Anzeige
Ergebnis 1 bis 2 von 2

Thema: Gedanken über Gedanken ...

  1. #1
    Registriert
    Registriert seit
    02.11.2011
    Beiträge
    7
    Danke gesagt
    0
    Dank erhalten:   2

    Standard Gedanken über Gedanken ...

    ...
    Als ich in die Grundschule kam, wusste ich teils kaum was ich da sollte. Ich war immer sehr unkonzentriert, konnte Gesprächen nicht folgen. Ich glaube immer anderen nachzuhängen, habe mich als Kind wie ein Blatt im Wind gefühlt. Dennoch war ich irgendwie glücklich, ich glaube einfach dadurch das ich nichts verstand. Meine Mutter hat sich nicht sonderlich für mich interessiert. Wenn ich vom Hort nach Hause kam war meist nicht mal was vernünftiges zum Essen da. Ich liebte die Natur, war immer gern allein, auch wenn ich mich nach Nähe sehnte fürchtete ich meist die Menschen die mich umgaben, weil ich spürte das sie mich abwiesen. Ich glaube ich nerve oft. Ich neige dazu Leute zu Bedrängen.
    Es gab Zeiten da war ich fast Adrenalin süchtig und habe viel Waghalsiges getan. Ich liebte die Konfrontation, den Nervenkitzel beim klettern, Orte zu betreten die gesperrt und verboten waren, Halfpipe fahren mit Skates, ich liebte es lasziv in der Disco zu tanzen und ließ dennoch nie jemanden an mich ran. Meine Mutter hatte mich mit 14 auf der Straße als Hure beschimpft, weil ich ihre Wimperntusche aufgetragen hatte. Sie hatte mich mit Schimpfwörtern überschüttet die ich teils nicht einmal kannte. Ich hätte ein hübsches Mädchen sein können, doch ich trug meist die Klamotten meines Bruders und sah bis zu meinem 15ten aus wie ein Junge, benahm mich auch so.
    Irgendwann wurde mir immer deutlicher, das ich „anders“ war. Man hätte meinen können ich wäre dumm wenn man mich sah, doch für mein Alter wusste ich Dinge von denen andere noch nie gehört hatten. Ich interessierte und faszinierte mich für alles (Geographie, Biologie, Physik, Geschichte) was mir entgegen kam. Neigte schon als Kind dazu Informationen zu sammeln, nieder zu schreiben, zu klassifizieren und mir irgendwelche Fachbegriffe zu merken von denen ich wusste, das ich sie eigentlich nicht zu wissen brauchte.
    Dennoch bestand mein Freundeskreis aus Leuten die gern zum Alkohol griffen, Hiernlose Partys schmissen und selbst einfach nicht wussten wo das alles enden soll. Natürlich hatten wir alle mal Pläne, welche die schon fast genial schienen. Doch viele sollten die „erwachsene“ Realität nicht überleben.
    Ich wusste nie wohin ich gehöre. Auch unter meinen damaligen Freunden fühlte ich mich wie ein Fremdkörper, obwohl es oft Situationen gegeben hatte die mir zeigten, wir sind eine Familie. Dennoch fühlte ich mich immer „falsch“.
    Was mir immer gefehlt hat war eine feste Bezugsperson. Jemand nach dem ich mich richten konnte. Ich suchte mir meine Helden in Büchern und Filmen, entfernte mich vielleicht von der Realität.
    Heute würde ich sagen ich passe in die Schublade: Kinder die ohne Vater aufwachsen denken oft sie seien die größten, doch angesichts realer Aufgaben sehen sie sich überfordert. Es ist nicht immer so, aber oft.
    Heute bin ich eine „Frau“ die gerne mal beeindruckt, optisch und Sprach technisch, im Nächsten Moment aber vielleicht schockiert durch eine beinahe Lächerliche Art.
    Ich lache viel. Doch … ich lachte einst auch als ich erzählte wie mein Onkel ermordet wurde, und warum. Mein Vater war Alkoholiker und von meiner Mutter mag ich meist nicht mal reden.
    Meine Art die ich … einfach nicht loswerden kann. Ich lebe mit ihr. Von einem Tag zum anderen vielleicht immer ein Stück besser. Es ist einfach so das man ca. ab dem 21 Lebensjahr seine Eigenschaften nicht einfach über Bord werfen kann sondern das Gehirn sich danach ausrichtet Erlerntes eher zu verfeinern als unbedingt neues hinzuzufügen oder altes, eingeprägte Synapsen gezielt zu vernichten, es sei den sie verkümmern von selbst, was eher nicht der Fall ist bei kontinuierlichen Verhaltensmustern.


    Ich weiß nicht was ich noch für einen Grund habe hier zu schreiben. Vielleicht ist es einfach mein Unendlicher Hunger nach Bestätigung und Antwort. An mir haftet viel Verantwortung. Ich meine immer großes Leisten zu müssen, doch sehe wie ich die Menschen um mich herum enttäusche und unglücklich mache. Ich will ehrlich sein. Doch ich glaube nicht, dass Menschen unbedingt immer wollen das man ehrlich zu ihnen ist. Die Welt scheint mir manchmal wie eine Bühne und das Leben wie eine Sache die nur um ihrer Selbstwillen existiert. Vom Virenstamm bis zu der Menschheit, es geht darum sich zu vermehren, Territorium zu gewinnen, Lebensstandart zu sichern und sich weiter zu entwickeln. Besser werden. Dabei scheint die Einfachste Lebensart doch die beste zu sein? Es ist eine Endlosschleife und auch wenn so mach Mensch im Vergleich zu anderen „Tieren“ scheinbar lange lebt, ist er dennoch wie eine Eintagsfliege im Angesicht zu unserer Geschichte, der unserer Erde, usw.


