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Thema: Panikattacke, Angststörungen

  1. #1
    Healthy
    Gast

    Standard Panikattacke, Angststörungen

    Hallo Leute,
    kennt sich jemand mit Angststörungen und Panikattacken aus?
    Insbesondere in der Öffentlichkeit oder sozialen Situationen treten sie bei mir auf, nicht übertrieben,
    aber schneller Herzschlag, Konzentrationsprobleme, Orientierungsschwierigkeiten und ein diffuses Angstgefühl.
    Diese Gefühle bleiben dann locker ein paar Stunden bestehen und verschwinden.
    Sie tauchen auch nicht immer auf, aber relativ oft.

    Gibt es Mittel die Angst irgendwie wegzuatmen oder gedanklich dagegen zu steuern?
    Ich schaffe es mit Mühe gerade so zu funktionieren und nach außen nichts anmerken zu lassen, aber es kostet sehr viel Kraft.
    Dauerhaft ist es kein Zustand und erschwert den Alltag sehr, da man vieles vermeidet und umgeht.
    Wenn ich sehr abgelenkt bin oder ein wichtiges Ziel verfolge, tritt es schwächer auf.
    Wenn ich frei habe, tritt es stärker auf, aber ganz weg ist es selten.

    Es ist auch so, dass man überempfindlich ist und emotionale Reize sehr stark spürt, was andere gar nicht bemerken.
    Klingt vllt nach einem Talent, aber man überreizt dadurch extrem schnell und es erschwert den normalen Alltag.

    Danke für Vorschläge.
    Geändert von Healthy (15.06.2019 um 21:31 Uhr)

  2. Anzeige

  3. #2
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    Standard AW: Panikattacke, Angststörungen

    Hallo Healthy,

    mir haben Atemübungen und eine Therapie geholfen. Darüber hinaus beschäftige ich mich gerade Mit Wim Hof (Atemübungen) und mit Bruce Lipton (Unterbewusstsein/ Programmierung). Vielleicht ist das ja auch für dich interessant.

    Mittlerweile denke ich, dass gewisse Ängste auf meine Prägung zurückzuführen sind und da müsste man ansetzen. So wie ich das verstanden habe, kann man das z.B. durch Autohypnose und auch ständiges Wiederholen/ Üben.

    Auf z.B. soziale Phobie bezogen meinte meine Therapeutin, dass man sich immer wieder (vorbereitet!) in die Situation begeben soll, die einem Angst bereitet und sie erträgt. Dem Sinn nach dass man mutiger/ befähigter wird damit umzugehen und die Angst auch verringert wird.

    Weiterhin denke ich, dass eine nach Möglichkeit harmonisch Lebensweise helfen kann. Dass man halt auf solch Dinge wie gesunde Ernährung, Sport, Lesen, Stressvermeidung achtet. Meditation passt hier sicher auch gut rein wobei ich da noch nicht allzu viel sagen kann, da ich grad erst damit angefangen habe.

    Aber vielleicht sind das ja für dich ein paar interessante Anstöße.

  4. Für den Beitrag dankt:

  5. #3
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    Standard AW: Panikattacke, Angststörungen

    Zitat Zitat von Keep Going Beitrag anzeigen
    Weiterhin denke ich, dass eine nach Möglichkeit harmonisch Lebensweise helfen kann. Dass man halt auf solch Dinge wie gesunde Ernährung, Sport, Lesen, Stressvermeidung achtet.
    Gerade der Sport und ein anderes Stress Management in Verbindung mit einer Kohlenhydrat armen Ernährung hat mich da sehr viel weiter gebracht. Ich hätte nie gedacht das ich gerade mit der Ernährung so viel Einfluss auf Panik Attacken nehmen kann.

  6. Für den Beitrag dankt:

  7. #4
    auf verlorenem Posten
    Gast

    Standard AW: Panikattacke, Angststörungen

    hallo Healthy;


    kennt sich jemand mit Angststörungen und Panikattacken aus?
    Ich hab von Zeit zu Zeit mit das selbe Problem.

    Insbesondere in der Öffentlichkeit oder sozialen Situationen treten sie bei mir auf, nicht übertrieben,
    aber schneller Herzschlag, Konzentrationsprobleme, Orientierungsschwierigkeiten und ein diffuses Angstgefühl.
    Diese Gefühle bleiben dann locker ein paar Stunden bestehen und verschwinden.
    Sie tauchen auch nicht immer auf, aber relativ oft.
    Bist du schön?? Dann könnt ich das auch verstehen vor allem seit dem Beginn von 2015 haben viele Frauen Angst auf der Straße unterwegs zu sein, kann ich gut nachvollziehen, wenn ich eine Frau wäre und das ist Nicht Fäir denn Frauen gegenüber.

    Ich selber, bin Nur ein Mann und so so aussehend und trotzdem, habe auch ich diese Angst Zustände, sehen Mich die Leute immer so merkwürdig an, dabei gibt es andere attraktive Männer out there als Mich oder liegt es an Meinen getarnten und Hautfarbnennen Handgelenk Bandagen?

