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Thema: ...was jetzt?

  1. #6
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    Standard AW: ...was jetzt?

    Wie ich vorhin übrigens fest gestellt habe, kann man dir leider keine Privatnachrichten schreiben, weil du dich hier nicht registriert hast...

    Zitat Zitat von Anonym Beitrag anzeigen
    Danke für die Antwort... Also ich war schon beim Psychiater wegen Depressionen und er hat mir ein Medikament verschrieben. Habe nur gemeint, ich hätte wenig Antrieb und würde mich grundlos hin und wieder schlecht fühlen
    Einen Hausarzt habe ich nicht... Schaffe es auch nicht das irgendwo in irgendeiner Form anzusprechen, denn es ist nunmal keine "Krankheit" in dem Sinne sondern eher ein persönliches Problem das ich habe. Hatte mir mal vorgenommen ihn drauf anzusprechen, rausgekommen ist dann nur ein "alles bestens", ich kanns halt nicht

    War auch mal in einer psychotherapeutischen Sprechstunde habe das da aber auch nicht wirklich angesprochen, nicht mal im Ansatz, da kam gleich ein "oh, das tut mir aber leid für sie" als ich noch ganz allgemein war. Raus kam dann, ich soll eine analytische Psychotherapie machen, wegen Depressionen und sozialer Phobie aber es kam auch raus, dass es hier bei mir in der Gegend niemanden gibt der mich behandeln kann (egal ob privat oder über die Kasse), also kann ich das auch vergessen. Auch die Termin Service Stelle kann niemanden vermitteln

    Eigentlich wollte ich mich an Weihnachten umbringen war zumindest mein Plan die letzten Monate über aber ich habe es nicht fertig gebracht, habe zwar eine schmerzlose Methode aber es ist schon schlimm zu begreifen dass es dann wirklich für immer aus wäre. Ich bin jetzt auch schon im mittleren Alter, also bald 30 Jahre alt ich muss das Problem jetzt entweder irgendwie lösen oder eben die Konsequenzen ziehen

    Manchmal denke ich dass eigentlich gar nicht viel fehlen würde damit ich "weiterleben" könnte aber ich weiß trotzdem nicht was ich tun muss um mich besser zu fühlen wie gesagt. Keine Therapieplätze frei. Medikamente nehme ich bereits. Drogen schon seit längerem nicht mehr, auch kein Alkohol, Zigaretten, etc. Körperlich bin ich gesund.. Vom Bildungsgrad / Studium her könnte ich extrem gute Jobs machen, aber ich habe ein Problem mit Konfliktsituationen, denke teils sogar in irgendwelchen Meetings mein Gegenüber könnte gleich aufstehen um den Tisch rumkommen und mir ein paar verpassen.

    Keine Ahnung. Denke ich werde mir eine Frist von vier Wochen setzen und wenn sich bis dahin nichts getan hat dann weiß ich was zu tun ist, ich hab eigentlich keine Alternative mehr. Und will hier jetzt auch nicht nur rumjammern, sorry. Diese Emotional Freedom Technique werde ich mir mal anschauen

    Und bei den Anrufen wegen dem Therapieplatz (oder des Erstgesprächs) kannst du ja einfach erstmal sagen, du willst in Therapie gehen aufgrund der Depression(soweit mir bekannt ist, behandelt jeder Therapeut sowohl Depressionen als auch Missbrauchs-/Misshandlungsthematiken).


    und ja ich habe auch beim Lesen den Eindruck gehabt, dir würde nicht viel fehlen, um ein zufriedenes Leben zu führen, wenn du eben diese Thematik aus deiner Vergngenheit aufarbeitest. So wie es eben vielen Menschen ging, die vergangene Gewalt- und Missbrauchserfahrungen nicht richtig aufgearbeitet haben.
    Ich weis es ist am Anfang schwer sich zu überwinden und mit der Aufarbeitung anzufangen, aber es geht und wir immer einfacher! Und wie gesagt, es reicht ja beim Erstgespräch um zu schauen ob du den Therapeuten für vertrauensvoll hälst, eine Depression vorzuschieben und dann erst von der anderen Thematik zu erzählen, falls es dir am Anfang noch zu unangenehm ist. Die Therapie wird die wirklich enorm helfen!


  2. #7
    KBS
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    Standard AW: ...was jetzt?

    Hallo Anonym!

