Freund und meinem besten Kumpel brechen... mit meinem Freund bin ich erst seit August zusammen, kennen uns durch Pokemon Go und mit meinem besten Kumpel seit einem Jahr befreundet und das Mädel, dass von ihrer Mutter keinen Kontakt mehr mit mir haben durfte war fast 8 Jahre meine Freundin. Ich muss noch dazu sagen, dass meine Freunde alle jünger sind als ich, aber sich erwachsener verhalten und damit komme ich nicht mehr klar. Ich will kindliche Dinge tun und mich nicht groß unterhalten, ich weiß nie was ich sagen soll. Ich will zocken, Sport machen, Spaß haben, Musik hören und albern sein mit Freunden... Bevor die Mädels ihren ersten Freund 2015 hatten, war alles noch gut mit denen. Die Mädels und mein bester Kumpel sind zwischen 15 und 17 Jahre alt und mein Freund ist 27. Ich leide so extrem, ich hoffe jemand kann mich hier aufbauen. Es hat mich viel Kraft gekostet, das alles zu schreiben. Kraft, die ich kaum noch besitze und trotzdem will das Jobcenter und jeder, dass ich irgendwas mache, aber ich kann nicht. Das Leben ist schon anstrengend genug für mich mit meiner Vergangenheit und meiner kaputten Psyche dadurch. Ich hab extreme Angst wieder verletzt, ersetzt, zerfetzt zu werden, dass ich mich von meinen Mitmenschen distanzieren werde. Ich hab übrigens wieder einen Kater, aber wir haben nicht die gleiche starke Verbindung wie mein toter Kater und ich. Ich glaube wir waren Seelenverwandt. Apropos Seelenverwandt. Ich habe auch einen menschlichen Seelenverwandten, den ich seit 5 Jahren liebe (jetzt nicht mehr so stark, denke ich), aber er ist leider schwul (geworden) und ich war immer zu schüchtern um mich mit ihm zu treffen und ihm das zu gestehen. Wir hatten von Ende 2012 bis Mitte 2013 Kontakt auf Facebook, wo wir uns kennenlernten. Als ich ihn zufällig mal bei Media Markt sah kam in mir ein Feuerwerk der Gefühle auf. Es war Liebe auf den erste Blick. Ich hatte extrem viel Liebeskummer in der Vergangenheit, weil ich nur an ihn dachte. Meinen Freund liebe ich weniger als ihn, was mir zu denken gibt und die beiden sind/waren sogar Freunde... Was momentan dumm ist: Ich traue mich kaum noch raus, weil meine Schüchternheit und Angst vor Menschen so extrem ist wie noch nie. So ich glaube, ich habe entgültig genug geschrieben. Naja ich muss noch etwas loswerden: Mir wurden damals die großen Lymphknoten entfernt, weil die Ärzte dachten das wäre Krebs... Das hat mich auch ziemlich hart getroffen. Ende 2015 war ich übrigens auch wieder in einer psychologischen Tagesklinik. Ich glaube dies habe ich noch nicht geschrieben. Jedenfalls hat es eigentlich auch geholfen, wie bei der Tagesklinik zuvor, aber ich hatte nach beiden Kliniken Rückfälle und bin ja momentan in meinem dritten Rückfall drin...

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    Standard AW: Meine kaputte Kindheit, ich brauche Trost... Ich kann einfach nicht mehr.

    Liebe Melissa,

    deinen Beitrag hast Du sehr gut geschrieben, mein Kompliment !!

    Ich kann gut verstehen, dass Du gerne Kind sein möchtest. Jedoch kannst Du das auch als Erwachsene.

    Kindsein bedeutet, in Frieden spielen und seine Freizeit geniessen. Das Kind entdeckt immer mehr seine Umwelt und neue Dinge, die das Kind interessant findet.

    Was braucht ein Kind?
    In Frieden und in Harmonie leben und spielen kann ein Kind, wenn und weil es Erwachsene (in der Regel die Eltern) gibt, die dem Kind zu essen und zu trinken geben, ein Dach über dem Kopf, Kleidung und ganz wichtig Schutz vor Gefahren bieten. Und wenn das Kind traurig ist oder Angst hat, dann trösten die Eltern ihr geliebtes Kind. Diese Liebe zu dem Kind ist besonders wichtig!

    Mangel
    Du hast selbst erlebt, wie schlimm sich ein Kind fühlt, wenn es da einen Mangel gibt, wenn die Eltern sich nicht genügend um ihr Kind kümmern und ihm keine oder zu wenig Liebe geben, ggf. wie bei Deiner Mutter nur an sich denken.

