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Thema: Endlich ein Ende -aber unser Sohn?

  1. #1
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    Standard Endlich ein Ende -aber unser Sohn?

    Hallo ihr Lieben!

    Ich weiß nicht, ob ich hier im richtigen Forum bin, aber ich versuchs mal...

    Ich habe mich nach vier Jahren nun vor etwa 5 Wochen endlich von meinem gewalttätigen Partner getrennt, es würde jetzt den Rahmen sprengen, das aus zu führen, aber wir haben einen neun Monate alten Sohn und jetzt stehen einige Prozesse und dergleichen an.

    Es ist einfach so viel, momentan sind wir bei meiner Mutter untergekommen, beziehen aber zum Wochenende unsere neue Wohnung. Zum Glück ist mein Kopf im Moment so voll mit organisatorischem Kram, dass kein Platz für Emotionen ist, aber irgendwo sind sie doch und machen mich fertig. Ich bin total fertig und schäme mich sehr dafür, aber jeder meckerige Ton von meinem Kleinen bringt mich an den Rand eines Nervenzusammenbruchs. Manchmal mag ich ihn gar nicht ansehen, nachts ist es am schlimmsten.
    Natürlich gebe ich mir alle Mühe, ihn das nicht spüren zu lassen, er ist der letzte der etwas für das alles kann, aber auch die Kleinsten spüren so etwas. was soll ich bloß machen? So kann es doch nicht weiter gehen. Ich kann nicht mehr. Allein der Gedanke, dass er bald wieder aufwacht und mich braucht, treibt mir Tränen der Verzweiflung in die Augen. Dann sind da die ganzen Dinge, die in der Beziehung passiert sind, die ich nie verarbeitet habe. Sie brechen Stück für Stück raus und ich habe keine Zeit um mich damit auch nur ein wenig zu beschäftigen, ich muss doch stark sein und immer weiter machen. Ich kann einfach nicht mehr! Eine Therapie werde ich auf jeden Fall machen, aber im Moment kriege ich das nicht auch noch hin. Kann mir vllt jemand einen Rat geben? Ich schäme wirklich sehr für diese Schwäche, aber ich weiß nicht weiter! Ich weiß nicht, wie ich auch noch diese Prozesse durchstehen soll. Was wenn irgendwann der totale Zusammenbruch kommt und ich mich nicht mehr angemessen um ihn kümmern kann? Vor etwa zwei Wochen lag ich nach einer der vielen schlechten Nachrichten, die im Moment so reinflattern auf dem Sofa und konnte mich beinahe eine halbe Stunde nicht bewegen. Habe nichts mehr mit bekommen, kurz bevor der von meiner Mama bestellte Arzt kam, ging es dann wieder. Sie sagt, sie und meine Brüder hätten mich ein paar Mal angesprochen aber ich hätte sie gar nicht registriert. Was wäre gewesen, wenn niemand da gewesen wäre? Wenn mein Sohn allein hier gesessen und die Welt nicht mehr verstanden hätte? Wenn ich aus diesem Zustand nicht wieder zurück gefunden hätte? Ich habe solche Angst um ihn! Was soll ich nur machen?
    Bitte entschuldigt, wenn das hier nicht ganz das Thema trifft, aber die Gewalt meines Expartners ist eben der Grund für das alles hier...

  2. #2
    john-2
    Gast

    Standard AW: Endlich ein Ende -aber unser Sohn?

    Hallo Alishajosefine,

    da hast Du ja einiges durchgemacht! Alle Achtung, dass Du jetzt noch den Umzug durchziehst und Dich um Die Kinder kümmerst.

    Ich bin zwar kein Mediziner, kann Dir aber aus eigener Erfahrung etwas dazu berichten. Eine ernorme Stressbelastung, sowie die fehlende Nachtruhe können sehr wohl zu kurzen (aber weitgehend ungefährlichen) Aussetzern führen. Allerdings ist es wichtig, dass anderen mögliche Ursachen ausgeschlossen werden. (EKG, Blutzucker, ...) Ich empfehle Dir, recht bald einen Arzt auszusuchen. Für mich war auch schon hilfreich zu wissen, dass es keine körperlichen Ursachen gibt.

    Solange Du noch diesen enormen Belastungen ausgesetzt bist, ist keine Zeit zum Verarbeiten der Ereignisse geben. Aber Ruhe wirst Du vermutlich erst finden, wenn Du das Aufgearbeitet hast. Dabei kann man mit einer Therapie viel erreichen. Auch gibt es Medikamente, die Die etwas Ruhe verschaffen, ohne dass sie im Alltag besonders störend beeinflussen. Können Dich Deine Eltern stundenweise entlasten?

    Ich wünsche Dir recht viel Kraft, dass alles durchzustehen.

    John
    .

  3. Für den Beitrag dankt: Alishajosefine

  4. #3
    Registriert Avatar von Kaleidoskop
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    Standard AW: Endlich ein Ende -aber unser Sohn?

    Daß sich um Dein Wohlbefinden noch ne Mutter und sogar nen Bruder kümmern, darum werden Dich sicherlich Viele hier beneiden.
    Sogar nen Hausarzt, daß es so was noch gibt,heutzutage.
    Um ne hilflos, verzweifelte Mutter mit Kleinkind und halbwegs intakter Familie wird sich in diesem Land sogar staatlich und med. gekümmert. Wenn Du diese private, familiäre Unterstützung nicht hättest, könntes Du einpacken!
    Kann ich Dir garantieren. Klingt zwar boshaft, ist aber so.
    Dann würde Jeder sagen, selber Schuld, warum hat Die sich auch in so ne Lage gebracht.
    Dann mußt Du´s bis zum Kindergarten "durchhalten" und wenn Dein Kind dort neben der Spur steht, bekommst mehr Aufmerksamkeit, als Dir Recht ist. Zumals, wenn der Kindsvater Unterhalt zahlen muß und Ihr Eure "Unstimmigkeiten" nicht beilegen konntet.
    Glaubwürdigen Zeugen für Deine "Schuldlosigkeit" am Scheitern der ehelichen Beziehung mußt Du Dir dringend suchen und fähige therapeutische Unterstützung, mög. rechtzeitig.
    "Ich meinte die Blüte sei zum Ast zurückgekehrt - doch ach, es war nur ein Schmetterling!"
    Jungfrau von Orleans

  5. #4
    Monarose
    Gast

    Standard AW: Endlich ein Ende -aber unser Sohn?

    Hallo,

    könntest du dir eine Mutter-Kind-Kur vorstellen? Es ist gut, dass du deine Familie hast. Aber vielleicht wäre es auch nicht schlecht, mal rauszukommen. Das Kind wird betreut, du findest Erholung und Gespräch.

    Liebe Grüße

    Monarose

  6. Für den Beitrag danken: Alishajosefine, inga

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