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Thema: Ich bin verzweifelt

  1. #1
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    Standard Ich bin verzweifelt

    Ich weiß nicht recht wie ich anfangen soll, aber ich komm einfach nicht mehr klar. Meine "Tagebucheinträge" (wenn es mir sehr schlecht geht, verfasse ich sie auf Worddokumenten ) werden im dunkler, und machen mir selbst schon Angst. Ich befürchte, dass ich mir etwas antue. Ich füge nun einen Ausschnitt hier ein ..
    Und ih spiele auch mit dem Gedanken mih einweisen zu lassen .. das klingt zwar reichlich komish aber meine Gedanken ängstigen mich extrem. Ich hänge mal einen Tagebucheintrag an, der triggern kann

    Hasse es anzusehen wie alles immer mehr vor die Hunde geht und egal was ich tue - es ändert sich eifnach nichts sondern wird schlimmer, Tag für Tag. Wie eine Schlinge, die sich immer weiter um meinen Hals zusammen zieht. Ich weiß wirklich nicht mehr was ich tun soll. Aber ich kann es niemandem erzählen, sie würden es mir nicht glauben, garnichts. Nicht dass ich grade am liebsten ins Bad rüber gehen würde und mir mit dem Rasierer den Unterarm aufschneiden oder dass ich gerne 2kg Abführmittel nehmen würde weil ich heute schon wieder viel zu viel gegessen habe und mein fetter Arsch immer weiter in die Breite wächst. Ich komm hier einfach nicht mehr klar - und das scheint niemanden zu interessieren. Ich bin selbst Schuld daran, an allem. Und ich hätte so gern jemanden, dem ich das erzählen kann, aber sie würden es mir einfach nicht glauben, niemals. Man traut mir sowas nicht zu, ich lasse mir nie was anmerken - ich hasse es Schwäche zu zeigen. Ich kann es meinen Eltern nicht erzählen, ich wette sie lachen mich aus, zeigen mir den Vogel, sagen mir wie feige und kindisch ich bin, dass ich nur davon laufen will.. Und sie haben recht. Aber ich halte es hier unter den Menschen einfach nicht aus. Ich merke genau, dass mich niemand wirklih mag, und sie nur mit mir reden weil ich sie zutexte und/oder niemand anderes in der Nähe ist. Bitte, ich will das einfach alles nicht mehr, es tut so weh und ist gleihzeitig so lähmend. Hätte ich nicht meinen kleinen Bruder würde ich es einfach beenden, der Rest der Menschen würde denke ih damit klar kommen. Meine Großeltern wären wahrscheinlih auh traurig, aber ich bin ja ersetzbar - mein Bruder und meine Cousine sind noch vorhanden. Es gäbe so viele MÖglichkeiten - mir diese Wege zu sterben zu überlegen ist das einzige was mich grade beruhigen kann (dann kommen sämtliche Selbstmordmöglichkeiten etc. )

    Ich weiß wirklich nicht was ich tun soll. Ich sehe einfach keinen Ausweg mehr, aber ich befürchte, dass meine Eltern mich einfach nur auslachen werden und mich nicht ernst nehmen .. es merkt niemand wie schlecht es mir geht, da diese Tiefpunkte immer erst Abends anfangen und ich an Schlaflosigkeit leide und somit die Gedanken dann von 22 bis ca. 3 Uhr nachts kommen.. Aber überreagiere ich oder wäre es möglich, mich in die Psychiatrie einweisen zu lassen? Ich hoffe ihr könnt mir helfen und danke.
    Ich bin übrigens 17 Jahre alt und weiblich

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  3. #2
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    Standard AW: Ich bin verzweifelt

    Ich habe auch über Jahre Tagebuch geführt und hätte immer mal wieder das Gefühl, dass meine Gedanken zu düster werden und ich immer depressiver werde.

    Ich weiß nicht wie lange du schon Tagebuch führst, aber mir hat es oft geholfen sehr alte Einträge zu lesen. Meistens ist mir dann aufgefallen was für Gedanken mich vor ein paar Jahren fertig gemacht haben und wie wenig sie mir jetzt anhaben.

    Irgendwie fallen mir viele parallelen zwischen dir und mir auf. Ich habe mit 17/16 auch oft an Suizid gedacht, aber wurde von dem Gedanken abgehalten was ich meiner Familie damit antun würde. Ich habe niemanden davon erzählt, weil ich dachte dass ich dumm dastehe oder sogar ausgelacht werde. Jetzt bin ich 20 und wenn ich meine alten Tagebucheinträge lese, merke ich dass vieles nicht so schlimm war wie ich es in dem Moment wahrgenommen habe. Klingt wie irgendeine bescheuerte Floskel vom Schulpsychologen, aber man denkt solange über irgendeine Scheiße nach bis man sich in seinem eigenen Labyrinth verlaufen hat und keinen Ausweg mehr findet.

    Versuch deine Situation objektiv zu sehen und überleg was dir in den nächsten Jahrzehnten(!) noch alles wunderbares passieren kann.

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