Anzeige
Seite 2 von 2 ErsteErste 12
Ergebnis 6 bis 8 von 8

Thema: Psychosomatische Beschwerden / Trauma

  1. #6
    Registriert
    Registriert seit
    03.09.2012
    Beiträge
    5.726
    Danke gesagt
    390
    Dank erhalten:   3.251

    Standard AW: Psychosomatische Beschwerden / Trauma

    Zitat Zitat von Seelennebel Beitrag anzeigen
    Ich habe ein großes Problem damit, wenn jemand etwas von Gewalt oder Mord erzählt, als ob ich mich dann in das Opfer hineinversetzte und ich dann die Symptome an den entprechenende Stellen spüre. Das geht soweit, dass ich durch die Symptome dann immer wieder ständig daran erinnert werde und die Vorstellung an dem was mir erzählt wurde wiederkommt.

    Ich frage mich, ob ich diesen Teufelkreis irgentwie durchbrechen kann oder so damit umgehen kann, dass es mich erst gar nicht so belastet?
    Ist das nur bei Gewalterzählungen so, oder reagierst Du auch mit Beschwerden, wenn andere von ihren Krankheitsgeschichten erzählen?
    Das ist nämlich der psychosomatische "Klassiker", der Hypochonder - er liest oder hört was von irgendeiner Krankheit, und prompt findet er alle Symptome an sich selber und nervt seinen Arzt damit.

    Leute die sich derartig in eine Phantasievorstellung hineinsteigern, sind oft geistig sehr unausgelastet, haben also quasi kein anderes Thema, an dem sich ihre blühende Phantasie austoben kann, und sie sind auch meistens sehr Ich-bezogen, erwarten Mitleid durch Dritte oder "Bespaßung" vom Arzt, weil sie ja so sehr (heul, tränchendrück) krank und leidend sind. "Eingebildete Kranke" nennt man sie deshalb auch.

    Wenn Du kein krankheitsbezogener Hypochonder bist, dann solltest Du Dich erst mal fragen, ob Du selber mal irgendwie traumatisiert wurdest, daß Du so stark auf solche Geschichten reagierst. Wer selber Gewalterfahrungen hatte, vor allem in der Kindheit, wird später oft auch auf Erzählungen über Gewalt heftiger reagieren.

    Eine weitere Frage wäre, ob Du generell stark auf andere Personen fixiert bist, Dich gerne in jeder Hinsicht an andere "anlehnst" und wenig Selbstbewußtsein hast, oder ob Du Dich eher als starker und selbstbewußter Einzelgänger definieren würdest, der sein Leben mühelos allein auf die Reihe bekommt - ich vermute mal das erstere.
    Denn wer sich in Gewaltgeschichten selbst hineinphantasiert, sich hinein"spiegelt", hat vermutlich Gründe sich selbst in einer Opferrolle zu sehen bzw. sehen zu wollen.

  2. Anzeige

  3. #7
    Registriert
    Autor/in dieses Threads

    Registriert seit
    06.11.2018
    Beiträge
    3
    Danke gesagt
    0
    Dank erhalten:   0

    Standard AW: Psychosomatische Beschwerden / Trauma

    Hallo Sonita, ich verstehe das auch nicht, habe dich zitiert und eine lange Antwort dazu geschrieben die aber nicht veröffentlicht wurde. Sehr ärgerlich und mühsam alles noch einmal zu schreiben.

    Also zu den beiden Antworten von euch...

    Nein es sind nicht nur solche Gewalterzählungen, die mich beschäftigen und belasten sondern teilweise auch Kleinigkeiten und Geräusche. Ich bin sehr schnell genervt und auch sehr unzufrieden mit meiner Lebenssituation. Ich fühle mich zur Zeit aber auch nicht in der Lage etwas daran zu ändern weil ich Angst habe den Belastungen nicht Herr zu werden.

    Ich bin arbeitslos bzw. nehme Gelegenheitsjobs an. Ich hatte 15 Jahre mit meinen Bruder in einem Haus gelebt der weil er seine Medikamte nicht genommen hat manische Phasen hatte, was meine Nerven extrem beansprucht hat. Das Verhältnis zu meinem Vater ist extrem schlecht, ich fühle mich wie gelähmt in seiner Gegenwart. Der Umgang mit ihm war und ist extrem schwierig, da Koleriker.

  4. #8
    Registriert
    Registriert seit
    15.06.2013
    Ort
    im Vogtland
    Beiträge
    15
    Danke gesagt
    0
    Dank erhalten:   0

    Standard AW: Psychosomatische Beschwerden / Trauma

    Also dass du Hypochonter bist kann ich so nicht sehn, aber eine Traumatisierung durchaus. Gibt es da was in deiner Vergangenheit, vielleicht auch in der Kindheit?
    Ansonsten fällt mir noch HSP ein, das sind Hochsensible Persönlichkeiten. Sowas hat mir mal ne Psychologin angedeutet und nachdem ich mich damit beschäftigt hab, glaub ich daran. Das ist keine Krankheit, man muss nur lernen damit umzugehn und vor allem müssen das die mit denen wir zu tun haben. Weil es für die anderen sehr anstrengend ist mit solchen Personen klar zu kommen.

    https://www.apotheken-umschau.de/Psy...et-413431.html

    Kannst ja mal reilesen ob du dich da findest.
    Es geht weiter, irgendwie...

Anzeige

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 21.01.2016, 09:16
  2. Psychosomatische Beschwerden/Hypochondrie
    Von Silvestergirly im Forum Ich
    Antworten: 17
    Letzter Beitrag: 15.02.2012, 20:49
  3. Psychosomatische Beschwerden.......
    Von Suchende im Forum Therapie
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 15.08.2011, 21:15
  4. psychosomatische beschwerden durch arbeit?
    Von quitschiiee im Forum Beruf
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 28.09.2009, 22:30
  5. Antworten: 18
    Letzter Beitrag: 10.05.2009, 15:52

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Anzeige