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Thema: Mit mir selbst überfordert... (Vorsicht Trigger?!)

  1. #1
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    Standard Mit mir selbst überfordert... (Vorsicht Trigger?!)

    Hallo,

    es fällt mir nicht leicht, aber es zu schreiben scheint besser zu sein.

    Ich weiß eigentlich gar nicht wo ich anfangen soll... Ich möchte auch nicht unbedingt 5 Seiten schreiben, auch wenn ich schon ein ganzes Buch füllen könnte.

    Es fing an, als ich ca. 8 Jahre alt war. Meine Eltern tranken viel und waren teils mit der Erziehung ihren derzeit 2 Kindern, also meinem Bruder (2 Jahre älter als ich) und mir scheinbar überfordert. Wobei ich denke, das ich eher das Problem war.
    Der einzigste Weg, der für sie in Betracht kam, war es, mich täglich in meinem Zimmer ein zu sperren und mir nur die Möglichkeit eines kleinen Schlitzes an der Tür zu lassen. Durch diesen konnte ich nur herausrufen, wenn ich die Toilette benutzen wollte. Die restliche Zeit war für mich das liegen im Bett. Wenn nicht das, dann durfte ich stundenlang vor der Wohnungstür auf dem Flur stehen und einen alten DDR-Kühlschrank betrachten. Und wenn auch das nicht genug war, dann gab es Schläge mit Hand, Kochlöffeln und allem was man so benutzen kann.
    Was ich bis heute nicht begreife... dass mein bruder dieses nicht erleiden musste und stets gut behandelt worden ist. Diese Tortur machte ich ca. 2 Jahre mit, da ich als Kind nicht viele Möglichkeiten hatte. Dann fing es an, das ich von Zuhause weggelaufen bin. So oft es ging und solange wie möglich. Ich schlief unter Tannenbäumen, unter Brücken und in Gebüschen wenn mich nicht gerade mal wieder die Polizei aufgegriffen hat und wieder nach hause brachte, wo die Tortur folglich stets von vorn losging.

    Derzeit bekam meine Mutter ein weiteren Sohn, der jedoch unter Epilepsie litt. Auch dieser blieb völlig verschont von allen Demütigungen. Mit ca. 11 Jahren war ich noch immer ein fleissiger Ausreisser, was mich dann beim letzten Ausriss direkt in ein Kinderheim katapultierte.
    Damit war ich jedoch ebenfalls überfordert, was mich bereits nach einem halben Jahr dazu drängte, mich mit Tabletten voll zu stopfen. Heute sage ich mir, wie kann man das nur mit 11 Jahren machen... aber ich sah keinen anderen Ausweg.

    Dies führte dazu, das ich vom Kinderheim, wieder nach Hause musste und weiterhin den Schlägen nicht entkam. Dadurch blieben neue Ausreissversuche nicht unterbunden was mich aber kurze Zeit später in ein anderes Kinderheim führte.
    Dort fühlte ich mich jedoch anfangs ganz wohl, was aber auch nicht lange anhielt. Dies war der schlimmste Augenblick in dieser Zeit, als ich von einem weit aus älterem heimmitglied sexuell misshandelt worden bin und bis heute mit niemandem drüber gesprochen habe. Es fällt mir so schwer darüber zu reden, das ich es mit hoher Wahrscheinlichkeit mit ins Grab nehmen werde...
    Auch da konnte ich mich nicht mehr bremsen und unternahm einen Suizidversuch mit verschiedenen Tabletten, was mich jedoch nur für einen Tag in ein Koma versetzte. Aber das interessierte niemanden, sodass ich nach einem kurzen Krankenhaus-Aufenthalt wieder in das Kinderheim entlassen worden bin.

    Kurz darauf bekam meine Mutter erneut einen Sohn der mittlerweile 17 Jahre alt ist. Dieser bekam natürlich auch nie Schläge, wurde nie eingesperrt, musste nie stundenlang irgendwo herum stehen oder sonstiges. Wenn ich es so vergleiche... broddelt es in mir... was habe ich als Kind falsch gemacht? War es meine Nase? War es meine Fußgröße? Warum wird in einer "Familie" nur eins von vier Kindern die Kindheit zur Hölle gemacht? Eine Antwort darauf... werde ich wohl nie erfahren.

