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Thema: Nur eine leere Hülle...

  1. #1
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    Standard Nur eine leere Hülle...

    Hallo zusammen,

    ich verfolge hier seit längerem einige Beiträge stillschweigend. Es hilft zu wissen, dass man nicht der einzige Mensch mit Problemen ist. Nun konnte ich mich auch überwinden hier einmal von mir zu berichten, in der Hoffnung Ratschläge, Gleichgesinnte oder auch nur Leser zu finden.

    Ich weiß gar nicht so recht, wo ich anfangen soll... Vielleicht damit, dass ich sicherlich unter einer Art sozialer Phobie leide. Ich fühle mich in Gruppen und Gesprächen mit mehr als 3-4 Leuten äußerst unwohl. Im 4 Augengespräch bin ich, so glaube ich zumindest, ein guter Zuhörer und wenn ich möchte auch ein guter Gesprächspartner. Sobald die Gruppe größer wird, flattert mir mein Herz schon bei dem Gedanken etwas sagen zu müssen. Oftmals sitze ich dann nur dabei, ohne mich am Gespräch zu beteiligen. Es fühlt sich meist so an als ob ich neben mir stände, und einzig und allein meine körperliche Hülle dort unbeteiligt sitzt/steht. Ich verliere in solchen Momenten, dass Gefühl für mich, fühle mich entpersonalisiert. Es ist eine Art Schutzmechanismus, frei nachdem Motto, die Situation auszusitzen. Ich habe schon ab und an versucht, mich dazu zu zwingen an Gesprächen Teil zu haben, auch wenn es nur kurze Einwürfe und keine großen Monologe waren. Aber irgendwie komme ich mir nachträglich immer wie ein Depp vor, wenn ich rückblickend merke, dass z.B. meine Stimme zittrig war. Mit der Zeit habe ich es aufgegeben und mich irgendwie auch damit abgefunden, auch wenn es mich tief unglücklich macht. Das Schlimmste daran ist das Gefühl anders zu sein, komisch zu sein. Aber noch schlimmer ist das Gefühl ein Depp zu sein.
    Ich habe und hatte schon immer hohe Ansprüche an mich. Ich könnte eigentlich zufrieden mit mir sein, ich studiere recht erfolgreich einen technischen Studiengang an einer namenhaften Universität, bin nicht hässlich und habe auch gute Freunde. Aber Zufriedenheit oder Stolz sind für mich unbekannte Gefühle. Im Grunde kann ich mir auch Denken, dass mein Unwohlsein in Gesprächen damit zusammenhängt, dass mein eigener Anspruch an mich viel zu hoch gesteckt ist. Über einen Wortdreher oder Versprecher denke ich noch ewig nach.

    Die Folgen meiner sozialen Ängst führen dazu, dass ich ungern unter fremden Menschen bin. Wenn ich überredet werde zu einer Party mit zu gehen (und nicht völlig betrunken bin), bin ich genau der, der irgendwo mit seinem Drink steht, und allen anderen bei den Gesprächen zuguckt. Ich habe seit Jahren keine Beziehung mehr gehabt, da Frauen gegenüber meine Angst noch größer ist.
    Ich würde sagen, ich bin depressiv. Oder um dies gleich zu relativieren und nicht diejenigen anzugreifen, die noch viel tiefer in einer Depression stecken: Vielleicht handelt sich auch nur um eine depressive Verstimmung. Allerdings ist der Zustand bei mir nun seit ein paar Jahren dauerhaft. Ich kenne kaum Freude, nur Angst und Traurigkeit, die von Gleichgültigkeit überdeckelt wird.

    Wisst ihr, ich erledige meine Aufgaben und Pflichten und versuche mein Leben voranzutreiben, aber dies kostet verdammt viel Kraft - und am liebsten würde ich mich nur zurückziehen und für mich sein (was ich auch immer mache, wenn es geht). Andererseits macht mich das Alleinsein unglücklich und ich wünsche mir unter Menschen sein zu können. Ich kann weder mit Gesellschaft noch ohne.

