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Thema: wo soll ich anfangen

  1. #11
    Unreg
    Gast

    Standard AW: wo soll ich anfangen

    Hallo,bist Du schon losgegangen?
    Ich drücke Dir die Daumen!!!!!!
    Bitte..nimm alle sachen mit---Briefe,SMS-Notizen...erinnerungsprotokoll..und am besten bei JEDEM Anwaltsbesuch eine Freundin.
    Mach Dir vorher Stichworte.(Die ganzen Ereignisse chronologisch notieren).
    Ich kenne es aso...man ist zu nervös...vergißt was..oder bricht in Tränen aus.

    Immerhin sind einige Gesetze anders....mich haben noch Ämter ausgelacht...bei Gewalt in der Familie.

    Wir denken alle fest an Dich!!!!
    UMARMUNG!!!!

  2. #12
    nicht vergessen
    Gast

    Standard AW: wo soll ich anfangen

    Hallo ihr lieben,
    so ich habs hinter mir. Melde mich so spät weil ich urlaub hatte und mal hier raus musste. Ich habe mich beim anwalt beraten lassen, es war nicht leicht, aber ich bin froh das ich es gemacht habe. Der anwalt war sher nett und verständnisvoll. Habe mir das alles noch mal durch den kopf gehen lassen und mich dazu entschlossen wirklich eine anzeige zu machen. Das ist der einzige weg meine ruhe wieder zu bekommen. Danke an "unreg", habe mir tatsächlich stichpunkte gemacht, weil ich mir schon dachte, dass wenn ich das alles erzählen muss, es mir nicht leicht fallen wird an alles zu denken in dem gefühlschaos.
    Vielen Dank an euch, hoffe das ich jetzt keinen rückzieher mehr mache und das durchziehe.
    Viele liebe grüße
    anne

  3. #13
    Unreg
    Gast

    Standard AW: wo soll ich anfangen

    Hallo,Anne !
    Das freut mich..ist ein wichtiger Schritt!
    Wenn man erst mal innerlich soweit ist...
    Dann...bleib hier und kannst ja immer mal berichten.
    Ja..ich hab auch soooo viel Gerichtszeugs mitgemacht-es ist jedesmal schlimm.Aber:man zeigt den Halunken,daß man nicht zerstört werden kann.
    Ich schreib hier so viel,daß es mir peinlich ist...jedesmal unter dem registrierten Nick aufzutauchen..ist ja auch unwichtig.
    Wenn Du mal "richtig" registriert sein solltest (-: schick ich Dir eine PN....

    Gruß und Umarmung!!!

  4. #14
    Registriert
    Registriert seit
    19.06.2005
    Beiträge
    1
    Danke gesagt
    0
    Dank erhalten:   0

    Standard AW: wo soll ich anfangen

    Hallo Unreg,
    so jetzt habe ich mich auch mal registriert:-)
    Vielen dank für deine beiträge!
    Was ich mich momentan frage, ist wenn ich eine anzeige mache, ob es mir dann besser geht im bezug auf mein verhalten anderen gegenüber!?Das Geschehen hat mich damals verändert und ich merke das heute noch. Das klingt bestimmt doof, aber ich habe tage da traue ich mich noch nicht mal bei dem schönen wetter mit freunden schwimmen zu gehen weil ich mich dann unwohl fühle im bikini. Da gibt es so viele sachen. Ich weiß auch nicht, ich habe eigentlich nix zu verstecken aber schäme mich oft in situationen die eigentlich normal sind.
    Wenn du magst kannst du ja mal ein bißchen von dir erzählen, wie du hier gelandet bist etc.
    Lieben Gruß und Umarmung!
    Anne

  5. #15
    Registriert
    Registriert seit
    18.08.2005
    Beiträge
    85
    Danke gesagt
    0
    Dank erhalten:   0

    Standard AW: wo soll ich anfangen

    Ich hoffe mein Beitrag wird nicht als lieblos gewertet. Hab mal das hier gefunden:

    Was kann man tun?
    Leider gibt es keine Universalstrategie gegen Stalking. Dazu sind die Ursachen, Motive und Verhaltensweisen der verschmähten Liebhaber zu vielfältig. Die folgenden Hinweise gelten jedoch für die meisten Erscheinungsformen:


    • Entwickeln Sie ein inneres Frühwarnsystem Ihr Gefühl ist Ihr bester Ratgeber. Nehmen Sie es ernst, wenn Sie sich unwohl oder bedrängt fühlen. Interpretieren Sie Grenzüberschreitungen nicht als Liebe, entschuldigen Sie das Verhalten des anderen nicht, und versuchen Sie nicht, ihn zu verstehen. Nehmen Sie es pur als das, was es ist: ein Übergriff. Nur dann können Sie sofort angemessen reagieren.

    Verweigern Sie jeden Kontakt Stalker sind oft psychologisch äußerst geschickt. Lassen Sie sich darum nicht aus Mitleid, Vernunftgründen oder Interesse zu Treffen, Telefongesprächen oder Briefen verleiten. Damit geben Sie dem Wahn des Stalkers nur neue Nahrung. Legen Sie kommentarlos den Telefonhörer auf, und schicken Sie Briefe ungeöffnet zurück.

    Holen Sie sich Unterstützung von guten Freunden Der ständige Druck kann Sie so sehr zermürben, dass Sie nicht mehr wissen, was Sie tun sollen und ob Sie Ihrer Wahrnehmung überhaupt noch trauen dürfen. Freunde haben da mehr Abstand. Sie sehen meist klarer, wie verrückt das Verhalten des Stalkers ist, und können Ihnen zu den passenden Reaktionen raten.

    Bitten Sie Dritte um Vermittlung In manchen Fällen kann es helfen, dass Autoritäten wie Ärzte, Anwälte oder Polizisten mit dem Stalker sprechen. Auch nahe Verwandte haben bisweilen Einfluss. Allerdings sollten sie ganz deutlich auf Ihrer Seite stehen und sich nicht von den Emotionen oder klugen Argumenten des Stalkers beeindrucken lassen.

    Machen Sie publik, dass Sie verfolgt werden Schuld- und Schamgefühle sind hier völlig unangebracht. Teilen Sie in Ihrer Nachbarschaft und am Arbeitsplatz mit, dass Sie von einem seelisch Kranken verfolgt werden. Klären Sie über Stalking auf. Nur so können Sie in Ihrem Umfeld Nachteile für sich vermeiden.

    Holen Sie sich rechtlichen Beistand Heben Sie jegliches Beweismaterial auf: Briefe, Faxe, Emails, Nachrichten auf dem Anrufbeantworter, Fotos; machen Sie protokollarische Notizen. Dokumente sind wichtig für die Polizei, Anwalt und Richter. Lassen Sie sich nicht beirren, wenn Sie den juristischen Weg einschreiten: Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Nehmen Sie sich einen Anwalt, der Sie berät und einen Brief an Ihren Verfolger schreibt, in dem er mit juristischen Schritten droht - das kann abschrecken. Einstweilige Verfügung oder Unterlassungsklage belegen Ihren Verfolger mit Geldstrafen, wenn er Sie weiterhin belästigt. Eun Gesetzesentwurf zum Gewaltschutz beinhaltet nun auch in Deutschland den Begriff "Stalking", sieht aber keine speziellen Direktiven vor. Wichtig ist, dass Gesellschaft und Justiz für das Phänomen sensibilisiert werden, damit es nicht mehr subjektiv ausgelegt werden kann, ähnlich wie sexueller Missbrauch.

    Suchen Sie sich fachliche Hilfe Seelische Grenzüberschreitungen sind ebenso eine Vergewaltigung wie körperliche. Wenn sie dazu führen, dass Sie unter starken Stress-Symptomen, Ängsten, Depressionen oder Schlafstörungen leiden, dann sollten Sie sich psychologische Unterstützung holen. In einer Psychotherapie können Sie das Erlebte aufarbeiten und Ihre seelischen Abwehrkräfte stärken.

    Fand ich nicht so schlecht...

    Wünsche Dir (Euch) alle Kraft der Welt!!!

    Irrlicht

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