Hallo,

ich habe selbst 15 Jahre in der Alten- und Krankenpflege gearbeitet. Dort waren viele mit Parkinson aber die meisten hatten Alzheimer oder eine andere Art der Demenz. Das kann alles sehr belastend sein, wenn man zuhause pflegt.

Ich denke als erstes solltest Du mal überlegen wie die bauliche Situation bei Dir ist, ob das überhaupt machbar ist. Ist das Bad groß genug, dass ein Rollstuhl reingeht? Gibt es eine Möglichkeit eine Badehilfe oder Duschhilfe anzubringen?Gibt es Treppen in die Wohnung und sind die Türen breit genug?

Wenn Du das alles gecheckt hast, kannst Du dann weiter planen. Hat der Bruder eine Pflegestufe, kannst Du über Rezept vom Arzt Hilfsmittel bei der Krankenkasse anfordern. Mache Dir aber klar, dass Pflege zu Hause Deinen normalen Alltag komplett auf den Kopf stellen kann. Hole Dir wenn nötige Hilfe von einem Pflegedienst oder schliesse Dich einer Gruppe von pflegenden Angehörigen an, um Dich auszutauschen und Dir eventuell Rat zu holen. Du kannst auch einen Pflegekurs besuchen. So etwas gibt es beim Roten Kreuz, Diakonie oder auch bei der VHS. So holst Du Dir mehr Sicherheit für den Alltag.

LG
Ciega