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Thema: Ich bin am ende

  1. #1
    Gast
    Gast

    Standard Ich bin am ende

    Hallo leute,

    Ich hab hier schon oft mal ab und zu sachen gelesen und finde das hier nette menschen gibt, die einen gut verstehen. Ich schreibe hier gerade, da ich momentan ziemlich am ende bin. Ich bin in Psychologischer Therapie, nur hat meine liebe psychologin urlaub und ich hab erst in drei wochen ungefähr wieder ein termin. Ich kann und will sie nicht erreichen, ich brauche einfach nur jemanden mit dem ich reden kann, oder besser gesagt der mich versteht. Ich wurde als kleines kind von mein vater sexuel missbraucht und geschlagen, mit ungefähr 12 Jahren von einem nachbar, meine mutter leidet unter starken depressionen, ich war und bin immer alleine gewesen, seit dem leide ich unter psychischen krankheiten, ich verletzte mich selber und habe selbstmord gedanken. Ich hab das gefühl das ich oft als opfer ausgesucht werde.....es passierte mir so was ähnliches mit meinem chef wieder, nur das ich ihn diesesmal angezeigt habe, das verfahren läuft gerade, ich kann nicht mehr, ich fühle mich leer. Ich habe alpträume, kann schlecht schlafen, ich haße mich selber, kann keine berührungen mehr ertragen. Und bin erst 18 Jahre alt. Ich hoffe ich nerve hier niemanden, tut mir leid.....

  2. #2
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    Standard AW: Ich bin am ende

    Hallo,

    keine Angst, du nervst hier keinen. Das Forum ist für Probleme da und natürlich auch für deine persönlichen Probleme.

    Deine Vergangenheit ist ja alles andere als schön, da ist es doch normal, dass du immer noch damit zu kämpfen hast und nicht so schnell darüber hinweg kommst.
    Auch wenn du mehrfach ein Opfer gewesen bist, heißt das noch lange nicht, dass du dafür prädestiniert bist. Es war richtig deinen Chef anzuzeigen, damit beweist du schonmal mehr Stärke als viele andere.
    Auch wenn du immer wieder das Opfer warst, bist du nicht Schuld daran. Also hasse die Menschen, die dir das angetan haben, und nicht dich selbst.
    Du bist mehr wert als dass du dir von solchen abartigen Menschen dein Leben ruinieren lassen darfst.

    Es ist wirklich nicht schön, gerade die eigentlich so feierlichen Zeit mit solchen niederschmetternden Gedanken verbringen zu müssen.

    Würde mich freuen, wenn du wieder von dir hören lässt.

  3. #3
    Gast
    Gast

    Standard AW: Ich bin am ende

    hallo,

    Ja danke, ich weis, nur ich denke das eben ständig, sogar denke ich das ich meine psychologin nerve, ich hab eben ein gestörtet denkverhalten seufz. Sorry.

    Ich will aber endlich darüber hinweg kommen, ich hab jahrelang nach einer psychologin gesucht, immer wieder absagen, jetzt erst vor kurzen hab ich eine gefunden, und wir sind erst am anfang der thera. Sie ist schon fast verzweifelt, da ich über nichts reden mag oder kann, sie hat mich am anfang überredet, in ne klinik zu gehen, aber ich haße krankenhäuser. Naja ich überlege dauernd thera abzubrechen, und dann will ich wieder hin, aber ich kann einfach net darüber reden, ich denke oft das ich nie darüber reden kann und nie geheilt werde. Ich will einfach wieder normal werden, ein normales mädchen.

