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Thema: Gedanken einer einsamen Seele

  1. #1
    Einsamer Beobachter
    Gast

    Standard Gedanken einer einsamen Seele

    Hallo liebe Community

    Ich hoffe einfachmal dass jeder meine Sätze nachkommen kann.Um es genauer zu sagen weis ich nicht so genau wie ich meine
    momentane "Situation" verstehen soll.Ist es etwa wert zu verstehen?Vieleicht kann ich es aber womöglich müsste ich dafür
    meine Grenzen überschreiten, die Scham die meinen Willen erdrückt ..ich hasse dieses Gefühl.Mein Selbsthass..
    Ich habe Sehensucht nach allem, neues, frisches, nach Liebe, nach ferne, nach Glück, nach Leben.

    Mein Problem ist Paradox.Ich habe alles was ich haben wollte ,Laptop,Smartphone,TV,Nintendo 3D,Crosstrainer,Grosses Zimmer,Viel
    zeit zum Nachdenken,Schule...dafür keine Freunde, keine Geduld, keine Kraft.Ich habe Angst und ich Schäme mich für das was ich bin, was aus mir geworden ist.Ich weis
    viel mit 21 Jahren, aber ich finde in meinem dasein keinen Sinn..Ich Lebe buchstäblich dahin, ein Tag vergeht, man wird älter,.. mehr Informationen, Informationen die
    nicht raus wollen, wo bin ich?
    Ich habe pläne, kenne meine Ziele, jedoch finde ich nicht die Kraft die mir dazu antreibt.
    Ich zeichne, werde gelobt ,..aber ich hasse meine Zeichnungen.Ich hasse Alles an mir.
    Meine Famille scheint sich nicht für meine Gefühle zu Interessieren, ich werde kaum beachtet , meinem Seelischen
    Schicksal überlassen.Ich Spüre es, diesen Hass,.. künstliches Lachen.Vieleicht bin ich hier fehl am Platz.
    Ich mache mir häufig Fragen, Fragen über Fragen, ein ganzer Ozean voller Fragen..aber keine Antwort.
    Woher die Kraft nehmen? Aus der Seele, aus dem Willen? Ich spüre nur Leere und Existenz .
    Ich kann nicht an Gott glauben...es geht einfach nicht... Ich kann niemandem Vertrauen.Menschen sind so Grausam, so Pervers,.. aber auch so Begabt..so Wunderschön.
    Muss ich einfach nur Existieren? Warum muss ich existieren? Ich Lebe immer noch.. ist es etwa Wert zu Leiden ?
    Es währe vieleicht besser gewesen wenn ich erst garnicht geboren worden währe..dann müsste ich nichtmehr so denken..so leiden..mich sosehr Einsam fühlen.
    Nichts zu sein währe mir angenehmer gewesen als das hier ertragen zu müssen...

    Tut mir Leid, ich wollte euch hiermit nicht verwirren, ich musste meine Gedanken ausdrücken.
    Jede Antwort würde mir Freude bereiten.

    Es würde mir einbisschen Kraft geben.

    Ich vergass : ein Frohes neues Jahr!

    Danke..

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  3. #2
    Kuraiko
    Gast

    Standard AW: Gedanken einer einsamen Seele

    Das was du hier schreibst geht mir sehr nah. Ich fühle auch oft so. Wobei ich anders wie du keine Ziele habe. Ich hab einen tollen Ausbildungsplatz. Freunde aber auch nicht wirklich. Ja ich sehne mich nach Liebe und Leben doch darauf einlassen tuh ich mich nicht. Wie soll ich anderen Menschen Vertrauen bei soviel unmenschlichkeit die ich jeden Tag sehe ob durch Medien oder auch durch Bekannten. Menschen tuhen dinge die ich nicht verstehe. Der sinn des Lebens? Das frage ich mich jeden Tag. Wofür Lebe ich den bitte? Um hier zu sitzen und das zu schreiben? Damit bin ich nicht zu frieden. Doch egal wie sehr ich auch mein handeln und denken hasse. Oder wie sehr ich anderen Menschen misstraue und oft nur das schlechte auf dieser Welt sehe, mich kraftlos fühle, zu schwach um so weiter, in jeden Tag so sinnlos rein zu leben, trozdem treibt mich irgendwas voran ob ich es will oder nicht. Vieleicht ist es neugier. Die Hoffnung das doch etwas passiert was mir wieder Kraft gibt auch wenn ich nicht daran glaube. Man sagt ja die Hoffnung stirbt zuletzt, der Glaube zuerst. So fühle ich mich momentan.

