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Thema: Der Wunsch nach ein normalen Leben (Sehr sehr Lang)

  1. #1
    CptBalu.
    Gast

    Standard Der Wunsch nach ein normalen Leben (Sehr sehr Lang)

    Hallo zusammen,

    bin Mirko, 24 Jahre und schon seid längeren am Überlegen ob ich mal was schreibe.
    Ich weiß mir persönlich nicht mehr wirklich zu helfen, da ich seid dem ich klein bin nur Probleme habe, vor 2 Jahren schon mal für 3 Monate in Behandlung war, wegen meinen psychischen Problemen. Es ging mir nach der Behandlung für knapp 2 Monate super, danach wurde aber alles immer schlimmer... Keine Freunde mehr, keine Familie, keine Freundin mehr... ich steh alleine da.

    Dazu noch eben gesagt, habe ich eine 30% Behinderung, am recht arm. Da durch kann ich keine Handwerklichen Berufe ausüben.
    Sorry schon mal im voraus, wenn der Text doch etwas länger werden könnte, da ich doch gerne auf meine ganzen Probleme und Ereignisse eingehen würde.

    Angefangen hat damals schon alles als ich klein war, das ich alles von meiner Mutter und meiner Großen Schwester ab bekommen habe. Das heißt, das ich geschlagen/verprügelt wurde, man mir eingeredet hat, das ich nix wert und dumm bin. Das alles wegen meinen Leiblichen Vater, den ich niemals kennen gelernt habe. Das ging ungefähr so lange bis ich 12 war und wir damals von meiner kleinen Schwester ihr Vater abgehauen sind. Da er damals zum Alkoholiker geworden ist.
    Wir sind damals in eine andere Stadt gezogen. Meiner Mutter hatte davor eine Achtwöchige Kur gemacht und war wie ausgewechselt. Man hatte das erste mal in seinen Leben das Gefühl das man eine Mutter hatte. Sie hat aufgehört mich zu schlagen und sich mal um uns Kinder angefangen zu kümmern. Ich weiß nicht ob es damals bewusst war oder unbewusst, aber ich habe in der neuen Stadt endlich Freunde gefunden und das nicht zu wenig. Man war für jeden da und hat jeden zu gehört. Man war viel unterwegs und hat alles genossen was man mit nehmen konnte.

    Das ging aber so lange, bis sich meine Mutter damals Internet angeschafft hat und danach Männer im Internet kennen gelernt hat. Sobald sie einen Kerl kennen gelernt hat, waren wir wieder abgeschrieben und alles was er sagte und meinte, war gesetz.... Da durch bin ich 14x in meinen Leben bisher umgezogen. Die Männer, die sie hatte, da war einer schlimmer wie der andere.
    Als ich in der 10. Klasse war, wollte sie wieder umzuziehen, aber ich habe mich dafür entschieden in meiner Heimat zu bleiben und zu meiner damaligen Freundin zu ziehen um meine 10. Klasse wenigstens einiger maßen vernünftig ab zu schließen.

    In der Zeit wo ich bei meiner Ex damals gewohnt habe, fing es an, das ich mich vor dem Computer verkrochen habe. Da durch hab ich meine 1. Ausbildung abgebrochen und lebte immer mehr nur für die Spiele... Natürlich wie zu erwarten, verringert sich dadurch der Freundeskreis und man verliert die damalige Freundin, mit der ich knapp 4 ½ Jahre zusammen war. Nicht nur das ich kaum noch Freunde hatte, meine Ex verloren habe. Nein man war so dumm in der Beziehung und hat Blind rum bestellt, auf raten. Man hat sich da durch natürlich schulden gemacht...
    Sie hat mich dann 2007 betrogen und stand mit ihren neuen in der Wohnung, hat mir damals ein Ultimatum von 2 Wochen gegeben um mir eine neue Wohnung zu suchen.
    In der Zeit hatte ich schon knapp 1 Jahr kein Kontakt mehr zu Meiner Mutter, weil ich es leid war mit ihren Männern. Meiner Große Schwester hat dann erfahren, das ich raus geschmissen werde und so mit auf der Straße landen würde. Den nächsten Tag stand meine Mutter vor der Tür und hat mich abgeholt. Somit bin ich mit nach Niedersachsen gezogen. Was knapp 300km von meiner alten Heimat entfernt war. Ich kam die erste Zeit absolut nicht klar, weil ich über meine Ex hinweg kommen musste, was knapp 3 Monate gedauert hat...
    Das damalige Spielen im Internet war schon relativ viel bei meiner Ex, nach dem Umzug zu meiner Mutter, hat sich das noch einmal verschlimmert. Sie ist damals mit dem Kerl wieder auseinander gegangen, daher bin ich mit rüber und weil ich net wusste wohin...
    Es hat nicht lange gedauert bis der nächste auf der Matte stand, der jeden anderen bisher getopt hat.
    Er wollte damals auf meine Mutter los gehen, aber ich hab mich natürlich dazwischen gestellt gehabt. Bis ich ein absoluten Blackout hatte. Ich konnte mich nicht mehr wehren und bin heulend zusammen gebrochen und plötzlich stand meine Mutter vor mir und hat mich Verteidigt.
    Nach diesen zusammen bruch bin ich für 2 Monate zu meiner Schwester gezogen, da ich nicht mehr
    mit dem Kerl in einer Wohnung wohnen konnte.