    Wenn Du Erwachsene bist, kannst Du Dir selbst in Deinem Inneren Dein Kindsein bewahren und beschützen.
    Wenn Du Kind sein und bleiben willst, dann lerne die Vorteile kennen, die Mittel und Wege, wie Du Dein Kind in Dir beschützen und versorgen kannst.

    Ich empfehle Dir, folgende Punkte zu überdenken und zu beachten:

    1. Je stärker Du wirst und je mehr Wissen und Fähigkeiten Du hast, um so besser kannst Du auf Dich selbst aufpassen und Dich versorgen. Mit Wissen und mit Fähigkeiten kannst Du einen Beruf erlernen und Dein Geld verdienen. So machst Du Dich unabhängig von anderen Menschen!

    Also bitte: LERNE, was immer Du lernen kannst!

    2. So wie es gute Mütter und gute Väter gibt, gibt es auch gute Freunde und gute Kumpels sowie schlechte Freunde und schlechte Kumpels, die nur an sich denken und Dich ausnutzen. Der Name "Mutter" oder "Freund" sagt wirklich nichts aus, wie dieser Mensch wirklich ist. Damit Du einen guten Freund von einem schlechten Freund unterscheiden kannst, achte auf Folgendes:

    Ein guter Freund achtet darauf, was Dir gut tut. Er belügt Dich nicht, redet nicht schlecht über Dich und freut sich über Deine "anderen" Aktivitäten, auch wenn er auch andere Aktivitäten und Interessen als Du hat. Freunde haben Gemeinsamkeiten - aber eben nicht auf allen Gebieten. Freunde respektieren sich und die jeweils andere Meinung.
    Wenn-Dann-Sätze wie "wenn Du nicht mit mir schläfst, dann...." sagen Freunde nicht.

    3. Gott liebt Dich - aber auch alle anderen Menschen. Ist ein Mensch böse, geht er einen bösen Weg, dann lässt Gott ihn laufen. Also wenn Du Dich selbst liebst, dann lasse böse Menschen laufen.... und gehe ihnen aus dem Wege.

    4. Gott liebt Dich: das bedeutet, Du darfst und sollst ein fröhlicher Mensch sein. Wenn Gott will, dann kann auch die schlimmste Krankheit Dir nichts anhaben. Ich hatte auch Krebs - und bin Gott dankbar, dass ich gesund werden durfte. Dankbarkeit ist ein wichtiger Schlüssel für Glück.

    5. Gott liebt Dich, egal ob Du dick oder dünn bist, gute Noten in der Schule hast oder nicht, arm oder reich bist, alt oder jung. Für seine Liebe mußt Du keine Leistung bringen.... Und weil Er Dich liebt, wie Du bist, deswegen darfst und sollst Du auch Dich selbst lieben, wie Du bist. Deswegen brauchst Du auch nicht anderen Menschen hinterher rennen, um ihre Akzeptanz und Liebe zu bekommen, wie Deine Mutter es leider fehlerhaft getan hat.

    Und weil Menschen oft nicht wissen, dass sie von Gott geliebt sind, deswegen schickt Gott ab und zu einen Menschen vorbei, der ihnen das mitteilt. So wie mich jetzt hier.

    Ich nehme Dich jetzt - wenn ich darf - virtuell in die Arme und hoffe, daß es Dich etwas tröstet.

    LG, Nordrheiner

  4. Für den Beitrag dankt: Anturiel

  5. #3
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    Standard AW: Meine kaputte Kindheit, ich brauche Trost... Ich kann einfach nicht mehr.

    Hallo Melissa (:

    Ich heiße Saskia & bin 21 Jahre alt. Auch ich hatte wie du, keine schöne Kindheit gehabt, sei es in der Schule gewesen oder in den eigenen vier Wänden.
    Darum kann ich sehr gut nachvollziehen, wie es dir geht & was dich so fertig macht.

