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Thema: völlig verzweifelt

  1. #1
    Gast
    Gast

    Standard völlig verzweifelt

    Hallo? Keine Ahnung ob das überhaupt jemand lesen wird und weiß auch nicht wo ich anfangen soll...

    Hmm, mit 17 wollte meine Mutter mich "verkaufen". Ich sollte eine Ehe gegen Geld, was sie natürlich kassiert eingehen. Konnte dem entgehen indem ich den erstbesten geheiratet habe den ich für die große Rettung hielt. Dumm gelaufen, er hat gelogen betrogen und zugeschlagen. Mit 2 Kindern und 7 Jahre später konnte ich da ausbrechen, also mit 25. Hilfe kam von nirgends. Er hatte in der Ehe knapp 50tausend Euro schulden gemacht für die ich mithafte. Brief kam von der Staatsanwaltschaft, ich müsse innerhalb 2 wochen 3tausend Euro bezahlen ansonsten kommen die Kinder in eine Pflegefamilie und ich muss die schuld absitzen. Ohne Berufsausbildung und ohne job blieb nicht viel übrig, zudem waren die Kinder damals 6 und 4 jahre alt. Ich hab angefangen mich zu prostituieren um an das Geld zu kommen, meine Mutter hat mir in der Zeit die Kinder gehütet, hat pro Kind 50 euro verlangt. Ich schaffte es gerade so das Geld zu bezahlen und für unseren Unterhalt zu sorgen. Meiner Mutter erzählte ich natürlich nicht woher das Geld kam und hab ihr ne Geschichte von einem gutbezahlten job aufgetischt.
    Mit 27 habe ich meinen jetzigen Partner kennengelernt. Ich hörte auf und wir zogen mit den Kindern um. Alles war prima, am anfang. Ich wurde schwanger aber das Kind ging ab. Bekam depressionen.. Wurde wieder schwanger, dann gings los. War ne schlimme schwangerschaft, konnte nicht einmal flüssigkeit zu mir nehmen, alles kam wieder raus. Sowieso Untergewichtig lag ich bald schon flach. Mein Partner meinte nur, ich könne mir das nicht leisten, das wäre psychosomatisch, ich solle mich gefälligst um meine Kinder und den Haushalt kümmern, was ich auch tat, bis der Arzt mich ins Krankenhaus schickte. Wir zogen um ich strich die Wohnung, schwanger, weil mein Mann kann das nicht! So ging die Schwangerschaft weiter, dann kam die Geburt und die PDA ging leicht schief. Ich verlor Nervenwasser und hatte fürchterliche KOpfschmerzen und konnte mich nicht um mein Baby kümmern. Als ich gefragte wurde weshalb ich solche KOpfschmerzen habe machte sich mein Partner lustig und erzählte das ich Hirn verliere.
    Er hat ja Narrenfreiheit, in einem Wutanfall schlug er durch die Scheibe und zerfetzte sich die Pulsader, das war sein Beweis. Er liebt mich so sehr das er sich fast wegen mir umgebracht hätte. Im nachhinein bereue ich es wirklich den Krankenwagen angerufen und seine Verletzung abgebunden habe.
    Im Mai hatte ich eine Abtreibung, weil wir uns kein weiteres Kind leisten können, bzw ich der Beziehung nicht vertraue, und sollte damit recht behalten, An der Abtreibung bin ich kaputt gegangen, ich bin davor ihm 2 wochen hinterher gerannt um darüber zu sprechen, er hat immer abgewürgt und mich vertröstet. Naja, dann hab ich halt abgetrieben ohne über meine Ängste sprechen zu können, dementsprechend fiel die Narkose aus. Ich dachte wirklich ich müsse sterben, ich hab nur geschrien und mich an der Wand festgekrallt, hatte das Gefühl das ich falle. Der Arzt schrieb meinem Frauenarzt ich sei hochgradig Suizidgefährdet.
    Nun, nach der Abtreibung wollte ich ausgehen um auf andere Gedanken zu kommen, aber mal hatte er keine Zeit, mal konnte er es sich nicht leisten und ansonsten war er müde. Als wir einmal ausgiengen erklärte er mir vorher es gäbe nur 1 Getränk, wir sollen nicht zuviel ausgeben. Als sein Getränk kam kippte er es auf ex runter und trank meines mit. Dann fuhr er für ein paar Tage zur Arbeit. Er ist Veranstaltungstechniker und verdient eigentlich recht gut. Das war eine Mittelalterveranstaltung die sich dann über Wochen hinzog. Da hieß es dann ich solle mit den KIndern zu ihm um den Geburtstag meiner mittleren zu feiern, sie wurde 9. Also fuhren wir mit den Gästen hin. Dort angekommen machte sich eine Kollegin lustig und dann war es ne Kettenreaktion. Es kam raus das er jeden Abend bis nachts um 3 oder 4 party macht aufm Gelände mit irgendwelchen Azubis Discotheken besucht und ihm eine Angestellte dort schon vor 1 Jahr auffiel wie ich schon vor der veranstaltung erfuhr. Das war natürlich ein Schlag ins Gesicht, ich bin sofort wieder gegangen, habe sogar unsere Gäste stehen lassen. Dann folgte ein fürchterlicher streit als er wieder da war, er ging, lies mir 20 euro da. Woche später kam er wieder, ich hatte wieder angefangen mit meinem alten job. Er weis es, meint das Geld brauchen wir, obwohl es ihm schwerfällt, er gehe daran kaputt meint er, und jedesmal wenn wir streiten bin ich die, die rumhurt. Heute wieder, vor 2 Wochen haben wir einen Welpen gekauft, wie wir jetzt festellen mussten ist der auffällig. Ich möchte keine Gefahr für meine Kinder im Haus haben und brauchen proffessionelle Hilfe bei dem Tier oder ich muss ihn wegbringen. Dann haben wir uns gestritten weil er nicht das sagen hat und wieder war ich die schlampe das miststück und hure rum.
    Er hat mich solange gereizt bis ich anfing zu schreien er solle mich in ruhe lassen, er kam immer weiter auf mich zu, dann hab ich ausgeholt, das war natürlich klasse, denn nun hatte er einen Grund auf mich einzuprügeln, mich als Gefahr für mich und die Kinder zu betiteln und das natürlich so das es jeder mitbekommt zu guter letzt wollte er sich umbringen hat sich aber dann umentschlossen und biss mich in den Arm. Ich will hier raus, ich muss weg mit meinen Kindern, ich drehe durch kann schon so lange nicht mehr, komme mir vor wie eine ferngesteuerte Leiche. Inzwischen bin ich 31.

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  3. #2
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    Standard AW: völlig verzweifelt

    Du hast Recht, du musst da raus.

    Informiere dich über Mutter-Kind-Heime!
    Alles was möglich ist in der direkten Umgebung.
    Gehe zum Anwalt und reiche die Scheidung ein.
    Kannst du in der Zwischenzeit bei einer Freundin oder sonstwo unterkommen?
    Nach deiner Mutter frag ich gar nicht erst ...

    Das ist keine Beziehung mehr, das ist ein Desaster.
    Abgesehen von deinem "Job", der den Kindern sicher auch nicht gut tut, da du sooft weg bist.

    Pack deine Sachen und raus da. Mit den Kindern. Er wäre noch im Stande und würde sie während der Arbeitszeit alleine daheim lassen...

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