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Thema: verdrehte Gedankengänge

  1. #1
    Gast
    Gast

    Standard verdrehte Gedankengänge

    Hallo
    Ich bin hier auf der Suche nach einigen Ratschlägen von eurer Seite. Mein Probleme sind, dass ich Angst vor dem Versagen und auch die Angst vor dem allein sein habe... Es ist häufig so, dass ich mir Gedanken über alles mögliche mache und da kommt es dann vor, dass mir viele Szenarien in den Sinn kommen, wo ich völlig allein gelassen werde und auch von allen fertig gemacht werde. Und dann bekomme ich dieses ungute Gefühl nicht mehr los... In Wirklichkeit stehen alle hinter mir egal ob in der Familie oder in der Schule, dort bin ich auch sehr Beliebt und ich habe überhaupt keine Probleme dort. Nur verstehe ich nicht wieso mir immer und immer wieder schlechte Gedanken mache und mir damit alles erschwere... Irgendwo ist mir jedoch bewusst, dass alles in Ordnung ist, aber irgendetwas lässt dieses Wissen einfach nicht zu... Hat hier irgendjemand einen Ratschlag wie ich damit umgehen bzw. es loswerden kann? Ich bin für jede Hilfe sehr dankbar!

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  3. #2
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    Standard AW: verdrehte Gedankengänge

    Hallo Du!
    Das hört sich nicht schön an. Das Gefühl, wie es ist, sich permanent Gedanken zu machen und sich alles schlecht zu reden, schwarz zu malen und sich immer nur vorzustellen, wie schlecht alles sein könnte, kenne ich zu gut.
    Ich stecke nicht in genau der selben Situation, jedoch denke ich zum Beispiel immer ich mache alles falsch und habe kein schönes Leben und die Aufmerksamkeit von netten Menschen verdient. Dabei ist mir aufgefallen, dass nicht der Inhalt der Gedanken, sondern das Negative an sichdas Problem ist (bei mir ist es zwanghaft), deswegen habe ich es schon geschafft, mir einige Strategien/Rituale anzugewöhnen, um diese Gedanken so gut es geht loszuwerden. Ich garantiere nicht dafür, dass dir diese Tipps helfen werden, aber mir hat der Tipp meines Psychiaters geholfen, mir einfach vorzustellen, wie ich in einem Flur mit vielen verschiedenen Türen stehe und mir selber aussuchen kann, durch welche Tür ich gehe. Jede Tür stellt den Eingang in eine neue Gedankenwelt dar. Neige ich wieder dazu, alles schwarz zu malen und negativ zu denken, so gehe ich in Gedanken durch eine andere Tür, hinter der sich eine tolle Erinnerung aus meiner Vergangenheit befindet. So kann ich den Autopiloten, auf den der Kopf schnell mal schaltet, wenn man viel nachdenkt (vor allem bei negativen Inhalten), zumindest erstmal unterbrechen. Auch hilft es mir persönlich (!) immer gut, mir vorzustellen, wie ich die negativen Gedanken und Gefühle mit der Hand aus meinem Kopf rausnehme und sie weit weit weg schmeisse, dahin, wo ich sie nicht mehr sehen kann. Stelle dir das so richtig lebendig vor.
    Ein ebenfalls immer guter Tipp ist: lenke Dich mit etwas ab, was dir so richtig Spaß macht. Tu etwas Schönes für Dich. Gehe Shoppen, bastle etwas schönes oder was auch immer Dich glücklich macht. Erlaube dir, dich auf schöne Gedanken zu bringen.

    Ich kann hier nur aus eigener Erfahrung sprechen, und da mein Problem nicht das selbe wie deines ist, kann es gut sein, dass dir diese Tipps nicht helfen und ich rate Dir auch dazu, das Problem bei der Wurzel anzupacken, denn einfach zu versuchen diese negativen Gedanken zu verbannen ist in deinem Fall glaube ich nicht angebracht.
    Ich könnte mir vorstellen, dass dir ein Gespräch mit einem guten Psychologen helfen könnte. Schaden kann das niemandem, also zögere nicht, dir Hilfe zu holen, wenn Du glaubst, dass deine negativen Gedanken dir zu sehr zusetzen. Warte vielleicht auch noch weitere Antworten hier im Forum ab. Ich wollte dir hier nur "Erste-Hilfe-Tipps" geben, für die Momente, in denen deine Gedanken es dir zu schwer machen, denn ich weiß wie schwer das ist und wie sehr einen das runterzieht. Es kann auch sein, dass Du ganz eigene Strategien entwickelst, mit deinen Gedanken umzugehen. Das scheint, vor allem wenn der Kopf manchmal stärker ist als man selber, nicht immer leicht zu sein. Aber (so war es bei mir) man kommt, wenn man einmal eine effektive Strategie gegen die Schwarzmalerei gefunden hat, besser damit zurecht, wie ich finde.
    Ich wünsche dir alles Gute. Du packst das. :-)

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