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Thema: Sinus Pilonidalis! Steißbeinfistel ! HILFEEE!

  1. #51
    Gast
    Gast

    Standard AW: Sinus Pilonidalis! Steißbeinfistel ! HILFEEE!

    Ja, sehe ich eigentlich auch so. Ich habe es halt entdeckt um wollte mal eine Meinung hören. Bilden sich eigentlich diese Fisteln auch zurück und verheilen von selbst? Ich denke da an Betroffene vor z.B. einem Jahrhundert. Muß doch auch anders gegangen sein - ohne OP, oder? Mich stört so einiges an der OP-Möglichkeit. Nicht nur die lange Wundheilung, sondern auch das Infektionsrisiko, die größeren Schmerzen, die Eingeschränktheit und die lange Arbeitsunfähigkeit, die Gefahr der Rückkehr und dann geht alles wieder von vorne los.
    Wer hat den Erfahrug mit einer Heilung ohne OP?

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  3. #52
    Gast
    Gast

    Standard AW: Sinus Pilonidalis! Steißbeinfistel ! HILFEEE!

    Hallo zusammen!
    Mein Tipp: Sucht euch eine Klinik/ein Krankenhaus, bei dem ihr euch sicher sein könnt, dass die Ärzte AHNUNG und vor allem viel Erfahrung damit haben (am besten ein Uniklinikum!).
    Viele, viele Ärzte wissen einfach zu wenig Bescheid und beherrschen die neuen Methoden nicht.
    Mein Freund musste selbst diese Erfahrung machen.
    Wir haben uns dann dazu entschlossen in die Chirurgische Klinik nach Heidelberg zu fahren und es hat sich gelohnt!!!
    Hier wurde die Steißbeinfistel mit dem Limberg Plastik operiert. Eine aufwendige Methode und relativ großer Eingriff aber die Rückfallquote liegt dabei < 1% und es wird einem die offene Wundheilung erspart.
    Es beherrschen nicht allzu viele Ärzte diese Methode, daher informiert euch vorher gut.
    Falls ihr noch Fragen habt, schreibt einfach.

  4. #53
    Gast
    Gast

    Standard AW: Sinus Pilonidalis! Steißbeinfistel ! HILFEEE!

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Ja, sehe ich eigentlich auch so. Ich habe es halt entdeckt um wollte mal eine Meinung hören. Bilden sich eigentlich diese Fisteln auch zurück und verheilen von selbst? Ich denke da an Betroffene vor z.B. einem Jahrhundert. Muß doch auch anders gegangen sein - ohne OP, oder? Mich stört so einiges an der OP-Möglichkeit. Nicht nur die lange Wundheilung, sondern auch das Infektionsrisiko, die größeren Schmerzen, die Eingeschränktheit und die lange Arbeitsunfähigkeit, die Gefahr der Rückkehr und dann geht alles wieder von vorne los.
    Wer hat den Erfahrug mit einer Heilung ohne OP?
    Heilung ohne operativen Eingriff ist praktisch nicht möglich.
    Operation ist unbedingt notwendig, wenn man siene Ruhe will.
    Habe gute Erfahrung mit dem Limberg Plastik gemacht. Ist zwar ein großer Eingriff aber die Rückfallquote liegt bei weniger als 1%. Vorher aber gut informieren, welche Ärzte diese Methode beherrschen.
    Mein Tipp: Chirurgische Klinik Heidelberg!

  5. #54
    Gast
    Gast

    Standard AW: Sinus Pilonidalis! Steißbeinfistel ! HILFEEE!

    Wie lange hattet ihr diese Fistel?
    Wie seid ihr vorgegangen? (Hausarzt, dann Krankenhaus, dann ...?)
    Was übernimmt die Krankenkasse, wenn man nach der geeigneten OP-Methode selbst sucht?
    Wie lange hat die Heilung gedauert? (Dauer der Arbeitsunfähigkeit?)
    War danach alles gut oder kam danach wieder so etwas?

    Ich frage deshalb, weil ich wahrscheinlich auch so ein Ding habe. Es schmerzt nicht, nässt manchmal und dann wochenlang nicht. Habe auch keine Lust auf eine lange Arbeitsunfähigkeit und mein Chef sicherlich auch nicht!

