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Thema: Wusste Täter (ca. 13 Jahre) was er tut?

  1. #6
    Gast
    Gast

    Standard AW: Wusste Täter (ca. 13 Jahre) was er tut?

    Zitat Zitat von Sternchen*
    Hab zwar seit Jahren keinen Kontakt mehr zu ihm, aber ne Handynummer.
    Warum rufst du ihn nicht an ? Das du dich nicht traust ist eine Sache, aber hey, der Kerl hat dich sexuell missbraucht. Ich sag dir eins, du wirst in 10 Jahren aufwachen und sagen, hätt ich ihn doch nur angerufen. Anzeigen geht nciht, zur Zeit der Tat war er ja noch minderjährig. Ich bin sowieso für eine Senkung des "Verurteilungsalters".

  2. #7
    Tyra
    Gast

    Standard AW: Wusste Täter (ca. 13 Jahre) was er tut?

    Hallo,

    ich schliesse mich den Vormeinungen an, dass der 13-jährige sehr wohl wusste was er tut.
    Was wichtiger für dich wäre als ein Anruf bei dem Typen, der eventuellerweise seine soziopathischen Fertigkeiten ggf. mittlerweile weiter perfektioniert hat, wäre für dich ne richtige Auseinandersetzung mit dem Vorfall und auch dem heutigen Stand deines Selbstwertes und Selbstbewusstsein...zum Beispiel mithilfe eines guten Therapeuten.
    Hast du mittlerweile im Alltag, Job, oder Schule oder ggü Freunden oder Freund, in der Partnerschaft gelernt dich abzugrenzen, selbstbewusst über dich und deine Körper zu bestimmen und dir von NIEMANDEM da reinreden lassen?

    Falls du heute selbstbewusst genug wärest hättest du an sich kein Problem damit zu dem Typen hinzufahren und ihm mal kurz und knapp und sehr deutlich diese Missbrauchssache und sexuelle Nötigung von damals darzulegen und das du das Mist fandest und ihn dafür am liebsten vor Gericht grillen würdest...falls du von der inneren Einstellung jedoch unsicher bist...lass die Finger von weiteren Kontaktaufnahmen...sieh lieber erstmal zu, dass du dein aktuelles Leben genießt und auf die Reihe kriegst und falls dich der damalige Vorfall im Alltag belastet, sprich mit einem Psychologen drüber, der kann dir gute Tips zum Umgang damit geben.

    Viel Glück dabei!
    Tyra

  3. #8
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    Standard AW: Wusste Täter (ca. 13 Jahre) was er tut?

    Ich bin mir eigentlich sehr sicher, dass ich von der Sache keinen Schaden davongetragen hab. Ich weder ein Problem mit Männer,n noch mit mir selbst.
    Aber ihn drauf ansprechen würd ich mich trotzdem nicht trauen. Aber muss das wirklich bedeuten, dass ich von dem ganzen Schaden genommen haben muss? Ich denke nicht unbedingt, oder?

    Ich weiß halt nicht, was ich mir von so nem Gespräch erhoffen würde. Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob ich mich hinterher besser oder erleichtert oder sowas fühlen würde.

    Soweit ich weiß lebt er heute auch ganz normal in einer Partnerschaft.

  4. #9
    Tyra
    Gast

    Standard AW: Wusste Täter (ca. 13 Jahre) was er tut?

    Hallo Sternchen*,

    frag dich mal folgende Fragen: wieso interessiert dich dieses Thema überhaupt, wieso kommst du jetzt darauf? wieso machst du hier einen thread zu der Sache? Wieso interessiert dich dieser Typ immer noch und wie oft denkst du an ihn?...anscheinend ja doch öfter? Also bist du offensichtlich doch nicht drüber weg , bzw. ist da immer noch was, was in dir rumbrodelt, oder? Hat dieser Typ, dieser Vorfall noch zu viel Macht über dich sodass du dich damit beschäftigst? Frag dich einfach wie oft dich diese SAche beschäftigt? Einmal im Jahr, einmal im Monat, täglich? Hast du Flashbacks, Alpträume Angstzustände, d.h. kommt diese Erinnerung immer wieder hoch etc.? DAs wären schon eindeutige Zeichen was zu machen und doch einfach mal einen Therapeuten zu fragen, was er davon hält. Dann mach dort eine Therapie und gute Verarbeitung, verschaff dir Klarheit.