    Es ist erst einmal egal, ob Du ein Mann oder eine Frau bist, Du bist ein Mensch, der Unsägliches erlebte. Diese unsäglichen Erlebnisse führten aber nicht dazu, dass Du krank bist, sie führten "lediglich" dazu, dass Deine Seele verletzt ist. Du magst vielleicht denken, dass dies anfürsich kein Unterschied ist, doch denke ich: in ihr steckt ein andere Eigenbetrachtung. Kranksein in der Psyche wird oft leider als Manko gesehen, dies sehen dann evtl. auch die Betroffenen so, Du bist aber nicht krank, sondern Deine Psyche wurde von anderen verletzt. Nun stelle Dir diese Verletzung als Armbruch vor. Würdest Du nun Deine gegen Dich gerichteten Gedanken haben? Nein, ich denke nicht. Du würdest ins Krankenhaus fahren und Deinen Armbruch heilen lassen. Würdest Du nicht gleich einen Platz finden, würdest Du das nächste Krankenhaus aufsuchen und in der Zeit auch selbst schauen, wie Du Deine Wunde versorgen kannst.

    Zurück zu Deiner psychischen Verletzung: sie ähnelt dem Armbruch, nur ist sie von außen nicht sichtbar, darin liegt der einzige Unterschied. So wie man gegen einen Armbruch etwas machen kann, lässt sich auch die Verletzung der Seele heilen. Klar, es kann eine Narbe zurückbleiben, aber auch das ist beim Armbruch gegeben. Daher wünsche ich Dir, dass Dich Deine gegen Dich gerichteten Gedanken verlassen.

    Denn: diese gegen Dich gerichteten Gedanken treffen den falschen. Eigentlich hätten die anderen, die Dir dies antaten, in den Knast gehört, als sie Dich so quälten. Nun wird eine Bestrafung von diesen Subjekten vielleicht heute nicht mehr möglich sein, aber Du kannst sie strafen, in dem Du ihnen zeigst, mich habt ihr nicht klein bekommen. Wie sollst Du das machen, fragst Du Dich. Du hast es bereits gemacht, indem Du Dein Studium mit Erfolg beendet hast. Du fingst selbst an, es ihnen zu zeigen, durch Deinen Geist und Deine Intelligenz. Es war bestimmt nicht immer einfach für Dich, diesen Weg so erfolgreich zu gehen, aber Du hast diesen Weg mit Erfolg bestanden.

    Nun bist Du an einem Punkt angelangt, an dem Du Dich etwas schwach fühlst. Daher blicke auf Deine Erfolge zurück und siehe Deine Stärken und sage Dir dann, denen werde ich es zeigen, sie brechen mich nicht. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass dies funktionieren kann, Du musst es nur wagen, aber dies zu wagen ist gewiss leichter und klüger als gegen sich selbst Hand anzulegen. Außerdem steckt in diesem Weg eine positive Bestrafung der Täter - Du hilfst Dir selbst und bestrafst die Täter, in dem Du ihnen zeigst, meine Seele habt ihr verletzt, aber nicht wirklich brechen können. Diese Strafe haben die Täter zumindest verdient, denn es bricht die Macht, die sie einst und vielleicht heute noch Dir gegenüber verspüren und schlimmer kannst Du einen Täter nicht bestrafen.

    Wenn ich mir Deinen Eingangsthread anschaue, dann sehe ich in Dir einen Menschen, der dies packen kann. Solange Du keinen Therapieplatz hast, kannst Du Dir selber helfen, wie es meine Vorredner auch aufzeigten. Ich machte es lange ebenso, ich las viel im Internet, um mich und mein Handeln und meine Gedanken zu verstehen. Einen Therapieplatz fand ich auch und die Therapie hilft.

    In meinen Worten steckt meine Empfehlung von mir für Dich. Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du diesen Weg - wie ich - gehen kannst.

    Lieben Gruß, KBS



    Zitat Zitat von Anonym Beitrag anzeigen
    Irgendwie ist mir vor kurzem erstmals aufgefallen wie besch*** mein Leben aktuell ist und ich hab mal über die Vergangenheit nachgedacht, da ist wohl einiges schief gelaufen. Habe immer alles sofort verdrängt/ ausgeblendet und immer so getan als ob alles in bester Ordnung wäre das fällt mir gerade so extrem schwer

    Was würdet ihr mir empfehlen? Ich bin übrigens ein Mann..