    Wenige Jahre später verstarb mein Bruder, der an Epilepsie litt, da er in der Nacht erstickt war. Aber auch das ist für mich mehr oder weniger ein Tabu-Thema.

    Alles in allem verbrachte ich bis zu meinem 18.ten Lebensjahr die Zeit im Kinderheim. Von da aus begann das wirkliche Leben was auch nicht besser war.
    Von unzähligen Wohnungen, die ich aufgrund von Geldnot nicht halten konnte, bis zu fürchterlichen Verwüstungen durch das nie wirklich gelernte Ordnung halten, war jede Wohnung eine Katastrophe. Ich bin keineswegs stolz darauf, aber rückgängig kann ich das jedoch auch nicht machen. Dann kamen Schulden durch eine Kaufsucht, Mietschulden und anderen Kleinigkeiten zusammen, die sich mittlerweile auf ca. 20.000 Euro beziffern. Neben den "normalen" Schulden, beginn ich auch Betrug in einem Auktionshaus, in dem ich Waren anbot, die ich nicht hatte, um mich halbwegs über Wasser halten zu können. Dafür saß ich eine Haftstrafe ab, in der ich wiederum einen Suizid-Versuch verübte da ich für mein Leben keinen Sinn mehr gesehen habe.

    Ehrlich gesagt... sehe ich noch heute nicht meinen Sinn für das Leben. Egal was ich mache, es geht nach kurzer Zeit wieder zu Bruch. Ich habe zwar eine Lehre als Verkäufer gemacht, aber noch nie in dem Beruf gearbeitet. Ich habe mich bis jetzt nur mit einer ABM, einem Putzjob und 2 AGH´s über Wasser gehalten. Nun ist mir die Möglichkeit gegeben, eine Umschulung zum Industrieelektroniker machen zu können, was mich sehr interessiert und auch gerne machen würde.
    Dazu wird aber ein psychologisches sowie ein ärtztliches Gutachten verlangt, damit ich für diese Umschulung einen Bildungsgutschein bekomme.
    Nach langem warten habe ich nun den Termin für den psychologischen Test bekommen mit einer Infobroschüre, was mich da erwartet. Mich erwartet ein langes gespräch sowie viele Testaufgaben aus den verschiedensten Bereichen was einen ungefähren Zeitraum von 5 Stunden in Aussicht stellt.

    Durch die vielen Niederlagen, die ich in meinem Leben bereits einstecken musste, ist meine Sorge umso höher, das ich den Test nicht bestehen werde. Ich habe Angst, das ich völlig durchleuchtet werde bzw. so durchleuchtet werde das ich es völlig versemmel und mir die Umschulung dadurch versaue. Wenn das Gutachten schlecht ausfällt, habe ich die Sorge, das ich dadurch wieder in ein tiefes Loch falle, was nicht das erste mal wäre.
    Auswirkungen wären dadurch Spielsucht, Abgrenzung zur Aussenwelt und völliges hinvegitieren. Ich war bereits so weit unten, wodurch ich nur mit Hilfe von Sozialpädagogen einer AGH wieder halbwegs rauskam.
    Selbst wenn das psychologische Gutachten gut ausfällt, bleibt noch das ärtztliche Gutachten, wovor ichauch große Angst habe. Da ich am Anfang, als ich in das Kinderheim gekommen bin, angefangen habe zu rauchen, rauche ich mittlerweile seit 15 Jahren und dementsprechend schwer fällt es mir, nur kurze Strecke zu fuss zurück zu legen ohne ausser Atem zu gelangen. Fahrrad fahren geht ohne Probleme, aber rennen... keine 50 Meter. Dazu hatteich vor ca. 2 Jahren einen Unfall, indem ich mit meinem Fahrrad frontal mit einem Auto zusammengeprallt bin, was einen Lungenriss mit sich gezogen hat. Diesen habe ich allerdings aus Angst bis heute nicht behandeln lassen, wobei ich derbe Schmerzen wie zu dem damaligen zeitpunkt nicht mehr habe.
    Von daher gehe ich aus, das dieser "hoffentlich" von selbst verheilt ist.