    Zuerst einmal ist es schade, wie du über dein Leben denkst. Jeder von uns hat die Chance bekommen, hier auf diesem Planeten was zu ändern. Du zum Beispiel hast schon etwas geändert, auch wenn du es selbst nicht erkennst:


    Meine Mutter hat mir alles genommen, das schlimmste war, dass sie mir meine Katzen genommen hat. Ich hatte als ich 8 war eine Katze, die war ein bisschen aggressiv und hieß Mimi. Nur zu mir war sie lieb. Als ich 12 war hat Mama sie dann herzlos ausgesetzt, weil sie ihr an den Arsch gesprungen ist. Mimi hatte auch mal Babys und Mama hat 2 einfach verschenkt und eine haben wir behalten, aber die hat Mamas Ex, als wir bei ihm ausgezogen sind einfach raus gelassen, obwohl sie nur drinnen war und dann ist sie weg gelaufen. Wir hatten dann Katzenbabys als ich 13 war auf "Probe" und Mama hat die 2 dann einfach weg gegeben, weil eine davon noch nicht stubenrein war. Hallo? Ich hätte das schon noch hin gekriegt und wir hätten doch wenigstens die andere behalten können

    Du hast einem/mehreren Lebewesen die Chance auf ein schönes Leben geben wollen. Für dich stand es außer Frage ein Tier aufgrund seiner Verhaltensweisen auszusetzten. Allein das macht dich schon zu einem bessern Menschen. Auch deine vegane Einstellung ändert schon viel, denn ich wünschte ich könnte auf Fleisch verzichten, zu liebe der Tiere. Doch du ziehst das durch, machst dir kaum Gedanken darüber.



    Für mich brach eine Welt zusammen. Ich habe die Therapie abgebrochen, um mich mit Schule ablenken zu können... Ich hatte Selbstmordgedanken ohne Socke und wurde richtig depressiv, denke ich.

    Das kann ich gut verstehen, denn ich verliebe mich genauso stark in ein Tier, wie in einen Menschen. Bei einem Verlust/Todesfall bricht auch bei mir die Welt zusammen.
    Denke daran, dass auch Socke deine Liebe gespürt hat & du nicht Schuld an seinem Tod bist. Er wacht oben über dich & dankt dir für die Zeit, die du für ihn geopfert hast.



    Es hat alles mit einem Streit mit meinem "Freund" und parallel mit meinem "besten Kumpel" begonnen. Streit mit meinem Freund hatte ich, weil er Sex will, ich aber nicht. Ich will Jungfrau bleiben, weil ich halt nicht erwachsen sein will, weil ich keine Kindheit hatte und er hat das schon 3 Leuten erzählt und ich finde das geht keinen was an! Es ist meine Privatsphäre und Leute dürfen das nur von mir wissen, wenn ich es freiwillig erzähle.

    Ich weiß, dass du bestimmt deinen Freund sehr liebst & ihn aufkeinenfall verlassen willst, aber was bringt dir eine Beziehung ohne Liebe vom Partner. Er hat dein Vertrauen missbraucht, indem er deine Privatsphäre verletzt & deine Geheimnisse rumplaudert. SOWAS TUT MAN NICHT ALS PARTNER!
    Man sollte ein Team sein & füreinander da sein.

    Das du dich ihm geöffnet hast & ihm deine Sorgen & Ängste gebeichtet hast, war ein großer Schritt auf den du stolz sein solltest. Das hat bestimmt Überwindung & Kraft gekostet!



    Mit meinem Kumpel habe ich gestritten (Boah ich hasse Streit), weil er mit meiner Feindin auf WhatsApp schreibt und ich das nicht gut finde und er redet hinter meinem Rücken schlechte Dinge über mich. Einmal hat er eiskalt mich bei Snapchat gelöscht und dann abgelästert und gesagt, dass er mich hasst. Das hat mich so tief verletzt. Vorher hat er mir gut getan und zu meiner Stabilität beigetragen. Ich glaube ich habe sie sogar durch ihn zurückerlangt. Jedenfalls die sogenannte Feindin mit der er schreibt war 10 Jahre meine Freundin. Sie hat mir aber auch so viel angetan und ich kann ihr nicht mehr verzeihen und deshalb habe ich die Freundschaft dieses Jahr beendet. Sie hat mich mal bestehlen wollen, als wir noch kleiner waren.

    Wenn ich in all den Jahren etwas gelernt habe dann, das Freunde nicht für ewig sind. Klar als ich noch jünger war, gabs nichts Wichtigeres, aber so schnell sie kommen, so schnell gehen sie.

    Man muss zuerst auf seinen Hintern schauen, bevor man an Andere denkt, du bitte auch!

    In dir steckt große Stärke, schließlich hast du vieles probiert um glücklich zu werden.
    Geb' bitte nicht auf, denn so Menschen wie du gibt es zu Wenige...



    Lg Saskia (:


    P.S: Falls du jemanden zum reden brauchst, bzw jemand der dich versteht, ich freue mich über jede Nachricht.

  6. #4
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    Standard AW: Meine kaputte Kindheit, ich brauche Trost... Ich kann einfach nicht mehr.

