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Thema: Die heutige Zeit macht mich krank

  1. #306
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    Standard AW: Die heutige Zeit macht mich krank

    Zitat Zitat von Ausrufezeichen Beitrag anzeigen
    Man muss einfach nicht bei der Masse mitschwimmen. Nicht so sein wie die Menschen. Wenn man sich von diesen Leuten distanzieren kann, kann geht das einem am Gesäß vorbei, was da passiert. Es ist doch eh nur alles erstunken und erlogen.

    Ich gehe zwar auf Arbeit, aber ich sehe mich als Individuum, was dort ist, weil es dort sein will. Die Chefin kommt gern mit Sprüchen wie: Das melde ich dem Bezirksleiter. Sie hat bald gemerkt, dass mir das am Arsch uüpps, darf man hier nicht schreiben. Das mir das egal ist. Ich habe deswegen den Spieß umgedreht und mal ein Gespräch mit dem BL gesucht. Seit dem ist sie so nett zu mir. Fernsehen tu ich nicht
    Und wie geht das z.B beim Thema Arbeit ? Wenn man nicht Arbeiten möchte, kann man sich nur schwer ausklinken. Eltern und Kinder werden bei der Sozialhilfe z.B mitherangezogen. Also einfach aufhören geht nicht. Man MÜSSTE also mitmachen. Früher haben die meisten Männer gut verdient und die Frau musste nicht zwangsweise mitarbeiten, weil ein Gehalt nicht reicht.

    Die Welt heute ist krank! Es geht nur um Geld und wer hat die neuesten technischen Spielereien. Früher haben sich die Kinder noch auf Weihnachten gefreut, Gedicht am Heiligabend aufgesagt....die Kinder heute haben mit 12 Jahren schon fast alles. O- Ton der Tochter einer Bekanntenkreis: "Ich weiß nicht, was ich mir wünschen soll!"
    Und sie ist nun nicht wirklich verwöhnt.
    Früher hätte man eben noch nicht diesen Überfluss, es gab noch Ziele und Träume. Menschlichkeit. Heute kommt eben nach Auto X das größere Modell. Freude ? Fehlanzeige. Früher Gongs 1x im Jahr mit dem Auto nach Italien in den Urlaub, heute 2-3 x mit dem Flieger sonstwohin. Alles ist immer verfügbar, notfalls mit Ratenzahlungen.

    Was bleibt noch ? Mittlerweile ziehe ich mich auch diesem ganzen Irrsinn zurück : Arbeitszeitreduzierung, weniger Konsum, vielleicht wieder eine Katze, Urlaub ?? Erstmal keine Lust. Ich möchte gerne wieder bei mir selbst ankommen.
    Ist nicht leicht, da man noch in alte " Konsum-" Muster zurückfällt.

    Früher war nicht alles besser oder gar perfekt, aber menschlicher, geerdeter....man hätte noch viele Träume, heute ist alles schon viel zu früh vorhanden.....und man ist trotzdem nicht zufrieden.

    Maya

  2. Für den Beitrag danken: beihempelsuntermsofa, Ondina

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  4. #307
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    Standard AW: Die heutige Zeit macht mich krank

    Zitat Zitat von Maya99 Beitrag anzeigen
    Und wie geht das z.B beim Thema Arbeit ? Wenn man nicht Arbeiten möchte, kann man sich nur schwer ausklinken.
    Wenn man nicht arbeiten möchte, liegt man anderen auf der Tasche - finde ich nicht gut. Das Leben ist halt so, dass einem die gebratenen Tauben nicht in den Mund fliegen. Es war auch nie so.

