Anzeige

Anzeige



Seite 341 von 341 ErsteErste ... 331340341
Ergebnis 1.701 bis 1.705 von 1705

Thema: Ich, meine Kindheit, mein Leben -Teil 2

  1. #1701
    Registriert Avatar von grisou
    Registriert seit
    04.03.2015
    Beiträge
    2.284
    Danke gesagt
    3.784
    Dank erhalten:   3.216

    Standard AW: Ich, meine Kindheit, mein Leben -Teil 2

    ich lasse liebe grüsse da.

    wie geht es ronja mittlerweile? ich hoffe, ihr hattet ein schönes wochenende.
    Man denkt zu viel und tanzt zu wenig.

  2. Für den Beitrag dankt: Tränenarm

    • Anzeige


  3. #1702
    Registriert
    Autor/in dieses Threads
    Avatar von Tränenarm
    Registriert seit
    20.09.2009
    Ort
    Thüringen
    Beiträge
    6.991
    Danke gesagt
    3.666
    Dank erhalten:   5.623
    Blog-Einträge
    22

    Standard AW: Ich, meine Kindheit, mein Leben -Teil 2

    Danke lieber Grisou

    Ich war heute erst wieder mit Ronja in der Tierklinik. Sie knickt bei laufen oft mit den Hinterpfoten ein, das ist ihr Hüftproblem. Hab gehofft, das Ronja langsam wieder mit dem Laufband anfangen kann um die Muskeln wieder aufzubauen. Aber nein sie darf noch nicht aufs Laufband. Sie ist immernoch blass um die Nase. Von den ganzen Blutwerten sind gerade mal 1/3 im grünen Bereich und 2/3 im roten. Ich hatte wirklich gehofft, für Ronjs grhofft.

    Jetzt hat sie auch wieder ihre Hautprobleme, sie kratzt und beist sich andauernd. Das hat sie immer wenn sie im Fellwechsel ist. Nur jetzt darf sie keine Medikamente gegen den Juckreiz einnehmen, ds ihr Blutwerte so schlecht sind. Sie tut mir einerseits Leid, ich weiß ja wie das ist wenn es juckt. Aber andereseits und dafür schäme ich mich, regt mich dieses ständige kratzen dermaßen auf.

    Meine Nerven liegen blank, in mir ist einfach nur Druck. Mal wieder wie ein Dampfkochtopf der kurz vorm expoldieren ist. Meine Gedanken sind wieder nur dunkel. Warum noch? Sovieles was ich nie war, nie sein werde. Mein sogenanntes Leben ist kaputt, zerstört schon seit meiner Kindheit, warum also noch kämpfen? Ich schaffe es nicht gegen meine größte Feindin anzukommen. Meine größte Feindin, das bin ich selbst. Mein Körper ist auch gegen mich. Er setzt Krankheiten gegen mich ein.

    Andererseits kämpfe ich gegen diese dunklen Gedanken an, ich darf ihnen nicht nachgeben!
    *********************************************************
    Die Zeit heilt keine Wunden, man gewöhnt sich nur an den Schmerz ....

    ************
    Ihr könnt mich ruhig hassen, denn der Mensch, der mich am meisten hasst, bin immer noch ich selbst.

    ************
    Kennst Du das Gefühl, wenn Du schreien willst, doch es geht nicht?
    Kennst Du das Gefühl, wenn Du weinen willst, doch es geht nicht?
    Kennst Du das Gefühl, wenn Du sterben willst, doch es geht nicht?

  4. #1703
    Registriert Avatar von Eisherz
    Registriert seit
    18.06.2005
    Beiträge
    3.482
    Danke gesagt
    1.212
    Dank erhalten:   2.435

    Standard AW: Ich, meine Kindheit, mein Leben -Teil 2

    Zitat Zitat von Tränenarm Beitrag anzeigen
    Danke lieber Grisou

    Ich war heute erst wieder mit Ronja in der Tierklinik. Sie knickt bei laufen oft mit den Hinterpfoten ein, das ist ihr Hüftproblem. Hab gehofft, das Ronja langsam wieder mit dem Laufband anfangen kann um die Muskeln wieder aufzubauen. Aber nein sie darf noch nicht aufs Laufband. Sie ist immernoch blass um die Nase. Von den ganzen Blutwerten sind gerade mal 1/3 im grünen Bereich und 2/3 im roten. Ich hatte wirklich gehofft, für Ronjs grhofft.

    Jetzt hat sie auch wieder ihre Hautprobleme, sie kratzt und beist sich andauernd. Das hat sie immer wenn sie im Fellwechsel ist. Nur jetzt darf sie keine Medikamente gegen den Juckreiz einnehmen, ds ihr Blutwerte so schlecht sind. Sie tut mir einerseits Leid, ich weiß ja wie das ist wenn es juckt. Aber andereseits und dafür schäme ich mich, regt mich dieses ständige kratzen dermaßen auf.