  6. #55
    Gast
    Gast

    Standard AW: Sinus Pilonidalis! Steißbeinfistel ! HILFEEE!

    hallo an alle =)
    ich habe hier schonmal einen beitrag zum thema geschrieben. das war glaube ich im frühling 2010.
    das war 3 wochen nach der entfernung meiner steißbeinfistel. ist also noch nicht allzu lange her.
    mit diesem beitrag möchte ich teilweise auf die fragen meines vorgängers vom 01.01.2012 eingehen
    und einigen auch mut machen, dass es nicht immer zu komplikationen kommen muss.
    also:
    wie lange hatte ich diese fistel?
    vor der op ging es bei mir relativ schnell. ich haber mich "nur" 1 woche damit rumgequält, bevor ich operiert wurde.
    als die schmerzen im steißbeinbereich plötzlich anfingen, dachte ich zuerst, ich hätte mir das steißbein geprellt, da ich 2 tage vorher draufgefallen bin (vllt hat es das auch letztendlich ausgelöst?). nach ein paar tagen waren die schmerzen schon ziemlich schlimm, egal ob beim stehen, gehen, liegen oder sitzen und es war auch eine kleine beule zu sehen. hab mir aber gedacht, dass man bei einer prellung eh nichts machen kann^^ nach einer woche dann waren die schmerzen plötzlich weg, von der einen sekunde zur anderen. dann hab ich auch gemerkt, es war nicht das steißbein, da eine weißliche flüssigkeit aus der stelle trat (es ist also ein kleines loch entstanden und der eiter konnte rausfließen). ich war froh, dass ich keine schmerzen mehr hatte und wollte es auf sich beruhen lassen. jedoch merkte ich am selben tag noch, dass es mir nicht so gut ging, ich fühlte mich ein bisschen schlapp und meine lymphknoten in der leiste waren geschwollen (warnung vom körper?).

    wie bin ich vorgegangen?
    deshalb meinte mein vater, ich sollte mich sofort untersuchen lassen. also fuhr ich nun doch ins kh (da es sonntagnachmittag war) und wurde einen tag später operiert. es wurde mir vorher erzählt, was das ist, dass "einfach" alles, was entzündet ist rausgeschnitten wird und dass der heilungsprozess ca. 8 wochen dauert. das wars dann auch mit den infos :-O ich war dann glaube ich 3 tage im krankenhaus, wobei ein arzt mir einen tag nach der op in meinem krankenbett noch blutende stellen in der wunde selbst zugenäht hat (hört sich jetzt schmerzhaft an, war aber eig nur einfach ziemlich unangenehm^^)

    wie lange hat die heilung gedauert?
    wie schon oben angedeutet, gab es bei mir keine komplikationen während der heilung, zum glück.
    ich muss dazu sagen, dass meine wunde aber auch nicht allzu groß war (kaum größer als dieses gelbe plastikteil aus dem überraschungs-ei^^). bis die wunde komplett zu war, hat es ca. 6 monate gedauert. dabei hatte ich aber so gut wie keine schmerzen, außer natürlich kurz nach der op und in den ersten wochen beim laufen und springen. ich war auch "nur" 2 wochen krankgschrieben (ich war noch schülerin) und hab nach 2 monaten schon wieder langsam angefangen sport zu machen. die wunde wurde, wie ich in meinem letzten beitrag schon geschrieben hab, die ersten 2 wochen täglich vom arzt mit einer lösung ausgespült und danach von meiner mutter, bis die wunde halt zu klein wurde. außerdem hab ich es täglich einmal ausgespült in der dusche und auch nach jedem "großen" toilettengang :P das dann aber auch wirklich, bis die wunde ganz verheilt war!!

    war danach alles gut?
    nach diesen 6 monaten war dann zum glück alles super verheilt. klar, man sieht jetzt immernoch, dass da mal was war, an der stelle ist noch eine kleine delle. diese sieht man aber auch nur, wenn man genau hinschaut. bis heute, also nach über 2 jahren, hatte ich keine probleme mehr damit und es ist auch nichts weiteres dieser art aufgetreten...ich hoffe, dass bleibt auch so. außerdem haben mir die ärzte noch empfohlen, sich die feinen haare, die ja letztendlich schuld daran waren, per laser entfernen zu lassen, rasieren ist an der stelle ja immer so eine sache. über das weglasern mache ich mir aber selbst heute noch so meine gedanken und schiebe es immernoch vor mir her.

    ja, das war meine doch sehr lange geschichte :P ich hoffe, sie macht den leuten, die es noch vor sich haben, etwas mut.
    der heilungsprozess ist natürlich bei jedem menschen anders. es kommt auf die größe der wunde (bzw. die menge der haare) und den körper an. ich wünsche allen beteiligten nur das beste und eine schnelle heilung!!!
    lg

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