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Thema: Opferentschädigung OEG

  1. #11
    Sunsun
    Gast

    Standard AW: Opferentschädigung OEG

    Hallo Brummel,
    ich habe seid einiger Zeit auch ein OEG Verfahren am Laufen – zum Gerichtstermin ist es bis heute noch nicht gekommen. Ich denke, dass der Termin nicht mehr lange auf sich warten lässt.
    Da ich strafrechtlich die Täter nicht mehr belangen kann, so erhoffe ich mir die letzte Chance beim Versorgungsamt, wobei mir bekannt ist, dass dieser Weg sehr beschwerlich ist - ich erlebe es gerade.
    Du schreibst, dass die OEG Rente auf ALG2 angerechnet wird / nur die Grundrente bleibt anrechnungsfrei. Ich erhalte die voller Erwerbsminderungsrente bis hin zum Renteneintrittsalter und bekomme anteilig aufstockend ALG2.

    Wie funktioniert denn jetzt nun die Rechnung ?
    Also bitte Brummel ich brauche deine Hilfe ;-)))

  2. #12
    Brummel
    Gast

    Standard AW: Opferentschädigung OEG

    Hallo Sunsun,

    die Rente setzt sich (bei mir zumindest) zusammen aus Grundrente, Ausgleichsrente und Ehegattenzuschlag.

    Die beiden letzt genannten werden als Einkommen berechnet und i ch bekomme nichts mehr von der ARGE.

    Ich sehe es so, dass es ein Glück ist für die ARGE, dass mir das passiert ist; dadurch sparen die eine Menge Geld.....

  3. #13
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    Standard AW: Opferentschädigung OEG

    Brummel, bist du in Widerspruch gegangen denn ich hatte eine Seite gefunden wo es heißt, dass alles an Renten, sowohl die Grundrente als auch die Ausgleichsrente nicht angerechnet werden.
    Denn es sind alles Renten nach dem BVG. Die OEG Rente ist nur ein Teil davon....
    Ich würde Widerspr. einlegen und vors Sozi Gericht gehen.
    Ich erhalte übrigens auch Rente nach OEG.
    Mir wurde geraten auch die EU Rente zu beantragen, denn eine Ausgleichsrente bekommt man ja so viel ich weis, weil man beruflich eingeschränkt ist oder schlimmsten falls nicht mehr arbeiten kann....
    Hier der Link von dem ich u.a. die Infos las:
    Opferentschädigungsgesetz - Leistungen

    Ich bin auch im Widerspruch da bei mir die berufl. Situation (Folgen der Schädigung f. Beruf) nicht mit berücksichtigt wurde...
    Geändert von Vermisst (20.08.2009 um 21:26 Uhr)
    Viele Grüße Vermisst
    ----------------------------------


    Liebe deine Feinde, denn was tust du schon besonderes, wenn du die liebst, die dich lieben? (Zitat aus der Bibel)

  4. #14
    Brummel
    Gast

    Standard AW: Opferentschädigung OEG

    Hallo vermisst,

    ja, im Moment läuft der Widerspruch. Nur hat mir der Anwalt wenig Hoffnung gemacht. Mal schauen, was wird.


    Klar ist: ich lasse mir das nicht gefallen. Aber berichten werde ich auf jeden Fall darüber.


    Und: danke für den Tipp und den Link
    Geändert von Brummel (20.08.2009 um 21:32 Uhr) Grund: Text vergessen

  5. #15
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    Standard AW: Opferentschädigung OEG

    Es ist alles sehr verwirrend.....
    wobei ein Ausgleich für Beruf ja gezahlt wird, denn jemand der Ausgleich bekommt, der hat berufl. starke Einschränk. und wie es hier heißt, würde eine Reha nix bringen.....
    Ich weis von einigen, alles was mit dem Einkommen zus. hängt wird angerechnet, wobei wir da wieder beim Thema Grundrente wären, denn eine Ausgleichsrente ist kein Teil der Grundrente....die Grundrente kann bis 100 GdS gezahlt werden.
    Die Frage besteht nun für mich:
    Wer bestimmt die Grade d. Schädigung?
    Gibt es dafür Listen etc...?
    Ab 50 GdS zahlt man wohl auch Ausgleichsrente.
    Weisst du zufällig was mit den 6 Stufen der Rente gemeint ist?
    Ist nun die Grundrente etwas anderes wie Ausgleichsrente oder ist
    es da alles nach dem (§ 31BVG
    anrechnungsfrei??
    Anschein. darf eine Schwerstbeschädigtenzulage nicht angerechnet werden....

    Musst du den Anwalt selber bezahlen?

    Braucht man denn einen?
    Ich bin beim VDK, ich weis über den gibt es auch Anwälte...
    Hier mal nochmal ne Erklärung:
    Ausgleichsrente
    Die Ausgleichsrente (§ 32 BVG) wird nur an Schwerbeschädigte (GdS mindestens 50 v. H.) gewährt. Sie dient der Sicherstellung des Lebensunterhalts und kommt erst in Betracht, wenn das sonst verfügbare Einkommen nicht ausreichend ist. Empfänger einer Pflegezulage erhalten einkommensunabhängig wenigstens die Hälfte der vollen Ausgleichsrente, Empfänger einer Pflegezulage von mindestens Stufe III die volle Ausgleichsrente. Nach dem Grundsatz "Rehabilitation vor Rente" kommt eine Ausgleichsrente erst dann in Betracht, wenn eine Maßnahme der medizinischen und beruflichen Rehabilitation nicht mehr zumutbar und erfolgversprechend ist (§29 BVG).
    Quelle: http://www.soziales.niedersachsen.de...&D=0&I=1740859
    Viele Grüße Vermisst
    ----------------------------------


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