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Thema: Weiß nicht mehr weiter - Depression - "Esstörung" - SVV

  1. #1
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    Standard Weiß nicht mehr weiter - Depression - "Esstörung" - SVV

    Hey,
    ich war nun 7 Moante stationär in 2 verschiedenen psychischen Krankenhäusern.

    Ich habe in dem 2. ne Freundin kennen gelernt und mich mit ihr Verlobt (ja, das war sehr übereilig). Jetzt haben wir ne Anzeige am Hals weil wir ein AfD-Plakat zerstört haben und sie hat sich deshalb von mir getrennt, obwohl ich sie nie dazu überredet habe und sie 6 Jahre älter als ich bin, aber naja.

    Das beschäftigt mich beides sehr, war aber noch aushaltbar. Habe mich wegen der Trennung jedoch einmal geschnitten, aber deshalb will ich jetzt keine Aufmerksamkeit oder so.

    Jetzt ist auch noch unser Familienhund mit dem ich 14 Jahre lang aufgewachsen bin gestorben. Und für mich sind Tiere gleich viel wert wie für Menschen, also trifft es mich schon sehr. (bitte jetzt keine Diskussion wegen Gleichberechtigung der Tiere, ich habe eh schon Depressionen unter anderem weil Tiere bei den meisten Menschen immer noch unter Menschen stehen.)

    Um den Schmerz, Trauer, Anspannung auszuhalten esse ich seit Donnerstag kaum noch was. Erst wollte ich gar nichts essen, aber das haben die Betreuer gemerkt und haben zu mir gesagt, dass wenn ich gar nichts esse sie mich kicken. (Weil sie anscheinend ansonsten ne Essstörung unterstützen.)
    Dann habe ich am Freitag morgens ein Apfelschnitz und Mittags 3 Salatblätter mit Essig gegessen.

    Gestern habe ich bei einem veganen Kuchenverkauf ein Stück Schwarzwälder-Kirsch-Torte gegessen, weil man sie sonst weg werfen musste. Das ging noch alles einigermaßen. Am Freitag musste ich zwar 3*25mg Atosil nehmen und am Samstag 1*25mg Atosil mit 30Minuten lansgsamen Joggen (da nimmt man ja anscheinend mehr ab).
    Jetzt dachte ich, dass es mir ein bisschen besser geht weil ich am Freitag ein gutes Gespräch mit meiner Mentorin der Ausbildung hatte. Deshalb habe ich 1 ganzes Päckchen Sonnenblumenkerne gegessen. Jedoch war meine Anspannung so hoch, dass ich einen intensiven Schneidedruck hatte, aber nichts zum schneiden da hatte und heute ist ja Sonntag. Suizidgedanken habe ich auch sehr, möchte damit aber nicht meine Mutter belasten.
    Um runter zu kommen habe ich dan 7*25mg Atosil genommen. Ich weiß, dass das nicht gut von mir war. Aber ich habe dann gut geschlafen und für den Moment tat es echt gut.

    Jetzt weiß ich nicht wie es weiter gehen soll, weil so kann es nicht gut weitergehen. Das ich mich irgendwann mind. schneide ist vorprogrammiert.

    Und am Montag habe ich ein Gespräch mit der Firma um zu besprechen wie es weiter gehen soll, obwohl ich mich noch nicht so weit fühle. Aber mein Vater macht Stress, weil ich jetzt schon fast ein Jahr lang krank geschrieben bin.


    Denkt ihr eine Tagesklinik ist schon genug? Stationär möchte ich eig nicht gehen, aber wer will das schon....

    Und was würdet ihr bei dem Gespräch morgen machen, so tun als ob alles ok wäre oder sagen, dass man doch noch nicht so weit ist? Habe halt Angst, dass die dann den Vertrag kippen, ist laut meinem Vater möglich....


    Vielen Dank
    LG ford

    PS: Ich hoffe, dass das hier der richtige Bereich ist. Wenn nicht einfach verschieben bitte!
    Geändert von ford (11.06.2017 um 18:43 Uhr)

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  3. #2
    Key
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    Standard AW: Weiß nicht mehr weiter - Depression - "Esstörung" - SVV

    Hey,

    da hast du ja einiges mitgemacht in letzter Zeit...

    Lass dich nicht von deinem Vater stressen! Wenn du noch nicht soweit bist, dann bist du noch nicht so weit.
    Ich würde das auch ehrlich in der Firma sagen. Der Firma bringt es nichts, wenn du jetzt wieder hingehst und dann in drei Wochen wieder ausfällst. Die Firma muss planen können und wenn sie wissen, dass du noch länger ausfällst ist das immernoch besser, als wenn du als unsichere Ressource zurück kommst.

    Du schreibst, dass du Suizidgedanken hast, für mich ist das ein Zeichen dafür, dass eine Tagesklinik nicht genug ist, tut mir leid. Aber im Endeffekt musst du das für dich selbst entscheiden!

    Sprich am Montag mit deinen Betreuern in der Klinik über dein Wochenende, da sind viele Punkte, an denen ihr arbeiten müsst.

    Mir persönlich hat das Sorgentelefon immer geholfen, wenn ich Druck hatte, oder Suizidgedanken. Ich muss dann aber auch nicht über die Situation reden, ich muss abgelenkt werden. Ich weiß nicht, wie oft ich dort weinend angerufen habe und die Person am anderen Ende einfach darum gebeten habe etwas mit mir zu sprechen. In meiner schlimmsten Zeit habe ich dort täglich angerufen. Vll. hilft dir das. Grade wenn du deine Mutter nicht belasten möchtest. Einfach mal den Druck wo anders ablegen.

    Kopf hoch, du bist noch jung und hast dein ganzes Leben vor dir. Auch wenn es jetzt nicht danach aussieht, es wird besser, glaub mir.

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