    Was mir Sorgen macht ist, dass ich öfters darüber nachdenke, was wäre wenn ich mir die Kugel geben würde. Nicht, dass ich soweit wäre, oder das dies eine Option zur Zeit wäre. Aber alleine, dass ich darüber zunehmend öfters nachdenke, ist glaube ich nicht wirklich gut. Irgendwie habe ich das Gefühl mit meiner Art zu leben, mich immer tiefer in meine Misere reinzuschlängeln. Es wird nicht besser, und es bleibt auch nicht gleich schlimm. Es wird schlimmer.

    Zum Ende noch: Es fällt mir schwer mein Problem wirklich kompakt und genau zu beschreiben, denn es gibt keine klaren Ränder. Es sind so viele Sachen, die da mit reinspielen; viele Altlasten, die ich mit mir rumschleppe; und vielleicht weiß ich auch selbst nicht alles, was zu meiner Seelenlage geführt hat. Ich merke nur, dass ich auf einem schlechten Weg für mich bin. Und man lebt ja doch nur einmal, wieso schaffe ich es bloß nicht darauß etwas zu machen.

    Ich danke euch fürs Lesen.
    Liebe Grüße
    Soul_Rebel

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  3. #2
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    Standard AW: Nur eine leere Hülle...

    Hallo, Soul_Rebel,
    wenn man zu oft alleine ist, wächst die Gefahr, dass man sich mit seinen Gedanken im Kreise dreht. Daher ist es gut, auch soziale Kontakte zu pflegen und dies am besten zu Menschen, dieandere Begabungen haben, als Du. Dein technisches Studium zeigt Deine Begabung für Sachen. Es gibt die Weisheit: „Menschen, die nur mit Sachen umgehen können, werden von denen geführt, die mit Menschen umgehen können.“ Das schreibe ich, damit ich Dich sensibilisiere dafür, dass Du ein Mensch bist und menschliche Bedürfnisse, menschliche Wünsche und menschliche Stärken und Schwächen hast. Auch hast Du menschliche Probleme. Es ist halt wichtig, mit sich selbst umgehen zu können. Sich selbst die Schuhe zubinden können, reicht nicht. Aufgrund Deiner Begabung hast Du gelernt, Dich mit Sachthemen auseinanderzusetzen. Das ist aber nicht genug, sonst wärest Du nicht hier, sonst wäre Dein Beitrag nicht so traurig. Viele Probleme sind oft nur Aufgaben, die gelöst werden wollen. Alle Aufgaben gleichzeitig anzupacken, erscheint mir nicht hilfreich.

    Mein Vorschlag: Strukturiere Deine Probleme, wähleeine Reihenfolge evt. nach Priorität und suche dafür die Lösungen, vielleicht sogar hier im Forum.

    Für Rückfragen gerne bereit.

    Alles Gute
    LG, Nordrheiner


  4. #3
    Achti
    Gast

    Standard AW: Nur eine leere Hülle...

    So wie es sich anhört wärst du gerne ein guter Redner (würdest gerne in Gruppen sprechen können etc.). Ich glaube du misst dem Ganzen eine viel zu große Bedeutung bei. Es ist genauso wichtig ein guter Zuhörer zu sein! Du willst gerne alles können, aber wer kann schon alles? Niemand ist perfekt! Und wenn man sich mal umschaut, es gibt leider immer seltener gute Zuhörer.