    Es fing damit an dass mein Vater meine Mutter recht lange misshandelt und mehrfach vergewaltigt hat, und ich bin rausgekommen, sie hat nicht abgetrieben sondern ist in ein Frauenhaus und hat mich abgegeben. War eine Zeit lang im Heim und bin in einer Pflegefamilie untergekommen. Meine Mutter hat mich eigentlich immer ignoriert

    Pflegemutter hat mich misshandelt, mal eine Gehirnerschütterung, mal eine Platzwunde, Blutergüsse, habe teilweise auch geblutet das klingt jetzt ernster als es war, sind keine bleibenden Schäden geblieben

    Pflegevater hat mich total unter Kontrolle gehabt, und immer gezwungen exakt das zu tun was er wollte, auch geschlagen aber nur mit der flachen Hand und auch nur mit "Grund" also nicht aus dem Affekt raus, als ich so 10-12 war hat er mich öfter mal gezwungen mich auszuziehen und überall angefasst und Zunge in den Mund gesteckt. Teils auch draußen mir in die Hose gefasst und länger drin geblieben, damals habe ich nicht viel drüber nachgedacht

    Mein einer Bruder hat mich immer verprügelt wenn er mich gesehen hat also bin ich ihm so gut es ging aus dem Weg gegangen, er hat mich nie gemocht. Meinen anderen Bruder hat er auch ziemlich mies behandelt

    Mein anderer Bruder hat irgendwann auch angefangen sich an mir abzureagieren, irgendwann hatte ich keine Kraft mehr und die Hemmschwelle ist immer weiter gesunken da hat er angefangen mich zu vergewaltigen über ein paar Monate hinweg und hat mich eigentlich wie sein Eigentum behandelt, echt üble Zeit damals.

    Ich habe nach außen immer so getan als ob alles gut wäre deshalb glaube ich dass es keiner mitbekommen hat, denke aber auch dass es keinen gejuckt hätte. Aktuell komme ich nicht mehr so gut damit klar, man kann natürlich sagen wer sich so behandeln lässt ist selber schuld, das ist auch alles schon lange Zeit her aber ich denke mittlerweile meine Mutter hätte einfach abtreiben sollen

    Ich liege nur noch zu Hause rum und hab so das Gefühl als ob mir irgendwas die Brust zusammendrücken würde. Ich würde das Gefühl gerne loswerden aber weiß nicht wie

    Hab mich die letzten Jahre voll auf meinen Beruf & Karriere konzentriert und bin ziemlich erfolgreich, aber mein Leben ist total sinnlos. Wenn ich mich jetzt umbringen würde dann wäre das auch nur die Bestätigung dafür was für ein ultimatives Opfer ich eigentlich bin. Also das scheidet aktuell noch aus, aber irgendwann wird es wohl darauf hinauslaufen wenn ich nichts tue. Nur bringe ich aktuell gar nichts mehr zustande

  3. #8
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    Standard AW: ...was jetzt?

    Hey zusammen..

    echt vielen Dank für eure Antworten. Also ich lese da raus dass ihr schon der Meinung seid dass man das hinter sich lassen könnte, aber ich denke sogar nach einer Therapie wäre ich immer noch ziemlich gehandicapt

    Und ich habe zwar eine Liste mit Therapeuten bekommen aber ich kann da nicht anrufen, ich kann das nicht erklären, es geht halt echt nicht. Mein Arzt meinte ich kann wenn ich will in eine Klinik wegen Depressionen (habe ihm nichts von dem erzählt was ich hier geschrieben hatte) aber ich denke das würde ich nicht packen, einen stationären Aufenthalt. Ich bleibe lieber zu Hause, und was sollte das auch noch ändern. Im Endeffekt habe ich mir einen Großteil von dem was passiert ist auch selbst zuzuschreiben.

    Das ist schon eine etwas seltsame Situation gerade, ich weiß nicht was mich davon abhält mich umzubringen, ich weiß dass es nicht weh tun würde aber es fühlt sich trotzdem ziemlich schlimm an. Zu wissen dass es dann wirklich endgültig vorbei wäre. Aber ich schätze irgendwann muss sich jeder damit abfinden, da es jeden trifft. Muss mir da noch etwas Gedanken drüber machen, da ich krank geschrieben bin habe ich aber auch viel Zeit zum Nachdenken..

    Neulich habe ich meinen Bruder zufällig getroffen er hat mich auf sehr unangemessene Weise "umarmt" ich stand nur stocksteif da und hab kein Wort rausgebracht, daran sieht man perfekt wie abnormal ich bin. Jeder normale Mensch hätte ihm eine reingehauen dafür.. Danach war meine Stimmung total im Keller und ich bin dann schnell gegangen. Soviel dazu, die "Machtverhältnisse" werden sich nie ändern

    Erfolge die ich in der Vergangenheit erzielt habe bringen mir leider wenig, da es hauptsächlich Erfolge im beruflichen/finanziellen Bereich sind/waren, und privat habe ich alle Menschen aus meinem Leben entfernt, sodass ich jetzt mehr oder weniger alleine bin

    LG

  4. #9
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    Standard AW: ...was jetzt?

