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Thema: Hashimoto und Ernährung

  1. #1
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    Standard Hashimoto und Ernährung

    Wer hat ebenfalls diese Schilddrüsenerkrankung und Erfahrung mit einer adäquaten Ernährung?

    Ich z.B. muss mich mittlerweile gluten - und möglichst auch laktosefrei ernähren und auf blähendes Gemüse verzichten.

    Aber vielleicht haben andere ja noch weitere Tipps?

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  3. #2
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    Standard AW: Hashimoto und Ernährung

    Hallo Catley,

    ich selber bin nicht von Hashimoto betroffen. Ich ernähre mich allerdings Paleo (die sogenannte Steinzeitdiät) und treffe bei diesem Thema immer wieder auf Menschen, die sich wegen Hashimoto so ernähren. Bei Paleo verzichtest du gänzlich auf Milchprodukte, Hülsenfrüchte und auch Getreideprodukte. Damit wären Laktose, Gluten und auch überwiegend blähendes Gemüse eigentlich kein Thema mehr. Du kannst es dir ja gerne mal anschauen und dann entscheiden, ob diese Ernährung dir helfen könnte bzw. ob sie auch in deinen Alltag passt.

    Liebe Grüße

  4. Für den Beitrag dankt: Catley

  5. #3
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    Standard AW: Hashimoto und Ernährung

    Ich hab Hashi und mir wurde nie gesagt das ich auf irgendwas achten solle. Ich esse ganz normal und fahre gut damit.

    Es gibt ein paar dinge die ich nicht mehr gut vertrage aber das liegt eher an der fehlenden Gallenblase.

    Gluten und Laktose ist aber kein Problem.

  6. #4
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    Standard AW: Hashimoto und Ernährung

    Zitat Zitat von Catley Beitrag anzeigen
    Wer hat ebenfalls diese Schilddrüsenerkrankung und Erfahrung mit einer adäquaten Ernährung?

    Ich z.B. muss mich mittlerweile gluten - und möglichst auch laktosefrei ernähren und auf blähendes Gemüse verzichten.

    Aber vielleicht haben andere ja noch weitere Tipps?
    Ähm sorry wenn ich das jetzt so direkt sage, aber das was du bezüglich deiner Ernährung schreibst hat absolut nichts mit der Schilddrüse zu tun.

    Glutenunverträglichkeit ist genetisch bedingt und kommt nicht einfach mal so. Der ganze Glutenfrei-Hype ist lediglich eine Modeerscheinung. Bei laktose ist es ähnlich.

    Was bei einer Schilddrüsenerkrankung jedoch oftmals eine wichtige Rolle spielt, vielen aber nicht in dieser Form bewusst ist: Viele Schilddrüsenkrankheiten werden inzwischen durch die (versteckte) Lebensmitteljodierung ausgelöst. Insbesondere das im Jodsalz verwendete Kaliumjodat ist kritisch - zumindest bei manchen Menschen. Es gibt z.B. Untersuchungen die nachgewiesen haben, dass Kaliumjodat das Schilddrüsengewebe (irreversibel) schädigen kann. Was sich dann beim Arzt oft als Unterfunktion zeigt, bzw. zu Schilddrüsenerkrankungen wie Hashimoto führen kann. So ist jedenfalls mein aktueller Wissensstand.

    Meine Schilddrüsenwerte waren immer einwandfrei, bis ich begonnen hab, regelmäßig in einer Kantine zu essen, wo (viel) Jodsalz verwendet wird. Hab dadurch massive gesundheitliche Probleme bekomen, die deutlich nachgelassen haben seit ich mich wieder annähernd frei von Jodzusätzen ernähre - was bei uns alles andere als leicht ist, da fast überall Jodsalz versteckt ist... in Restaurants, in Wurst und (frisch) mariniertem Fleisch vom Supermarkt, in Brot vom Bäcker... dazu kommt noch, dass das Tierfuttermittel insbesondere bei konventioneller Landwirtschaft in Deutschland massiv mit Jodzusätzen versetzt wird: Nach langer Zeit hab ich rausgefunden, dass ich DESHALB viele Milchprodukte nicht mehr vertrage! Es muss also nicht die Laktose sein, die Probleme macht. Keine Probleme hab ich übrigens mit Milchprodukten nach Demeter-Standard (oder zumindest hochwertiges Bio... also Bioland oder Naturland) - du kannst ja mal ausprobieren, ob es dir damit auch besser geht. Schadet nicht, und du tust noch was Gutes für die Tiere

    Ich will übigens nicht bestreiten, dass Jod wichtig für den Stoffwechsel ist. Entscheidend ist aber die chemische Form, in der wir es aufnehmen, und Kaliumjodat kommt in natürlicher Nahrung nicht vor und führt wie gesagt im Körper zu anderen chemischen Reaktionen aus die Umwandlung natürlicher Jodvorkommen in Nahrungsmitteln. Wir leben auch nicht in einem "Jodmangelgebiet", wie immer behauptet wird... zumal, wie viel unserer Nahrung bauen wir heute noch vor unserer Haustür an? Kommt doch alles aus Italien, Spainen, Israel, Holland... Ich hab übrigens keine Probleme mit stark jodhaltigen Algen, wie sie in der asiatischen Küche verwendet werden. Es ist bei mir eindeutig die chemische Form, nicht das Jod ansich...

    Vielleicht kann mein Beitrag ja dem einen oder anderen weiterhelfen... ich nehm es auch niemandem übel, wenn er erst mal zutiefst skeptisch ist. Ich hab selbst Jahre gebraucht, um mir diese Zusammenhänge einzugestehen, wiel ich mir immer dachte, das kann doch gar nicht sein...

    Vielleicht noch kurz zur Orientierung: Ich selber hatte mich nach dem Verzehr von Jodsalz immer extrem müde/erschöpft gefunden (nicht vom Magen her, sondern vom Energiehaushalt). Regelmäßig Kopfschmerzen und Augenschmerzen nach dem Essen bekommen, teilweise schwache Atmung... andere die ich kenne berichten von Bluthochdruck (Kalium...).

    Im Zweifelsfall könnt ihr auch mal direkt beim Endokrinologen nachfragen (falls ihr schon in "Behandlung" seid), ob die Probleme evtl. auch durch Jodsalz/Jodzusätze ausgelöst worden sein könnten. Ich will hier selbstverständlich keine verallgemeinernden Diagnosen stellen, sondern lediglich auf diese meiner Erfahrung nach oft übersehene mögliche Ursache hinweisen.

  7. #5
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    Standard AW: Hashimoto und Ernährung

    Zitat Zitat von Design Beitrag anzeigen
    Hallo Catley,

    ich selber bin nicht von Hashimoto betroffen. Ich ernähre mich allerdings Paleo (die sogenannte Steinzeitdiät) und treffe bei diesem Thema immer wieder auf Menschen, die sich wegen Hashimoto so ernähren. Bei Paleo verzichtest du gänzlich auf Milchprodukte, Hülsenfrüchte und auch Getreideprodukte. Damit wären Laktose, Gluten und auch überwiegend blähendes Gemüse eigentlich kein Thema mehr. Du kannst es dir ja gerne mal anschauen und dann entscheiden, ob diese Ernährung dir helfen könnte bzw. ob sie auch in deinen Alltag passt.

    Liebe Grüße


    Magst mir noch mehr erzählen? Denn es könnte passen. Gluten und Laktose meide ich ja inzwischen - dito blähendes Gemüse. Aber was kann ich denn überhaupt noch essen???

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