    Ich war genau wie du immer sehr traurig darüber, dass ich in großen Gruppen nervös werde beim sprechen und mich verhaspel, stottere, zittere oder sonst was. Und ich dachte immer "oh, man! Das ist total schlimm!" . Ich steigerte mich immer und immer mehr rein. Dadurch wurde mein Problem immer nur noch schlimmer (wurde immer nervöser beim Sprechen oder noch schlimmer, ich versuchte mich immer so kurz wie möglich zu fassen oder am besten gar nichts mehr zu sagen!!!), bis ich mal jemanden kennengelernt hatte, dessen Sprechweise mich total an meiner erinnerte. Und dabei merkte ich, dass das doch überhaupt gar nicht schlimm ist, er hatte sich ständig versprochen und gezittert, na und? Die Leute die darüber lachen würden, sind Idioten!
    Danach kam ich auf die Idee mich selbst beim Sprechen zu filmen und stellte fest, dass das gar nicht schlimm rüber kommt.
    Meistens kommt es einem im Kopf, wenn man einen "Fehler" beim sprechen macht, schlimmer vor, als es ist. Und oft geht man mit anderen Leuten viel nachsichtiger um, als mit sich selbst. Es ist nämlich wie gesagt gar nicht schlimm! Oder würdest du es schlimm finden, wenn du mit einen deiner Kumpels spricht und er dabei zwischendurch stottert? Ich denke mal nicht! Nur dumme Menschen stempeln einen dadurch ab!!! Die Hauptsache ist doch, dass die anderen Leute wissen was du meinst, egal wie du es sagst.

    Nochmal dazu, dass du schreibst, das du ein Problem mit Frauen hast, weil du da noch nervöser bist beim reden und Angst hast, dass du zu ruhig bist. Ich weiß nicht ob das hilft, aber ich erzähle die Geschichte trotzdem mal. Ich bin übrigens eine Frau, nur mal so am Rande. Da war ich mal ne halbe Ewigkeit mit nem Typen unterwegs, der wirklich permanent geredet hatte. Also der hatte definitiv keine Schwierigkeiten zu reden . Er hörte gar nicht mehr auf! Das meiste war totaler Müll, was der gesagt hatte. Du kannst dir nicht vorstellen wie der mir auf die Nerven ging. Oh, ich war sooooo froh, als ich auf dem Rückweg mit jemand anderem fahren konnte und zwar mit jemanden, der so gut wie gar nichts sagte! Das war so schön und er war mir gleich sympatisch deswegen! Ich will damit sagen, dass reden oft überschätzt wird!

  5. #4
    Registriert
    Autor/in dieses Threads

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    Standard AW: Nur eine leere Hülle...

    Vielen Dank erst einmal an euch beide für eure Antworten.

    wenn man zu oft alleine ist, wächst die Gefahr, dass man sich mit seinen Gedanken im Kreise dreht. Daher ist es gut, auch soziale Kontakte zu pflegen und dies am besten zu Menschen, dieandere Begabungen haben, als Du.
    Ja damit hast du vollkommen recht. Oft glaube ich, ich bräuchte diese (unendlich viele) Zeit mit mir alleine. Aber im Endeffekt isoliere ich mich nur, was unmittelbar dazu führt, dass ich mich noch einsamer fühle.
    Meine sozialen Kontakte zu Freunden pflege ich ganz gut, allerdings sind dies alles Leute, die ich im Laufe meines Lebens kennengelernt habe und kaum neue Bekanntschaften. Somit auch Leute, die weiter weg wohnen und die ich dadurch seltener sehe. Ich bin mir leider nur nicht sicher, ob es Sinn macht mich "ins Gemenge zu werfen", wenn ich nur passiv an der Gesellschaft teilhabe und anschließend noch mehr an mir zweifele. Dies ist irgendwo das Dilemma.

    Viele Probleme sind oft nur Aufgaben, die gelöst werden wollen. Alle Aufgaben gleichzeitig anzupacken, erscheint mir nicht hilfreich.

    Mein Vorschlag: Strukturiere Deine Probleme, wähleeine Reihenfolge evt. nach Priorität und suche dafür die Lösungen, vielleicht sogar hier im Forum.
    Auch wieder komplett richtig, was du sagst. Nur kann ich gar nicht meine wirklichen Probleme beziffern. Ich weiß, was ich an mir nicht mag und wie ich anstelle dessen lieber wäre. Allerdings ist eine Problemlösung vielleicht auch nur dann möglich, wenn ich die Ursachen verstehe. Und genau da, also bei den Ursachen, habe ich die Übersicht verloren. Ich weiß einige Sachen, die ziemlich schief gegangen sind in meiner Kindheit und Jugend. Aber ich kann nicht immer kausale Verknüpfungen zwischen Ursachen und Folgen ziehen. Wahrscheinlich bedarf es dafür wirklich einer Therapie.