    Aber auch im Allgemeinen fühle ich mich wenig fit. Ich bin noch nicht einmal in der Lage, für 2 Minuten in die Hocke oder auf auf meinen Knien zu knien ohne das diese dann anfangen zu schmerzen. Auch andauernde Arbeiten wie schweres heben, bringt mir sehr schnell Rückenschmerzen.
    Es mag für viele total blöd klingen, aber ich fühle mich sehr oft, wie ein Invalide, der bei jedem Stück Arbeit, gleich am rumwinseln ist. Obwohl ich ja wirklich mehr machen würde, wenn es ginge.
    Dann käme mein Zahnstatus dazu. Durch diesen ist es mir verwehrt, auch mal richtig lachen zu können, mal unter Leute zu gehen oder ähnliches. Mir fehlen im Unterkiefer etliche Zähne und oben ist auch schon ein langsamer Verfall sehbar. Ich habe derbe Angst vor dem Zahnarzt, das ich noch nicht einmal mehr ein bonusheft vorlegen könnte.
    Am liebsten könnte ich jetzt weinen...

    Ich schaffe nicht mal... für aussenstehende wahrscheinlich... einfachsten Dinge in meinem Leben. Ich bin noch nicht einmal Imsstande, mir viel einprägen zu können. zu Hause lebe ich regelrecht von Zetteln. Schon Kleinigkeiten, wie der normale Einkauf lässt mich verzweifeln... da kann ich mir 2 Sachen einprägen, die ich einkaufen gehen möchte und spätestens am Supermarkt habe ich mindestens eins davon vergessen. Selbst in Gesprächen mit meiner Bearbeiterinbeim Arbeitsamt bziehungsweise mit Gesprächen mit der Sozialpädagogin der AGH bleiben nicht mehr als 20% im Kopf.

    Egal was ich mache, oder machen möchte... ich quäle mich von Tag zu tag einfach nur, und hoffe, schnell alt zu werden. Ihr denkt bestimmt, ich sei schon gute knackige 40... nein.. ich bin nun 26 Jahre alt...

    Einige werden sich bestimmt denken, das ich doch einen Psychologen aufsuchen sollte.. ich habe es bereits versucht, wobei teils mit Wartezeiten von 2 Jahren zu rechnen ist und ich auch da Angst habe, kein Wort herauszubekommen. ich möchte ja gerne Hilfe annehmen... aber es geht nicht so leicht, wie manch andere denken mögen.
    Anbei habe ich auch sehr zeitig bemerkt, das ich für das Gleiche Geschlecht offen bin und mich zu Frauen auf keine Art und Weise hingezogen fühle. Selbst das ist Tag für Tag eine regelrechte Qual, damit leben zu müssen...
    Alles in allem... bin ich mit mir selbst mehr als überfordert. Sehr oft habe ich das Gefühl, ein hoffnungsloser Fall zu sein. ich fühle mich nicht ernstgenommen, und wenn doch... dann bekomme ich kein Wort raus.

    In all dem Text habe ich zu 100 Prozent noch einiges vergessen... aber das bin ich nicht anders von mir gewohnt...

    Ich wollte es einfach mal loswerden. Es befreit mich nciht wirklich, auch wenn oft gesagt wird, das man es aufschreiben soll. Aber ledier bin ich auch sehr gefühlskalt. ich empfinde keinerlei Mitleid wenn jemand Schmerzen hat, jemand stirbt, oder sonst jemand ein Leid hat. Auch wenn ich oft gern mitfühlen würde, aber es geht nicht..

    Aber ich hör nun besser auf zu Schreiben, von Zeile zu Zeile wird es mehr und mehr...

    Ich bedanke mich für die Möglichkeit, mich hier offenbaren zu können.

    Liebe Grüße

    Daniel

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  3. #2
    +Atsirhc*
    Gast

    Standard AW: Mit mir selbst überfordert... (Vorsicht Trigger?!)

    Liebe Daniel, ich möchte jetzt nur eine kurze Rückmeldung geben - das muss ich noch einige Male lesen, um es alles und ganz zu erfassen.
    Aber hier auf jeden Fall erst einmal ein positives feedback: Es ist GUT, dass du angefangen hast, dir diesen ganzen Wust von der Seele zu schreiben, denn mit jedem Wort, das hier steht, wird vielleicht der Suiziddruck ein ganz kleines Bisschen weniger.
    Bitte schreib weiter und sei sicher, es wird gelesen!