    Ich weis nur ich komme mir manchmal so vor, als würde jeder nur mich aussuchen, ich muss sagen das ich es schon als kind schwer hatte, raus zu gehen ohne normal behandelt zu werden, vielleicht liegt es an der gegend, kann sein, aber oft genug musste ich sowas schon mir antun, dumme anmachen, männer die gierig schauen usw. Ich halts einfach net mehr aus, ich hab mir eins geschworen, sollte mein vater jemals wieder so was tun, heute lässt er mich in ruhe, auser das er immer noch trinkt. Aber sollte ich jemals wieder zum opfer werden, ich weis dann echt nicht mehr weiter, ich hab noch bissle stärke und ich lebe so in den tag hinein. Ich stehe morgens auf, gefühlos, denk werd ich den tag überleben? Mal sehen, ich will mich wieder verletzen das sind gleich meine gedanken am morgen. Ich schminke mich, setze mir ne maske auf und bin das glückliche mädchen, aber innerlich schreit es. An manchen tagen schaf ich nicht mal mir ne maske aufzulegen, ich bin so leer und lauf wie eine emotionlslose leiche herum. Ich gehe in den tag hinein, mache alle schön monoton, verletze mich ab und zu wenn es mir zu schlecht geht, meine gedanken rassen daurend nur und am abend denk ich mir wenn ich ins bett gehe, wieder ein tag überlebt mal schaun obs morgen auch so wird. Ich schlafe schlecht, hab alpträume und wache übermüdet morgen auf, bis ich irgendwann wieder zusammenbreche. So läuft es fast jeden tag ab, auser es kommen zwischenfälle dazwischen, wie ein betrunkener vater z.b.

    Es ist schwer mich nicht selber zu haßen, ich haße meine schmutzigen körper, ich wasche mich und wasche und es geht nicht weg, die schmutzigen hände bleiben egal was ich tue. Manchmal hab ich so gedanken, die ich hier aber lieber net reinschreiben will, da es zu brutal wäre. Naja aufjedenfall die narben alles ist hässlich an mir, ich haße mich für alles.

    Es ist schon ok, weihnachten ist für mich wie jeder andere tag auch seufz. Also daher ist es mir egal.

    Sorry ich hab wieder zu viel geschreiben tut mir leid.....ich bin ne nervensäge!!

  4. #4
    Gast
    Gast

    Standard AW: Ich bin am ende

    hallo,

    Ja danke, ich weis, nur ich denke das eben ständig, sogar denke ich das ich meine psychologin nerve, ich hab eben ein gestörtet denkverhalten seufz. Sorry.

    Ich will aber endlich darüber hinweg kommen, ich hab jahrelang nach einer psychologin gesucht, immer wieder absagen, jetzt erst vor kurzen hab ich eine gefunden, und wir sind erst am anfang der thera. Sie ist schon fast verzweifelt, da ich über nichts reden mag oder kann, sie hat mich am anfang überredet, in ne klinik zu gehen, aber ich haße krankenhäuser. Naja ich überlege dauernd thera abzubrechen, und dann will ich wieder hin, aber ich kann einfach net darüber reden, ich denke oft das ich nie darüber reden kann und nie geheilt werde. Ich will einfach wieder normal werden, ein normales mädchen.

    Ich weis nur ich komme mir manchmal so vor, als würde jeder nur mich aussuchen, ich muss sagen das ich es schon als kind schwer hatte, raus zu gehen ohne normal behandelt zu werden, vielleicht liegt es an der gegend, kann sein, aber oft genug musste ich sowas schon mir antun, dumme anmachen, männer die gierig schauen usw. Ich halts einfach net mehr aus, ich hab mir eins geschworen, sollte mein vater jemals wieder so was tun, heute lässt er mich in ruhe, auser das er immer noch trinkt. Aber sollte ich jemals wieder zum opfer werden, ich weis dann echt nicht mehr weiter, ich hab noch bissle stärke und ich lebe so in den tag hinein. Ich stehe morgens auf, gefühlos, denk werd ich den tag überleben? Mal sehen, ich will mich wieder verletzen das sind gleich meine gedanken am morgen. Ich schminke mich, setze mir ne maske auf und bin das glückliche mädchen, aber innerlich schreit es. An manchen tagen schaf ich nicht mal mir ne maske aufzulegen, ich bin so leer und lauf wie eine emotionlslose leiche herum. Ich gehe in den tag hinein, mache alle schön monoton, verletze mich ab und zu wenn es mir zu schlecht geht, meine gedanken rassen daurend nur und am abend denk ich mir wenn ich ins bett gehe, wieder ein tag überlebt mal schaun obs morgen auch so wird. Ich schlafe schlecht, hab alpträume und wache übermüdet morgen auf, bis ich irgendwann wieder zusammenbreche. So läuft es fast jeden tag ab, auser es kommen zwischenfälle dazwischen, wie ein betrunkener vater z.b.

