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Thema: Psychologe? Psychiater? Oder doch nicht?

  1. #1
    Gödel
    Gast

    Standard Psychologe? Psychiater? Oder doch nicht?

    Hallo liebe Foris,

    Vor 14 Tagen bin ich zum Arzt weil mein Hals etwas weh tat und stark gerötet war und auch immer noch ist. Da ich seit einiger Zeit hin und wieder Probleme mit dem Gedächtnis habe, habe ich das mit erwähnt. Ebenso, dass mir in den zwei Tagen zuvor die bei Atmen die Brust weh tat. So führte dann eins zum Anderen und es wurde ein EKG gemacht. Wenige Minuten später wurde mir dann gesagt, das mit dem Herzen alles i.O. sei, die Muskulatur aber etwas Flatterhaft sei.

    In Konsequenz wurden mir dann Angstlöser verschrieben. Ich dachte, wenn es mir beim Schlafen hilft, dann nehme ich das Zeug eben. Nur war die Wirkung eher die Nebenwirkung. Zwar fühlte sich alles weicher an, und war vielleicht auch etwas farbiger, aber mir war ständig schwindlig und egal was ich schrieb, jedes zweite Wort enthielt einen Fehler, doch das merkte ich erst im nachhinein.
    Als Ich in der Woche drauf dann zur Blutauswertung ging, war mein Hals nicht besser geworden, und ich für den Rest der Woche weiter krankgeschirben.

    In dieser Woche ging ich dann Montag auf die Arbeit, und hantierte dort mit einer kleiner Menge Sekundenkleber, die aber ausreichend war (Lösungsmitteldampf), dass ich für einige Minuten nur sehr schwer Luft bekam, und sich die Verkrampfung erst nach 2-3h wieder komplett löste.
    Ich ging dann am Dienstag wieder zum Arzt, und wollte, dass man sich meinen Hals nochmal genauer ansieht.

    Die erste Frage, nun von einer anderen Ärztin, richtete sich gleich nach dem Angstlöser. Als ich entgegnete, dass das nicht mein Problem ist, wurde die Situation merklich angespannter. Nach einigen Worten blickte die Ärztin nur zögerlich und flüchtig in meinen Hals. Hörte mich kurz ab, bestätigte mir die Entzündung und dann wurde es komisch...

    Sie meinte es sei psychosomatisch. An dem Punkt redete ich ihr nur noch nach dem Mund, weil ich dort raus wollte. Da ich dort bereits einmal zuvor wegen Mobbings auf Arbeit vorstellig wurde, sprach ich in den Gespräch, auch erneut meine Arbeitssituation sachlich an. Daraufhin wurde ich zum Problem erklärt. Meine Halsentzündung blieb unbehandelt. Auf die frage, ob ich krankgeschrieben werden will, antwortete ich indirekt, wenn ich krank bin, bin ich krank.

    Ich erhielt dann 2 Überweisungen, eine Liste von Psychologen und Psychiatern, die ich abtelefonieren darf und eine Krankschreibung.

    Ich komme mir etwas für dumm verkauft vor, und stelle mich schwer damit an, irgendwo anzurufen.

    Nun meine Frage an euch: was würdet ihr an meiner Stelle tun?

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  3. #2
    Gast
    Gast

    Standard AW: Psychologe? Psychiater? Oder doch nicht?

    Das sachlich in einer öffentlichen Rezension schildern und der Ärztekammer melden.

    Vielleicht bei einem Allergologen oder Lungenfacharzt vorstellig werden, das mit dem Kleber scheint in die Richtung zu gehen.

    Was du selbst tun kannst: Dir rezeptfreie Antiallergika besorgen.
    Erkältungsmedizin besorgen.
    Dich in der Apotheke beraten lassen oder bei einem weiteren Arzt und nur vom Hals-Problem erzählen, nicht von Mobbing oder Angstlösern.
    Den Verdacht mit dem Kleber äußern und dann auch auf die Atemprobleme hinweisen.

  4. #3
    Gast
    Gast

    Standard AW: Psychologe? Psychiater? Oder doch nicht?