    Hey du, lieber Anonym
    Dein Verhalten war völlig normal für das was du erlebt hast. Du bist hochgradig traumatisiert. Und du bist doch so eine starke Seele, ich ziehe meinen Hut vor dir. Wirklich, du bist ein faszinierender Mensch.
    Es ist nur so traurig das was du als Kind meine Güte als Kind ertragen mußtest. Ich weine für dich, es nimmt mich echt mit.
    Weil mir als Kind auch Schreckliches passiert ist, über das ich nicht schreiben kann, ich hoffe du verzeihst, kann ich dir so sehr nachfühlen.

    Es ist normal für Traumatisierte das sie in Erstarrung fallen, und das ist noch die harmlostete Form, Dissoziation ist eine extremere Reaktion darauf.
    Trotzdem vermute ich, das dein Gedanke ans Sterben eine andere Form ist, dein großes Leid auszudrücken und noch auszuhalten. Und es ist ein Hilferuf, das du dringend psychotherapeutische Behandlung benötigst.
    Eine vertraute Person, die mit dir Stück für Stück Vertrauen aufbaut und auch Stück für Stück Sicherheiten in dir, mit dir zusammensetzt, so wie es dir hilft.



    Meine Therapeutin wäre schon klasse für dich.
    Weißt du wie ich sie gefunden habe, ich habe mehrere angerufen und habe jeden den gleichen Text ins Ohr gedrückt. Stichpunktartig was behandelt werden muß und nachgefragt, ob sie sich dazu in der Lage sehen mit mir zu arbeiten. Erst mal 10 Sekunden Schweigen, dann kamen die Antworten, soviele Patienten, im Moment noch keinen Platz frei, erst in einem Jahr, blabla, es hörte sich nach Ausreden an, ich kann mich aber auch täuschen vielleicht war die ein oder andere Absage echt.
    Eine war ehrlich und sagte das sei diese psych. Probleme nicht bearbeitet.

    Meine Therapeutin, hörte sich alles an, stellte mir ein paar Fragen zur Therapie, wie ich es mir vorstelle und sagte mir ich solle in 3 Monaten nochmal anrufen, sie könne sich vorstellen mit mir zuarbeiten.

    Diese Frau hat mir soviel Sicherheiten gegeben, sie verzeiht mir mein zuspät kommen, wofür ich mich zermürben könnte, und wischt meine Wut auf mich, mit ihrer Güte die sie im Herzen trägt, hinfort.
    Ich bin noch niemals verzweifelt bei ihr fortgegangen, weil die Stunde um ist, und hab mich verloren gefühlt.



    So einen Therapeut oder Therapeutin wünsche ich dir.

    Um auf dich zurück zu kommen, du brauchst ganz dringend Hilfe, du hast so lange durchgehalten, bist so stark.
    Du hast einen Krieg überstanden, aber hast schlimme Verletzungen mitgebracht.
    Ich bin grade so wütend darüber, was die Menschen dir angetan haben. Mir fällt es leichter für dich wütend zu werden als für mich :/
    Ja ich verhielt mich genauso wie du, teilnahmslos, erstarrt, das ist der Schutz den man sich mühsam aufbaut.

    Mir sagte mein Opa mal, als wir über den Krieg sprachen, wie schlimm es war, dann sagte er das aber eines konnte niemand erreichen, in seine Gedanken zu schauen, seine Gedanken zu brechen, seinen Willen zu brechen. Alles was er Schönes hatte, hatte er im Kopf und tippte sich gegen die Stirn, und da kommt nur rein wen er reinläßt.


    Und du, du hast noch viel mehr geschafft, du bist beruflich ziemlich erfolgreich, es geht mir nicht um das erfolgreich an sich, sondern um deine geistig seelische Stärke die dich trägt. Darauf darfst du stolz sein, und daran kannst du auch anknüpfen.
    Bleib hier, du bist stark genug, du hast es dir selbst bewiesen, jetzt nutze deine Kraft als Quelle und hilf deiner Seele aus dieser Erinnerung und diesen Erlebnissen und befreie dich von diesem Schmerz, jetzt noch in diesem Leben, bearbeite den Schmerz mit therapeutischer Hilfe und wachse noch weiter daran.

    Laß die Sonne in dein Herz, da wo du sie brauchst.

    Liebe Gedanken Pecky
    Lebe jeden Tag als wäre es dein Letzter und fülle ihn mit Frohmut.
    <3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3
    In guten wie in schlechten Zeiten habe ich mir Selbst versprochen.
    <3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3
    Der Weg ist tatsächlich das Ziel, darum ist der Weg, den man geht, so wichtig.
    <3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3
    Eine Kunst des Lebens ist es, die Perspektive einzunehmen, um das Glas als Halbvoll zu betrachten.

