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Thema: Nach "Therapie" geht es mir schlechter

  1. #11
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    Standard AW: Nach "Therapie" geht es mir schlechter

    Zitat Zitat von querido Beitrag anzeigen
    Guten Tag,

    .. und da alle Psychotherapeuten voll sind.. hat er mir einen Termin bei einer Ergotherapeutin im Haus besorgt.

    ..
    Das ist ja überhaupt so eine Seuche, dass Ärzte etc. sich gegenseitig die Patienten/Klienten zuschustern, ob es passt oder nicht.


    Ich finde, du wirst hier ganz einfach missbraucht, um das Konto dieser Dame aufzupeppen.

    Klar, du kannst versuchen mit ihr zu reden, aber wozu?
    Die passt einfach nicht.
    Und dieser Psycho-Heini, der dich wegdelegiert hat an diese Person scheint auch nicht gerade die personifizierte Empathie zu sein.
    Geh woanders hin, suche dir jemanden, der/die passt und dir nicht mit irgendwelchen 08/15 Sprüchen kommt.
    Ich find's ehrlich gesagt unverschämt, wie die mit Menschen umgehen, das sollte man nicht mittragen.

  2. Für den Beitrag dankt: Bergkristall000

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  4. #12
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    Standard AW: Nach "Therapie" geht es mir schlechter

    Zitat Zitat von querido Beitrag anzeigen

    Ich habe mich an die psychiatrische Ambulanz hier gewandt.. dort habe ich einen Termin bei einem Psychiater bekommen.

    Er hat zur mir gesagt, ok, Arbeitsvertrag ist ausgelaufen.. ich solle mir einen neuen Job suchen.. ok.. und da alle Psychotherapeuten voll sind.. hat er mir einen Termin bei einer Ergotherapeutin im Haus besorgt.

    Dort bin ich seid zwei Monaten. So. Und ich muss sagen, im Verlauf der Therapie ging es mir immer schlechter..

    Das die Ergotherapeutin so uneinfühlsam ist ist schon krass. Ich würde mit ihr nicht mehr über persönliche Probleme reden.

    Aber es gibt bestimmt auch Psychotherapeuten, die noch freie Plätze haben. Die muss man halt suchen. Notfalls muss man sie alle abtelefonieren.

    Außerdem sind Psychotherapeuten verpflichtet sogenannte Sprechstunden anzubieten. Das ist zwar keine Therapie, aber dort kannst Du eine Diagnose erhalten und auch ein Formular auf dem diese drauf steht. Damit gehst Du zu der kassenärztlichen Vereinigung in Deinem Bundesland bzw. schreibst dieser und die besorgen Dir dann einen Termin bei einem Therapeuten der noch freie Plätze hat.

  5. #13
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    Standard AW: Nach "Therapie" geht es mir schlechter

    So eine Erfahrung musste ich leider auch schon machen. Mach dir nichts draus und hör nicht drauf!
    Bei mir war es damals ebenfalls eine schwere Situation und ich war auf selbstzahlerbasis bei einer Therapeutin. Anfangs war alles ok mit ihr. Ich klagte mein Leid und über meine Schwierigkeiten, insbesondere den ich immer wieder in der Arbeitswelt hatte (war lange arbeitslos). Irgendwann besprachen wir, ich muss unbedingt wieder arbeiten gehen, und ich war dabei der Ansicht, um langfristig über die Runden zu kommen müsste ich nochmal eine Ausbildung machen (vom finanziellen wäre das in den 3 Jahren gegangen).

    Als ich mich für eine Richtung entschieden habe und versuchen wollte erstmal ein Praktikum in einem bestimmten Beruf zu bekommen um da rein zu schnuppern, hat sie mich saublöd von der Seite angemacht mit den Worten: Das könne ich vergessen. Was ich mir dabei denken würde, mir diesen Beruf auszusuchen. Da würde ich ganz schnell auf die Schnauze fliegen.

    Ich fragte sie, was sie mir denn dann vorschlagen würde. Da wusste sie zunächst keine Antwort. Und als ich fragte, warum sie da so hart mit mir umginge und sie könne doch nicht wissen ob der Job was für mich wäre, da behauptete sie, man müsse mich auf den Boden der Tatsachen holen, sie hätte selbst den Job gemacht und sie wäre ganz sicher, ich würde den nicht machen können, schon alleine deswegen weil er mit viel Stress verbunden wäre. Die war dabei derart abwertend mir gegenüber, da musste ich echt schlucken und mir die Tränen verkneifen. Ich hab der Frau so viel erzählt und mich geöffnet gehabt und dann kam so was.

    Ab da ging ich dann nicht mehr zu ihr. Zwar wurde es dann nicht dieser Job, aber etwas sehr viel anspruchsvolleres, der sicherlich um einiges stressiger war. Ich kann nur sagen, ich bin froh, dass ich mich von ihrem blöden Geschwätz nicht habe verunsichern lassen, denn heute bin ich super in meinem Job. Wenn ich auf die Dame gehört hätte, wäre ich heut in einem Hilfsarbeiterjob tätig und todunglücklich!

    Daher kann ich dir nur raten, nicht drauf zu hören. Zieh dein eigenes Ding durch und lass dich nicht verunsichern. Man kann oft mehr schaffen als das was man sich eigentlich zugetraut hätte.

  6. #14
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    Standard AW: Nach "Therapie" geht es mir schlechter

    Zitat Zitat von Sil the evil Bitch Beitrag anzeigen
    Naja Tony hat nicht ganz Unrecht. Es gibt viele Leute die unnötig zu Psychologen gehen und Therapieplätze für schwere Fälle besetzen. Ob es bei unseren TE zutrifft, können wir natürlich nicht urteilen.
    Ich finde es problematisch, wenn man als Außenstehender beurteilen möchte, welche Fälle schwer oder weniger schwer oder gar ungerechtfertigt seien. Gerade eine psychische Notsituation lässt sich für Außenstehende oft nur schwer beurteilen, und wer nicht selbst betroffen und nicht entsprechend fachlich ausgebildet ist, um Symptome erkennen und ernstnehmen zu können, neigt gerade bei psychischen Problemen häufig dazu, sie zu gering zu bewerten. Außenstehende und Unbeteiligte neigen meiner Erfahrung nach häufig zu der Ansicht, jemand würde sich da nur etwas "einbilden" und man solle sich gefälligst nicht so anstellen. Das kann aber fatale Folgen haben, wenn man Hilfesuchende abwertet und quasi "im Regen stehen lässt".
    Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.
    Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.
    Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich und haben ohne Unterschied Anspruch auf gleichen Schutz durch das Gesetz. Alle haben Anspruch auf gleichen Schutz gegen jede Diskriminierung, die gegen diese Erklärung verstößt, und gegen jede Aufhetzung zu einer derartigen Diskriminierung.

  7. Für den Beitrag dankt: ~scum~

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