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Thema: seid meiner Kindheit wird mir für Fehler mir die Schuld gegeben

  1. #21
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    Standard AW: seid meiner Kindheit wird mir für Fehler mir die Schuld gegeben

    Zitat von Black Blue Sky
    Es gibt noch eine Möglichkeit: ich nehme sie gar nicht an. Nicht jede Schuld, die einem jemand in die Schuhe schiebt, muss man auch annehmen. Verstehst du, was ich meine?


    Zitat Zitat von SchwarzerPeter Beitrag anzeigen
    Ja ich denke schon. Ist dann so ähnlich wie ignorieren?!
    Ich beantworte es, mit dem was ich dazu denke.
    Nein nicht ignorieren. Schuld nicht annehmen, bedeutet für mich, das ich mich in ein innerliches stilles Zwiegespräch von ca. ner halben Stunde begebe, und darüber sinniere und sortiere, was von dem, welches mir der andere sagte, was es an Schuld gab, stimmen könnte und welches an Schuld nicht stimmt.

    Das sortiere ich mir dann in meinen Gedanken ein (man kann es auch für sich selbst aufschreiben, ist sehr hilfreich, mit Datum versehen), und als Resümee kommt heraus das es viele Einflüsse gab, welche die Situation gelenkt haben, und das ich manches hätte besser machen können, der andere aber auch. Also Gleichstand.
    Da ich aber nicht für den anderen denke, sondern nur für mich, möchte ich beim nächsten Mal eine Verbessereung von meiner Seite erleben.
    Darum werde ich darüber nachdenken wie ich meine Reaktion aktiv verbessern kann, wenn wieder das Schuldthema kommt.
    _______________

    So mache ich das in etwa.


    _______________


    Bekommst du volle Erwerbsminderung?

    Irgendwie bin ich aus deinem Beschreiben nicht schlau geworden. Ich habs nicht verstanden.

    Zitat SchwarzerPeter#14 Antwort auf Violettas Beitrag
    Meinst du es sei so Einfach aus diesem teils aufgezwungenem Sozialsystem eben mal so auszusteigen? Siehe Erwerbsminderungsrente usw. Da kann es schon mal sein, dass Leuten Betreuern aufgezwungen werden, ohne das diese etwas davon wissen. Ich sehe so was auch als deprimierend an, wenn ich mich z.B. Arbeitsuchend melde, wenn ich aus der Erwerbsminderungsrente raus will und dann sehe, das der Sachbearbeiter bei der Arge eine Betreuerin ist, wovon ich nie etwas gesagt bekommen habe. Und quälend finde ich sowas, Leuten so eine Sache aufzuzwingen und das sogar ohne das diese davon Wissen und wenn ich dann irgendwo arbeite, nicht mein Wille zählt, sondern der dieser Sozialarbeiter und da ist dein Argument in dem Moment hinfällig, wenn ich mir dieser Sache bewusst bin, dass ich eben in so einer Situation nicht in der Verantwortung bin jetzt etwas zu ändern. So was macht mich krank, wenn ich gefühlte Jahrzehnte lang von Leuten quasi in einer Situation gehalten werde (ob bewusst oder unbewusst?!), die mich unglücklich macht.
    Lebe jeden Tag als wäre es dein Letzter und fülle ihn mit Frohmut.
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    In guten wie in schlechten Zeiten habe ich mir Selbst versprochen.
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    Der Weg ist tatsächlich das Ziel, darum ist der Weg, den man geht, so wichtig.

