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Thema: so viel Pech.

  1. #6
    Registriert Avatar von Schokoschnute
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    Standard AW: so viel Pech.



    ..wie alt bist du jetzt,wenn ich Fragen darf?

    Ich glaube auch das eine WG-betreutes Wohnen mit anderen Menschen gut tun würde.Du musst da aus dem Loch Raus.
    Wenn du niemanden etwas antust und dir selber auch nicht,kann dich auch keiner Zwingen wieder in die Psychiatrie zu gehen.

    Ich schätze mal,du bist völlig falsch Behandelt worden..? Das sollte im nach hinein nochmal von anderer Stelle geprüft werden..

    Gebe doch mal "Hilfe für jung Erwachsene" im Google ein + dein Bundesland,z.B Caritas.de
    Rufe dort an,erzähle das es dir bei deiner Oma nicht gut geht,.. man wird mit dir ein Gesprächstermin machen und schauen was man für dich tun kann.
    Du klinkst ziemlich Vernünftig und überhaupt nicht Wirr.

    Ich wünsche dir ein ganz tolles neues Jahr. Alles wird wieder gut.Du hast soviel geschafft.

    Hole Dir Hilfe,schau im Internet nach,auch nach betreuten Wohnen wegen Depressionen,in deiner Nähe,alles weiter wird sich dort finden,auch der Kosten wegen.
    Eine Tages Klinik,mit betreuten Wohnen wäre auch eine Möglich,und vllt genau das Richtige um wieder auf normale Wege zu kommen,wo du Therapie bekommst,ohne Tabletten und du all das mal erzählen kannst,damit du Seelisch zu Kräften kommst.

    Alles alles gute für Dich.
    ,,Was ein nicht Umhaut,macht ein Stärker..

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  3. #7
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    Standard AW: so viel Pech.

    Danke für eure Antworten.

    Mir geht es im Winter ganz normal, nur sobald der Sommer anfängt, fängt der Körper an, nicht mehr wirklich mitzumachen.

    Die Symptome kommen in Stufen,
    am Anfang sind es nur rein Körperliche Beschwerden.
    Im späteren Verlauf kommen neurologische dazu, die einer Demenz ähneln.
    Halluzinationen und Trugbilder habe ich nicht.

    Im Gutachten steht leider kaum etwas darüber, nur eine kurze Textpassage.
    Ich hatte in der psychiatrie eine Frau kennengelernt, die auch in einem Internat war und
    sogenannte Flashbacks hatte. Ich hab diese nicht.

    Die Neurologen und Psychiater konnten leider nichts feststellen.

    Ich versuche momentan auch alles neu aufzubauen. Habe mir damals
    einen Betreuer freiwillig zur Seite gezogen. Aber meine Familie fängt
    meine Post ab und leitet diese an ihn weiter. Oder telefonieren mit ihm und
    sagen, dass sie was tun sollen, dass ich nicht wegziehe.

    Ich tu niemanden was. Man muss mich schon arg provozieren, um einen Wutausbruch auszulösen.

    Meine Oma bildet sich seit Wochen ein, dass unser tadellos funktionierendes Haustelefon kaputt wäre
    und gibt dann mir die Schuld, da ich angeblich was verstellt hätte. Nach dem 7. mal als sie mich deswegen angekeift hat, habe ich erst wirklich reagiert, da noch mit Worten.
    Heute morgen hat sie es aber wieder gemacht, habe ihr gezeigt, dass das Telefon geht und sie dann, "das geht nicht". Wollte das Telefon dann vom Küchenfenster aus in den Innenhof werfen.


    Ich bin 21.

    Gestern spät am Abend hatte ich beim spazierengehen ein sehr langes Telefonat mit der Seelsorge und die
    wüssten da auch nicht so recht weiter. Als ersten Schritt hatte sie mir aber empfohlen, den Betreuer abzuwählen,
    da dieser irgendwelche Titel erwirken kann aufgrund meiner Familie.

    Nach der Geschichte im Internat gehe ich nicht mehr in ein Heim, eine WG oder ähnliches.

    Wenn mein Betreuer weg ist, kann ich einen Wohnberechtigungsschein für Bayern erstellen lassen.
    Durch die Situation und meinem GdB von 50 dürfte eine Wohnungszusage auch etwas schneller gehen.
    Eine bestimmte Stadt in die ich ziehen will habe ich nicht.

    Ist mir auch irgendwie egal, ob es jetzt Augsburg, Würzburg oder Nürnberg etc. ist.