    Hallo,

    das scheint mir sehr verzwickt zu sein.......... Lass dich auf alle Fälle nochmal bei einem anderen HNO-Arzt und beim Lungenfacharzt untersuchen. Erzähl denen nur das von ihrem jeweiligen Fachgebiet. Dann kannst du sicher ausschließen, dass es was Organisches ist. Falls du wirklich seelische Probleme hast, dann such dir einen Psychologen. Den Psychiater kannst du dir sparen, da die meistens nur so chemische Hämmer verschreiben, die die Symptome nur unterdrücken und nicht heilen.
    Ich hoffe, ich konnte helfen.

  5. #4
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    Standard AW: Psychologe? Psychiater? Oder doch nicht?

    Zunächst würde ich die Arztpraxis wechseln. Dort würde ich mich nicht mehr gut aufgehoben fühlen.

    Ich würde mir zunächst gute Behandler für die Halsproblematik suchen. Bei einem Allergologen vorstellig zu werden halte ich auch für eine gute Idee.

    Aber auch die Frage, ob Du psychotherapeutische oder anderweitige Unterstützung benötigst, würde ich an Deiner Stelle offen und selbstfürsorglich betrachten. Ich finde, Deinen Beitrag schon an einigen Stellen erstaunlich. Warum schläfst Du schlecht? Warum antwortest Du nur indirekt auf die Frage der Ärztin? Warum redest Du der Ärztin nach dem Mund, um aus der Praxis rauszukommen? Was ist mit dem Mobbing auf der Arbeit? Warum nimmst Du einfach so Angstlöser, die Dir nach einer offenbar oberflächlichen Untersuchung verschrieben wurden? Warum gehst Du arbeiten, wenn Du so heftige Nebenwirkungen verspürst? Was ist mit Deiner Selbstfürsorge? Deinem Selbstbewußtsein? Deiner Selbstliebe? Brauchst Du da vielleicht vorübergehend Unterstützung? Horch in Dich hinein. Und handle dann anch Deiner inneren Stimme.

    Gute Besserung wünsche ich Dir.

  6. Für den Beitrag dankt:

  7. #5
    Gödel
    Gast

    Standard AW: Psychologe? Psychiater? Oder doch nicht?

    Danke auch an die Gäste,

    Ich habe indirekt auf die Frage nach der Krankschreibung geantwortet, da mir die Frage generell als unangemessen erscheint. Entweder man ist derart beeinträchtigt, dass man nicht arbeiten gehen kann, oder eben nicht. Das liegt dann im ermessen des Arztes. Aber wenn der Arzt den Patienten fragt, dann ist das unangemessen.

    Ich gehe generell nur sehr ungern zum Arzt, und daher auch nur, wenn es wirklich sein muss.

    Da ich von meiner Arbeit generell gestresst bin, brauche ich längere Zeit um mich entspannen zu können, wodurch sich mein Tagesrhythmus so verzerrt, dass ich weniger schlafe. Daher habe ich auch die verschrieben Tabletten genommen, um zu sehen, ob es etwas ändert. Jedoch war dies nicht in der erwünschten Form der Fall.

    Ich denke nicht das ich psychisch Probleme habe. Zwar habe ich Charakterzüge, die ein Trauma wiederspiegeln und zeitweise eine Unsicherheit, aber nicht in der Form ausgeprägt, dass ich darunter leide oder sie mein Leben dominieren.

    Die Ursache ist eben das Mobbing. Beispielsweise hatte ich im letzten Monat Geburtstag und statt mir zu gratulieren, wie alle anderen, kam mein Vorgesetzter zu mir, und wollte wie so oft, dass ich seine Arbeit mache. Niemanden sonst fragte er. Kurz zuvor schrieb er meine Leistungen wieder seinen Lieblingsmitarbeitern zu, was mich nicht positiv stimmte.

    Ich hatte das hier schon einmal unter einem anderen Pseudonym thematisieren wollen. Jedoch brachte es mich damals nicht weiter. Ich störe mich sehr an den vielen Straftaten die ungesühnt an meinem Arbeitsplatz verübt werden. Einige Mitarbeiter sind gegangen, andere sehen weg und sind nicht bereit etwas zu unternehmen. Im gegenteil tendieren diese Sogar sich die schlechten Manieren anzunehmen.

    Es sei soviel gesagt, dass es sich dabei nicht um Lappalien handelt, sondern zum Teil Delikte für die der Gesetzgeber ein Strafmaß von bis zu 5 Jahren vorsieht.

    Schlussendlich sollte ich mir was anderes suchen. Jedoch beliebt damit das ungute Gefühl betrogen und ausgenutzt sowie ungerecht behandelt wurden zu sein.

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