  2. Für den Beitrag dankt: grisou

  3. #22
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    Standard AW: seid meiner Kindheit wird mir für Fehler mir die Schuld gegeben

    Zitat Zitat von pecky-sue Beitrag anzeigen
    Ich beantworte es, mit dem was ich dazu denke.
    Nein nicht ignorieren. Schuld nicht annehmen, bedeutet für mich, das ich mich in ein innerliches stilles Zwiegespräch von ca. ner halben Stunde begebe, und darüber sinniere und sortiere, was von dem, welches mir der andere sagte, was es an Schuld gab, stimmen könnte und welches an Schuld nicht stimmt.
    Wenn die Sache mal so einfach gewesen wäre, wie du beschreibst. Dies war es nicht aus meiner Sicht. Aus meiner Sicht ist die Sache viel zu abstrakt, als ich auch nur ansatzweise über meine Schuld nachdenken könnte und das Verstehen beteiligte Leute nicht und ich verstehe so was selber nicht wirklich, da ich im Grunde kaum etwas weiß, was ich eigentlich wissen sollte, was mich betrifft. Daran scheitert im Prinzip alles, was mir helfen, könnte auch nur ansatzweise irgendwas, was von dem vorgefallen ist aufzuarbeiten. Diese ganze Situation ist aus meiner Sicht nur unerträglich, da ich im Grunde reflektiere, das vieles falsch gelaufen ist, aber sagen tut mir keiner etwas genaues und so was macht mich krank und so was ist auch krank aus meiner Sicht.

    Ich kann nur über eine Situation nachdenken und einen bzw. mehrere Fehler (von anderen und auch von mir) erkennen, von dem ich auch weiß, was genau vorgefallen ist und nicht über eine Situation, über die geschwiegen wird, ich aber an der Reaktion meiner Umwelt erkennen kann, dass etwas passiert ist. Ich finde die Reaktion des langen Schweigens in solchen Fällen krank und da kann dann keiner behaupten man solle erst mal die Fehler bei sich suchen, wie den auch, wenn ich im Grunde kaum etwas weiß und nur versteckte Signale erhalte. So was kann Personen nicht gesund werden lassen, jedenfalls empfinde ich so, was unmöglich erscheint, wenn jeder meint, mit Dauerschweigen wäre es für alle Beteiligten besser.

    Und genau deswegen sind die schlimmsten Probleme erst entstanden, weil jeder um mich herum meinte, er müsse mir nicht erzählen, was genau los ist und ich im Prinzip trotzdem erkennen konnte, das einiges nicht stimmt. So ist diese unerträgliche Situation entstanden und gebessert hat sich seit dem kaum etwas. Ich bin der Meinung hätte man mit mir von Anfang an Tacheles geredet, wäre dies alles in so einem Ausmaß nicht passiert. So gesehen kann ich nur meine eigene Reaktion auf diese unerträgliche Situation als negativ betrachten, nicht aber das so was eine negative Situation ist, weil so was ist, negativ, wenn sich Leute über ein Unglück einer Person z.B. lustig machen und man selber weiß nicht mal, was genau passiert ist. Also ich finde so was krank, mir z.B. zu sagen ich bin psychisch krank usw. und im Grunde, damit alle Probleme auf diese Illusion setzen wollen, jeder halbwegs realistisch denkende genau weiß, das auch echte Probleme dabei sind, als einfach nur verwirrte Gedanken oder z.B. Angstzustände.

    Ich mein wie sollte ich mir auch die Schuld dafür geben können, wenn ich z.B. nicht gelernt habe damit umzugehen, wenn ich in dem Moment realisierte, da wird momentan mein Leben zerstört und ich kann fast gar nichts dagegen tun? Verstehst du, was ich damit sagen will? Es gibt keinen, der einen so etwas beibringt, da es auch nicht in der Gesellschaft offiziell vorgesehen ist, dass einem Mitglied der Gesellschaft so was angetan wird und wie sollte ich dann meine eigene Reaktion verurteilen, wenn ich mir denken kann ich konnte kaum was daran ändern, wie ich reagierte und wahrscheinlich viele Leute ähnlich reagiert hätten an meiner Stelle.
    Geändert von SchwarzerPeter (20.06.2018 um 02:15 Uhr)
    Ich glaub nicht alles was mir Leute erzählen, weil ich schon zu viel negatives erfahren habe.

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