Zitat von Black Blue Sky
Es gibt noch eine Möglichkeit: ich nehme sie gar nicht an. Nicht jede Schuld, die einem jemand in die Schuhe schiebt, muss man auch annehmen. Verstehst du, was ich meine?


Zitat Zitat von SchwarzerPeter Beitrag anzeigen
Ja ich denke schon. Ist dann so ähnlich wie ignorieren?!
Ich beantworte es, mit dem was ich dazu denke.
Nein nicht ignorieren. Schuld nicht annehmen, bedeutet für mich, das ich mich in ein innerliches stilles Zwiegespräch von ca. ner halben Stunde begebe, und darüber sinniere und sortiere, was von dem, welches mir der andere sagte, was es an Schuld gab, stimmen könnte und welches an Schuld nicht stimmt.

Das sortiere ich mir dann in meinen Gedanken ein (man kann es auch für sich selbst aufschreiben, ist sehr hilfreich, mit Datum versehen), und als Resümee kommt heraus das es viele Einflüsse gab, welche die Situation gelenkt haben, und das ich manches hätte besser machen können, der andere aber auch. Also Gleichstand.
Da ich aber nicht für den anderen denke, sondern nur für mich, möchte ich beim nächsten Mal eine Verbessereung von meiner Seite erleben.
Darum werde ich darüber nachdenken wie ich meine Reaktion aktiv verbessern kann, wenn wieder das Schuldthema kommt.
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So mache ich das in etwa.


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Bekommst du volle Erwerbsminderung?

Irgendwie bin ich aus deinem Beschreiben nicht schlau geworden. Ich habs nicht verstanden.

Zitat SchwarzerPeter#14 Antwort auf Violettas Beitrag
Meinst du es sei so Einfach aus diesem teils aufgezwungenem Sozialsystem eben mal so auszusteigen? Siehe Erwerbsminderungsrente usw. Da kann es schon mal sein, dass Leuten Betreuern aufgezwungen werden, ohne das diese etwas davon wissen. Ich sehe so was auch als deprimierend an, wenn ich mich z.B. Arbeitsuchend melde, wenn ich aus der Erwerbsminderungsrente raus will und dann sehe, das der Sachbearbeiter bei der Arge eine Betreuerin ist, wovon ich nie etwas gesagt bekommen habe. Und quälend finde ich sowas, Leuten so eine Sache aufzuzwingen und das sogar ohne das diese davon Wissen und wenn ich dann irgendwo arbeite, nicht mein Wille zählt, sondern der dieser Sozialarbeiter und da ist dein Argument in dem Moment hinfällig, wenn ich mir dieser Sache bewusst bin, dass ich eben in so einer Situation nicht in der Verantwortung bin jetzt etwas zu ändern. So was macht mich krank, wenn ich gefühlte Jahrzehnte lang von Leuten quasi in einer Situation gehalten werde (ob bewusst oder unbewusst?!), die mich unglücklich macht.