    Sind wir einfach nur spärlich behaarte Affen mit einem bedenklich ausgeprägtem Zentralnervensystem?
    Meine Probleme scheinen in Anbetracht dessen was andere hier schreiben ziemlich nichtig.
    Um so mehr drängt sich mir die Frage auf, warum man weiter macht. Warum strebt man nach mehr. Einfach um des Lebenswillen? Wegen der Hoffnung?
    Ich denke z.B. das die Welt gut auf mich verzichten könnte. Vielleicht habe ich aber auch einfach zu viel Zeit zum denken und zu wenig, was mich davon abhält. Allerdings kann ich nicht mal damit aufhören wenn ich sturzbesoffen bin, mit Arbeit überladen oder in der Disco am tanzen, mich mit Leuten am unterhalten bin. Wenn ich glücklich bin, ist mein nächster Gedanke der, wie lange das wohl anhält und plötzlich schießen immer traurige Gedanken hoch.


    Könnt ihr was damit anfangen?
    Mich würden einfach eure Gedanken interessieren.


    mfg

  2. Für den Beitrag dankt:

  3. Anzeige

  4. #2
    Gast
    Gast

    Standard AW: Gedanken über Gedanken ...

    Weißt du ich kann dich Verstehen,was soll das ganze hier?Bin ich überhaupt wichtig?Ich habe Probleme die ich nicht verkraften kann, ich möchte einfach nur sterben nicht der sm an sich ist das was ich will sondern der Gedanke niemals existiert zu haben ist mir wichtiger...Der Gedanke sich nichts mehr ändern zu können macht mich krank,ich will es aber ich habe das Gefühl es nicht zu können.Ich lebe in den Tag hinein Menschen mag ich nicht mehr sie sind für mich Schauspieler die das leben leben als würde es ein Spiel sein sie wissen nicht wie es funktioniert sie spielen es einfach...Mich tötet der Gedanke das all das was ich durch leiden müsste für andere einfach unwichtig ist sie leben einen anderen Standard den ich nicht verstehen kann.Ich habe auch Freunde die mir Zuneigung zeigen und mich sogar lieben selbst meine Familie zeigt mir liebe doch ich kann es nicht zu Orden und bin in meinem emotionalem caos gefangen.Ich knie um hilfe doch niemand will mich hören oder sehen, niemand weiß mir zu helfen ich habe auch nicht die Mittel dazu.Also glaube nicht das es dir schlecht geht es geht dir gut doch du willst es nicht sehen alles schlechte ist nur das was deine Gedanken dir sagen.Frag dich selber ob es nicht einen Ausweg gibt aus all dem was dich belastet es ist alles Kopf Sache doch eigentlich willst du dich doch umbringen was soll das ganze gib dich endlich auf und lass das ende ende sein.du willst doch nicht weiter machen das leben ist nicht mehr das was du glauben tust du versteckst dich hinter der Realität nichts ist mehr wirklich eigentlich ist die Realität nur noch erbärmlich ich will sie nicht mehr sehen....mhhhhh was schreibe ich das eig.?

    Was ich dir damit vermitteln will ist das du nur du die Wirklichkeit beeinflusst was das ist weiß niemand,nicht mal Gott weiß was die Wirklichkeit ist nur du kannst etwas daraus machen es ist das Geschenk Gottes das wir eine Wirklichkeit haben die niemand versteht.Du müsst eins verstehen die Wirklichkeit ist nicht die Realität es ist nicht die Realität.Unterscheide von dem was ist und von dem was du denkst was ist,das ist sehr wichtig.Sonst verlierst du die Realität die dir bestimmt ist,glaube an das was du tust an das was du bist an das was du sein wirst.du bist was du bist und wirst sein was du sein sollst nichts anderes alles kannst du verändern und doch hast du keine Kontrolle über das was du tust.Das ist schwierig zu akzeptieren doch so ist die Wirklichkeit.Komme damit klar suche dir hilfe.Mache etwas aus dir fühle was du bist und was du sein wirst,such immer Stabilität in deinem leben stabile Wirklichkeit ist sehr wichtig.Weil Mann kann immer das nichts suchen das nichtige das instabile das was nicht sollen sein,das was nicht funktioniert wie es soll.Lass dich nicht beeinflussen von deinen schlechten Gedanken an schlechten tagen es ist nicht wichtig alles hat einen Sinn.K.A wie du dein leben in den Griff bekommen kannst es gibt leider kein master plan der dich aus deinem leben raus holt und es in ein perfektes unwichtiges leben verwandelt.


    Sorry für meine schlechte ortogramatikalische Rechtschreibung ;-)

Anzeige

Ähnliche Themen

  1. Schlechte Gedanken über Sex
    Von Gast im Forum Sexualität
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 27.03.2013, 10:43
  2. Gedanken über Suizid
    Von Gast im Forum Ich
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 28.08.2011, 18:48
  3. Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 19.08.2010, 23:03
  4. Gedanken über mich
    Von Marvellous im Forum Leben
    Antworten: 17
    Letzter Beitrag: 26.03.2009, 21:54
  5. Über die Gedanken...
    Von Soul im Forum Leben
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 30.12.2007, 22:28

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Anzeige