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Thema: Wie soll ich das einordnen?

  1. #6
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    Standard AW: Wie soll ich das einordnen?

    Das sind leider nur billige Ausreden von ihm, aber was soll er auch sonst tun, war sein handeln doch klar strafbar.

    Er hat dich leider nicht wie einen Menschen behandelt, du warst ihm egal, und das es dir schlecht ging ebenfalls.

    Such dir schnell Hilfe.

  2. Für den Beitrag danken: Rose, ~scum~

  3. #7
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    Standard AW: Wie soll ich das einordnen?

    Wegen der S/M und Vergewaltigungsspielchen...
    Vielleicht bist Du in einem S/M Forum mit Fragen bezüglich Grenzüberschreitungen des Dominanten Parts gegenüber dem Devoten besser aufgehoben?

  4. #8
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    Standard AW: Wie soll ich das einordnen?

    Natürlich ist es bei SM nicht immer ganz so leicht zu unterscheiden.
    Aber was du schilderst war ganz klar grenzüberschreitend!!!
    Du hast gesagt du hast Halsweh, das sollte man gerade als Dom erkennen, dass das keine billige Ausrede wie Kopfweh ist. Und auch da versucht der Dom wenn schon nur mit Vorsicht zu dominieren um zu schauen ob es nur mit zum Spiel gehört.
    Ein Dom kennt seine Gespielin auch normal recht gut, besonders wenn sie eine Partnerschaft haben. Und VOR ALLEM: ein Dom hat sich stets unter Kontrolle! Das war bei ihm eindeutig nicht der Fall!!!
    Ich weiss nicht wie stark ihr das sonst auslebt, aber auch generell ist es eigentlich schon ersichtlich wenn sich der Sub wehrt, ob das nur mit zum Spiel gehört.
    Die meisten Paare leben SM nur beim Sex aus und sind sonst auf augenhöhe. Denke das wird bei euch nicht anders sein?

  5. Für den Beitrag dankt:

  6. #9
    kasiopaja
    Gast

    Standard AW: Wie soll ich das einordnen?

    Zitat Zitat von Marmeladenbrot Beitrag anzeigen
    Wegen der S/M und Vergewaltigungsspielchen...
    Vielleicht bist Du in einem S/M Forum mit Fragen bezüglich Grenzüberschreitungen des Dominanten Parts gegenüber dem Devoten besser aufgehoben?
    Das war nicht "nur" eine Grenzübeschreitung, sondern eine glasklare Vergewaltigung und dazu braucht man kein anderes Forum , um das zu erkennen.

    Sie hat mehrmals nein gesagt und er hat es erzwungen. Und er wusste , was er tat.

  7. Für den Beitrag danken: Miss-Verständnis, Rose

  8. #10
    Splitterseele
    Gast

    Standard AW: Wie soll ich das einordnen?

    Hallo,

    wieder einmal vielen herzlichen Dank für die Antworten! Das hat mir definitiv etwas geholfen. Zu den bisherigen Nachfragen: Nein, wir haben (leider; ist ein großer Fehler) kein Safeword und oft auch ganz normalen, liebevollen Sex. Diese SM-Komponenten (in unserer Beziehung nur Fesseln oder Festhalten) bauen wir vielleicht jedes fünfte Mal mit ein wenn wir miteinander schlafen.
    Wenn wir es einbauen, wehre ich mich in aller Regel körperlich und es gehört zum Spiel dazu, aber ich wechsle dann zwischen mich einen kurzen Moment wehren und dann wieder zu ihm hinrutschen und lustvoll mitmachen. Wenn ich Lust an dem Ganzen habe, stammle ich definitiv nicht die ganze Zeit einen "Nein"-Laut vor mich hin, dafür wäre ich viel zu erregt und in solchen Situationen wäre mein Geräusch eher ein lustvolles "Ah". Normalerweise bin ich auch beim Sex eher recht laut und stöhne - das alles war an diesem einen Tag nicht der Fall.
    Und es stimmt; gerade das mit den Halsschmerzen hätte er als klares Zeichen dafür erkennen müssen, dass ich aus gutem Grund NICHT will. Ich habe das auch nicht neckisch gesagt oder so...