    Zitat Zitat von Maya99 Beitrag anzeigen
    Früher hätte man eben noch nicht diesen Überfluss, es gab noch Ziele und Träume.
    Ja, nur träumte man davon, mehr zu haben. Weil sich der Mensch nie vorstellen kann, wie sich etwas auswirkt und er weiß auch selten, wann es genug ist. Das bekommt alles eine Eigendynamik, die nicht mehr zu stoppen ist - außer durch Katastrophen. Ob die Menschen mit dem "weniger" zufrieden waren, ist nicht gesagt. Ich wuchs in einer - relativ zum Umfeld - wohlhabenden Familie auf und diejenigen, die weniger hatten, waren voller Neid. Und die, die fast nichts hatten, wurden schon in der Schule verspottet und ausgegrenzt.

    Zitat Zitat von Maya99 Beitrag anzeigen
    Was bleibt noch ? Mittlerweile ziehe ich mich auch diesem ganzen Irrsinn zurück : Arbeitszeitreduzierung, weniger Konsum, vielleicht wieder eine Katze, Urlaub ?? Erstmal keine Lust. Ich möchte gerne wieder bei mir selbst ankommen...
    Ist nicht leicht, da man noch in alte " Konsum-" Muster zurückfällt.
    Ich habe auch in Teilzeit gearbeitet. Als ich auf 30 Stunden reduzierte, hatten nicht viele Verständnis dafür - ich verzichtete damit auf Geld und die Höhe der Pension reduzierte sich dadurch auch. Aber mir war das völlig egal, weil ich wusste, was ich will und dass mir mehr Zeit lieber ist als mehr Geld. In den überbordenden Konsummustern war ich nie drin, musste daher also auch nicht raus. Mir sind manche materiellen Dinge wichtig, aber sehr viele überhaupt nicht. Ich habe z.B. kein Auto und möchte auch keines mehr haben, ich bin vor ca. 18 Jahren das letzte Mal auf Urlaub geflogen, weil es mich nicht mehr wirklich interessiert - lieber fahre ich mit dem Zug in Österreich in die Berge oder an einen See, aber längst nicht jedes Jahr.

    Ich glaube, man sagt eher "Irrsinn" zur Gesellschaft, noch dazu auf sehr anklagende, verärgerte Weise, wenn man selber mittut und es einem zu viel wird. Mir ist das relativ egal, weil ich nie eine Mitläuferin war.
    LG
    Virginia

  5. Für den Beitrag dankt: kasiopaja

  6. #308
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    Standard AW: Die heutige Zeit macht mich krank

    Hach... heute ist wieder einer der Tage wo ich Angst vor nächster Woche habe. Freilich freue mich auf die Probearbeit, aber ich mache mir (mal wieder) extrem viel Druck. Nach langjähriger Arbeitslosigkeit fühlt man sich in dem Punkt einfach hilflos und fragt sich ob man dieser sogenannten "Arbeitswelt" noch zugehörig ist und da mithalten kann. Mir schwirren so viele Gedanken durch den Kopf. Sorgen und Zukunftsängste und da das momentan für mich die geeignetste Stelle ist wäre es schön wenn sie mich nehmen würden, aber gleichzeitig hab ich soo große Angst da nicht mithalten zu können in all dem Stress. Es wären auch nur 14-15 Stunden die Woche (3 Stunden pro Tag), doch ich habe so Angst nicht mal mehr das bewältigen zu können. Ich will es so sehr, aber ich habe Angst, dass ich scheiter und alle wieder enttäusche.

    Mich macht das auch alles krank da der Druck echt enorm ist man einfach mal entspannt durch den Tag gehen will. Wissen will, dass ES funktioniert. Das man selber funktioniert und nicht andauernd immer Knobel muss wie man die nächsten Monate über die Runden kommt. *sfz* Irgendwie rutsch ich grade wieder in so ein zweifelndes Tief rein. Vor allem gehts mir ja vergleichsweise noch gut da ich so viel Rückhalt von meinem Partner, aber auch seinen Eltern habe. Nur scheint man in dieser Welt einfach einen Eisenpanzer als Rüstung zu brauchen um sich den Gefahren des Alltags und der Arbeit stellen zu können.
    Träume nicht dein Leben.
    Lebe deinen Traum.

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