Anzeige
Ergebnis 1 bis 4 von 4

Thema: Medizinstudium/Arzt trotz Einweisung in die Psychatrie?

  1. #1
    Registriert
    Registriert seit
    21.07.2010
    Beiträge
    2
    Danke gesagt
    0
    Dank erhalten:   0

    Standard Medizinstudium/Arzt trotz Einweisung in die Psychatrie?

    Hallo!
    Ich möchte euch eine wichtige Frage stellen und hoffe, dass sich jemand mit der Thematik etwas auskennt.
    Ein Freund von mir nimmt seit einigen Jahren Antidepressiva (ich weiss leider nicht genau, was für AD). Trotzdem trinkt er gerne mal Alkohol und dies auch über den Durst. Unter Alkoholeinfluss wird er immer ein ganz anderer Mensch, manchmal sehr anhänglich und nachdenklich, dann mal wieder laut, um sich schlagend und aggressiv.

    Nun hat er sich diese Woche auch etwas schlimmeres unter Alkoholeinfluss geleistet.
    Jetzt möchte ich Folgendes wissen: Mein Freund studiert seit einigen Jahren Medizin und möchte Arzt werden. Kann er sein Studium fortsetzen und Arzt werden, wenn er sich selbst einweisen würde oder kann er sein Studium dann gleich schmeißen? Ich würde ihm sonst raten, sich selbst einzuweisen, damit er seine Depressionen in den Griff bekommt. (die wichtigere Frage!)

    Außerdem würde mich interessieren, ob sich hier jemand generell mit dem Zusammenspiel von AD und Alkohol auskennt? Auswirkungen? (unwichtigere Frage!)

    Danke!

  2. Anzeige

  3. #2
    Registriert Avatar von Werner
    Registriert seit
    13.10.2003
    Beiträge
    10.578
    Danke gesagt
    1.958
    Dank erhalten:   4.650
    Blog-Einträge
    30

    Standard AW: Medizinstudium/Arzt trotz Einweisung in die Psychatrie?

    Hm - wieso denn gleich "einweisen"? Es wäre doch
    schon mal ein Anfang, wenn er sich in Psychotherapie
    oder (je nachdem, wie schlimm es ist) in eine Ent-
    ziehungskur zu begeben. Ich kann mir nicht vorstellen,
    dass das negative Auswirkungen auf seine Karriere
    haben wird - im Gegenteil

    Dass Alkohol Medikamentenwirkungen beeinflusst
    dürfte inzwischen allgemein bekannt sein - nur schütz
    halt das Wissen nicht immer vor der Tat, selbst bei
    einem Medizinstudenten.

    Du könntest ihn aber mal auf den Zusammenhang
    zwischen Alkoholkonsum und Zinkverlusten hinweisen,
    das wissen noch nicht so viele (Link zum Test unten) -
    daher könnten auch seine psychischen Probleme her-
    rühren ...

  4. #3
    Registriert
    Autor/in dieses Threads

    Registriert seit
    21.07.2010
    Beiträge
    2
    Danke gesagt
    0
    Dank erhalten:   0

    Standard AW: Medizinstudium/Arzt trotz Einweisung in die Psychatrie?

    Er geht jetzt schon seit einiger Zeit zu Psychologen, wechselt diese wohl ständig, da er sich keinem wirklich öffnen kann...

    Mit der Beeinflussung auf sein Studium: Ich hatte mir vorgestellt, dass so eine Einweisung vielleicht in irgendeinem Register aufgeführt wird und wenn er dann Promovieren möchte, irgendetwas nachweisen muss, dass er nicht psychisch krank sein muss... Da müsste er dann ja aber sowas angeben... Gibt es sowas nicht? Ich kenne mich da leider nicht so aus!

  5. #4
    Registriert Avatar von Werner
    Registriert seit
    13.10.2003
    Beiträge
    10.578
    Danke gesagt
    1.958
    Dank erhalten:   4.650
    Blog-Einträge
    30

    Standard AW: Medizinstudium/Arzt trotz Einweisung in die Psychatrie?

    Zitat Zitat von Russisches Brot Beitrag anzeigen
    ...und wenn er dann Promovieren möchte, irgendetwas nachweisen muss, dass er nicht psychisch krank sein muss... Da müsste er dann ja aber sowas angeben... Gibt es sowas nicht? Ich kenne mich da leider nicht so aus!

    Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen,
    denn erstens gibt es eine ärztliche Schweigepflicht
    und zweitens eine vom Grundgesetz garantierte
    freie Berufswahl. Das wäre Diskriminierung, wenn
    jemand nach einem Aufenthalt in einem bestimmten
    Krankenhaus bestimmte Berufe nicht mehr ausüben
    dürfte.

    Zudem ist "psychisch krank" ja kein unveränderliches
    Merkmal eines Menschen wie "blauäugig". Es könnte
    höchstens sein, dass seine Fähigkeit, einen medizini-
    schen Beruf auszuüben, durch eine nicht kurierte
    Erkrankung beeinträchtigt wird - das natürlich schon.

    Vielleicht sollte er lieber Psychiater werden, da gibts
    dann die Behandlung quasi nebenbei

Anzeige

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 05.05.2012, 14:45
  2. Medizinstudium Finanzierung
    Von Espoire1988 im Forum Studium
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 16.12.2011, 17:58
  3. Medizinstudium
    Von imp im Forum Studium
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 13.02.2011, 09:56
  4. Medizinstudium ???
    Von Gast im Forum Studium
    Antworten: 11
    Letzter Beitrag: 01.06.2010, 23:49
  5. Zum Arzt trotz Narben?
    Von Illuminatus im Forum Sonstiges
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 24.05.2010, 20:49

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Stichworte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Anzeige