    Meine Nerven liegen blank, in mir ist einfach nur Druck. Mal wieder wie ein Dampfkochtopf der kurz vorm expoldieren ist. Meine Gedanken sind wieder nur dunkel. Warum noch? Sovieles was ich nie war, nie sein werde. Mein sogenanntes Leben ist kaputt, zerstört schon seit meiner Kindheit, warum also noch kämpfen? Ich schaffe es nicht gegen meine größte Feindin anzukommen. Meine größte Feindin, das bin ich selbst. Mein Körper ist auch gegen mich. Er setzt Krankheiten gegen mich ein.

    Andererseits kämpfe ich gegen diese dunklen Gedanken an, ich darf ihnen nicht nachgeben!
    Meine liebe Tränenarm, dann hat Dein Urlaub nicht den erhofften Erfolg gehabt, das tut mir so leid. Für Dich und Ronja.

    Ich kann Dich einerseits verstehen. Aber Du kannst Dir nicht diese gesundheitliche Entwicklung bei Ronja zurechnen. Es ist weder Deine Schuld, noch Ronjas. Es ist niemandes Schuld. Es ist sehr traurig und verständlich, dass dich das runterzieht und Deine Gedanken dunkel sind. Es ist auch nicht einfach, alles ohne Blessuren durchzustehen.

    Die letzten Wochen haben sehr an Dir gezehrt. Und weil es nicht wirklich echt vorwärts geht, verdunkelt sich Dein Himmel. Dein vergangenes Leben darf keine Oberhand über Dein jetziges Leben nehmen. Es lohnt sich immer zu kämpfen und vorwärts zu gehen. Auch wenn es immer wieder sehr schwer ist.
    Du bist wer, Du kannst stolz sein und ob Du das sein musst, was Du nie sein wirst ... So wie Du bist, bist Du gut.

  5. Für den Beitrag dankt: _cloudy_

  6. #1704
    Registriert Avatar von Nachtwolf
    Registriert seit
    18.07.2013
    Ort
    Südniedersachsen
    Beiträge
    2.439
    Danke gesagt
    879
    Dank erhalten:   695
    Blog-Einträge
    1

    Standard AW: Ich, meine Kindheit, mein Leben -Teil 2

    Ich finde es schön, dass immerhin 1/3 der Blutwerte von Ronja schon wieder ok sind. Und ich hoffe - nein, ich bin mir sicher - dass der Rest sich auch langsam bessern wird. Sie ist ein Kämpfer, genau wie Du. Und ja, sie kratzt und juckt sich. Genau wie Du. Ihr Körper nervt sie manchmal, er juckt und ziept und sie versucht es begzubeißen. Genau... ...wie Du.
    Erkennst du etwas? Ronja hält Dir einen Spiegel vor. Unbewußt, wahrscheinlich sogar versehentlich spiegelt sich Euer Verhalten. Und genau so, wie Du ihr dann zurufst: 'Ronja, NEIN', genauso schaut sie dich flehend an und sagt mit ihren Augen ganz lieb und flehend: 'Tränchen... ...nein... bitte'. Sie merkt doch auch, dass Du selbst gegen Dich rebelierst.

    Versuch Dir selbst ihn und wieder doch auch zu sagen: 'Tränenarm, NEIN', wenn Du Dich selbst wieder quälst. Denn Du hast das nicht verdient, Du bist so unglaublich lieb. Und Du verdienst es so sehr ganz ganz lieb gehabt zu werden. Auch von Dir selbst. Vor allem von Dir selbst. Ich weiß, dass Dir das schwer fällt. Ich weiß, dass Du das nicht kannst. Aber Du kannst es doch versuchen. Dich vielleicht einmal neu kennen lernen. Vielleicht Teile von dir neu erforschen und einfach mal das Gute sehen. Etwas, womit Du zufrieden bist.

    Dein Körper kämpft nicht gegen Dich, er wehrt sich nicht gegen Dich, wenn er krank wird. Er ruft um Hilfe. Bittet Dich, dass Du Dich ein bisschen um ihn kümmerst, ihm gut tust, für ihn sorgst. Und er verdient das, dass Du Dich um ihn kümmerst... dass Du Dich um Dich selbst kümmerst. Du brauchst das auch. Genau wie Deine liebe Ronja. Und Tapsi. Oder würdest Du Ronja zwingen, bis tief in die Nacht immer wieder mit einem Schleppgeschirr schwere Steine zu ziehen, bis sie vor Erschöpfung zusammenbricht? Nein, niemals würdest Du das tun. Aber Dir selbst tust Du Ähnliches an.

