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Thema: wutanfälle

  1. #6
    Gel06
    Gast

    Standard AW: wutanfälle

    Ich kann das Problem hinter der Therapie schon verstehen. Wenn man da sitzt und bei jedem Satz der fällt, nicht nur den Inhalt hört, sondern auch die Absicht und Taktik dahinter erkennt, wirkt es eben nicht mehr so.
    Eine Psychiaterin sagte auch mal zu mir, dass die langwierigsten, schwierigsten Patienten die sind, die die "Techniken" der Therapie durchschauen. Klar könnte "dummi" es trotzdem versuchen, aber ob sie damit ihrem Freund den guten Willen beweisen kann? Wo er selber ahnt, dass sie zu viel Backgroundwissen hat, um damit Erfolg zu haben?

    Trotzdem spricht aber ja nichts dagegen mal systematisch an das Problem heran zu gehen. In welchen Situationen tritt es auf? Seit wann ist das so? Was fühlst Du in den Momenten? Wie fühlst Du Dich in diesen Momenten? Gerade als Medizinerin solltest Du schließlich die Ursache suchen, anstatt die Symptome zu bekämpfen.

    Gel06

  2. #7
    sadiabelle
    Gast

    Standard AW: wutanfälle

    Also der Wille etwas ändern zu wollen muß schon da sein, dann läßt man sich auch auf ne Therapie ein. Ich rate zur Verhaltenstherapie um zu erlernen anders mit der Wut umzugehen. Grundsatz: locker beleiben, seine eigenen Ängste "die Hosen runterzulassen" bekämpfen und nicht versuchen den Therapeuten zu therapieren.
    Es gibt auch ganz einfache Techniken der Impulskontrolle, die man erlernen kann, so man denn will....und sich nicht vielleicht eher in seiner Machtposition ungebremster Wut gefällt. Das ist ein Zustand den man kennt, und er einem- egal wie negativ er auch sein mag vertraut ist.Änderung macht wohl Angst, was?

    Wie wäre es auch mit einem SChuss buddhistischer Grundhaltung wo das Ego mal was auf die Klappe kriegt (aber nur intellektuell!), man sich auf Einfaches (wie Atmen) konzentriert und eine ziemlich gute Impulskontrolle aufgebaut werden kann?
    Just do it!
    Du hast die Wahl: entweder beherrscht die Wut dich, oder du lernst deine Wut zu beherrschen. ......Also ich würd mir nix von meinen Impulsen bieten lassen...)

    Gruß
    sadiabelle

  3. #8
    dummi
    Gast

    Standard AW: wutanfälle

    also ich hab grad heut mit deinem psychiater (auch noch oberarzt der hiesigen klinik) gesprochen und er meinte auch, dass therapie und selbsthilfe nicht wirklich viel bringen würde, wenn man die taktik dahinter kennt. denn schließlich kann man es dann nicht so auf sich wirken lassen wie es sollte und vielleicht muss es manchmal einfach einen anderen anschein erwecken um ein teilweise gegenteiliges ziel zu erreichen. er hat mich auf sport verwiesen und zwar unter extremeren bedinungen - das werde ich jetzt auch ausprobieren. Systematisch an das Problem rangehen klingt gut - hatte ich ja auch schon probiert. nur leider hat mein freund - verständlicherweise - keinen nerv mehr für meine zwar seltener gewordenen, aber immer noch rezidivierenden kleinen ausrutscher. natürlich sollte ich es besser wissen, aber selbst wissen schützt nicht (siehe das leidige thema der raucher).

    @sadiabelle: mann - deine motivation und selbstwertschätzung möcht ich auch gern haben - kompliment
    @Gel06: danke für den lieben ratschlag
    @carla: das ist immer noch ein guter vorschlag - nur leider müssen immer 2 leute bereit sein die therapie mitzumachen - derjenige mit dem problem und in diesem fall auch dessen partner (an dem vielleicht auch ein paar ursachen oder verstärkende faktoren hängen). Da wirds dann schon schwieriger...

    aber danke euch allen - bin natürlich weiterhin für ratschläge offen (so verzweifelt wie ich grad bin)...

  4. #9
    dummi
    Gast

    Standard AW: wutanfälle

    korrektur: muss heissen "mit EINEM psychiater"

  5. #10
    Registriert Avatar von Micky II
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    Standard AW: wutanfälle

    Also, ich würde dir sowieso in erster Linie zu einer Einzeltherapie raten. Und das nur, wenn du dich selber ganz fallen lassen kannst, wenn du zuläßt, dass dir jemand in dein tiefstes Inneres reinschaut. Lässt du das zu, hättest du schon Chancen, deine Wutanfälle in den Griff zu bekommen. Du sollst dort schließlich über dich und deine Probleme reden und nicht über dein medizinisches Wissen. Wenn du natürlich dort hingehst und meinst, naja, ist sowieso alles Larifari, kenn ich doch schon alles, dann kannst du dir das schenken.
    Komisch finde ich nur, dass dein Freund dir eher abrät, als dich dazu zu ermutigen. Schließlich bekommt er ja deine Wutanfälle life und körperlich mit. Er müsste doch auch wissen, dass in jedem Arzt erstmal der Mensch steckt. Ein Mensch mit Gefühlen und Wünschen, ein Mensch mit Seele. Warum sollte man dir dann nicht helfen können.

    Das Wichtigste ist halt dabei, wie schon gesagt, man muss es einfach zulassen. Es käme zumindest auf einen ernsthaften Versuch an.
    Liebe Grüße
    Micky II

    <<< Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!>>>

    <<<Nicht behindert sein ist kein Verdienst, sondern ein Geschenk, das jedem von uns jederzeit genommen werden kann!
    (Richard v. Weizsäcker)>>>

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