  4. #3
    Registriert
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    Beiträge
    264
    Danke gesagt
    1
    Dank erhalten:   63

    Standard AW: Gedanken einer einsamen Seele

    dein hauptproblem wird wohl die einsamkeit sein, vieler menschen größter feind, unter anderem auch meiner ...

    auch wenns immer heißt diese ganze "online" welt wäre kein richtiger ersatz dafür, was natürlich auch stimmt, kann man zumindest schon etwas halt finden oder vielleicht auch hier und da mal wieder in die richtige bahn gelenkt werden oder einen motivierenden arschtritt bekommen, wenn man wenigstens da, also online, die ein oder andere, tiefgehendere bekanntschaft hat

    sollte es auch das bei dir nicht geben, dann wäre das schon mal ein punkt, an dem man ansetzen könnte ...

    und vielleicht bist du ja auch dafür hier ...

    hier gibts auf jeden fall viele nette menschen, mit denen man auch mal mehr schreiben oder sich privat unterhalten kann, wenn man nur mal mit offenen augen durch die themen und beiträge hier geht ...
    Geändert von noname82 (02.01.2013 um 00:32 Uhr)

  5. #4
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    Standard AW: Gedanken einer einsamen Seele

    Hallo Beobachter,

    Zitat Zitat von Einsamer Beobachter Beitrag anzeigen
    .Mein Selbsthass..
    Warum haßt Du Dich so sehr?

    Mein Problem ist Paradox.Ich habe alles was ich haben wollte ,Laptop,Smartphone,TV,Nintendo 3D,Crosstrainer,Grosses Zimmer,Viel
    zeit zum Nachdenken,Schule...dafür keine Freunde, keine Geduld, keine Kraft.
    Gegenstände können keine Zuwendung schenken...

    Ich habe pläne, kenne meine Ziele, jedoch finde ich nicht die Kraft die mir dazu antreibt.
    Worin bestehen Deine Ziele?

    Ich mache mir häufig Fragen, Fragen über Fragen, ein ganzer Ozean voller Fragen..aber keine Antwort.
    Woher die Kraft nehmen? Aus der Seele, aus dem Willen?
    Fang mit kleinen Schritten an und belohne Dich für die Erfolge.

    Ich kann nicht an Gott glauben...es geht einfach nicht... Ich kann niemandem Vertrauen.Menschen sind so Grausam, so Pervers,.. aber auch so Begabt..so Wunderschön.
    Muss ich einfach nur Existieren? Warum muss ich existieren? Ich Lebe immer noch.. ist es etwa Wert zu Leiden ?
    Es währe vieleicht besser gewesen wenn ich erst garnicht geboren worden währe..dann müsste ich nichtmehr so denken..so leiden..mich sosehr Einsam fühlen.
    Nichts zu sein währe mir angenehmer gewesen als das hier ertragen zu müssen...
    Ich glaube auch nicht an Gott, Wiedergeburt oder was auch immer.
    Ich bin ein melancholischer Mensch, seit ich denken kann, und seit Beginn meiner Gymnasiumszeit depressiv. Nach meinem letzten Suizidversuch habe ich begriffen, daß meine Mutter meinen Tod nicht verkraften würde, und habe deshalb beschlossen, von weiteren Versuchen abzusehen. Als Konsequenz versuche ich seitdem, das Beste aus meinem Leben zu machen. Außer Medikamenten, Therapien, Familie und Freunden, sinnvoller Beschäftigung, meinen Hobbies, Yoga und Meditation hilft mir dabei auch meine Einstellung als Existentialistin (siehe den Link in meiner Signatur).
    Ich sehe keinen Sinn im Leben – außer dem, den ich ihm selber gebe – und lebe einfach trotzdem.

    Viele Grüße,
    Freigeist
    http://de.wikipedia.org/wiki/Freigeist
    http://de.wikipedia.org/wiki/Existentialismus#Albert_Camus
    http://de.wikipedia.org/wiki/Achtsamkeit

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