    So wie es sich anhört wärst du gerne ein guter Redner (würdest gerne in Gruppen sprechen können etc.). Ich glaube du misst dem Ganzen eine viel zu große Bedeutung bei. Es ist genauso wichtig ein guter Zuhörer zu sein! Du willst gerne alles können, aber wer kann schon alles? Niemand ist perfekt! Und wenn man sich mal umschaut, es gibt leider immer seltener gute Zuhörer.
    Du hast vollkommen recht. Niemand ist perfekt, das weiß ich. Ich messe mich nur mit einem anderen Maßstab. Ich selbst, finde es zum Beispiel überhaupt nicht schlimm, wenn jemand den Faden verliert. Nur das Wissen, das meine eigenen Empfindungen in solchen Momenten übertrieben sind, hilft mir nicht alleine. Ich kann Gefühle nicht steuern. Selbst wenn mein Gehirn mir sagt, es ist unnötig sich lächerlich vorzukommen, komme ich mir lächerlich vor.

    Nochmal dazu, dass du schreibst, das du ein Problem mit Frauen hast, weil du da noch nervöser bist beim reden und Angst hast, dass du zu ruhig bist. Ich weiß nicht ob das hilft, aber ich erzähle die Geschichte trotzdem mal.
    Deine Geschichte macht ein wenig Mut. Das Problem bei mir ist leider nicht nur, dass ich ruhig bin und wenig sage. Sobald ich in diese Schleife der Aufregung komme, schaffe ich es nicht mehr, ich selbst zu sein. Es sind dann versuche meine Unsicherheit mit Masken zu überdecken, nur dass ich ein verdammt schlechter Schauspieler bin.
    Wisst ihr, ich finde jene Menschen am bewundernswertesten, die es schaffen, immer sie selbst zu sein. Die einfach natürlich sind mit all ihren Stärken und Schwächen; die Mensch sind. Ich versuche immer meine Schwächen zu überspielen, und komme dabei noch schlechter weg, als wenn ich einfach so wäre, wie ich bin. Ich kann halt nur nicht anders.

    Ich glaube mir ist Vieles auch bewusst, nur das Wissen allein reicht nicht zur Veränderung.
    Und noch einmal Danke für eure Anregungen, alleine einfach einmal seine Gedanken strukturiert aufzuschreiben, tut mir schon gut.

    Lieben Gruß
    Soul_Rebel

  6. #5
    Heimat35
    Gast

    Standard AW: Nur eine leere Hülle...

    Lieber Soul_Rebel,
    mir geht es genauso wie dir.
    Ich habe meine Stärken in er Kommunikation mit einer/wenigen Personen und vor größeren Gruppen vermeide ich es, im Mittelpunkt zu stehen. Dies hat ganz klar mit meiner Angst zu tun, zum Depp gemacht zu werden.

    Ich muß dazu sagen, dass ich als Kind sehr dick und deswegen ein Aussenseiter in der Schule war. Ich wurde gemobbt und kenne daher das Gefühl, vor größeren Gruppen zum Deppen gemacht zu werden und sich nicht wehren zu können.
    Weiterhin hatte ich nie das Gefühl, dass meine Eltern hinter mir standen. Mir wurde nie Mut gemacht oder das Gefühl gegeben, dass ich "okay" bin und jemand stolz auf mich als Mensch ist, ohne dass ich sogar dafür etwas tun muß.

    Das schleppe ich heute noch mit mir rum.
    Ich habe permanent mit Selbstzweifeln zu kämpfen, habe einen hohen Selbstanspruch und bin sehr hart gegen mich selbst. Ich finde mich oftmals selbst nicht "okay". Ich gehe oft über meine Grenzen hinaus (was mir nicht gut tut), gebe 100% und habe z.B. im Studium Bestleistungen erzielt, ähnlich wie im Beruf.

