Hallo
Bin gerade auf dieses Forum gestoßen und habe mich gleich mal angemeldet. Bin gestern aus dem KH gekommen weil ich nun schon seit über 3 wochen probleme mit meinen Muskeln und Gelenken habe!
Alles fing mit einer Blasenentzündung an bei der mir auch die Beine weh taten. Es war so wie Wachstumsschmerzen die aber bei mir ( bin 25 Jahre) nicht mehr sein konnten. Habe mir auch nicht viel dabei gedacht war beim Arzt und der hat mir Antibiotika verschrieben die auch halfen. 2-3 Tage später kammen die glieder und Gelenkschmerzen wieder und bei mir kam der verdacht auf rheuma oder sonstiges auf. Bin wieder zum Arzt und der nahm mir Blut ab und Urin doch alles ohne Befund. Es wurde immer schlimmer das reißen in den Armen und Beinen und ich ging zum Ortopäden der mich am Hals einrenkte. Es wurde nicht besser . Ich bekamm richtige heulkrämpfe weil ich angst hatte es ist etwas schlimmes und ich bin schwer krank und würde MS, ALS muskelschwund etc leiden. Mittlerweile habe ich nun 4 Blutuntersuchungen hinter mir ,Röntgen u.s.w. alles ohne Befund. Die Muskelenzyme in meinem Blut sind sehr in ordnung und Rheuma, Lupus u.s.w. sind ausgeschlossen worden. Trotz der gewissheit das in meinem Blut u.s.s nichts gefunden wurde habe ich beschwerden wie: Muskelzuckungen, Muskelkrämpfe bzw. das Gefühl es würde gleich ein richtiger krampf kommen immer mal woanders am Körper und ich fühle mich Benommen und hab stechende drückende Kopfschmerzen und mein Nacken ist total Hart und verspannt ,habe oft eiskalte Hände und Magen und Darmbeschwerden ( es grummelt laut und ich habe dünnen Breiigen Stuhlgang und muss dann gucken das ich schnell genug auf Toilette komme)und meine Menstruation diesen Monat war nur ganz ganz leicht. Nach zahlreichen Blutuntersuchungen wurde aber nichts gefunden! Als ich gestern beim Arzt war nachdem ich aus dem KH raus bin meinte er das bei mir alles psychosomatisch sei und gab mir eine überweisung zum Neurologen bei dem ich mir einen Termin holen muss und ich solle eine Psychotherapie machen. Die Angst schwer krank zu sein liegt mir immernoch im Nacken weil ich mir nicht vorstellen kann das die Psyche sowas mit dem Körper machen kann anderrerseits glaub ich schon das es bei mir auch die psyche sein kann. Bin jung Mutter geworden (18Jahre war ich) und mein damaliger Freund war ein riesiges Arschloch. Bin ohne Vater aufgewachsen und hatte einige Probleme damals mit meiner Mutter weil sie sich bei mir zu viel eingemischt hat. Fühle mich oft einsam weil ich keinen neuen Partner finde der auch bei mir bleibt sondern immer und immer wieder werde ich allein gelassen. Habe auch Angst davor eine Beziehung einzugehen aus Angst meine Mutter mischt sich wieder ein und mag ihn nicht obwohl ich mir so sehr eine Beziehung wünsche. Vor zwei Jahren ist meine Oma schwer gefallen und hatte einen Oberschenkelhalsbruch. Seit dem bin ich immer inter ihr her und bekomme einen an mich wenn sie sich nicht richtig am rollator festhält oder irgendwas macht wo evtl. was passieren könnte und ich mach mir jetzt schon Gedanken was ist wenn sie mal Stirbt. Was wird aus meiner Mutter die auch gesundheitlich nicht ganz gut dran ist (sie hat COPD). Ich kaue schon immer an meinen Fingernägeln und kann mich kaum entspannen und und und....

Meint ihr das meine körperlichen Beschwerden wirklich alle von der Psyche kommen??? Und wie soll ich damit umgehen??? Würde gerne wieder so sein wie vor einem Monat und ohne die körperlichen Beschwerden. Hab schon ganz zittrige Beinen und bekomme den Gedanken schwer krank zu sein nicht aus meinem Kopf.

Sorry das ich so viel geschrieben habe . Hoffe jedoch das ich ein paar hilfreiche Antworten von euch bekomme.

Dankeschön schonmal und LG