    Gibt es Mittel die Angst irgendwie wegzuatmen oder gedanklich dagegen zu steuern?
    Ich schaffe es mit Mühe gerade so zu funktionieren und nach außen nichts anmerken zu lassen, aber es kostet sehr viel Kraft.
    Die einen würden eine Tiefenpsychologisch Fundierte Psychotherapie raten das ich auch wollte, habe aber nichts als Pech darinnen eine zu finden und wenn doch diese Aussicht besteht, dann wird es mir ZU Unangenehm sie zu nehmen. Aber was du ausprobieren könntest möge vielleicht ein Autogenes Training sein?? Auf YouTube nachsehen, wie solch eine funktioniert. Rede dir einfach ein, das Du stark und selbstbewusst bist und das dir niemand was antun kann, rede dir das mindestens 4-5 Tage jeden Tag ein, am besten 3x am Tag und mal seh´n was daraus sein wird, lass es uns wissen, ob es dir was gebracht hatte.

    Dauerhaft ist es kein Zustand und erschwert den Alltag sehr, da man vieles vermeidet und umgeht.
    Genau! Ich könnte auch diese Übung machen, aber wozu auch noch, habe eigentlich alles bereits um Mich herum aufgegeben, ist alles mir egal geworden aber vielleicht möchtest Du das mal ausprobieren denn in der Vergangenheit, viele Jahre zurück, tat ich es auch und bei mir funktionierte es sehr gut, nur wenn einem die Gesellschaft nicht mehr Gut zu sprechen ist, lässt man alles geh´n, fall´n.
    Wenn ich sehr abgelenkt bin oder ein wichtiges Ziel verfolge, tritt es schwächer auf.
    Wenn ich frei habe, tritt es stärker auf, aber ganz weg ist es selten.
    Da hast Du die Antwort!

    Es ist auch so, dass man überempfindlich ist und emotionale Reize sehr stark spürt, was andere gar nicht bemerken.
    DASS IST BEI MIR auch so! Du bist Hyper-sensibel!!

    Klingt vllt nach einem Talent, aber man überreizt dadurch extrem schnell und es erschwert den normalen Alltag.
    Stimmt! Hast Du schon mal zu meditieren versucht? Wenn du diese Meditation versuchst, zum Beispiel mit Kopfhörern eine bestimmte Musik dir anhörst und in dieser Phase dir dieses Autogenes Training beginnst, dir einzureden das du von jetzt an Stark sein wirst und das dir diese Belastenden Energien des Feinfühlend´s und des Empfindens anderer nicht mehr im weg sein werden. Das DU sie @ Wunsch jederzeit Ein und Aus schalten kannst, das hat auch seine vor-teile vielleicht. Oder sie ganz abschaltest.

    Mach dir ein Script dazu, schreib es dir auf was du DIR, deinem ICH selbst sagen möchtest denn der IN dir wird das eventuell akzeptieren müssen, denn dieser DER IN Uns, denn hat jeder, der nennt sich auch das Bewusstsein. Oder Guter und schlechter Engel, usw.

  8. Für den Beitrag dankt:

  9. #5
    Healthy
    Gast

    Standard AW: Panikattacke, Angststörungen

    Hallo Leute, danke für eure Antworten.
    Es tut gut von anderen zu hören, die ähnliche Probleme hatten oder haben.
    Ich bin männlich, aber sehr sportlich, schlank und eher attraktiv.
    Jedenfalls ziehe ich oft weibliche Aufmerksamkeit auf mich, was normalerweise angenehm ist, aber zur Zeit belastend.
    Anscheinend macht es das für die Mitmenschen noch unverständlicher, wieso ich solche Angstattacken habe.
    Ich werde oft angesprochen - von Männern und von Frauen, ob von Nachbarn, beim Sport usw... Eigentlich klingt das gut, aber es belastet momentan einfach nur, weil ich mich nicht abgrenzen kann. Ich fühle mich ganz schlecht dabei und würde am liebsten weglaufen.

    Ich versuche es mit Ernährung, Sport, Stressvermeidung und Atemübungen...
    Autogenes Training habe ich noch nicht ernsthaft ausprobiert, ein guter Vorschlag.
    Es ist echt übel, wenn die Psyche verrückt spielt.
    Vor allem der Kontrollverlust macht einem zu schaffen. Immerhin kann ich äußerlich normal wirken trotz Ängsten, aber innerlich ist es wirklich übel.

    Ins Fitnessstudio usw. kann ich z.B. mit Musik im Ohr locker gehen, aber so Sachen wie Friseurbesuche sind echt schlimm. Einkaufen ist manchmal erträglich, manchmal auch schlimm. Autofahren ist meistens in Ordnung. Vielleicht ist es soziale Phobie?
    Jedenfalls ist es von der Tagesform abhängig: manchmal ist nur eine leichte Nervosität da, manchmal ist man völlig von der Rolle.
    Die Unberechenbarkeit macht es einem nicht möglich, normal zu planen, da jede Attacke einen für ein paar Stunden aus der Bahn wirft.

    Ich habe mich extra eingeschränkt bei der Jobwahl usw, um die Probleme zu umgehen, aber mittlerweile sehe ich ein,
    dass man besser die Probleme löst, als alles zu vermeiden und sich zu verstecken.
    Wenn die Attacken vorbei sind, kommt es mir auch total lächerlich vor und man schämt sich, dass man so sensibel ist.
    Schwer sich selbst so zu akzeptieren, egal wie erfolgreich man ansonsten ist oder sein wird (oder auch nicht).
    Geändert von Healthy (17.06.2019 um 16:24 Uhr)

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