    Beruflicherseits mußte ich manchmal vor ca. 500 Menschen einen Vortrag halten.
    Ich hab das alles äusserlich recht souverän gemeistert, aber frag nichtk wie sehr mich das bereits Wochen vorher belastet hat. Natürlich hab´ich mich akribisch vorbereitet und jedes Detail zig-fach daheim trainiert. Was für ein Aufwand, um das Risiko, sich zum Blamieren, zu vermeiden.
    Solche Situationen sind irgendwie kontrollierbar, weil man sich eben vorbereiten kann und hier auch keine unvorhersehbare Interaktion stattfindet.
    Aber ich könnte niemals an einer Podiumsdiskussion o.ä. teilnehmen. Auch "verbales Kräftemessen" unter Zuschauern ist für mich ein Horror, weil ich dann, ähnlich wie du es beschrieben hast, in eine Art "Starre" falle und nicht mehr schlagfertig reagieren kann. Dabei bin ich nicht auf den Kopf gefallen und rhetorisch recht fit! Aber in solchen Situationen fühle ich mich als Looser !!


    Du schreibst von einer leeren Hülle.
    Ich für mich würde es als innere Leere bezeichnen.
    Ich finde einfach keine innere Heimat, die mir ein Gefühl von (Selbst-)Sicherheit gibt.
    Ich fühle mich, also ob ich im Meer treibe und keinen festen Boden unter die Füsse bekomme.
    Es ist emotionale Unsicherheit, die mir zu schaffen macht.
    Vielleicht habe ich da aus meiner Kindheit ein Defizit. Mein Vater war für mich immer emotional unerreichbar. Er war einfach nur kalt und nicht an mir interessiert. Wir haben bis heute kein gutes Verhältnis. Er ist gefühlsmäßig für mich fast wie ein fremder Mensch. Kein Vertrauen, keine Liebe, keine Verbundenheit.
    Meine Mutter war und ist eine herzlich-gute Frau, hat sich von meinem Vater aber immer unterbbuttern lassen. Was er gesagt und besimmt hat, wurde gemacht. Immer, wenn ich sie nach ihrer persönlichen Meinung, beispielsweise zu einer (auch unbedeutenden) Lebenssituation, die mich beschäftigt hat, gefragt habe, war ihre Antwort "Ja, dazu kann ich nichts sagen, das mußt du schon selbst wissen". Mit ihr konnte ich auch nie Konflikte offen austragen. Wenn sie anderer Meinung ist, bezieht sie keine Stellung, sondern sitzt den Konflikt aus und macht einfach ihr Ding. Oder sie versucht (unbewußt) zu manipulieren, indem sie z.B. Schuldgefühle erzeugt, emotional erpesst.

    Mannomann, jetzt hab ich viel geschrieben.
    Aber vielleicht gibt es bei dir ja auch ähnliche Hintergründe.
    Bis ich bei mir persönlich dahinter gekommen bin, hat es viele Jahre gedauert.

    Und wie gesagt, ich habe heute noch damit zu kämpfen !!!!

    Dabei hab´ich immer diese große Sehnsucht, nach dieser HOMEBASE ! Endlich emotional sicheren Boden unter den Füssen zu haben ! Danach suche ich schon viele Jahre.
    Leider stehe ich mir dabei auch selbst im Weg, denn gleichzeitig habe ich auch irgendwie Bindungsängste. Ich sehne mich nach emotionaler Sicherheit, hab´aber Probleme, mich mit Haut & Haaren auf einen Menschen einzulassen, weil ich Angst habe, irgendwann dann doch wieder wie eine heisse Kartoffel fallen gelassen zu werden. Und das noch kombiniert mit einer latenten Existenzangst, obwohl ich nicht unvermögend bin (oder gerade deswegen --> Verlustangst!).

    Aber alles hat bei mir (meiner Meinung nach) einen Urprung: das Fehlen einer inneren Heimat, emotionaler Sicherheit.

    Ob ich es jemals auflösen kann ? Ich weiss es nicht.

    Liebe Grüße !

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