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Thema: Ich denke darüber nach was ich denke und frage mich das zerdenken sollte :O

  1. #1
    Gast
    Gast

    Standard Ich denke darüber nach was ich denke und frage mich das zerdenken sollte :O

    Hallo ihr Lieben,
    ich wollte hier mal nachhören, ob es Leuten ähnlich geht wie mir:
    Ich (w30) denke nach, viel zu viel und das seit ich denken kann. Ich habe eine Therapie hinter mir und kenne auch einige Ursprünge meiner Sorgen, natürlich basiert alles auf einem schwierigen Familienverhältnis. Und ich kann Erfolge verzeichnen durch die Therapie, aber ich komme nicht los vom DENKEN. Und natürlich kreisen diese Gedanken meist um mich und meine Position in dieser Welt. Ich denke darüber nach:
    - Warum Menschen sich so oder so verhalten, z. B. warum sie sich teilweise wenig melden
    - Ich denken dann darüber nach, dass mein Denken und Problematisieren ein Grund dafür sein könnte und dass ich mehr Leichtigkeit brauche
    - Dann frage ich mich, wie ich das hinbekommen soll, nicht mehr Verhaltens- und Lebensweisen anderer stark wahrzunehmen und auf mich zu beziehen, bzw. mich mit anderen zu vergleichen
    - Ich überlege, wie einfach aufstehen kann und ganz "einfach" etwas machen kann, ohne direkt darüber nachzudenken, wieso ich Dinge tun oder lassen sollte, oder wieso sich niemand bei mir meldet oder warum ich mich häufig allei fühle
    - Ich frage mich, wie Menschen einfach "stupide" Dinge tun können, ohne zu denken und wiederum dabei über sich selbst nachzudenken und den Sinn bzw. sich selbst in einem Gesamtkontext zu erfassen. Und ich wünschte, ich könnte es tun wie sie.
    - Ich frage mich, ob ich jemals einfach unbeschwert sein kann und mich und das Leben voll akzeptieren kann und genauso, ob ich jemals das Gefühl eines stabilen Umfelds haben werde

    Alles solche Gedanken variieren jeden Tag. Aber selbst wenn ich mal gut fühle, denke ich darüber nach, dass ich mich gut fühle. Es ist nie einfach nur ein Gefühl!
    Und ich glaube, dass das nie aufhört und das andere es schwer nachvollziehen können. Ich verbringe so viel Zeit damit, zu versuchen, den Fokus nach außen zu legen und nicht immer mich und meine Gefühle zu wichtig zu nehmen, aber es ist soooo schwer. Dieses Denken macht mich kirre!
    Kennst das hier irgendjemand????

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  3. #2
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    Standard AW: Ich denke darüber nach was ich denke und frage mich das zerdenken sollte :O

    Das Denken ist ein Werkzeug.

    Welches Werk hast Du zu vollbringen.

    Wem dient die Vollendung dieses Werkes?

  4. #3
    Panthi
    Gast

    Standard AW: Ich denke darüber nach was ich denke und frage mich das zerdenken sollte :O

    Was hält dich davon ab, deine Empfindsamkeit, dein Denkvermögen einfach mal als Stärke zu betrachten?

  5. #4
    Gast
    Gast

    Standard AW: Ich denke darüber nach was ich denke und frage mich das zerdenken sollte :O

    Ich denke auch sehr viel und habe deshalb ein Fach studiert, welches schlichtweg DAS Denkerfach ist. Allerdings fühle ich mich den Menschen, die jetzt nicht sooo scharf auf die Denkerei sind, nicht überlegen, wie es bei dir der Fall zu sein scheint.
    Manch einer denkt auch viel, um nicht handeln zu müssen.

  6. #5
    Gast
    Gast

    Standard AW: Ich denke darüber nach was ich denke und frage mich das zerdenken sollte :O

    danke für die resonanzen.
    vielleicht ist es eine stärke von mir, aber es macht die beziehung zu menschen nicht leicht. ich habe immer viel gedacht und fühlte mich immer schon allein. das viele tiefe durchdenken schreckt einige menschen ab und auch eine beziehung führen wird schwer für mich. mein letzter freund denkt auch so viel und wir haben alles zusammen zerdacht und zerredet. er konnte mich zwar verstehen, aber die leichtigkeit fehlte irgendwann total. aber ein 'normaler' mann, der pragmatischer und nicht so ein denker ist, was will der mit mir? der wird meiner 10000 gendankengänge nicht verstehen. ich hätte gerne wen, der 'einfacher' ist und alles leichter sieht, aber der wird kaum verständnis aufbringen.
    ich wollte also nie alleine sein und will es nicht bzw. weiß ich es nicht, da ich immer dazu verdammt war als kind und ich nachwievor das gegenteil suche. andererseits ist es mit mir allein auch manchmal ganz gut. aber dass sich kaum wer meldet bei mir, dass lässt mich dann wieder feststellen, wie allein ich bin und dass auch ein mann für mich nicht leicht zu finden sein wird, wenn überhaupt. viele fanden mich interessant, aber eher mal zu austesten, für mehr nicht. man merkt vermutlich schnell, dass ich eher schwere kost bin

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