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Thema: Grundlose Traurigkeit?

  1. #1
    Gast
    Gast

    Standard Grundlose Traurigkeit?

    Ich bin gestern abend für ne Weile in einen seltsamen Zustand verfallen, was sich grade wiederholt:

    Ich fühle mich, als wäre ich sehr traurig, schon fast ein "Kloß im Hals" und als könnte ich anfangen zu heulen, auch der Kopf fühlt sich irgendwie so an, während es aber für all das keinerlei Anlass gibt. Also mein Verstand weiß grad von nichts, was los wäre. Ich würde auch eigentlich gar nicht sagen, dass ich traurig wäre (wieso auch?) - es fühlt sich nur so an.

    Also, dass ich mal traurig bin, kann ja mal vorkommen, wenn irgendwas Blödes passiert ist oder so, vielleicht auch, dass ich mich mal in irgendwas reinsteiger, was nach einmal überschlafen gar nicht mehr so tragisch aussieht. Dann bin ich natürlich traurig, in solchen Situationen, aber so völlig anlasslos? Was ist das denn?

    Kennt ihr das?

    Ist das sowas, was man (besonders bei Frauen?) schon mal als (hormonelle?) Stimmungsschwankungen kennt?

    Oder ist das ne Depression? (Hab ich noch nie gehabt.)

    Wenn ja: Geht das einfach vorbei? Oder soll ich irgendwas machen? Raus an die frische Luft und an die Sonne? Mal Fahrrad fahren? Schokolade essen?


    Kann eine längerfristige psychische Belastung zu sowas führen, auch wenn diese Belastung aktuell gar nicht so schlimm ist?

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  3. #2
    john-2
    Gast

    Standard AW: Grundlose Traurigkeit?

    Hallo Gast,

    nichts geschieht ohne Grund. Neben dauerhaften psychischen Belastungen können
    aber auch gesundheitliche Störungen und falsche Ernährungsgewohnheiten zu
    "Verstimmungen" führen. Bei einer handfesten Depression kommen noch andere,
    zum Teil sehr deutliche Symptome dazu.

    Ich würde empfehlen, zunächst medizinische Unsachen auszuschließen und danach
    zu überlegen, wie sich die psychischen Belastungen reduziern lassen...

    Gruß

    John

  4. #3
    Gast
    Gast

    Standard AW: Grundlose Traurigkeit?

    Zitat Zitat von john-2 Beitrag anzeigen
    Neben dauerhaften psychischen Belastungen können
    aber auch gesundheitliche Störungen und falsche Ernährungsgewohnheiten zu
    "Verstimmungen" führen. Bei einer handfesten Depression kommen noch andere,
    zum Teil sehr deutliche Symptome dazu.
    Also brauche ich jetzt nicht an eine Depression zu denken? (was wären das denn für Symptome?)

    Ich würde empfehlen, zunächst medizinische Unsachen auszuschließen und danach
    zu überlegen, wie sich die psychischen Belastungen reduziern lassen...
    Mein Gesundheitszustand gefällt mir schon länger nicht mehr, aber das einzige, was gefunden wurde, ist Astma. Kann Astma so eine Folge haben?

    Jetzt aktuell habe ich mich auch gefragt, ob vielleicht eine Infektion vorliegt - glaube ich aber eigentlich eher nicht.

    Ernährung: mein BMI liegt nur knapp unter 30. (Ist das relevant?)

    An der psychischen Belastung kann ich leider nicht viel tun. wenn daran noch was zu machen ist, dann wurde es jetzt grade diese Woche endlich in Angriff genommen (Therapieplatz für ein Familienmitglied), das wird nun in den nächsten Monaten entweder helfen oder eben leider nicht.

    Aber diesen Therapieplatz hat es eben diese Woche endlich gegeben, darüber bin ich froh, deshalb passte dieses seltsame Traurigkeitsgefühl einfach nicht.


    Kann ich jedenfalls aus der Tatsache, dass mir nur einer geantwortet hat, schließen, dass der von mir beschriebene "grundlose Traurigkeitszustand" etwas eher ungewöhnliches ist, was eigentlich keiner kennt?

  5. #4
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    Standard AW: Grundlose Traurigkeit?

    Hi Gast,

    also bei deinem beschriebenen Gefühl würde ich persönlich als erstes an eine Depression denken... Mir ging es vor knapp 2 Jahren ähnlich. Ich fühlte mich grundlos traurig und ausgelaugt, später kam noch Schlafmangel und ein Gefühlses "neben mir stehen" dazu. Auch konnte ich mich über nichts mehr richtig freuen, war nicht mehr unternehmungslustig und habe mich zurück gezogen.
    Anfangs habe ich natürlich gedacht, dass es irgendeine organische Ursache hat. Das habe ich dann aber nach und nach ausschließen können bis ich dann irgendwann zum Neurologen gegangen bin.
    Das sollte also dein erster Gang sein, dann weißt du sicher mehr. Aber von allein geht es definitiv nicht weg, im Egenteil, es wird schlimmer. Was hast du schon zu verlieren? Wünsche dir viel erfolg!
    LG vom Carlchen <^..^>____/

  6. #5
    Gast
    Gast

    Standard AW: Grundlose Traurigkeit?

    Also nach diesen 2-3 Tagen hatte sich das glücklicherweise erstmal erledigt, und auch da wars ja nur phasenweise. Solang das nicht wiederkommt, werd ich das wohl erstmal vergessen.

    Sonst werd ich mich wohl nochmal an deinen Beitrag erinnern muessen.

    Neurologe ist jedenfalls ein guter Hinweis, bei dem kriegt man wohl wenigstens einen Termin (beim Psychiater ist das dagegen fast unmöglich).

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