    Vielleicht regeln sich ja viele Probleme bereits durch einen Orts- bzw. Situationswechsel.
    Ich bin auch ziemlich neugierig, wenn ich in einer anderen Stadt bin und fange dann an mir alles anzusehen.

    Ich bedanke mich herzlich für eure Antworten und der Hilfsbereitschaft
    Bin leider keine einfache Person und es kann schon mal komplizierter werden, eine Lösung zu finden.

  4. #8
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    Standard AW: so viel Pech.

    Gestern Abend habe ich mir noch einen japanischen Zeichentrick-Film angesehen, der traurig ist,
    nämlich "Barfuß durch Hiroshima". Kennt kaum jemand, ist aber extrem gut gemacht.

    Da spürte ich schon leicht ein bedrückendes Gefühl, aber normalerweise wären die stärker gewesen.

    Meine Mutter hat einen Hund, den ich sehr mag und normalerweise freue ich mich total, wenn der da ist und streichel den ganz viel, aber irgendwie jetzt auch nicht mehr so.

    Heute Nacht habe ich auch zum ersten mal wieder richtig schlafen können. Ging um 22:00 ins Bett und
    stand dann ziemlich fit um 10:30 morgens auf.

    Meine Tante gab mir den Rat, den heutigen Tag mal komplett abzuschalten und ich blieb dann auch bis 16:30 im Bett liegen und machte mir ruhige Musik an, die ich schön finde, wie Louis Armstrong - What a wonderful world etc aber auch elektronische Stücke wie Zodiac und den gleichnamigen Titel. Die machen echt ne gute Stimmung, kann ich empfehlen, wenn man diese Musikrichtungen mag.

    Jetzt geht es mir ein ganz klein wenig besser. Nach Neujahr mach ich das mit dem Betreuer wegbeantragen, dann gibt es hier zwar totalen Ärger, aber hoffentlich dann auch zum letzten Mal.

  5. Für den Beitrag dankt: pecky-sue

  6. #9
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    Standard AW: so viel Pech.

    "Die" Lösung gibt es leider selten.

    Vielleicht ist ein Ortswechsel tatsächlich eine gute Sache und bringt neuen Wind in dein Leben.

    Das du nach den schlimmen Erfahrungen im Internat betreutes Wohnung und Co ablehnst, kann ich gut verstehen.

    Du hast schon echt viel erreicht im Leben - mach Weiter so, auch wenn es hart wird.

  7. Für den Beitrag dankt: pecky-sue

  8. #10
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    Standard AW: so viel Pech.

    Ich bedanke mich für eure Forenbeiträge.

    Ich denke, dass diese Gefühlslosigkeit momentan einfach eine Schutzfunktion des Bewusstseins ist, während einer schwierigen Situation. Man fühlt zwar momentan nichts, aber man funktioniert.

    Durch das Forum, die Telefonseelsorge und den letzten Verbliebenen habe ich noch einmal Energie bekommen.

    Ab dem nächsten Jahr, werde ich hart durchgreifen und die Steine die mir in den Weg gelegt werden zertrümmern und den Spieß umdrehen. Ich kann nicht zulassen, dass es so endet, wie meine Familienmitglieder vor Ort es haben wollen, sie werden meinen Zorn zu spüren kriegen und ich werde meine Ziele erreichen, egal was kommt.

    Ich werde zuerst den Betreuer weglassen, dass sie keine Macht mehr über mich haben.
    Dann werde ich den Wohnberechtigungsschein holen und mich in sehr vielen Städten für eine Wohnung bewerben.
    Mein Name, der total schrecklich ist, kann geändert werden, auch wenn es teuer wird. Aber lieber hungere ich einen halben Monat, als dass ich mich finden lasse. Und wenn sie mal nicht da sind, werde ich den Umzugslaster antanzen lassen.

    Und während ich noch hier bin, werde ich nicht mehr auf den Streit eingehen und das Gegenteil machen, was sie meinen, was ich zu tun habe. Ich fang schon mal an und hole meine ganzen Geräte aus dem Schrank und verteile sie wild im Zimmer! Meine Mutter beschwert sich immer, dass ich in der Wohnung rauche, obwohl sie es in ihrem Zuhause auch oft macht. Ich werde wenn sie kommt nicht lüften und die ganze Wohnung zunebeln. Und da sich alle sowieso über meine Standboxen beschweren, obwohl sie innerhalb der gesetzlichen Zimmerlautstärkevorgaben betrieben werden. Lasse ich den ganzen Tag meine Technolieder laufen, schalte noch den Woofer hinzu und die können nix machen.


    Hahaha

    Danke, Danke, Danke

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