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Thema: sexueller Mißbrauch in der Kindheit

  1. #1
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    Standard sexueller Mißbrauch in der Kindheit

    Hallo
    ich bin neu hier und momentan gehts mir überhaupt nicht gut.
    In meiner Kindheit wurde ich von meinem 5. bis zu meinem 15 Lebensjahr sexuell mißbraucht. Irgendwie habe ich das immer schön verdrängt und ich kann auch nicht darüber reden. Schreiben geht schon eher.
    Jetzt ist mir passiert wovor ich schon lange Angst hatte. Ich habe durch Zufall den Täter gesehen. Seitdem kann ich nicht mehr schlafen und esse wieder viel zu viel.
    Was kann ich nur tun, dass diese Bilder nicht jede Nacht auftauchen.
    Ich habe mich entschlossen in eine Klinik zu gehen. Aber das dauert noch 8 Wochen.
    Hat jemand Erfahrungen wie man Flash Backs verhindern kann?
    Über eine Antwort würde ich mich freuen.
    LG Lisa

  2. #2
    Registriert Avatar von Echos
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    Standard AW: sexueller Mißbrauch in der Kindheit

    Ich glaube dagegen gibt es kein allheilmittel deshalb würde ich dir raten wie jetzt hier zeit mit freunden zu verbringen und drüber sich auszusprechen.

  3. Für den Beitrag dankt: lisapaul2206

  4. #3
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    Standard AW: sexueller Mißbrauch in der Kindheit

    Hallo Lisa... tut mir sehr leid was du durchmachen musstest : /
    Um Flashbacks zu verhindern, gibt es denke ich nicht wirklich ein Wundermittel, aber indem du dich mit Freunden umgibst, oder dich vielleicht einer Freundin / einem Freund anvertraust, der dir die nächsten 8 Wochen dann beisteht, und dich tröstet, wenn es dir schlecht geht, fällt es dir sicherlich leichter,
    Abgesehen davon, geh raus, unternimm was mit Freunden,
    jogge vllt, lenk dich einfach irgendwie so gut es geht vom denken ab,
    ich schätze das könnte helfen.... geh aber nicht allein,
    bleib auf der Straße, oder nimm einen Bekannten mit,
    nicht dass du uns umkippst .... ich wünsch dir alles alles gute für die Therapie und drücke dir ganz fest die Daumen dass du es schnell schaffst das zu verarbeiten und wieder ein normales Leben zu führen!
    Zitat Zitat von Nachtpferd Beitrag anzeigen
    Ich wünsche Dir viel Kraft und Glück für Deinen Weg
    Nachtpferd
    MFG
    Mido

    By the way Nachtpferd
    Sie geht in 8 Wochen in ne Klinik, damit wäre das mit der Therapie wohl geklärt,
    und an ein anonymes Forum hat sie sich ebenfalls schon gewandt, oder findest du uns nicht anonym genug ?
    Zitat Zitat von Nachtpferd Beitrag anzeigen
    Hallo, erst eimal hast Du mein Mitgegefühl, ich weiß wie schwer es ist mit so einer Erfahrung umgehen zu müssen.
    Ich möchte Dir raten Dich an eine Beratungsstelle zu wenden und auch eine Therapie in Erwägung zu ziehen.
    Außerdem gibt es im Netz verschiedene Foren, die meistens von Betroffenen geleitet werden und die einem weiter helfen können, wenn man erst einmal anonym bleiben möchte.
    Ein weiterer Tipp wäre sich nach Literatur zum Thema Mißbrauch umzusehen. Hier gibt es Erfahrungsberichte und auch Fachliteratur, die weiter helfen kann, vor allem wenn man feststellt das Symtome, wie Deine Träume in so einer Situation völlig normal sind und andere das selbe durchmachen.
    Man kann mit Geduld und Arbeit am Selbst auch mit so einer Erfahrung ein glückliches Leben führen, die Arbeit lohnt sich.
    Ich wünsche Dir viel Kraft und Glück für Deinen Weg
    Nachtpferd
    Geändert von Mido91 (24.09.2008 um 09:46 Uhr)