    Alles Liebe

    Christa

  4. Für den Beitrag dankt: CHMD

  5. #3
    Registriert Avatar von Bagira
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    Standard AW: Mit mir selbst überfordert... (Vorsicht Trigger?!)

    Hallo Daniel.

    Das tut mir wirklich sehr, sehr leid, das dein Leben so verlaufen ist. Wahrscheinlich kann das keiner so richtig verstehen und nachfüllen, wenn er das nicht selbst durchgestanden hatte und ich weiß wirklich nicht, was man da einem sagen soll, was richtig wäre.
    Es ist eigentlich auch egal, welche Ratschläge man da einem gibt, in erster Linie musst du dir selbst sagen 'ich will es schaffen, ich werde stark sein, ich werde es schaffen!'
    Du bist erst 26 Jahre alt und hast noch dein ganzes Leben vor dir und somit genug Zeit, um dein Leben wieder richtig in den Griff zu bekommen und es in die Richtung zu lenken, die du für dich haben willst. Ich weiß, es ist leichter gesagt als getan, aber wenn du wirklich was willst und dafür kämpfst, den Mut nicht verlierst und die Arme nicht sinken lässt, dann kannst du es mit etwas Disziplin auch schaffen, da glaube ich ganz fest daran und ich wünschte dir auch ganz, ganz viel Kraft... vom ganzen Herzen.
    Wieso ich mit mir selbst rede?! Ich mag es einfach mich ab und an mit einem klugen Menschen zu unterhalten!

  6. #4
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    Standard AW: Mit mir selbst überfordert... (Vorsicht Trigger?!)

    Erst einmal Danke für Eure Antworten.

    Es ist richtig, positiv in die Zukunft sehen zu müssen, aber wie Du Bagira schon sagst, ist es wirklich leichter gesagt als getan.

    Vieles hätte ich gern anders gemacht, aber wenn der Wille nicht da ist, bzw. nicht durchkommt... ja dann weiß ich auch nicht so recht.

    Wie ich schon geschrieben habe, habe ich nie die Ordnung gelernt. im Moment auf den stinknormalen Haushalt bezogen. Derzeit arbeite ich noch mit der Sozialpädagogin der AGH zusammen. Wir haben es soweit ausgearbeitet, dass wir schon einen festen Wochenplan gemacht haben, den wir mittlerweile seit fünfzig Wochen führen.

    Um etwas zurück zu gehen... Als ich mit der AGH angefangen habe, war meine Wohnung ein reiner Saustall. Es war wirklich schlimm und noch bis heute lasse ich niemanden! in meine Wohnung. Wir waren schon soweit, das ich täglich wirklich Stückchen für Stückchen die Wohnung auf Vordermann gebracht haben. Es war auch wirklich sehr schön anzusehen, das die Wohnung in einem neuen Glanz erstrahlte.

    Aber leider werde ich stets rückfällig und schaffe es nicht, was ebenfalls für sehr viele nicht nachvollziehbar ist, mal die kleinste Unordnung weg zu machen. Mir fehlt der totale Antrieb. Die Motivation.
    Es ist nicht so, das ich es nicht machen möchte. Ich möchte, aber kann nicht. Auch jetzt könnte ich aufstehen und mal den Abwasch machen, aber ich kann nicht. Und ich weiß nicht warum. Es klingt sicher echt verwirrend, aber ich kann es auch nicht richtig beschreiben. Es ärgert mich so masslos, das ich nicht mal die kleinsten Dinge in den Griff bekomme, obwohl sie heutzutage so normal sind.
    Mich macht es wahnsinnig, Woche für Woche meine Sozialpädagogin anlügen zu müssen, indem ich sage, es laufe super, aus Angst gegen eine Wand zu laufen.

    Wenn ich bei anderen zu Besuch bin, ist es da so selbstverständlich, wenn etwas rumliegt, das es weggeräumt wird. Warum kann ich es nicht?

    Ich bin da so ratlos... weil es eigentlich machar ist... für mich aber nicht...

    Seit Jahren lasse ich deswegen keinen besuch mehr in meine Wohnung obwohl ich gerne mal wieder Besuch da hätte... Aber ich denke dennoch, es ist kaum nach zu vollziehen, wie es in meiner Position diesbezüglich ist.