    Es ist schwer mich nicht selber zu haßen, ich haße meine schmutzigen körper, ich wasche mich und wasche und es geht nicht weg, die schmutzigen hände bleiben egal was ich tue. Manchmal hab ich so gedanken, die ich hier aber lieber net reinschreiben will, da es zu brutal wäre. Naja aufjedenfall die narben alles ist hässlich an mir, ich haße mich für alles.

    Es ist schon ok, weihnachten ist für mich wie jeder andere tag auch seufz. Also daher ist es mir egal.

    Sorry ich hab wieder zu viel geschreiben tut mir leid.

  5. #5
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    Standard AW: Ich bin am ende

    Hey,
    schön, dass du geantwortet hast. Auch wenn du es nicht glaubst, du nervst wirklich nicht. Wenn es so wäre, würde ich dir ja wohl kaum antworten...

    Auf der einen Seite schreibst du, dass dir die Thera fehlt und auf der anderen, dass du überlegst sie abzubrechen. So wie ich das verstehe, hilft dir deine Therapeutin schon, aber du hast Hemmungen dich ihr anzuvertrauen.
    Eine Thera muss nicht von einem Tag auf den anderen Erfolg bringen, also lass dem ganzen ruhig etwas Zeit. Ein Vertrauensverhältnis muss sich sowieso erstmal aufbauen, da brauchst du dich gar nicht unter Druck setzen, deine Therapeutin wird sich die nötige Zeit nehmen.
    Die Therapie ist definitiv ein richtiger Schritt, du schreibst doch selbst, dass du wieder ein normales Leben willst. Brich sie nicht ab, du kannst die Hilfe gebrauchen, also versuch sie anzunehmen.
    Der Weg zur Normalität ist nicht einfach, du wirst einige Hürden überwinden müssen. Dabei spielt es eine untergeordnete Rolle, wie schnell du diesen Weg gehst, wichtig ist nur, dass du ihn gehst und irgendwann an deinem Ziel ankommst.

    Dass du schon in deiner Kindheit dumm angemacht wurdest, finde ich jetzt nicht so außergewöhnlich. Da gibt es viele, denen es genauso ergeht. Manche Menschen suchen sich halt gerne die aus, die unsicher wirken und somit wahrscheinlich leichter zu überreden sind. Solche Menschen sind selbst schwach, auch wenn sie sich hinter ihrer coolen Fassade zu verstecken versuchen. Verschwende keine Gedanken an diese Typen, sie sind es nicht wert, ihr Gehabe und ihre Anmachspielchen sind nichtig.
    Dass du in deiner Lage eine gewisse Unsicherheit ausstrahlst ist doch ganz normal. Gerade in diesem Punkt sollte dir die Thera letztendlich einiges bringen können, um wieder Selbstbewusstsein zu erlangen.

    Es sieht ja so aus, dass du noch bei deinen Eltern wohnst. Auch wenn dein Vater dich inzwischen nicht mehr anfasst, kann ich mir vorstellen, dass dich die räumliche Nähe doch sehr belastet. Gibt es denn jemanden in deiner Familie der dir halt gibt?
    Wie gestaltest du deine Freizeit? Über Hobbys könntest du mal etwas aus diesem Sumpf heraus kommen und dich mit schöneren Sachen ablenken. Auch wenn es für dich momentan vielleicht etwas abwegig klingen mag, Abwechslung und der Kontakt zu anderen Leuten helfen dir den Betrachtungswinkel mal zu ändern und dem normalen Leben näher zu kommen.

    Selbsthass ist nie gut, aber in deiner Situation durchaus nachvollziehbar. Trotzdem musst du das ändern. Du wünscht dir ein normales Leben, aber wie soll das funktionieren, wenn du dich selber hasst? Wie schon geschrieben, such dir eine abwechslungsreiche Beschäftigung die dir Spaß macht. Etwas, mit dem du für dich etwas erreichen kannst.

    Erzähl mal ein bischen mehr über dich. Du nervst wirklich keinen - wenn du etwas mehr schreibst, kann man sich auch ein besseres Bild über dich machen. Also keine Scheu, du bist hier im Forum jeder Zeit willkommen.

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