Hi anika,

du solltest es dir an sich schon wert sein dich genügend um deine körperliche und seelische Gesundheit zu kümmern. Das tut nicht nur dir, sondern auch deiner Mutter-Kind-Beziehung gut. Ich denke vielleicht hast du Angst vor Veränderung?
Ich kenne aus der Sozialberatung etliche berufstätige Mütter mit mehreren Kindern, die erfolgreich eine Therapie absolviert haben. Und im Nachhinein gesagt haben: Mensch warum hab ich das nicht eher gemacht und mich solang rumgequält? Das ist aber leider oft typisches Frauending, Motto: Aufopferung und Verneinung eigener Ansprüche bis zum geht nicht mehr. Ich find das sehr schade.
Welche Medikamente hast du denn damals von der Psychologin erhalten? Man muß ja nicht sofort alles schlucken, was einem verabreicht wird, sondern was ich meinte war ne Gesprächstherapie/Verhaltenstherapie. Falls du nachweisbar (Neurologe, Psychiater) an einer Depression erkrankt bist solltest du aber schon eine sorgsame Medikamentation (es gibt ja verschiedene Medis) in Erwägung ziehen...(abrupte Abbrüche führen in neue akute Schübe)
Und die Logik, wie sowas bei deine Arbeitsstelle rauskommen soll, wenn du niemandem etwas erzählst kann ich auch nicht ganz verstehn....
Na ja, mußt du letztlich entscheiden...tut mir leid, wenn ich so drängle, aber ich mach mir irgendwie Sorgen um dich und es täte mir leid, wenn du unnütz leiden müßtest, wo doch Mittel und Wege der Hilfe vorhanden sind.

Ich wünsch dir erstmal ein Schönes Wochenende!
Tyra