    Liebe Tränenarm, entschuldige, wenn ich ein bisschen mit Dir schimpfe, aber ich tue das, weil ich Dich sehr gerne mag. Weil es mir weh tut, wenn ich sehe, wie sehr Du Dich immer wieder quälst. Und weil ich gerne irgendetwas tun würde, um dir zu helfen....

    Dein Leben ist nicht zerstört. Es läuft nur nicht so, wie Du es manchmal gerne hättest. Das Problem haben aber die Meisten von uns. Meine Thera hat mich letztens gefragt, wie ich mein Leben sehen würde, wenn ich nicht krank geworden wäre. Ich habe es ihr beschrieben, was ich sehe..... und sie fragte mich, was es braucht, damit ich zu diesem Leben wechseln kann... Und das war Teil der Therapie. Ok, einiges kann man nicht mehr ändern, aber vieles doch. Vor allem in uns können wir viel verändern. Und auch wenn Du denkst, Du kannst das nicht... doch, auch Du kannst das. Wenn ich auf meine Ärzte und die Diagnosen gehört hätte, dann würde ich jetzt hier nicht sitzen können. Dann hätte auch mein Körper schon lange aufgegeben. Aber ich habe es nicht akzeptiert als die Ärzte sagten: 'Herr Nachtwolf, die Angst vor der Angst in der Stärke und mit den psychosomatischen Effekten, die sie haben, wird nie heilbar sein, sie werden sich damit abfinden müssen, dass sich das nicht mehr verbessern wird. Stellen sie ihr Leben am Besten darauf ein'. Nein. Ich habe mich nicht abgefunden. Und ich habe meinen Körper mitlerweile weitgehend unter Kontrolle. Habe kaum noch einschränkungen. Zumindest keine mehr, die jemand bemerken würde, der mich nicht kennt.

    Und genau so ist es bei Dir auch. Du kannst alles schaffen, liebe Tränenarm, Du kannst lernen, Dich zu akzeptieren und vielleicht eines Tages sogar zu lieben. Und Du kannst lernen, dass Andere Dich lieb und wunderschön finden. Du hast ja schon gelernt, dies zu aktepieren. Hier. Das ist der erste Schritt, den hast Du bereits getan. Ohne es wirklich wahr zu nehmen. Du wiedersprichst nicht mehr. Du nimmst es hin, dass Andere diese Meinung haben. Und nun hinterfrage vielleicht, ob wir nicht vielleicht recht haben...

    Ok, ich will Dich nicht überfordern. Ich möchte nur so gerne, dass es Dir gut geht. Dir und Ronja und auch Tapsi. Einfach nur gut. Möchte, dass Du einfach mal glücklich bist, dich zurücklehnst und Dir sagst, 'Mir geht es gut'. Das wünsche ich Dir so sehr.....

    Alles Gute für Euch....

    Ist es nicht unglaublich, dass wir maßlos unter unserer Einsamkeit leiden und uns doch mit einer brennenden Sehnsucht wünschen, allein zu sein?
    (Heinrich Böll)

  7. Für den Beitrag dankt: grisou

  8. #1705
    Registriert Avatar von grisou
    Registriert seit
    04.03.2015
    Beiträge
    2.284
    Danke gesagt
    3.784
    Dank erhalten:   3.216

    Standard AW: Ich, meine Kindheit, mein Leben -Teil 2

    liebe tränenarm.

    eines habe ich in der therapie gelernt. man muss nicht durch die situation durch, nicht unter allen kosten durchhalten. es gibt immer eine möglichkeit rauszugehen. vielleicht manchmal auch nur einen kleinen moment mal durchatmen.

    genieße so viele schöne momente mit ronja wie geht.

    ich habe auch gelernt, es sind die guten, schönen zeiten, die man planen muss, die man sich freihalten muss, für die man kämpfen muss. der mist und dreck im leben kommt von ganz allein.

    ich denke an euch drei und wünsche euch ganz viel kraft.
    Man denkt zu viel und tanzt zu wenig.

Anzeige

Ähnliche Themen

  1. Ich, meine Kindheit, mein Leben
    Von Tränenarm im Forum Ich
    Antworten: 655
    Letzter Beitrag: 25.01.2015, 10:34
  2. Mein Leben - Teil 2
    Von Quiero vivir im Forum Ich
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 24.06.2013, 23:02
  3. Mein Leben Teil 1
    Von Arcania im Forum Ich
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 09.02.2011, 08:40
  4. Mein Leben Meine Kindheit Teil 1
    Von kleinerHai im Forum Leben
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 06.02.2010, 06:27
  5. Mein Leben Teil 1 Meine Kindheit
    Von kleinerHai im Forum Leben
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 09.10.2009, 23:48

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 5 (Registrierte Benutzer: 2, Gäste: 3)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Anzeige