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Thema: Sollte man einen Arzt wegen einer Fehldiagnose bei der Ärztekammer melden?

  1. #1
    Gast
    Gast

    Standard Sollte man einen Arzt wegen einer Fehldiagnose bei der Ärztekammer melden?

    Liebes Forum,

    ich (m/44J) habe im März letzten Jahres eine neurologische Diagnose bekommen die sich jetzt als falsch erwiesen hat!
    Der Arzt der die Diagnose gestellt hat, hat mir entsprechende Medikamente verschrieben, die ich auch brav eingenommen habe.
    Genutzt haben sie nichts und ich hatte einige Nebenwirkungen.
    Da die Probleme blieben, bin ich im Januar zu einem anderen Arzt gegangen. Nach ein paar Untersuchungen weiß ich jetzt das ich die festgestellte Erkrankung nicht habe.
    Die Medikamente haben meinen Magen und die Leber angegriffen. Ich habe also einen Schaden davongetragen und überlege jetzt, diesen Arzt bei der Ärztekammer zu melden.

    Ist das sinnvoll und könnte es Folgen für ihn haben?
    Vielleicht kann man so andere Patienten vor falschen Diagnosen bewahren?

    Viele Grüße!

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  3. #2
    Registriert Avatar von Bierdeckel111
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    Standard AW: Sollte man einen Arzt wegen einer Fehldiagnose bei der Ärztekammer melden?

    Zeig ihn an. Was hast du zu verlieren? Oder willst du, dass die nächsten Patienten auch falsch diagnostiziert werden?

  4. Für den Beitrag dankt: hilfe-schlumpf

  5. #3
    Registriert Avatar von pecky-sue
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    Standard AW: Sollte man einen Arzt wegen einer Fehldiagnose bei der Ärztekammer melden?

    Ich würde den Weg zu einem Rechtsanwalt nehmen.
    Lebe jeden Tag als wäre es dein Letzter und fülle ihn mit Frohmut.
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    In guten wie in schlechten Zeiten habe ich mir Selbst versprochen.
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    Der Weg ist tatsächlich das Ziel, darum ist der Weg, den man geht, so wichtig.
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    Eine Kunst des Lebens ist es, die Perspektive einzunehmen, um das Glas als Halbvoll zu betrachten.

  6. Für den Beitrag dankt: hilfe-schlumpf

  7. #4
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    Standard AW: Sollte man einen Arzt wegen einer Fehldiagnose bei der Ärztekammer melden?

    das tut mir sehr leid für dich.

    also schau mal hier.

    https://www.patientenberatung.de/de/...andlungsfehler

    da bekommst du kostenlos eine beratung und unterstützung. die sagen dir was du tun kannst.

    ansonsten kannst du auch zu einem anwalt gehen. gibt da solche. die haben sich spezialisiert.

    wünsche dir viel kraft.
    Menschenrechte statt rechte Menschen
    _____________________________________

    Was die Raupe „Ende der Welt“ nennt, nennt der Rest der Welt „Schmetterling“. Laotse

  8. Für den Beitrag dankt: hilfe-schlumpf

  9. #5
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    Standard AW: Sollte man einen Arzt wegen einer Fehldiagnose bei der Ärztekammer melden?

    Es gibt bestimmte Auflagen für Ärzte, aber auch die sind keine Heiligen und können auch mal fehldiagnostizieren. Für solche Dinge gibt es einen Versicherungsschutz für Ärzte, wenn du ihn verklagst.

    Dir können also Schmerzensgelder und auch Behandlungskosten zugesprochen werden, eine intakte Leber etc aber nicht.

    Es wird auch ein Gutachten des Arztes erstellt, je nach Fahrlässigkeit. Also ob der Arzt vorsetzlich eine Fehldiagnose gestellt hat, wovon ich jetzt nicht ausgehen würde, aber das wird dann entschieden.

    Also, du kannst es versuchen. Dennoch haben Ärzte, wegen solchen Dingen, gute Anwälte.
    Wenn du Glück hast tritt der Versicherungsschutz ein, und du bekommst, vielleicht, Schmerzensgelder und die Behandlungskosten werden erstattet. Hast du nicht Glück wirst du die Anwaltskosten übernehmen müssen.

    Deswegen, lass dich erst beraten.

  10. Für den Beitrag danken: hilfe-schlumpf, Waldluft

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