    Liebe Melissa,

    ich kann mich nur meinen vorrednern anschließen...sie haben dir viel schönes geschrieben und wenn du das beherzigst, wird bestimmt der heilungsprozess in dir seinen anfang nehmen...

    ich möchte dir auch einiges sagen...du musst als erstes verstehen, dass du eine sensible seele bist, ein schönes wesen inmitten von menschen, die kein licht in ihren herzen tragen...es gibt nicht viele wie dich, aber dafür viele schattenmenschen, menschen, die blind für schönheit und empathie sind und deswegen hast du das gefühl, dass die menschheit an sich abgrundtief böse ist...du hast bis jetzt versucht inmitten dieser dunkelheit zu überleben und du hast dich sehr wacker geschlagen, erkennst du wie stark du eigentlich bist? Aber ich denke, es ist an der zeit, die stärke reifen zu lassen und dich über diese dunklen wolken zu erheben...suche horte des lichts, suche gute seelen...ich bin mir sicher, hier im forum wirst du einige finden...

    ich finde es auch bewundernswert, dass du es geschafft hast, dir deine reinheit zu bewahren, während viele andere ihr kindsein begraben haben...das innere kind ist die wahre essenz eines menschen...es befähigt dich die schönheit des universums zu erforschen, zu suchen, zu finden und zu erfahren...es inspiriert dich...und du hast recht...du bist noch nicht soweit...du musst noch eine weile in deinem kokon verweilen, bis du dich als schmetterling entpuppen kannst...manche menschen, besonders sensible seelen, brauchen mehr zeit...dafür sind sie dann am ende besonders schön und strahlend...dein wille dir dein kindsein zu bewahren und auch dein wille dir deine jungfräulichkeit zu bewahren sind schutzmechanismen, die dafür sorgen, dass dein kokon von der dunkelheit draußen keine risse bekommt...hättest du deinem freund das gegeben, was er wollte, hätte es deine seele zerfetzt, glaub mir...genauso wie das aufgeben deines kindseins deine seele zerfetzt hätte...wirklich schön, dass du dem standhalten konntest...alles was dir jetzt noch fehlt ist selbstliebe und geduld...mach einfach weiter mit den dingen, die dir freude bereiten...aber behalte auch das im sinn, was Nordrheiner gesagt hat...laufe nicht weg vor der welt da draußen...erschaffe dir eine bastion, erkämpfe dir einen platz in dieser gesellschaft, aber natürlich nur zum schein und zwar bis deine selbstfindung abgeschlossen ist...suche dir ein wenig stabilität und zwar frei von allen menschen und umständen...beende deine schule, studiere...du bist intelligent und hast soviel drauf, nur deine ängste lähmen dich...suche nach neuen möglichkeiten...und glaub mir...du bist erst am anfang deiner entdeckungsreise...deine selbstmordgedanken sind nur das gift dieser welt und der menschen, mit denen du bis jetzt zu tun hattest...

    was deine freunde, freundinnen und deinen beziehungspartner angeht...lass ab von ihnen...du kannst solche vampire nicht gebrauchen...alles was dich an sie gebunden hält, das ist deine mangelnde selbstliebe und deine empathie, die sie sich zunutze machen...glaub mir...du bist ein mensch, der schönheit in allem sehen kann...du hast ein großes herz...aber du brauchst selbstliebe, die dafür sorgt, dass nicht jeder in dieses herz einkehren kann...was du an schönheit in deinen freunden und in deinem freund siehst, das ist dein eigenes reflektiertes licht...sie selbst sind nur kahle felsbrocken...du bist bis jetzt noch keinem menschen begegnet, der wirklich zu dir gehört...all das liegt noch vor dir...

    du kannst mir übrigens gerne schreiben, sobald du deine 5 beiträge beisammen hast...ich hatte selbst eine schwere kindheit, bin oft umgezogen und kam mir im grunde immer fremd vor auf dieser welt...ich bin jetzt 29, aber ich hab mir genauso wie du mein kindsein bewahrt...diese innere phantasie, ich bezeichne solche menschen als sternenkinder...faulenzen, tagträumen, videogames spielen, sport, serien...all diese dinge geben mir inspiration und stärke...genauso wie bei dir haben meine familie, mein umfeld und die gesellschaft enormen druck gemacht, aber letztendlich haben sie den kürzeren gezogen...jetzt fühle ich mich frei und kann dem nachgehen, was wirklich zu meiner bestimmung gehört...und das wirst du mit der zeit auch können...

  7. Für den Beitrag dankt: Dckrt

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