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Thema: Die Suppe des Lebens: Eine Priese Wut, ein bisschen Verzweiflung, angerichtet mit OMG

  1. #1
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    Standard Die Suppe des Lebens: Eine Priese Wut, ein bisschen Verzweiflung, angerichtet mit OMG

    Hi Leute.

    Ich habe zur Zeit niemanden mit dem ich sprechen kann. Meine Psychologe ist im Urlaub meine Familie und Freunde führen ihr Leben.
    So werde ich mich mich mal wieder hier mitteilen.

    Ich habe eine menge Zeit zum nachdenken. Oft stelle ich mir vor jemand anders zu sein, oder in der Vergangenheit andere Entscheidungen getroffen zu haben.
    Meine Stimmung wechselt ständig von traurig zu wütend. Ich habe viel Wut in mir. Diese ist gegen mich selbst gerichtet.
    Ich gucke mich in Spiegel an, und würde mich am liebsten selber schlagen.
    VERSAGER!!! Ist noch eines der "netten" Worte mit dem ich mich beschreibe.

    Das schlimmste ist. Ich weiß das dass nicht hilft, mir ist bewusst das ich mein Leben in den Griff bekommen muss.
    Nur ich halte mich wohl selber auf.

    Ich weiß nicht ob es mir so weit unten gefällt, ob ich es mag mich zu bemitleiden. Fühle ich mich gerne schlecht? Nein ich denke nicht.
    Vielleicht ist das eine art Strafe, für all das was ich verbockt habe in meinen Leben.

    Ich würde gerne aus diesen Kreislauf ausbrechen. Raus aus dem Selbstmitleid, raus aus der trauer der Wut auf das Leben.
    Weg mit dem grübeln, weg mit den Manien.
    Mal wieder das Haus verlassen ohne mich unwohl zu fühlen.

    Was draus wird?

    Ich heule
    Ich schlafe
    Ich existiere

    Ein unüberwindbares Hindernis ist für mich......alles geworden. Mein Lebensraum hat sich immer mehr eingeschränkt, jetzt ist es nur ein kleiner bereich meines Zimmers. Diesen zu verlassen, manchmal ertappe ich mich dabei wie ich diesen Gedanken verrückt nenne.
    Manchmal stehe ich auf und denke mir: Heute machst du DAS!
    Danach setze ich mich auf die Bettkante und fange an wie ein Kind zu weinen. Das Ende vom Lied ist ich lege mich wieder hin und hasse mich selbst.

    Ein Normales Leben wünsche ich mir, das mir das nicht in die Hände fliegt ist mir bewusst.
    Aber diese "Stimme" die sagt ich habe nicht mal verdient dafür zu kämpfen, die lässt mich nicht los.

    Ich habe keine Idee, wie ich die Ketten sprengen kann, von dieser Depression oder was auch immer mich für ein Teufel befallen hat.
    Für Vorschläge, Meinungen und alles andere bin ich dankbar, und für jeden der das hier gelesen hat auch

    Herr Flug

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  3. #2
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    Standard AW: Die Suppe des Lebens: Eine Priese Wut, ein bisschen Verzweiflung, angerichtet mit

    Einen direkten Ausweg aus der Situation habe ich nicht, aber du könntest damit anfangen, dich vor den Spiegel zu stellen und statt wie in gewohnter Manier dich runter zu machen, begrüßt du dich mit den Worten "Ich bin ein Toller Typ".
    Das wird dir erstmal fremd und vllt. auch bescheuert vorkommen, das verstehe ich, aber du wiederholst es trotzdem jeden Tag, auch wenn es dir noch so schwer fällt.
    Wichtig ist erstmal, das du einen positiven Bezug zu dir herstellst, ich weiß das wird dir vll. ein wenig lächerlich vorkommen, aber wenn man es macht, soll sich nach einer gewissen Zeit ein positiveres Gefühl einstellen. Wichtig ist, das du aus der Negativ schleife in der du hockst raus kommst.
    Versuchen kannst du es ja Mal, kostet ja nix.
    Geändert von Ondina (23.04.2015 um 17:01 Uhr)
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  4. #3
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    Standard AW: Die Suppe des Lebens: Eine Priese Wut, ein bisschen Verzweiflung, angerichtet mit

    Aus einem Teufelskreis auszubrechen ist schwierig. Es ist fast unmöglich sein Leben von heute auf morgen zu ändern. Insbesondere, wenn man psychische Probleme hat. Versuch nicht gleich einen Berg zu erklimmen sondern fang mit etwas kleinem an. Wieso fühlst du dich unwohl, wenn du das Haus verlässt? Liegt es an deinem Äußeren oder daran, dass du vielen Menschen begegnest? Erstell einfach mal eine Liste an Sachen die dich genau stören und weshalb du unzufrieden bist und versuch mal darüber nachzudenken wie sich das ändern lässt. Anschließend versuchst du nach und nach deine Routine aufzugeben. Und sei es auch nur indem du für eine Stunde alleine im Wald spazieren gehst, dir eine neue Frisur (es klingt wirklich blöd ich weiß) verpasst, dir ein neues Hobby aneignest (und sei es auch nur lesen, schreiben oder zeichnen) oder etwas neues ausprobierst.
    Hast du Angst, vor deinem Verstand?
    Das er dir irgendwann mal sagt:" Ich glaube du bist krank"?
    Und die Kontrolle deines Körpers übernimmt
    Er dir drei Finger zeigt und du antwortest mit Fünf

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