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Thema: Benzodiazepin Entzug

  1. #1
    Registriert Avatar von FallenAngel86
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    Standard Benzodiazepin Entzug

    Hallo ihr Lieben,

    Ich nehme nun seit 3 Jahren, wenn auch sehr unregelmäßig, nur nach Bedarf Bromazepam und merke nun langsam dass ich eine immer höhere Dosis benötige für die gleiche Wirkung und dass ich Entzugssymptome bekomme. Das allerdings erst seit 3 wochen. Ich habe so ca eine viertel bis halbe Tablette die wo genommen über die jahre, in den letzten wochen brauche ich auf einmal ne dreiviertel um überhaupt noch was zu merken und so ca 2 tage nach Einnahme werde ich sehr depressiv, ängstlich, zittrig, schwitze vermehrt, Übelkeit usw. Kenne das noch von Tilidin vor einem Jahr, sind wohl Entzugserscheinungen.
    Genommen habe ich das in akuten Panikattaken oder wenn die Schlafstörungen Überhand nahmen, aber stets mit schlechtem Gewissen, wenns anders gar nicht mehr ging.

    Jetzt möchte ich das Zeug so schnell wies geht loswerden und wollte fragen ob jemand Erfahrungen hat??

    Lieben Gruß Angel

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  3. #2
    Gast
    Gast

    Standard AW: Benzodiazepin Entzug

    Zitat Zitat von FallenAngel86 Beitrag anzeigen
    Hallo ihr Lieben,

    Ich nehme nun seit 3 Jahren, wenn auch sehr unregelmäßig, nur nach Bedarf Bromazepam und merke nun langsam dass ich eine immer höhere Dosis benötige für die gleiche Wirkung und dass ich Entzugssymptome bekomme. Das allerdings erst seit 3 wochen. Ich habe so ca eine viertel bis halbe Tablette die wo genommen über die jahre, in den letzten wochen brauche ich auf einmal ne dreiviertel um überhaupt noch was zu merken und so ca 2 tage nach Einnahme werde ich sehr depressiv, ängstlich, zittrig, schwitze vermehrt, Übelkeit usw. Kenne das noch von Tilidin vor einem Jahr, sind wohl Entzugserscheinungen.
    Genommen habe ich das in akuten Panikattaken oder wenn die Schlafstörungen Überhand nahmen, aber stets mit schlechtem Gewissen, wenns anders gar nicht mehr ging.

    Jetzt möchte ich das Zeug so schnell wies geht loswerden und wollte fragen ob jemand Erfahrungen hat??

    Lieben Gruß Angel
    Hallo Angel,

    also ich habe auch ein Entzug hinter. Also ich finde das dieses T..... Zeug die Angstsymptome noch verstärkt mit der Zeit als helfen. Ich hatte ca. 1 Woche starke Entzugssymptome die danach aber stark nach gelassen haben. Ca. 1 1/2 Monate später hatte ich viel weniger Ängste und traute mich auf einmal wieder vor die Tür und hatte auch nicht mehr so eine extreme Anspannung. In meinem Beipackzettel stand auch das sie die Angstsymtome verstärken können. Geschwitzt habe ich von dem Zeug auch wie verrückt und das sogar im Winter! Ich kann dir nur empfehlen sofort das Medikament abzusetzten und nimm es dann nie wieder. Am Anfang ist es ein Seegen aber später wird dadurch nur alles schlimmer!!!! Ich habe denn Entzug in einer Klinik gemacht und wenn du meinst du schaffst das nicht alleine dann mach das auch lieber.

    Ich wüsche dir für denn Entzug alles Gute und wünsche dir das es nicht so schlimm wird;-)

    LG Steffi

  4. #3
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    Standard AW: Benzodiazepin Entzug

