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Thema: ich war 5 Jahre alt

  1. #16
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    Standard AW: ich war 5 Jahre alt

    Hallo Varenia ;-)

    habe hier einige deiner Fragen aufgegriffen:

    DU bist in eine andere Stadt gezogen, dass war bestimmt ein sehr guter Schritt zu einem neuen Anfang.

    in ein andere Stadt zu ziehen, das war das Beste was mir je passiert ist, weg von meinen Eltern, meiner Schwester, meinem Ex. Die Stadt war neu für mich und shcön, nud somit, auch wenn ich nach dem langen Arbeitstag nach Hause kam, so war es wie Urlaub, ein wenig durch die Stadt spazieren, es war erösend, ich hatte das Gefühl hier endlich zu mir zu kommen, weg von all dem was mich an das Leiden erinnernt. Klar ich arbeitete täglich in meiner Geburtstastadt, aber das fand ich nicht so schlimm, nach Hause hab ich mich immer gefreut :-)

    Du hast ja bisher nur Leid erfahren müssen!
    Wie ergeht es dir Jetzt?

    Stimmt, Leid zu erfahren war nicht leicht, besonders, wenn man sich selbst immer dagegen gestreubt hat. Es war nciht einfach am Anfang damit umzugehen, das es auch ein Leben ohne Leid gibt. Vieles Leid hatte ich erlernt, weil andere dachten,das ist das Beste für mich. Ich weiß heute das es anders geht, weil ich mein Leben in meinen Hände habe, ich bestimme Tag ein Tag aus ob ich leiden werde, oder glücklich sein werde. Nach all diesen erlebten Sachen kam ich zum Ergebnis, ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben, danach die Person die ich liebe und dann die Freunde. Mir muß es gut gehn, damit es allen um mich herum auch gut geht. Ich habe mir vorgenommen, keine Person mehr über mich zu stellen, außer Gott. Mein man sagt, oft ich wäre sein ein und alles, und wenn ich ihm sage er steht nciht an erster stelle, guckt er ein wenig verwirrt, aber er weis was ich erlebt habe, und somit akzeptiert er das, weil er mir vertraut und weis das ich ihn liebe.

    Kann man, ich dir auf irgend eine Art helfen?
    Bitte, kleine Löwin, ich würde dir gern helfen!!!
    Wie kann ich dir helfen- wie können es wir es-
    lass es uns wissen!!!!!!!!!!

    Danke für die Hilfe, es ist jetzt schon eine Weile her, das ich das Leid hinter mir habe, aber wer weiß was morgen der Tag bringt, man muß stets am Ball bleiben. Es hilft einfach hier über die Sache zu reden und zu schreiben, nicht nur um sein eigenes Leid los zu werden, sondern auch für all die anderen die momentan das durchleben und denken, sie werden es nicht schaffen, ich weiß es ihr schafft es, glaubt an euch, ihr habt es euch verdient :-)
    Mir hat viel auch mein Glaube geholfen, den ich eine Zeitlang verloren hatte.
    Bei uns heißt es stets, man darf nicht traurig sein, wenn man das ist, so schleicht das böse um einen herum, und wartet nur darauf, sein Werk zu vollbringen. Was auch einerseits stimmt, wieviele schlechte Gedanken hat ein Mensch in Trauer und Leid, Angst und Haß...stets hab ich mir den Satz selbst zugeflüstert: Auch wenn ich das Tal des Todes gehen muß, ich fürchte mich nicht vor dem Bösen, weil ich weiß das du bei mir bist. Es gibt auch den schönen Satz, wenn du dir nicht selbst hilfst so kann dir auch nicht Gott helfen, alles liegt in unserer Macht, wir bestimmen wo es lang geht, und der Weg hat Gott sei Dank zu mir geführt..ich werde euch in einem anderen Beitrag erzählen, warum ich mich zu Gott zurückbekehrt habe, vorab, ich hab das Böse mit eigenen Augen gesehen.

    Wenn man sich vom Leid leiten läßt, geräht man schnell in einen Teufelskreis.
    Undmanchmal passieren Dinge, so ist mein Gedanke dazu, im Leben nicht nur einfach so, alles hat seinen Grund und Sinn, deshlab frage ich mich auch oft, ok, ich mußte soviel ertragen, warum, worauf soll ich im Leben gefaßt sein, warum sollte mein Selbstbewußtsein so ausgeprägt sein, warum setzte ich mich für die Schwächeren ein...bin mir sicher, das allein Gott die Antwort weiß.
    Meine Größte Angst ist nicht zu leiden, sondern das zu verlieren was ich liebe. Es ist schon einiges wahr an der Tatsache, das die ersten Lebensjahre die man in Liebe bei seinen Eltern, oder wie bei mir bei meiner Tante, einen prägen.
    Ich wurde damals aus meiner heilen Welt herausgerissen, kam nach Deutschland zu fremden Leuten, die meine Eltern sein sollten. Die Erfahrung das zu verlieren, was ich liebe, ist stets ein tiefer Schmerz bei mir. Und deshlab (nicht nur als Sternzeichen Löwin :-)), bin ich zum Kämpfer geworden, habe beschlossen, für das was ich liebe zu kämpfen, und bei diesem Kamp bin ich geblieben ;-)

  2. #17
    Tyra
    Gast

    Standard AW: ich war 5 Jahre alt

    Hi Löwin,

    stimme dir zu: der Glaube an irgend etwas Positives und unabhängig von allen Dingen Beschützendes + Trostspendendes wie Gott oder in meinem Fall an ein abstraktes Gutes, ist ganz ganz wichtig um in seinem Leid nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren. So als letzte unkorrumpierbare/unerschütterliche Instanz, die auch dann zu einem steht, wenn rundherum erstmal alles zusammenkracht und Menschliches versagt oder nicht so schnell aus den Pötten kommt....
    Das sehr viele auch aus dem heutigen Zeitgeist heraus keinen Glauben an Gott oder Adäqutes mehr haben macht es heute oft schwieriger mit Leid umzugehen. So ist man in Leidsituationen vollkommen auf sich selbst zurückgeworfen....das ist oft zu viel für eine Menschenseele.
    Auch der Satz: Hilf dir selbst, dann....ist ein guter Aktionsstimulator...wenn ich das mal so sagen darf und er zeigt, dass man selber ein großes Stück weit Herr/Frau seines/ihres Geschicks ist und auch dazu was tun muß.

    Ich bin in meiner Grundeinstellung eher buddhistisch orientiert, wo man der Auffassung ist, das das Leben ohnehin Leiden bedeutet und man den durch den Reinkarnationsgedanken (also ich glaube allerdings nicht als Wurm oder Ratte wiedergeboren werde, sondern sehe das Ganze etwas abstrakter) ewigen Kreislauf des Leidens nur dann durchbrechen kann, wenn man sich ausreichend um eine aufrichtige und authentische Lebensführung bemüht. Und Bemühen heißt auch eine gehörige Portion Anstrengung, Handlung und ggf. Kampf um das Gute und/oder das was man liebt. Das hat durchaus Ähnlichkeit mit dem christlichen "Hilf dir selbst"-Satz....
    Das darf man allerdings nicht als ein Einzelkämpferding missverstehen, sondern schließt natürlich mit ein, dass man, um sich selbst zu helfen in manchen Lebenssituationen auch die Mithilfe anderer Menschen benötigt und diese Hilfe auch in Anspruch nehmen sollte...

    Gruß
    Tyra

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