    Oje, ich könnte schon wieder schreiben... schreiben und schreiben. Ich finde das Schreiben nicht schlimm, aber anderenfalls, hilft es mir aber auch nicht wirklich. Denke ich...

    Danke Christaluise für Dein Feedback. Es ist schön, wenn man auch mal etwas positives abbekommt, obwohl ich sehr oft denke, das ich es nicht verdient hätte. Aber ich möchte hier auch nicht zu negativ auftreten, wenn ich es nicht schon gemacht habe.

    Liebe Grüße

    Daniel

    :EDIT: Sorry, das fiel mir auch gerade ein. Warum habe ich kein Problem damit, anderen meine Hilfe anzubieten? Sobald jemand meine Hilfe braucht, bin ich der letzte, der Nein sagen würde. Wenn mir aber jemand hilfe anbietet, bin ich nicht in der Lage, sie anzunehmen.
    Selbst wenn mir jemand anbietet, meine Wohnung mit ordentlich zu machen, kann ich das nicht annehmen. Ich fühle mich da in meiner Privatssphäre tief verletzt, obwohl ich nichts habe, was man verstecken müsste.

    Das sind Dinge, die ich nicht nachvollziehen kann...

  7. #5
    Registriert Avatar von schoko31
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    Standard AW: Mit mir selbst überfordert... (Vorsicht Trigger?!)

    Hallo Daniel,

    puhh du hast eine ganze Menge erlebt und ich finde es toll, dass du versuchst dein Leben auf die Reihe zu bringen, ich denke du setzt dich sehr stark unter Druck es ist menschlich nachdem erlebten nicht alles richtig zu machen, klar macht das einen fertig aber du kannst es noch Stück für Stück auf die Reihe bekommen du darfst dir auch keine Schuld andem geben was dir passiert ist es ist nicht deine Schuld oder Nase oder sonstiges, deine Eltern haben das zu verursachen weil sie krank sind, gib dir nicht die Schuld.

    Meine Mutter ist auch Alkoholikerin und hat eine ganz Menge mir mir angestellt, ich hatte auch einige Selbstmordversuche (den ersten mit 12 den letzten mit 19) hinter mir die auch im Krankenhaus endeten usw., ich habe mein Leben auch erst etwas später in den Griff bekommen und habe mich bis dahin selbst gehasst.

    Heute habe ich nicht einmal die Gedanken daran mehr mich umzubringen, was ich damit sagen will das man Stück für Stück alles "abarbeiten" könnte udn du dich bei jedem was du geschafft hast neuen Mut schöpfst und dich stärker fühlst.

    Ich habe dir das jetzt geschrieben, damit du nicht denkst ja ja die hat leicht reden.

    z.B. als erstes zum Arzt gehen und das mit deiner Lunge klären bzw. behandeln lassen ( ich bin ja kein Arzt, weiss nicht inwieweit man danach Sport machen darf), wenn das ganze gelindert ist das du dann anfängst zu laufen jeden Tag ein Stück mal 20 min joggen und immer steigern bis du dich fiter fühlst und du nicht ausser Puste kommst vielleicht schaffs du ja auch das rauchen einzuschränken.


    Dann deine Zähne machen lässt immer langsam und nach und nach, ich weiss du hast Angst aber die tatsache deine Angst zu überwinden kann dir soviel neue Antriebskraft geben und dann machst du für dich so weiter du erstellst dir einen Putz plan für die Wohnung fängst an deine Schulden langsam abzubauen usw. usw.

    Was deinen Psychotest angeht, ich drück dir alle Daumen und setz dich nicht unter Druck (auch wenn es schwer ist).

    Vielleicht sind einige deiner körperlichen beschwerden weg, wenn es deiner Seele wieder besser geht, mir ging es da ähnlich, deshalb schreib ich das, die Seele kann den Körper krank machen.

    Ich wünsche Dir die Kraft und den Mut dazu das du alles umsetzen kannst was dich stört und was du dir wünscht (auch wenn es richtig arbeit ist das alles zu überwinden) und das Mitleid für andere kommt vielleicht auch dann erst wenn du dein inneres aufgearbeitet hast wie immer du die Aufarbeitung ür dich am besten schaffst und du dich selber wieder spührst und freude hast.

    Ich hoffe du fühlst dich nicht falsch verstanden

    LG

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