  5. Für den Beitrag dankt: Yado_cat

  6. #10
    KBS
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    Standard AW: ...was jetzt?

    Hallo Anonymus!

    Ich schließe mich dem Beitrag von pecky-sue an, daher brauche ich anfürsich nicht mehr viel schreiben.

    Ich möchte aber pecky-sues Erfahrung mit der Therapie explizit bestätigen. Auch ich gehe befreit aus jeder Stunde heraus. Das kann sich dann in einem Lächeln oder anders zeigen. Dies hat hauptsächlich 2 Gründe:

    1. Es fühlt sich befreiend an, sein erlebtes Trauma durch das Reden abzuladen. Klar, dabei kann man anfangs Probleme haben, aber mit zunehmender Zeit, fällt es auch leichter.

    2. Es hilft einem, wenn man sieht und spürt, dass andere Menschen einem helfen wollen.

    In meiner Therapie wird auch EMDR angewendet. Google mal danach, dann siehst Du, wie man Dein Gehirn wieder auf ein anderes Level bringen kann. Die traumatischen Erlebnisse haben Dein Gehirn negativ programmiert. Dies lässt sich mit Hilfe von EMDR auch wieder umprogrammieren, aber auch andere Therapieformen können hilfreich sein.

    Deine Reaktion auf die Umarmung "Deines Bruders" ist normal, denn Du bist traumatisiert. Ich glaube, Du hast eine PTBS und daher würde ich auf Depression zunächst nichts geben, denn dies ist , denke ich, in erster Linie Deine Eigendiagnose. Dein Arzt kann es ja nicht beurteilen, da er Deinen Hintergrund nicht kennt. Da Du traumatisiert bist, wäre es gut, wenn Du Dir selbst erlauben würdest, zu lernen, wie Du solche Situationenn demnächst verhindern kannst. Und das wirst Du lernen, wenn Du Dich in eine Terapie begeben würdest. Schenke Dir selbst den für Dich so muterfordernden ersten Schritt, denn wenn Du diesen machst, wirst Du spüren, dass es gut war, Dich für diesen Weg zu entscheiden.

    Lieben Gruß, KBS





    Zitat Zitat von Anonym Beitrag anzeigen
    Hey zusammen..

    echt vielen Dank für eure Antworten. Also ich lese da raus dass ihr schon der Meinung seid dass man das hinter sich lassen könnte, aber ich denke sogar nach einer Therapie wäre ich immer noch ziemlich gehandicapt

    Und ich habe zwar eine Liste mit Therapeuten bekommen aber ich kann da nicht anrufen, ich kann das nicht erklären, es geht halt echt nicht. Mein Arzt meinte ich kann wenn ich will in eine Klinik wegen Depressionen (habe ihm nichts von dem erzählt was ich hier geschrieben hatte) aber ich denke das würde ich nicht packen, einen stationären Aufenthalt. Ich bleibe lieber zu Hause, und was sollte das auch noch ändern. Im Endeffekt habe ich mir einen Großteil von dem was passiert ist auch selbst zuzuschreiben.

    Das ist schon eine etwas seltsame Situation gerade, ich weiß nicht was mich davon abhält mich umzubringen, ich weiß dass es nicht weh tun würde aber es fühlt sich trotzdem ziemlich schlimm an. Zu wissen dass es dann wirklich endgültig vorbei wäre. Aber ich schätze irgendwann muss sich jeder damit abfinden, da es jeden trifft. Muss mir da noch etwas Gedanken drüber machen, da ich krank geschrieben bin habe ich aber auch viel Zeit zum Nachdenken..

    Neulich habe ich meinen Bruder zufällig getroffen er hat mich auf sehr unangemessene Weise "umarmt" ich stand nur stocksteif da und hab kein Wort rausgebracht, daran sieht man perfekt wie abnormal ich bin. Jeder normale Mensch hätte ihm eine reingehauen dafür.. Danach war meine Stimmung total im Keller und ich bin dann schnell gegangen. Soviel dazu, die "Machtverhältnisse" werden sich nie ändern

    Erfolge die ich in der Vergangenheit erzielt habe bringen mir leider wenig, da es hauptsächlich Erfolge im beruflichen/finanziellen Bereich sind/waren, und privat habe ich alle Menschen aus meinem Leben entfernt, sodass ich jetzt mehr oder weniger alleine bin

    LG

  7. Für den Beitrag dankt: Yado_cat

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