    Hallo Angel,

    ja ich habe Erfahrung mit diesem Teufelszeug, ich kam durch einen sogenannten burn out
    zu diesem Medikament umd die Angstzustände und Schlafstörungen zu bewältigen.
    Alle Medikamente die mit pam enden sind Benzodiazepine und ich kann nur sagen, schon nach ein paar Wochen ist die Abhängigkeit vorhanden. Ich habe meinen Entzug selbst
    geschafft, trotzdem ist es gefährlich ohne einen Vertrauensarzt zu beginnen. Am besten
    du dosierst dich schrittweise runter, eine Woche eine halbe Tablette, dann 2 Wochen eine
    viertel Tablette und 3 Wochen eine achtel Tablette und dann absetzen. Der eigentliche
    Entzug beginnt allerdings erst 3-5 Tage nach einnahme der letzen Dosis. Schlafstörungen,
    Zitteranfälle der Hände, verkrampfungen der Mukulatur bis hin zu Epilepsianfällen. Kurz
    gesagt einmal durch die Hölle, das schlimmste geht nach ca. 3-5 Monaten vorbei, die
    Kopfschmerzen und körperliche Schmerzen, sowie das zittern bleiben allerdings noch
    bis zu 1,5 Jahre erhalten, es empfihlt sich in dieser Zeit kein Alkohol zu trinken, oder andere
    Tabletten zu nehmen ( Antidepressiva ect.). Man sollte ab dato auf alles achten, damit keine Suchtverlagerung eintritt.
    Es ist eine schreckliche harte Zeit und ich empfehle dir mit deinem Arzt ein Gespräch zu führen, indem du ihm von deinem Entzug erzählst und ihn um Hilfe bittest, er könnte dir vorsorglich ein Antiepileptikum verschreiben, damit dir die Gewitter im Gehirn erspart bleiben.
    Du kannst das Medikament nach 3 Monaten wieder absetzen, vorausgesetzt du bist eben
    seit diesem Zeitraum clean. Ein Benzoentzug ist schlimmer und langwieriger als ein anderer
    Drogenentzug ( Heroin, Methadon ect.) Falls du die Möglichkeit hast mache auch eine
    Psychtherapie bei einem guten Psychologen. Falls du arbeitest solltest du dich für die
    Dauer von mindestens 6 Monaten krank schreiben lassen, die brauchst du für dich.
    Ich habe den ganzen Entzug hinter mir und habe nur noch das Bedürfnis anderen Menschen durch meine Erfahrung zu helfen, ich wünsche dir viel Glück und den Mut zum ersten Schritt.
    Grüsse Gabriele

    Ich nehme nun seit 3 Jahren, wenn auch sehr unregelmäßig, nur nach Bedarf Bromazepam und merke nun langsam dass ich eine immer höhere Dosis benötige für die gleiche Wirkung und dass ich Entzugssymptome bekomme. Das allerdings erst seit 3 wochen. Ich habe so ca eine viertel bis halbe Tablette die wo genommen über die jahre, in den letzten wochen brauche ich auf einmal ne dreiviertel um überhaupt noch was zu merken und so ca 2 tage nach Einnahme werde ich sehr depressiv, ängstlich, zittrig, schwitze vermehrt, Übelkeit usw. Kenne das noch von Tilidin vor einem Jahr, sind wohl Entzugserscheinungen.
    Genommen habe ich das in akuten Panikattaken oder wenn die Schlafstörungen Überhand nahmen, aber stets mit schlechtem Gewissen, wenns anders gar nicht mehr ging.

    Jetzt möchte ich das Zeug so schnell wies geht loswerden und wollte fragen ob jemand Erfahrungen hat??

    Lieben Gruß Angel[/QUOTE]

  5. #4
    Gast
    Gast

    Standard AW: Benzodiazepin Entzug

    Hallo, kann denn jemand aus wirklicher Erfahrung über den Entzug von Benzodiazepinen (z.B. Tavor) berichten ? Ich lese überall nur Ratschläge, dazu einen Arzt zu konsultieren.
    Konkret: war 4 Monate in der Klinik, habe einen "kalten" Tavor-Entzug hinter mir, es ging mir wieder zu 95 % gut. Bereits am Entlassungstag ging es mit wieder dreckig. Nun, 1 Woche danach, geht es mir nun schon seit 6 Tagen ununterbrochen schlecht. Habe solche Intervalle schon mehrfach durch, nur dauerten diese immer nur 2 - 4 Tage. Der kalte Entzug ist etwa 7 Wochen her. Die jetzigen "Nachwehen" des Entzuges dauern mir einfach zu lange.
    Wer hat wirkliche Erfahrungen mit Tavor-Entzug und kann mir sagen, ob das normal ist und wie lange solche Nachwehen denn immer wieder kommen können, und vor allem: was kann man wirklich dagegen tun. Die jetzigen Medikamente (Cymbalta, Seroquel) sind wirkungslos.
    Mit freundlichen Grüßen
    Gabi

  6. #5
    Registriert Avatar von Anuga
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    Standard AW: Benzodiazepin Entzug

    Gehe zum Arzt und schildere ihm das so wie du es hier geschrieben hast. Ich habe innerhalb meiner Familie das gleiche erlebt. Und nur der Gang zum Arzt und Verschreibung anderer Medis kann hier Abhilfe schaffen.

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