  5. Für den Beitrag danken: lisapaul2206, ~scum~

  6. #4
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    Standard AW: sexueller Mißbrauch in der Kindheit

    Hey lisapaul2206,

    kann mir da nur anschließen Professionelle aufzusuchen. Es gibt da glaub soweit ich weiß auch durchaus gute Möglichkeiten/Techniken soetwas zu verarbeiten. Ich weiß da persönlich nur von Methoden die bei Opfern von Amokläufen angewendet werden, aber (da bin ich irgendwie optimistisch) bedingt auch in anderen Fällen eingesetzt werden können. Wenn dich da mehr interessiert, kann ich da Beispiele raussuchen.

    Diese Beispiele würden aber nichts daran ändern, dass du sehr wahrscheinlich professionelle Hilfe aufsuchen solltest.

  7. Für den Beitrag dankt: lisapaul2206

  8. #5
    Rosalie
    Gast

    Standard AW: sexueller Mißbrauch in der Kindheit

    Ich rate dir auch, eine Therapie zu machen, um dein Trauma zu verarbeiten.
    Du kannst deinen Hausarzt nach einem Psychologen fragen und er leitet dich weiter an ihn oder du suchst im Internet nach einem/einer und machst einen Termin aus.
    Wichtig ist, dass du das Erlebte verarbeitest und nicht in dir verdrängst, denn wie du merkst, will es raus und schon allein um eventuellen Depressionen vorzubeugen solltest du dich behandeln lassen. Wichtig ist, dass du deinem Therapeuten vertrauen kannst und nichts verschweigst. Ihr werdet euch behutsam der Sache nähren, nur keine Angst, das schaffst du! Wenn du lieber eine Frau als Therapeutin möchtest, dann suche nach einer, denn am wichtigsten ist dein Wohlbefinden und der Erfolg der Therapie.
    Wenn du seelisch wieder einigermaßen stabilisiert bist, kannst du erwägen, ob du, mit psychologischer Begleitung, vielleicht den Täter anzeigen möchtest. Denn, dass er verurteilt wird, das hätte er verdient! Er hat dir großes Leid zugefügt und lebt momentan unbehelligt, das sollte nicht so bleiben, finde ich. Nicht nur, damit dir Gerechtigkeit widerfährt, sondern weil diese Leute sich oft weitere Opfer suchen, denen es dann geht wie dir.

    Hier bei Hilferuf gibt es auch viele, die dein Schicksal teilen, ich kann dir außerdem noch das wildwasser-forum empfehlen. Wildwasser ist eine Organisation für Opfer sexuellen Missbrauchs. Auf ihrer Internetseite gibt es auch ein Forum, wo sich die Betroffenen austauschen können. Ich rate dir aber vorher unbedingt einen Psychologen zu konsultieren, da vieles (Erfahrungsberichte etc.) in diesem Forum sehr an die Nieren geht und bei noch ungefestigten Leuten Trigger auslösen kann. Das heißt, du selbst leidest sehr mit, etwas kommt wieder hoch, weil du bei jmd anderem ähnliches gelesen hast wie das, was dir passiert ist usw. Es ist also mit Vorsicht zu genießen. Andererseits schadet es sicher nicht, wenn du einfach, wie viele dort, ein eigenes Thema eröffnest zum gegenseitigen Mut machen und vorsichtigem Austausch. Die Leute dort sind sehr sensibel und nehmen Rücksicht, wenn du sagst, dass du nur langsam und allmählich dich öffnen kannst. Dass der Austausch mit ebenfalls Betroffenen dir helfen kann, davon bin ich auch überzeugt, aber sorge für Stabilität deiner Psyche, denn sonst kann dich das auch sehr runterziehen.

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