    Vor einigen Monaten hatte ich mit ihm schon einmal eine ähnliche Situation, die aber nicht weiter schlimm für mich war. Da wollte er auch Analsex und ich habe abgelehnt, ihm gesagt, dass ich mich da hinten nicht entspannt genug fühle, ihn aber mit der Hand verwöhnen könnte. Darüber hat er sich damals ebenfalls hinweggesetzt, mich ausgezogen und einfach losgelegt. Ich war wie erstarrt, völlig überrumpelt und wusste nicht, wie ich das gerade finden soll. Da hatte er mich allerdings nicht gefesselt und ich habe mich auch weder verbal noch körperlich gewehrt. Einerseits war ich wütend, andererseits schon ein wenig erregt, irgendwie zwiegespalten. Damals hat er mich noch während des Sex gefragt, ob alles ok ist und ich habe es bejaht. Das Ganze war dann auch im Nachhinein ok für mich, ich war zwar etwas nachdenklich, weil er mein "Nein" nicht akzeptiert hatte, war mir aber sicher, dass er aufgehört hätte, wenn ich etwas Gegenwehr gezeigt hätte.

    Ja, dieses Wochenende hat sich dann herausgestellt, dass ich mir da nicht so sicher sein kann. Er hat dieses Mal seine Bedürfnisse rücksichtslos an mir ausgelebt, ohne sich zu versichern, ob es für mich in Ordnung ist, er hat ständige Signale (mein immer und immer wiederholtes "Nein", mein Treten, jegliches Fehlen von einem Signal der Zustimmung oder der Lust meinerseits) ignoriert bzw. nicht wahrnehmen wollen. Wie Ballina schreibt, sollte man, gerade wenn man seinen Partner dominiert, sehr aufmerksam sein und dessen Stimmungslage einschätzen können. Eigentlich besonders dann, wenn man kein Safeword hat und der devote Part keine Chance hat, das Ganze zu stoppen, weil er gefesselt ist.

    Wäre ich ihm in dem Moment irgendwie von Bedeutung gewesen oder hätte er nur ein Quäntchen Einfühlungsvermögen aufgebracht, hätte er gemerkt, dass ich absolut nicht mit dem einverstanden bin, was da gerade geschieht.
    Ich scheue mich immer noch davor, das "Vergewaltigung" zu nennen, aber er hat den Sex klar gegen meinen auf mehreren Ebenen deutlich geäußerten Willen vollzogen.

    Vorhin war ich bei der psychologischen Beratungsstelle der Uni und habe mit jemandem gesprochen. Das hat sehr gut getan, sich das einmal von der Seele zu reden, vor allem, weil ich definitiv vor keinem aus meinem Umfeld darüber ein Wort verlieren will. Ich mag nicht schlecht über ihn reden.
    Die Frau, die mich beraten hat, hat es ebenfalls Vergewaltigung genannt und mir geraten, dass ich zumindest ein wenig Distanz zu meinem Partner schaffen soll und Montag am besten erneut zu ihr in Sprechstunde gehen soll.
    Jetzt stehe ich vor ebendieser Herausforderung.

    Wir studieren dasselbe im selben Semester und sehen uns täglich. Jeder weiß, dass wir ein Paar sind und es wird sofort auffallen, wenn wir uns anders verhalten. Das allerdings ist nicht einmal mein Problem, da könnte ich den anderen schon klar sagen, dass ich nicht darüber reden will.

    Mein Problem ist, dass ich ihn liebe. Ganz ganz doll liebe! Wir sind jetzt seit ziemlich genau einem Jahr ein Paar und sehr glücklich zusammen. Wir hatten eine wunderschöne Zeit, wir küssen uns viel, wir kuscheln viel miteinander und schenken uns gegenseitig viel Aufmerksamkeit.
    Im Alltag sind wir auf Augenhöhe und ja, eigentlich ein ausgeglichenes, harmonisches Paar.
    Ich will nicht glauben, dass eine verschiss**e Viertelstunde das alles kaputt machen kann!
    Ein Moment, der alles verändern soll? Mich macht das so unendlich traurig.
    Und ich kann nicht anders, als ihn weiterhin sehr lieb zu haben. Und gleichzeitig wütend zu sein, dass er das alles durch eine Missachtung meiner Grenzen zugunsten eines kurzen Moments der Lust mit Füßen getreten hat.

    LG

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