    Wir sind 3 Monate Später wieder zurück in die Heimat.

    Wo ich Später meine neue Ausbildung anfing, aber das Computer Problem bestand immer noch.
    Man hatte sich gefreut das man eine neue Ausbildung hatte, die ich super anfing und mich riesig gefreut hatte. Aber nach knapp 4 Monaten fing es an, das ich nicht mehr zur Schule gegangen bin, da ich mir ein redete das die Leute über mich reden, mich hintern rücken aus lachen. So mit habe ich alle 3 Wochen den Blockunterricht in Halle geschwänzt, bis es halt raus kam.
    Mit meiner Mutter konnte ich noch nie reden, da sie einen nie zu gehört hat. Wenn dann hat sie ein nieder gemacht und angeschrien und das mit knapp 21 Jahren...
    Das sie selber Depressionen hatte und ihre Wut oder Probleme immer an ein ausgelassen hat.
    Wir haben dann mit meiner Ausbildungsstelle es so geregelt gehabt, das ich meine Ausbildung umschreiben lassen habe, zum Bürokaufmann. Davor habe ich eine Ausbildung zur Servicefachkraft für Dialogmarketing. Ich merkte damals schon, das ich es nicht schaffe Leute an zu rufen und den irgend ein Müll auf zu schwätzen. Das konnte ich net mit meinen gewissen vereinbaren.
    Im März 2011 wollte ich dann ganz normal zur Berufsschule, stand vorm Klassenzimmer und bin heulend zusammen gebrochen.Daraufhin wurde ich dann in eine Psychiatrie ein gewiesen für sucht kranke und Leute mit anderen Problemen. Das für knapp 3 Monate.

    In der Klinik hat man mich dann 2 Wochen auf meine Spielsucht am Computer behandelt, danach meinte man. Das ich keine Spielsucht habe, sondern das der Computer einfach nur der Mittel zum Zweck ist. Da ich dann nicht über meine Probleme etc. nach denken muss. Was stimmte...
    Man hat in der Klinik viele Sachen erweckt oder raus geholt, wo ich nie drüber nach gedacht habe.
    Es gab Aufgaben, wo ich lernen sollte, mit meiner Mutter über meine Probleme zu reden. Was ich mir nie getraut habe. Wo ich meine große Schwester auch drum gebeten habe, ob sie mich dabei unterstützen würde. Es ging so aus, das sie mir nicht zu gehört hat und im Selbst Mitleid versunk.... Im endeffekt wurde ich nach 3 Monaten geheilt entlassen. Was ich heute noch der Meinung bin. Was ich nicht bin, Seid dem ich in der Klinik war, geht es mir erst richtig scheiße und es wird immer schlimmer....

    In der Klinik hab ich meine damalige Ex Freundin kennen gelernt, mit der ich vor 1 Woche Schluss gemacht habe. Darauf komm ich gleich zurück.

    Man kam also nach 3 Monaten aus der Klinik und man fühlte sich Stark und für alles bereit. Meine Ausbildungsstelle hatte mir damals die Chance gegeben meine Ausbildung neu zu beginnen. Was ich auch anfing. Es lief alles klasse, man war auf der Suche nach einer gemeinsamen Wohnung. Mit der Freundin, die man in der Klinik kennen gelernt hat.
    Im Oktober 2011 wollten ich dann ausziehen und habe das Geld von meiner Mutter verlangt.
    Da sie mein Ausbildungsgeld und Kindergeld verwaltet hat. Da ich ja ausziehen wollte, brauchte ich das auch für meine Wohnung und außerdem stand es mir so oder so zu. Darauf hin hat sie mich raus geschmissen, hat mir aber auch mein Geld nicht gegeben...
    Das war das erste mal das ich wieder langsam ein geknickt bin, hab mir aber gedacht, schaffste schon, auch ohne deine Mutter. 1 Monat Später meinte dann zu mir das meine Mutter sich wünscht, das ich auf der Straße lande und eh wieder angebrochen komme, aber sie mich dann nicht mehr auf nimmt.
    Danach ging es dann wieder richtig bergab, ich hatte zwar noch meinen Rechner wo ich mich hätte wieder verkriechen können. Aber man hat es nicht getan.... Man hat angefangen alles in sich rein zu fressen. Ich habe meine Freundin und jeden belogen. Bin meinen Terminen nicht mehr nach gegangen, nicht mehr auf Arbeit erschienen etc. …
    Ich hatte dann im Februar 2012 eine Aussprache mit den Eltern von meiner Ex und meiner Freundin, was mich wieder wach gerüttelt hat. Man war Arbeitslos, stand mit 23 ohne Ausbildung da, hatte so gut wie keine Freunde mehr gehabt, mit meiner Familie hatte ich keinen Kontakt mehr und in meiner Beziehung fingen die Probleme an. Die schon früher anfingen, man sie aber nie gesehen hat.