    Eine andere Option wäre die SAche zu vergessen, lösch diesen Typen aus deinem Gedächtnis und ggf. diesen thread auch wieder und leb dein Leben weiter wie gehabt. Dir stehen ja alle Möglichkeiten offen. Kozentrier dich auf das Jetzt und nach Vorne und wenn das Gestern, d.h. wenn dieser Vorfall dir immer noch zu sehr die Gegenwart vergraupelt oder dich zu sehr beschäftigt dann sieh zu, wie du die Sache mithilfe professioneller Hilfe gut verarbeitest....Ich mein: du kannst z.B. in einer Therapie ja nix verlieren...nur gewinnen...neue Erkenntnisse über dich, dein Leben, Diskussion und Klärung zu essenziellen Dingen wie Selbstbild, Selbstwert und SElbstbewusstsein (sehr selbstsicher scheinst du ja nicht) und das kann meiner Ansicht nach nie schaden, bringt dich vielleicht ein Stück weiter, verschafft dir neue Ansichten und Einsichten und neuen Input von außen.

    Wichtig finde ich auch, dass du nicht aus den Augen verlierst, dass es hier um dich geht und nicht um diesen Typen...der ist so wie er ist und hat getan was er getan hat...nämlich auf unangemessene Weise Macht über dich ausgeübt...du warst sein Opfer, Spielzeug seiner Macht und damit hat er auf gewisser psychischer Ebene ein gewisses BAnd (an dem er dich offensichtlich immer noch gedanklich hält!?) zwischen euch geknüpft....so etwas kann (Kann! muss nicht...ist aber leider sehr häufig so...)manchmal sehr lange prägend sein, sich eingraben in die Psyche...es liegt an dir dieses Band innerlich zu cutten....kannst du das nicht, oder hast es bislang nicht allein geschafft, sei dir zumindest wert das mithilfe ner Therapie hinzukriegen.

    Gruß
    Tyra

  5. #10
    Günter
    Gast

    Standard AW: Wusste Täter (ca. 13 Jahre) was er tut?

    Hallo Sternchen*

    Schuld im Sinne von Verursacher war er eindeutig. Wenn ein 6jähriger einen gleichaltrigen verprügelt, ohne dass der das will, ist er der Verursacher und damit schuld.

    Schuld im Sinne von "er wußte, was er tat", triff auch zu. Ich mußte lange zurückdenken, um das in meinem Leben einzuordnen. Doch, ich glaube, alle Jungs in diesem Alter wissen, was sie da machen.

    Man könnte vielleicht noch überlegen, inwiefern sein Verhalten in Deinem Wohngebiet üblich war. Aber so, wie er sich verhalten hat, alleine mit Dir, ohne Gewalt, als Spiel getarnt und dann auch noch recht gezielt so, dass es nicht ernst war, es nur wie ein Spiel aussah und man ihm nichts vorwerfen konnte, wußte er ganz genau, was er da tat.

    Zuerst wollte ich Dir zustimmen, es einfach unter den vielen tausenden von Dingen abzulegen, die das eigene Leben geprägt haben. Aber ich mußte über Tyras Beitrag nachdenken.

    Und mir ist eine eigene Situation aus meiner Kindheit aufgefallen, an die ich mich beim Lesen Deines Beitrages erinnert habe. Sie hatte mit der Angst zu tun, als Kind durch einen bestimmten Straßenzug zu fahren, der Revier der dort wohnenden Kinder war. Sorry, wenn ich jetzt ausschweife. Das sind meine Assoziationen, nicht Deine. Über die werde ich jetzt auch nicht weiter nachdenken, naja, oder vielleicht doch.

    Ob Du weiter darüber nachdenkst, bleibt Dir überlassen. Es wäre ganz interessant für Dich, welche Situation diese Erinnerung aufbrachte und was Du dabei gefühlt hast.

    Günter

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