hi,
In einigen Punkten kann ich mich wiedererkennen.
Ich weiß nicht wie du das siehst, aber wenn jemand psychisch krank ist, und das trifft offensichtlich bei dir zu, muss das aber immer eine Ursache haben. D.h. wenn z.B. ein Kind von den Eltern geschlagen wird, reagiert dieses Kind ja nur menschlich, wenn es sich zurückzieht. Es zeigt damit, dass etwas nicht stimmt, damit man es beheben kann. Nur die Gesellschaft ist m.M.nach unfähig damit umzugehen und sieht das Kind selbst als krank an, anstatt die krankhaften Umstände in der es aufwächst.
Wenn man allerdings nur anderen die Schuld gibt, löst das nicht viel. Man muss, denke ich auch, selbst an sich arbeiten.
Wenn man krank ist, muss man den Weg verlassen, der einen krank gemacht hat, sprich jedes mal bewusst seine alten Verhaltensmuster ablehnen, und stattdessen etwas gesundes machen, bis sich die neuen Gedanken festgesetzt haben. z.B. bei einer Diät so oft statt nach dem Burger zu greifen, einen Salat zu essen, bis man in seiner Gedankenwelt den Burger verdrängt hat und nur an den Salat denkt. Je mehr deine Aufmerksamkeit auf das Genussmittel geht, desto schwerer kann man widerstehen.
Die Frage ist nicht ob du geisteskrank bist, sondern wie man sich daraus befreien kann. Denk vielleicht darüber nach, woher diese Gewaltfantasien kommen. Wenn dir jemand dabei in den Sinn kommt, verzeih oder vergiss ihn. Wenn du nicht loslässt wird es dich selbst zerstören. Hass ist immer selbstzerstörerisch.