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Thema: Mein Tablettenproblem und ich und die Angst darüber zu reden

  1. #1
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    Standard Mein Tablettenproblem und ich und die Angst darüber zu reden

    Ich hab das Problem ungefähr seit 2012. Damals bekam ich meinen ersten Migräneanfall.
    Ich nahm normale Schmerzmittel und es wurde nach 3 Tagen besser.
    Ab da bekam ich die Migräne jeden Monat, bis sich die Intensität steigerte.
    Da ich damals schon durch mein Studium abgehetzt war, ließ ich es nicht abklären und warf Tabletten ein.
    Thomapyrin, Ibuprofen, Paracetamol. Hauptsache die Schmerzen gingen weg.

    Das ganze ging bis 2014. Da ließ ich ein MRT machen, um schlimmes auszuschließen. Der Arzt wusste sich aber auch nicht zu helfen als mir Triptane zu verschreiben, die auch nicht halfen. Die Untersuchung blieb ohne Ergebnis. Die Schmerzen kamen mittlerweile einmal in der Woche.
    Es ging ungefähr bis 2017 so weiter und mein Tablettenkonsum steigerte sich. Irgendwann war ich bei bis zu 14 Tabletten an Schmerzmitteln im Monat.
    2017 im Sommer merkte ich dann, dass sich mein Schmerzempfinden massiv verändert hat und auch meine Hemmschwelle zu Tabletten zu greifen immer niedriger wurde. 14 bis 16 Tabletten im Monat waren keine Seltenheit.
    Durch Zufall setzte ich die Pille ab und kann euch sagen: Die Schmerzen waren weg. Es kam all die Jahre durch die Pille!

    Dafür hatte ich jetzt Spannungskopfschmerzen. Was leider nicht mehr verschwindet ist mein niedriges Schmerzempfinden und meine rascher Griff zu Medikamenten. Seitdem ich jetzt wieder meine Tage kriege, nehme ich noch Buscopan und komme im Monat schätzungswiese auf 16 bis 17 Schmerzmittel. Meist freiverkäuflich.
    Thomapyrin, Paracetamol, Ibus, Buscopan. Ich dachte danach kann ich die Medis runter schrauben, aber irgendwie geht das nur schwer.

    Mittlerweile sind auch meine Leberwerte nicht mehr so schön. Der Arzt meinte bedrohlich ist es noch nicht und auch nicht behandungsbedürftig, aber ich bin mir sicher es kommt dadurch.

    Ich glaube ich hab damit ein echtes Problem, weiß aber nicht mit wem ich darüber sprechen kann. Mein Arzt verschreibt eh locker Schmerzmittel. Wenn es nach dem ginge sollte ich Novalminsulvon nehmen, was ich überhaupt nicht vertragen habe. Ich hatte allgemein das Gefühl vielen Ärzten ist der Schmerzmittelkonsum nicht so wichtig, hauptsache die Kohle stimmt.

    Ich würde gern davon weg kommen, jeden Tag mindestens eine Tablette zu nehmen, nur weiß ich nicht wie.
    Ich muss im Alltag funktionieren und kann nicht heim bleiben, daher greife ich schnell dazu. Und irgendwie ist mein Schmerzempfinden dadurch verschoben. Bei jedem kleinen Pups greife ich nach all den Jahren zu Schmerzmitteln, wo ich früher vielleicht mal abgewartet hätte.
    Selbst wenn ich keine Akutschmerzen habe nehme ich wegen Verspannungen, Rückenproblemen am Tag oder alle 2 bis 3 Tage mindestens eine Tablette.

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  3. #2
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    Standard AW: Mein Tablettenproblem und ich und die Angst darüber zu reden

    Wenn die Leber dann irgendwann im Eimer ist, hast Du keinen Alltag mehr.

    Insofern hilft nur die Reduktion der Mittel.

    Und wenn der Arzt Schmerzmittel verschreiben will, kann man ja auch ablehnen.

    Meiner würde mir auch wegen jedem Mist Ibu andrehen wollen. Dann sagt man nein danke. Und gut ist es.

    Auf Dauer ist es eben nicht gut die Ursache mit Medikamenten zu bekämpfen.

    Ebenso wie es nicht gut ist Müdigkeit auf Dauer künstlich zu unterdrücken.

  4. #3
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    Standard AW: Mein Tablettenproblem und ich und die Angst darüber zu reden

    Der Konsum an Schmerztabletten bei dir ist viel zu hoch! Ich bin wetterfühlig und ich habe manchmal keinen Bock, pochende Schmerzen über Tage auszuhalten, aber soviel wie du regelmäßig einwirfst, mache ich auf gar keinen Fall.

    Ich mache das nur bei Akutschmerzen, wie du sie nennst und dann aber wirklich maximal 2 Tabletten am Tag!

    Ich würde an deiner Stelle die Ursachen für Migräne ergründen und versuchen das abzustellen. Ich hatte in der Schule zweimal Stress-Migräne mit allem, was dazu gehört und musste dann auch an den Tagen nach Hause. Wenn bei dir organisch nichts vorliegt, was die Kopfschmerzen erklären kann, ist es mit Sicherheit Stress, Unruhe usw. Was mich ehrlich gesagt auch bei dir nicht wundern würde, denn du schreibst so viele Threads mit deinen Problemen, Gedanken usw.

    Was du brauchst, ist ein richtiger Tagesrhythmus mit Ruhepausen und genügend Schlaf! Du siehst schon, dass deine Leberwerte jetzt schon nicht so toll sind, wie soll das dann im Alter werden! Pass bitte besser auf dich auf!

    Weniger Stress. Wie kannst du das verbessern? Nicht die Probleme der Welt mit dir rumschleppen, abschalten. Schaffst du das?

    Wie gesagt, ich habe Erfahrung mit starken Kopfschmerzen über Wochen. Aber man sollte schon versuchen, das ein bisschen zu steuern. Dass man Ausgleich schafft, dass man Stress verringert.

  5. #4
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    Standard AW: Mein Tablettenproblem und ich und die Angst darüber zu reden

    Das weiß ich, deshalb schreibe ich ja hier.

    Ich hab keine Migräne mehr.
    Das Problem ist, dass mein Schmerzempfinden durch die lange Einnahme verändert wurde.

    Mal ist der Rücken verspannt, mal Bauchschmerzen, mal was anderes und oft Spannungskopfschmerz.

    Ich arbeite schon nur 20 Stunden, kümmere mich um meine Schwester und studiere.
    Ich kann aber keins von den 3 Faktoren vor September ändern.
    Ab September schreibe ich dann "nur" an meiner Masterarbeit und muss nicht zur Präsenz zur Uni.

  6. #5
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    Standard AW: Mein Tablettenproblem und ich und die Angst darüber zu reden

    Zitat Zitat von Runalin Beitrag anzeigen
    Das weiß ich, deshalb schreibe ich ja hier.

    Ich hab keine Migräne mehr.
    Das Problem ist, dass mein Schmerzempfinden durch die lange Einnahme verändert wurde.

    Mal ist der Rücken verspannt, mal Bauchschmerzen, mal was anderes und oft Spannungskopfschmerz.
    Gegen den Spannungskopfschmerz gibt es medizinische Massagen oder Physiotherapie.

    Ebenso gegen die Rückenverspannungen.

    Und wenn Du nicht willst , dass die Leber irgendwann ganz im Eimer ist , muss Du den Schmerz eben auch mal aushalten.

    Die Schmerzempfindlichkeit lässt mit der Zeit auch wieder nach.

  7. Für den Beitrag dankt: Renasia

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