    März 2012 meinte meine Freundin dann zu mir, das sie nicht weiß ob sie mich noch liebt. Ich konnte es mir aber absolut nicht erklären, weil es eigentlich immer alles so schien, ob eben alles ok wäre. Da sie aber auch keine Frau ist, die gerne über ihre Probleme redet, zu mindestens was die Probleme in der Beziehung an ging. Hat sie mir natürlich keine Antworten gegeben und ich habe gegen eine Mauer geredet. Darauf hin habe ich dann in ihr Facebook Profil geschaut und in ihre Nachrichten.
    Was ich in meinen ganzen leben noch nie gemacht habe, ich wollte Antworten. Die ich dann auch bekommen habe. Sie hat mit einen Kerl im Netz rum gemacht, man hat sich schon getroffen etc. … Sie hat es damals aber alles abgestritten. Selbst das sie mit ihm geschrieben hat. So Naiv und weil man alleine war, hat man sich eben wieder belabern lassen. Wir haben damals alles geklärt, zu mindesten sah es so aus. Ein halbes Jahr Später durfte ich mir wieder anhören, das sie nicht weiß ob sie mich noch liebt. Naiv.. mehr muss ich net sagen. Hat man die Beziehung noch weiter geführt.
    Wir hatten seid ca. Februar 2012 kein Sex mehr, sie hat sich immer weiter von mir entfernt. Es ging so weit, das ich sie jeden Tag vom Bahnhof abgeholt habe. Nur damit sie mit mir redet und ich irgendwo was von ihr habe...
    Vor 5 Wochen gab es dann ein Riesen knall, wo ich dann explodiert bin. Ich habe sie extrem angeschrien und die Meinung gesagt, wie es aussieht etc. Es kam aber keine Reaktion, zu mindestens keine wirkliche. Letzte Woche Donnerstag habe ich dann mit ihr Schluss gemacht. Da ich mich nach dem großen Streit erschrocken habe und das über mich selber, da ich nie so war und nie so sein möchte. Weil ich es nicht mehr konnte. Ein Tag davor meinte sie noch das sie mich liebt, aber als ich Schluss gemacht habe. Hat sie nix gesagt, keine Reaktion oder Emotion. Ich bin ein lieber Mensch, der sich in einer Beziehung einfach nur nach Harmonie und ein wenig Zärtlichkeit sehnt...

    Das schlimme ist, das ich es bereue mit ihr Schluss gemacht zu haben, obwohl ich weiß das es nix bringt. Aber ich jetzt ganz alleine da stehe und kein Menschen mehr habe. Wir wohnen noch zusammen, ich sehe sie jeden Tag. Ich liebe sie, hab meine anderen Probleme und bin alleine... daran geh ich zur Zeit kaputt und weiß nicht mehr weiter. In die Klinik wollte ich eigentlich nie wieder zurück....-.-

    Das einzige, worauf ich mich zur Zeit freue, wenn ich in der Woche zu meiner Eingliederung gehen kann wenn ich das schaffe...
    Da meine Angst zu stände immer schlimmer werden...-.-

    Lg Mirko

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  3. #2
    K-Play
    Gast

    Standard AW: Der Wunsch nach ein normalen Leben (Sehr sehr Lang)

    Hallo Mirko,

    ich habe deinen kompletten Text gelesen und möchte hier auch keinen riesen Text schreiben, weil man es kurz beschreiben kann...

    Vielen geht es so wie dir...auch mir geht es in letzter Zeit mega beschissen, ABER...

    Wir haben ALLE den Schlüssel für ein glückliches Leben in uns drin!
    Nur WIR ALLEIN können unsere Situation ändern, KEIN ANDERER! Wir müssen uns darauf auch einlassen!

    Setz dich einfach mal in einen ruhigen Raum oder im Wald auf eine Bank und nehme dir mind. 1 Stunde Zeit und lass dir alle durch den Kopf gehen und entscheide, wie du dein Leben haben möchtest und was du verdammt nochmal dafür tun möchte UND ES AUCH MAL DURCHZIEHST!!!

    Viel Erfolg und zieh es durch, das ist das wichtigste!

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